Google sponsert Rennen um private Mondlandung

Zerch

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Dankeschön. Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen guten Tag.

Erst einmal vorneweg brauchen Sie für Ihre Ansicht , selbst wenn noch so hartnäckig , nicht um Verzeihung bitten.

Zumindest nicht für diese Ansicht , denn Ihr aufgeführtes Argument hat durchaus seine eigene Logik und Berechtigung.
Die offizielle Version steht dem allerdings in nichts nach.
Der Öffentlichkeit wurde zumindest ein Eindruck vermittelt , die benötigten Erkenntnisse zur Lebenserhaltung eines Menschen im Orbit , wurden anhand von vorhergehenden Testflügen mit Messinstrumenten und Versuchstieren , in ausreichender Form erlangt und getestet.

Es gibt leider keine zufriedenstellende Beweisgrundlage für die Allgemeinheit.
Ich persönlich vermute zwar das "if we can't make it , we can fake it" -Prinzip dahinter , besonders wegen der Umstände des kalten Krieges mit dem einhergehenden Druck der beteiligten Seiten sich mit Propaganda zu bewerben und gegenseitig zu diffamieren , kann aber den tatsächlichen Wahrheitsgehalt dennoch in keinster Weise beurteilen.

Die Chancen stehen immerhin gut daß sich diesbezüglich in Zukunft noch einiges offenbaren wird. Langsam hat jede grössere Nation ein Weltraumprogramm inklusive Mondlandungsvorhaben. Jeder beobachtet jeden , und es wird womöglich gesehen werden ob die Hinterlassenschaften der damaligen Landestelle , wie Gerätschaften , Fahne und Fußabdrücke , existent sind.
 

albertpike

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Guten Tag geehrter zerch,

bin mit Ihnen durchaus einverstanden, daß die baldige Zukunft die ganze Wahrheit um die Apollo-Missionen entpuppen soll. Aber, ob da geschieht,
verzweifle ich zutiefst. :k_schuettel:

Bezüglich der bemannten Weltraumprogramme, die uns offiziell bekannt sind, bin ich ein extrem gesinnter Skeptiker. Meines persönlichen Erachtens sieht das folgendes aus :

1. Noch nie war der lebendige Mensch im Kosmos, dh. in der Höhe von 200 km. Falls ja, dann tot.
2. Der Mensch ist in der Lage in der Schwerlosigkeit höchstens 1 Stunde zu überleben. Nach etwa 10 bis 20 min wird er unwiederbringlich bewußtlos sein :( ( infolge der schwersten Beschädigung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr )

Albert Pike
 

albertpike

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guten Morgen Lstrike,

ich habe nie festgestellt, daß die Mondlandung eine Fälschung war. :k_schuettel: , nur halte ich das für unmöglich.

Warum war der Mensch nie über der Erdatmosphäre? Der wichtigste Anhaltspunkt liegt in der Unverträglichkeit der Schwerlosigkeit. Wir sind so genetisch konstruiert, daß wir den schwerenlosen Zustand nicht vertragen.
Das Aderblut würde in solchem Zustand nicht mehr fließen können, sondern chaotisch herumschweben. Nachgewiesenermaßen würde etwa 2 liter Venenblut im Kopfbereich steckenbleiben und deswegen nicht mehr in der Lage sein in den Rumpf abzufließen (der große Kreislauf). Nach etwa 1 bis 2 St. entwickelt sich Hirnödem, welches zum sofortigen Tod des Astronauten führen würde. :cry:

Die gleiche Regel betrifft auch alle anderen Körperflüßigkeiten. :sad:

Albert Pike
 

albertpike

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...ach, und noch etwas,

ich habe vor mehreren Monaten im TV ein Interview mit einem Raumfahrtfacharzt aus der ESA gehört, der Seltsames feststellte, was medizinisch und hämodynamisch unmöglich ist. Der Medizimer stellte fest, daß in der Schwerlosigkeit sich etwa 2 l Aderblut im Gehirnberreich ansammelt und deswegen zur Rötung des Gesichtes führt sowie zum Anstiegs des Hochblutdrucks.

Der Arzt fand diese Situation harmlos für den Astronauten. :read: Aber das stimmt nicht. Diese Situation würde unwiederbringlich zum Hirnödem und dem Tod des Astronauten führen. :cry:

AP
 

albertpike

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Momment mal,

wo ist unser Debakel über die Astronauten verschwunden ? :O_O: Mein sehr interessanter Meinungsaustausch mit zerch und agentP?

Sehr seltsam. Was hat dazu der Moderator dieses Blogs zu sagen? Wurde vielleicht der Text zensiert? Aber wieso denn? :?!?: Kennen Sie keinen Spaß? :sad:

Darf man über die Astronautik nicht schreiben ? Aber wieso nicht ?

Albert Pike
 

dkR

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Was genau passiert ist, musst du den Chef fragen, er hat sich noch nicht geäußert.
Systemausfall mit Datenverlust und jetzt sind alle Beiträge der letzten 2 Tage weg (seit dem letzten Backup). Blöd, aber lässt sich nicht ändern
 

albertpike

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Ok, dkr, danke für dein Info,

vielleicht wurde dieser Text vom geheimen ECHELON o_O angepeilt und gestrichen?

Also ich versuche die Bausteine für den verlorenen Text eingermaßen wiederherzustellen.

AgentP und zerch :

die Rede war von dem Pinkeln der Astro-oder Kosmonauten auf der ISS. Professor Walter aus der Uni München behauptete, daß die Astronauten spezielle Schläuche anlegen, um den Urin aus der Blase abpumpen zu können, weil der Urin im schwerlosen Zustand offensichtlich nicht abfließt sondern schwebt.
Ich halte das für unmöglich, :k_schuettel: weil das Anlegen eines Blasenkatheters ziemlich komplizert ist. Es bedarf der Beteiligung zweier Personen, dh. der Katheter kann dem Astronauten eine andere, gut ausgebildete Person legen. Der Astronaut ist nicht in der Lage sich selbst den Katheter zu legen. Der Kathter muß mit größter Vorsicht und mit höchsten hygenischen Maßnahmen bis in die Blase hineingeschoben werden. Tja, aber wie verhält es sich das bei der Astronautin ? Wer legt ihr den Katheter, wenn die Besatzung nur Frau vertritt ? :argh:

Tja, wie ist das auf der ISS möglich?

Albert Pike
 

Zerch

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Hallo und guten Morgen A.P.

Zuerst bin ich mal von bisherigen eigenen Annahmen- und Hörensagen-Halbwissen ausgegangen , was folgendes beinhaltet.
-Urin und Kot werden aus dem Körper gepresst , müssten aber sofort vom Körper entfernt werden , da die Ausscheidungen an der Aussenseite , durch die eigene Masse des Körpers selbst , "kleben" bleiben.

Es ist anscheinend aber etwas komplizierter. Ich habe im Internet nachgeschaut und gelesen , Astronauten sollten routinemässig die Latrine aufsuchen , da diese aufgrund der Schwerelosigkeit keinen Drang verspüren.
Ein Saugrohr in der "Schüssel" saugt die Ausscheidungen demnach ab , der Kot wird gepresst und eingelagert , Urin dagegen desinfiziert und gereinigt , und anschliessend als Brauchwasser wieder zurückgeführt.

http://www.raumfahrtmuseum.at/hygienebordraumst.html
Hier wird so manches All-tags-Hygieneutensil mit Beschreibung aufgeführt.
 

agentP

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die Rede war von dem Pinkeln der Astro-oder Kosmonauten auf der ISS. Professor Walter aus der Uni München behauptete, daß die Astronauten spezielle Schläuche anlegen, um den Urin aus der Blase abpumpen zu können, weil der Urin im schwerlosen Zustand offensichtlich nicht abfließt sondern schwebt.

Tut er nicht. Den Katheter fantasierst du hinzu, damit deine Argumention schlüssig wird. Wie zerch sehr richtig bemerkt geht es nur darum die Fäkalien sofort wegzusaugen, damit sie nicht durch die Gegend fliegen. Professor Walter spricht eben nicht von einem Katheter, sondern von einer Art Trichter.
Bei grösseren Verrichtungen übernimmt eine entsprechende Unterdruckvorrichtung in der Schüssel diese Funktion. Beides passiert ausserhalb des Körpers...
 

albertpike

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Guten Tag zerch,

die Ausscheidungen werden abgesaugt, meinst du, tja, aber wie? :?!?:
AgentP zitierte Prof. U.Walter, der behauptete, daß der Urin aus der Blase abgepumpt werden würde. Das ist jedoch, wie ich oben ausführte, leider nicht möglich. Es sei denn, daß sich in der Crew ein erfahrener Urologe befindet.

Im Großen und Ganzen wissen wir nicht, wie die Astronauten ihre Exkremente ausscheiden. Ist das ein NASA-und ESA-Geheimnis? Top secret ? o_O Oder........wissen sogar die Experten nicht, wie das funktioniert.

Der Dünndarm befördert viel Flüssigkeit ( Nahrung vermischt mit der Galle und den Pankreasenzymen) in den Dickdarm. Im schwerlosen Zu wird diese Flüssigkeit trotz der Paristaltik stets schweben. Die Darmschlingen werden im Bauch "tanzen" und nicht mehr in der Lage sein die Nahrung zu absorbieren. Die gesamte teiweise verdaute Nahrung wird nie in den Dickdarm gelangen. Vielmehr endet das mit einem tödlichen Ileus (Darmverschluß) .Der Stuhlgang wird nie hergestellt sein :k_schuettel:

Albert Pike
 

albertpike

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Hallo agentP,

welcher Trichter ? :lach3: Es gibt so etwas wie ein Dauerkatheter, der in der Blase mehrere Tage verankert wird. Es gibt auch sog. suprapubischen Kathter (Puffy), der durch die Haut direkt in die Blase reingeschoben wird.

Theoretischerweise könnte man solche Katheter den Astronauten anlegen, aber sie müssen häufig gewechselt werden, um den ev. Harnwegsinfekten oder dem Harnstau entgegenzuwirken. Ein Wechsel einer "Puffy" bedarf eines erfahrenen Urologen. Das ist keine leichte Aufgabe. :hot: , insbesondere im Kosmos.

Albert Pike
 

agentP

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Es gibt KEINEN Katheter bei Raumflügen und NIEMAND AUSSER DIR behauptet das. Weder ich, noch Prof. Walter, sondern NUR DU.

Am Klo befindet sich auch ein Trichter am Ende eines Schlauchs. Der ist mit dem Staubsauger-Klo verbunden. Trichter vor das Dings gehalten, und schon läuft's.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/436251/index.do?seite=2

Vor das Dings, wohlgemerkt, nicht in das Dings wie du dauernd fantasierst.


AgentP zitierte Prof. U.Walter, der behauptete, daß der Urin aus der Blase abgepumpt werden würde.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/raumstation-iss-wie-funktioniert-eine-weltraumtoilette-1.181853

Wo behauptet Prof Walter, dass irgendwas AUS der Blase abgesaugt würde.

Ich verbitte mir, dass mir ständig irgendwelche Dinge in den Mund legst, weil du offenbar nicht in der Lage bist, genau zu lesen oder das gelesene zu durchdenken.
 

albertpike

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Hallo geehrter agentP,

herzlichen Dank für deine Antwort. :D Sei bitte nicht böse auf mich, ich habe dir nix vorzuwerfen. Mit dem Trichter hatten wir uns offensichtlich etwas gespaßt.
Für die ganze Schuld an dieser Verwirrung sorgte ausschließlich Prof.Walter. Ich wiederhole nochmals, was Herr Professor während der Übertragung des Fallschirmsprungs des Österreichers in Roswell 2012 bekanntgab :
"Die Astronauten tragen im Unterbauch Gürtelpumpen, die sie manuell betätigen, um den Urin aus der Blase herauszupumpen": Ich habe seine Ausführung klipp und klar genau so gehört und war offenbar sehr erstaunt. :why?: Prof.Walter bestätigte nur meine These, daß der Urin im schwerlosen Zustand nicht abfließen kann, weil er sich im schwebenden Zustand befindet.

Fazit : Im schwerlosen Zustand "kennt" die Flüssigkeit keinen Bezugspunkt, an den sie sich begeben sollte. Im "schweren Zustand" dagegen wird sie ins Zentrum des Gravitationsfeldes angezogen, dh.sie wird (ab)fließen.

Albert Pike
 

albertpike

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Guten Morgen malakim,

beim Rückenmarkflüssigkeitskreislauf, Adernblut im Hirnbereich beispielsweise spielen die Muskeln gar keine Rolle. Bei der Harnblase sowie den Harnleitern sind die Glattmuskeln sehr schwach, genauso bei den Muskelnfasern der Speiseröhre.
Auch die großen und kleinen Arterien (Schlagadern) besitzen keine Muskelnfasern. :argh:

Nur im Falle der Muskeln unterer Extremitäten hast du einigermaßen recht. Aber wenn der Mensch mehrere Stunden ohne Bewegung stehen wird, werden seine Beine wegen des schlechten Abflußes des Adernblutes (Venenstau) anschwellen.

Albert Pike
 

albertpike

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Ganz einfache Frage, die wir den gewöhnlichen Fallschirmspringern stellen sollen:

Kann der fallende Fallschirmspringer während des Sprunges pinkeln oder aus einer Flasche trinken ?

Bin sehr gespannt, ob das möglich wäre. :why?:

Albert Pike
 

albertpike

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Hallo dkr,


offensichtlich war ich als Child an solchem Wetbewerb beteiligt, nur...... auf der Erde und nicht im Weltraum im schwerlosen Zustand. ^^

Albert Pike
 

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