Freimaurer und Skull and Bones

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
ich habe öfters gelesen das die skull and bones eine freimaurerloge sind?

was haltet ihr davon?
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Skull & Bones ist mit Sicherheit keine reguläre Freimaurer-Loge.

Der Begriff der Regularität entstammt dem internen Sprachgebrauch der verschiedenen freimaurerischen Lehrarten und Systeme. Nach der 8. Verordnung der Andersonschen Konstitution ist eine Loge regulär, wenn sie nach den Regeln des ihr erteilten Konstitutionspatents arbeitet. Die Großlogen bestätigen „Regularität“ der jeweilig anerkannten Mitgliedslogen und Großlogen mit Patenten.

Da sich die von der Vereinigten Großloge von England anerkannte Freimaurerei selbst als regulär bezeichnet und die restliche Freimaurerei im abwertenden Sinn als irregulär, bezeichnen sich diese in Deutschland meist als liberal.

Ein Freimaurer ist regulär, wenn er in rechtmäßiger Weise zum Freimaurer gemacht wurde.

wikipedia - Stichwort: "Regularität"
Skull & Bones wurde von William Huntington Russell im Jahre 1832 in New Haven, Connecticut, USA, gegründet. Russell hatte 1831/32 in Deutschland studiert und von dort die Idee zur Gründung eines Ordens mitgebracht.

William Huntington Russell:



Soviel erst einmal zu dem Begriff der Regularität in der Freimaurerei und zur allgemeinen Geschichte des Ordens. Bleibt noch die Frage zu beantworten, ob es sich bei Skull & Bones um eine irreguläre Loge handelt, sprich: ob Skull & Bones eine Loge ist, die zwar von keiner Großloge anerkannt wird, aber dennoch freimaurerische Elemente hat. Als solche Elemente kämen zum Beispiel in Frage:
  • ein freimaurerisches Ritual
  • freimaurerische Symbolik
  • nur Aufnahme von Freimaurern
Leider ist zu dem ersten und dritten Punkt nicht besonders viel bekannt, und das, was bekannt ist, ist in Bezug auf die Verläßlichkeit der Informationen fragwürdig. Zum Initiationsritual von Skull & Bones findet man im Internet einiges an Spekulationen. Allerdings ist fraglich, ob das Beschriebene tatsächlich der Wahrheit entspricht - die Skull & Bones-Leute selbst haben sich dazu natürlich bisher nicht geäußert.

So hat beispielsweise die Zeitschrift The Atlantic behauptet, dass neue Mitglieder des Skull & Bones-Ordens als Teil der Initiation in einem Sarg onanieren und dabei ihre gesamte Sexualgeschichte darlegen müssten. klick Aber woher die Zeitschrift diese Informationen haben will und ob es stimmt? Man weiß es nicht.

Was man über den Orden weiß, hält sich onehin in Grenzen. Das Hauptgebäude dieser Studentenvereinigung, die sogenannte Toomb (zu Deutsch: Gruft) steht auf dem Campus der Yale-University. Dort finden alle Aktivitäten des Ordens statt.

Die Gruft (im Jahre 1906):



Die Mitglieder werden durch einen Klaps auf die Schulter, auf Englisch "tap" genannt, dazu aufgefordert, sich der Gruppe anzuschließen und in Bezug auf ihren voraussichtlichen Erfolg hin ausgewählt. Das ganze findet einmal im Jahr statt, an der sogenannten "tap night", und es werden immer 15 Mitglieder geworben, die ein Jahr vor Abschluss des Bachelors stehen. Als Zeichen ihrer Aufnahme erhalten die neuen Mitglieder angeblich eine Standuhr sowie 15.000 Dollar als Geschenk.

Über das Aufnahmeritual schreibt wikipedia mit Bezugnahme auf A. Robbins:

Der eigentlichen Sozialisation der neuen Mitglieder gehen zwei Phasen voraus: die Auslese in Form des oben skizzierten tappings als Herauslösung aus dem Status eines Profanen und die Initiation in den Bund mit Hilfe von Zeremonien. Diese wurden im Laufe der Jahrzehnte immer aufwendiger gestaltet. Schon daraus ist ersichtlich, dass es sich nicht um feste Riten handelt, sondern um veränderliche Zeremonien. Sie werden an die Zeitumstände, aber auch an die Neophyten angepasst. Auf A. Robbins ausführliche Schilderung einer solchen Vorgangs wird hier Bezug genommen.

Die Kandidaten, die beim tapping die Wahl angenommen haben, erhalten wenig später eine Mitteilung, wann sie sich in ihrem Wohnheimzimmer allein bereithalten sollen. Es erscheint dann eine Abordnung von Bonesmen, die den dort Wartenden ergreift und in der Toilette unsanft gegen die Wand presst. Dabei erhält er genaue Instruktionen für den folgenden Abend, an dem er zur Gruft beordert wird.

Dort findet dann die Initiation statt, an der mindestens elf Patriarchen teilnehmen. Einen von ihnen versucht man zu überreden, als Onkel Toby den Zeremonienmeister zu geben. Der Abend mit seinem langen Programm ist ausgiebig geprobt worden. Die Ritter und Patriarchen haben verteilte Rollen und Funktionen. Alle tragen Masken und repräsentieren Gestalten aus der abendländischen Geschichte, Mythologie und Literatur. Ein Neophyt wird von „Schüttlern“ durch die Gange und Räume des Hauses geschubst, gestoßen und gewirbelt. Dabei erfährt er von den Legenden des Hauses, wird aber immer wieder mit Witzen z. B. über seine Freundin oder seinen Hund provoziert.

In dem Raum namens Innerer Tempel findet die eigentliche Initiation statt. Dort muss der Neophyt den Schwur zur Verschwiegenheit ablegen. Man führt ihn vor das Bildnis der Göttin Eulogia und vor das Bild einer Frau, die das Eheglück symbolisiert. Ihm schlägt ein Teufelsschwanz ins Gesicht. Er muss den Schuh eines als Papst verkleideten Ritters küssen. Dann wird er wieder in die Knie gezwungen, und zwar vor einem Bonesmen im Don-Quixote-Kostüm, der ihn zum „Ritter Eulogias“ schlägt. Anschließend stößt man ihn aus dem Raum in die Arme wartender Patriarchen. Diese Zeremonie wird mit dreizehn anderen Neophyten gleichermaßen vollzogen. Der fünfzehnte, dem man die Rolle des Kleinen Teufels zugedacht hat, wird kopfüber durch den Raum getragen, weil seine Füße niemals den Boden des Inneren Tempels betreten dürfen.

Zwar hat die Zeremonie eine klare Funktion, aber so, wie sie gestaltet ist, erscheint sie eher als Parodie auf Einweihungsriten anderer Geheimgesellschaften denn als okkulte Praxis. Deutlichstes Zeichen dafür ist der Ritterschlag ausgerechnet durch einen Don Quixote. Den Neophyten wird ein verwirrendes und gruseliges Ereignis geboten, das einer Geisterbahnfahrt ähnelt.

klick
Keines der beschriebenen ritualistischen Elemente hat meiner Einschätzung nach freimaurerischen Charakter. Das Initiationsritual scheint also vollkommen anders zu sein, als alle freimaurerischen Rituale. Wie der wikipedia-Text ganz richtig schreibt, haben sich die Rituale von Skull & Bones auch immer wieder geändert, während in der Freimaurerei trotz zahlreichen Änderungen des Rituals der Kern immer unangetastet geblieben ist.

Bleibt noch die Frage nach der Symbolik zu klären. Das wohl prominenteste Symbol von Skull & Bones ist - wie der Name schon sagt - der Totenschädel mit den zwei überkreuzten Oberschenkelknochen. Dieses Symbol ist allerdings sehr viel weiter verbreitet als man zunächst einmal annehmen könnte. Als Symbol der Vergänglichkeit spielt er in zahlreichen initiatorischen Bünden eine Rolle. Aber auch auf der Piratenflagge kann man dieses Symbol finden.

Über die Frage, wie das Symbol zu Skull & Bones gekommen ist, kann man - außer als Bonesman - wohl nur Vermutungen anstellen. Sollte Russell den Orden tatsächlich als Ableger einer deutschen Geheimgesellschaft - Sutton mutmaßt, aus Berlin - übernommen haben, dann kommen eine ganze Menge verschiedener Orden in Frage, von denen viele den Totenkopf als Symbol benutzt haben. In der Freimaurerei wird der Initiant in die "Kammer des stillen Nachdenkens" geführt, einen abgedunkelten Raum, indem er vor sich nur eine Bibel, eine Sanduhr, eine Kerze und einen Totenschädel sieht. Über diese Symbole soll er meditieren, bevor das Kernstück der Initiation beginnt.

Aber auch hier gibt es innerhalb der Freimaurerei gewisse Unterschiede.

Dennoch existieren zwischen den verschiedenen Ritualen Unterschiede hinsichtlich der Ausstattung der Dunklen Kammer. Übereinstimmend ist sie schwarz gestrichen und mit einem Tisch, einem Stuhl, einer brennenden Kerze sowie dem Totenschädel ausgestattet. Die Bibel liegt auf dem Tisch der Dunklen Kammer bei den Logen der Grossen National-Mutterloge "Zu den Drei Weltkugeln" (GNML 3 WK) und der Grossloge der Alten Freien und Angenommen Maurer von Deutschland (A.F.u.A.M.v.D.). Bei Arbeiten nach den Ritualen von "Schröder" und Feßler (ruhende Großloge "Royal York genannt zur Freundschaft" - RYzF) ist keine Bibel vorhanden. Ein Stundenglas befindet sich ist lediglich bei RYzF und bei A.F.u.A.M. in der Dunklen Kammer. Bei der Grossen Landesloge der Freimaurer von Deutschland (GLLvD) ist keine Bibel, kein Schädel, kein Stundenglas, keine Kerze sondern nur schwarzes Nichts zu finden.

klick
Wie dem auch sei, der Totenschädel alleine schafft noch keine Verbindung zwischen Freimaurerei und Skull & Bones, insbesondere deshalb, weil er auch in anderen initiatorischen Bünden von Bedeutung ist.

Wieder wikipedia:

Das Motiv ist als Todessymbol u. a. von Piraten-Flaggen (Jolly Roger), Warnhinweisen vor Gift und seit Jahrhunderten von Grabplatten bekannt. Zusammen mit den im Tomb gesammelten menschlichen Knochen, den abgebildeten Totenschädeln, den oben zitierten deutschen Sprüchen und nicht zuletzt den Namen der Geheimgesellschaft ist eine starke Vorliebe zur Todesthematik belegt. Beziehungen zu anderen Organisationen lassen sich daraus nicht ableiten, da die Symbolik sehr verbreitet ist. klick
Auf Gruppenbildern ordnen sich die Skull & Bones-Mitglieder eines Jahrgangs um einen Tisch herum an, auf dem ein Totenschädel und Knochen zu sehen sind. Im Hintergrund steht auf solchen Gruppenbildern traditionell eine der bereits erwähnten Standuhren, die auf acht Uhr gestellt ist.





Informationen über die anderen Symbole von Skull & Bones erhält man nur aus fragwürdigen Quellen. So brachen im Jahre 1876 einige Mitglieder der Organisation "The Order of File and Claw" in das Gebäude des Ordens ein. Ihnen zu Folge soll der innere Tempel des Gebäudes der Raumm "322" sein, eine für Bonesmen onehin bedeutsame Zahl, die sich auf den antiken, griechischen Redner Demosthenes beziehen soll, der in diesem Jahr in Kalaureia starb.

Dies macht auch insofern Sinn, als dass die Bonesmen angeblich eine Göttin namens Eulogia verehren, die "mit dem Tode Demosthenes im Jahre 322 v. Chr. in den Himmel aufgestiegen und zur Gründung des Eulogian Clubs 1832 wieder hinabgestiegen sei", wie wikipedia schreibt. Die 322 spielt meines Wissens in der Freimaurerei keine Rolle.

Eine weitere aus dem Einbruch von 1876 stammende Information ist die, dass im Tempel an der Wand auf Deutsch der Spruch "Wer war der Thor, wer Weiser, Bettler oder Kaiser? Ob Arm, ob Reich, im Tode gleich!" angebracht sein soll. In einem Artikel der amerikanischen Zeitschrift Esquire wird die These vertreten, dass dies eine Anspielung auf den Regentengrad innerhalb des Illuminaten-Ordens sei. Dort sei der Initiant vor ein Skelett, zu dessen Füßen ein Schwert und eine Krone gelegen haben, geführt und gefragt worden, ob es sich bei dem Mann um König, Edelmann oder Bettler gehandelt habe. Da dies nicht zu entscheiden sei, hätte man ihn so zu der Erkenntnis geführt, dass "von Charakter und ein guter Mann zu sein, das wichtigste sei". klick

Zusammenfassend kann man folgendes festhalten:
  • Auch wenn es einige Gemeinsamkeiten zwischen Freimaurerei und Skull & Bones gibt, wie z.B. dass es sich in beiden Fällen um Geheimgesellschaften handelt und in beiden, wie in vielen anderen initiatorischen Bünden auch, das Symbol des Schädels autaucht, haben diese beiden Organisationen direkt nichts miteinander zu tun.
  • Es gibt keine Hinweise darauf, dass alle Bonesmen Freimaurer sind, bzw. gewesen sind.
  • Die Symbolik und Zahlenmystik von Skull & Bones und Freimaurerei unterscheiden sich völlig.
  • Gleiches gilt für das Ritual.
  • Gleiches gilt für die Funktion, welche die beiden Organisationen gesellschaftlich einnehmen. Während die Freimaurerei "gute Männer besser machen" will und prinzipiell "jedem freien Mann von gutem Ruf" jeden Alters, sofern er volljährig ist, offen steht, handelt es sich bei Skull & Bones um eine bewusst eiltär gehaltene Organisation, die nur kurz vor dem Abschluss stehende Studenten der Yale-Universität aufnimmt.

Ich hoffe, dass das deine Frage halbwegs beantwortet hat.
 

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
@Aphorismus danke sehr aufschlussreich.

aber es gibt noch einige punkte welche man ansprechen sollte.

einer der hauptgründer von skull and bones alphonso taft und seine söhne waren freimaurer der Kilwinning Lodge No. 356.
http://de.wikipedia.org/wiki/William_H._Taft#Freimaurerei


auch hatten die beiden hauptgründer von skull and bones auf ihren grabsteinen einen totenkopf mit gekreuzten knochen abgebildet,was jeder hochgradfreimaurer auch hat.

George Herbert Walker Bush ist auch bekannter freimaurer.
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Dass Taft und einige andere Bonesmen Freimaurer waren oder sind, bestreite ich ja gar nicht. Liegt ja auch irgendwo nahe, dass Leute, die in der Geheimbund-Scene unterwegs sind, auch bei den Freimaurern landen können. Weil einige Menschen Mitglieder beider Organisationen sind, heißt das aber eben noch lange nicht, dass beide Organisationen etwas miteinander zu tun haben.

Skull schrieb:
auch hatten die beiden hauptgründer von skull and bones auf ihren grabsteinen einen totenkopf mit gekreuzten knochen abgebildet,was jeder hochgradfreimaurer auch hat.
Ds ist nicht richtig. Manche Hochgradfreimaurer haben einen Totenkopf mit gekreuzten Knochen auf dem Grabstein, nicht alle. Ich behaupte sogar, die wenigsten Hochgradfreimaurer haben einen Totenschädel mit gekreuzten Knochen auf dem Grabstein.
 

Hosea

Erleuchteter
Mitglied seit
25. Dezember 2004
Beiträge
1.515
skull schrieb :

auch hatten die beiden hauptgründer von skull and bones auf ihren grabsteinen einen totenkopf mit gekreuzten knochen abgebildet,was jeder hochgradfreimaurer auch hat.
Alle?? Es gibt z.b auch noch den Adler mit 2 Köpfen, ähnlich wie die alte Zarenflagge. Zumal der Totenkopf manchmal nicht anderes "bedeutet" als allzeit bereit (gewesen).

Lg Hosea
 

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
Aphorismus schrieb:
Liegt ja auch irgendwo nahe, dass Leute, die in der Geheimbund-Scene unterwegs sind, auch bei den Freimaurern landen können.

es könnte also auch sein,das man als hochgradfreimaurer bei den skull and bones landet? :D
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Natürlich, wieso denn nicht? Allerdings ist das relativ unwahrscheinlich. Aus folgendem Grund: Freimaurer werden kann man erst, wenn man volljährig ist. Nach der Aufnahme ist man erst einmal Lehrling, danach Geselle, dann Meister. Zwischen diesen Graden liegt in fast allen Fällen ein Zeitraum von ca. einam Jahr. Wenn jemand also eintritt, sobald er 18 Jahre alt geworden ist und zügig durch die Grade geht, dann ist er mit 21 Jahren gerade mal Meister. Erst ab diesem Zeitpunkt stehen ihm die Hochgradsysteme offen. Skull & Bones rekrutiert wie gesagt Studenten, die kurz vor Abschluss ihres Bachelors sind, und die sind in der Regel gerade mal 22 Jahre alt.

Daher ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass manche Skull & Bones-Leute anschließend Hochgradfreimaurer werden, als andersherum.
 

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
vieleicht ist skull and bones auch das wahre gesicht der freimaurerei 8O
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Wieso sollte eine amerikanische Studentenverbindung, die gerade mal fünfzehn Mitglieder pro Jahr aufnimmt, pupsige 170 Jahre alt ist und deren Ritual mit Freimaurerei nichts zu tun hat, denn das "wahre Gesicht der Freimaurerei" sein? Man muss sich nur ein bisschen in den Themenbereich Freimaurerei einlesen um zu merken, dass das vollkommen unplausibel ist.
 

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
Aphorismus schrieb:
Wieso sollte eine amerikanische Studentenverbindung, die gerade mal fünfzehn Mitglieder pro Jahr aufnimmt, pupsige 170 Jahre alt ist und deren Ritual mit Freimaurerei nichts zu tun hat, denn das "wahre Gesicht der Freimaurerei" sein? Man muss sich nur ein bisschen in den Themenbereich Freimaurerei einlesen um zu merken, dass das vollkommen unplausibel ist.

die skull and bones sind vieleicht die elite der freimaurerei.

wenn man selbst bonesman wird,wieso sollte man sich dan den freimaurern auch anschliessen?wenn die doch nichts miteinander zu tun haben und auch gegenspieler sind?

das ganze könnte man sich als ein krankenhaus vorstellen.die chefärzte wären bonesman und die anderen arbeiter freimaurer.trotzdem spielen sie alle im selben team.nur ist es für einen pfleger sehr schwer oder unmöglich ein chefarzt zu werden.
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Skull schrieb:
die skull and bones sind vieleicht die elite der freimaurerei.
Sorry, aber das macht keinen Sinn. Wenn die Bonesmen die Elite der Freimaurerei wären, müssten sie dazu ja Freimaurer sein oder zumindest irgendwie etwas mit Freimaurerei zu tun haben. Sind sie aber größtenteils nicht und haben sie größtenteils nicht.

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Das ist so als ob du sagst, dass die Golfer vielleicht die Elite der Basketballer sind - es mag Golfer geben, die auch Basketball spielen, aber beides hat schlichtweg nichts miteinander zu tun. Und Golfer, die gar kein Basketball spielen, können schwerlich zur Elite der Basketballer gehören.

Skull schrieb:
wenn man selbst bonesman wird,wieso sollte man sich dan den freimaurern auch anschliessen?wenn die doch nichts miteinander zu tun haben und auch gegenspieler sind?
"Gegenspieler"? Verstehe ich nicht. Und andersherum gefragt, wieso sollte man als Bonesman nicht Freimaurer werden? Immerhin hat man ganz offensichtlich kein Problem mit initiatorischen Orden und Ritualen.

Skull schrieb:
das ganze könnte man sich als ein krankenhaus vorstellen.die chefärzte wären bonesman und die anderen arbeiter freimaurer.trotzdem spielen sie alle im selben team.nur ist es für einen pfleger sehr schwer oder unmöglich ein chefarzt zu werden.
Du machst einen typischen Denkfehler, den viele Verschwörungstheoretiker machen: von der Vielzahl verschiedener Organisationen verwirrt, schmeißt du die alle in den gleichen Topf. Dabei haben die größtenteils gar nichts miteinander zu tun. Dass Freimaurerei - die verschiedenen Hochgradsysteme eingeschlossen - mit Skull & Bones nichts zu tun hat, habe ich ja bereits in dem ersten Post in diesem Thread gezeigt.
 

agentP

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
10.115
Bonesman wird man wie schon mehrmals dargelegt mit Anfang / Mitte 20. Warum sollten ausgerechnet solche Jüngelchen die Elite sein, in einem Bund sein, in dem es unter anderem wesentlich darum geht, ein ganzes Leben an sich zu arbeiten? :roll:
 

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
Aphorismus schrieb:
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Das ist so als ob du sagst, dass die Golfer vielleicht die Elite der Basketballer sind - es mag Golfer geben, die auch Basketball spielen, aber beides hat schlichtweg nichts miteinander zu tun. Und Golfer, die gar kein Basketball spielen, können schwerlich zur Elite der Basketballer gehören.


"Gegenspieler"? Verstehe ich nicht. Und andersherum gefragt, wieso sollte man als Bonesman nicht Freimaurer werden? Immerhin hat man ganz offensichtlich kein Problem mit initiatorischen Orden und Ritualen.

1.man kann keine sportarten mit mächtigen geheimbünden vergleichen.
die freimaurer sagen doch selbst,mitglieder aus organisationen wie scientologie werden nicht aufgenommen.man schaut durchaus aus welcher organisation man so kommt.

die freimaurer sagen sie wären human und haben mit politik und macht nichts zu tun.

aber bonesman aufzunehmen damit haben sie wohl keine probleme,die ja gerade deswegen berüchtigt sind für macht und politik.auch sind sie gegen juden und schwarze.


2.wenn skull and bones und freimaurerei nichts miteinander zu tun haben,dan sind sie gegenspieler.wenn sie aber gegenspieler wären,was suchen dan bonesman bei den freimaurern? :wink:
 

Skull

Geselle
Mitglied seit
26. Oktober 2006
Beiträge
52
agentP schrieb:
Bonesman wird man wie schon mehrmals dargelegt mit Anfang / Mitte 20. Warum sollten ausgerechnet solche Jüngelchen die Elite sein, in einem Bund sein, in dem es unter anderem wesentlich darum geht, ein ganzes Leben an sich zu arbeiten? :roll:

das ganze gerede von an sich selbst arbeiten ist vieleicht nur "maske".
 

Magna

Erleuchteter
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
1.025
Und vielleicht ist die Maske dahinter auch nur Maske. Und die dahinter... Und die dahinter auch!
Halt dich an Fakten oder lies "Das foucaultsche Pendel".
Gruß,
Magna
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Skull schrieb:
1.man kann keine sportarten mit mächtigen geheimbünden vergleichen.
Es ging mir um das logische Grundgerüst deiner Überlegung. Nevermind.

Skull schrieb:
die freimaurer sagen doch selbst,mitglieder aus organisationen wie scientologie werden nicht aufgenommen.man schaut durchaus aus welcher organisation man so kommt.
Aha? Das ist mir neu und würde mich sehr wundern. Wie kommst du darauf? Wieso sollte ein Scientologe nicht Freimaurer werden können? Leuchtet mir nicht ein, weil das der religiösen Toleranz der Freimaurerei widersprechen würde.

Skull schrieb:
die freimaurer sagen sie wären human und haben mit politik und macht nichts zu tun.

aber bonesman aufzunehmen damit haben sie wohl keine probleme,die ja gerade deswegen berüchtigt für macht und politik.
Du scheinst da was falsch zu verstehen. Freimaurer nehmen unabhängig davon, ob jemand besonders viel Macht hat oder nicht, jeden volljährigen, freien Mann von gutem Ruf auf. Dass jemand eventuell mächtig ist, ist aber genau so wenig Voraussetzung wie es ein Problem ist.

In der Loge sollen keine politischen oder religiösen Fragen besprochen werden, damit die Atmosphäre der Brüderlichkeit nicht von solchen Debatten oder irgendwelchen Machtspielchen gestört wird - das ist alles.

Skull schrieb:
auch sind sie gegen juden und schwarze.
Genau wie bei deiner Bemerkung, Skull & Bones sei "anti-jüdisch", frage ich mich, wie du darauf kommst. Kann ja durchaus sein, dass du recht hast, aber woher meinst du das zu wissen?

Skull schrieb:
2.wenn skull and bones und freimaurerei nichts miteinander zu tun haben,dan sind sie gegenspieler
Das leuchtet mir nicht ein. Nur weil zwei Organisationen nichts miteinander zu tun haben, müssen sie doch noch lange keine Gegenspieler sein. Wie kommst du denn auf den Gedanken?
 

Winston_Smith

Forenlegende
Mitglied seit
15. März 2003
Beiträge
5.237
@skull

Mal kurz am Rande: Du bekommst hier massenhaft Antworten, Links, Zitate, Bilder etc, die Deine These widerlegen.

Von Dir kommen dagegen "nur" Mutmaßungen.

Für eine fruchtbare Diskussion ein bischen zu dünn. Außerdem steigt dadurch der "Genervt-Pegel". (Zumindest bei mir...)

ws
 

Aphorismus

Ehrenmitglied
Mitglied seit
22. Dezember 2004
Beiträge
3.690
Da muss ich Winston Recht geben.

Skull schrieb:
das ganze gerede von an sich selbst arbeiten ist vieleicht nur "maske".
Du bringst andauernd solche Vermutungen, die du durch nichts belegst. Ich sehe keinerlei Anhaltspunkte dafür davon auszugehen, dass dies "nur eine Maske" sein soll.
 
Ähnliche Beiträge




Oben