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Erschütterndes Interview (mit Udo Voigt: NPD-Chef)

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von Paran, 23. September 2004.

  1. indi-ffo

    indi-ffo Meister

    Beiträge:
    260
    Registriert seit:
    10. März 2004
    na _Dark_, dann tue was für deine sicherheit und geh in die politik.
    oder machen wir doch den politikern den vorschlag wieder volksschulen einzuführen die bis zur 6. klasse gehen. dann hat der pöbel schreiben, lesen und ein bißchen rechnen gelernt. dann kann die masse mit 14 wieder einen beruf erlernen und steht somit viel viel eher als arbeitssklaven zur verfügung. die lehrausbildung müssen natürlich die eltern des knaben oder der maid, dem ausbildenden betrieb bezahlen.
    da die schulbildung nun nicht mehr so hoch ist, gibt es auch wieder eine geringere zahl an akademikern, bei denen es dann auch wieder eine gewisse sicherheit bei den arbeitsplätzen und gehältern gibt.

    das wäre doch was _Dark, oder? sind das deine gedanken?
    wenn ich deinen betrag lese, muß ich JA sagen.



    nun kommt doch bestimmt wieder dein üblicher satz: "so habe ich das nicht gemeint".

    denke dran, das was als fortschritt bezeichnet wird kann auch ein rückschritt sein.
     
  2. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

    Beiträge:
    4.168
    Registriert seit:
    14. September 2002
    Ort:
    my home is my castle
    Ich verstehe immer noch nicht, warum Erpressbarkeit damit gefördert wird.
    Wie meinst du das?

    Warum sollte eine Krankenschwester mit Abi erpressbarer sein, als eine Krankenschwester ohne Abi?

    Eine geringe Anzahl an Akademikern war früher logisch, da es eine Frage des Geldes war, ob man studieren konnte oder nicht.
    Heute kann jemand auch studieren, wenn die Eltern kein Geld haben.

    Ein Abitur zählt übrigens sehr wohl etwas. Ein Realschulabschluß zählt heutzutage wenig ... und ein Hauptschulabschluß ist bei der Suche nach einer Lehrstelle mehr oder weniger nutzlos.

    Namaste
    Lilly
     
  3. _Dark_

    _Dark_ Ehrenmitglied

    Beiträge:
    3.479
    Registriert seit:
    4. November 2003
    @sillylilly

    ich denke dass durch die zunehmende akademisierung auch "einfacher" berufe der gehobene stand eines akademikers wegfällt..
    dadurch werden auch diese teil einer masse, die insagesamt durch ihre schiere größe sehr leicht druch arbeitgeber-verbände und unternehmen erpressbarer gemacht wird..
    je mehr abiturienten, desto mehr studenten, desto mehr abschlüsse..
    aber gibt es dann auch mehr jobs??
    nein..

    so habe ich mir das irgendwie zusammengereimt..

    also das sehe ich anders..
    wenn man heute ein 3,2 oder 3,4 abi hat und jemand anderes im gegensatz dazu einen guten realschulabschluss, dann hat der sicher bessere chancen im späteren berufsleben..
    früher war das abi an sich noch etwas, das ist heute anders, weil es viel zu viele abiturienten gibt..

    das habe ich schon versucht, aber ohne erfolg..
    die zustände in den parteien gleichen meinen erfahrungen nach eher ländlichen possenspielchen, anstatt ernsthafter politischer arbeit..


    das wäre natürlich was..
    aber findest du nicht auch, dass 14 etwas spät ist??

    nein: ich denke eben, dass man das schulsystem in den letzten jahren etwas nach unten gedrückt hat. wie man an den 30% studienabbrechern sieht, gibt es einfach viel zu viele leute, die ohne abi besser dran wären..
    die sollten meiner meinung nach auch keines haben..
    wieso auch??
    man sollte die ausbildung am gymnasium wieder der eines gymnasiums würdig machen, die realschule ebenfalls schwerer, und die inzwischen katastrophal abgewerteten hauptschulen wieder aufwerten..
    aber das gegenteil wird gemacht..