Chomsky: "Bei Wiederwahl Bushs droht nukleare Katastrop

Sentinel

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Vielleicht, weil es ohne Apokalypse keine überlebenden Auserwählten geben kann, oder die Reptoiden holen ihn ab :twisted:. Irgendetwas muss er wohl im Hinterkopf haben, wenn er darauf erpicht sein sollte, ein "ultimate doom" auszulösen.
Ich habe auch schon von Leuten gehört, die ohne Reue die Menschheit ins Jenseits blasen würden, wenn sie könnten -nur aus reiner Egobefriedigung. Ich traue ihm alles zu, was mit Tod und Verberden zu tun hat.
 

Kendrior

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Wer zu den Auserwählten gehört, wird errettet.
Wie und Wohin? Woher sollen WIR das wissen? Gott wirds schon richten... bzw Reptiloiden, Illuminaten oder eine andere mysteriöse Organisation ihrer Wahl.

Mal im Ernst... wenn Dubya wirklich die Apokalypse auslösen will und die Bibel nach Wortlaut auslegt, dann werden keine Bunker oder ähnliches gebaut. Hat er erstmal die Welt vernichtet, kommt Gott höchstpersönlich zu ihm und überreicht ihm den goldenen Schlüssel zur Letzten Stadt...
 

InsularMind

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Da kommt dann bestimmt ein silberner Sternenkreuzer vorbei, von den Plejaden -- weil dort ja eh nur Engel wohnen -- und nimmt die Auserwählten alle mit -- nach Airforce One eben Spaceship One --- oder Project Space Arche....

Falls eure Atome nach dem großen Knall meine Atome irgendwo zuerst sehen, würdet ihr mir dann per Elektronenspin - Telegramm mitteilen, wie das noch genau ablief ? :)
 

Murcksdiebug

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JCDenton schrieb:
(...) ich weiß zwar nicht ob eine nukleare katastrophe so wahrscheinlich ist aber (...) weder seine sponsoren noch seine leute im hintergund würden so einen krieg befürworten, oder doch ?
Bush hat das ganze amerikanische Volk dazu gebracht, einen Krieg gegen den Irak zu befürworten. Schlimmer noch; er stellte urplötzlich eine Verbinund zwischen Al Kaida und Saddam her um anhand von zweifelhaften Satellitenaufnahmen sein Volk davon zu überzeugen, dass der Irak Massenvernichtungswaffen bunkert (einen auf: "Saddam und Osama stecken unter einer Decke, Folks. Ausserdem baut Saddam fette Waffen... und darum muss der Sheriff da rüber und dem Irak in den Arsch treten, yeah!"). Bush macht was er will. Keiner stoppt ihn. Wenn der Typ wiedergewählt wird, dann werden die Stiefel poliert, denn da unten gibts noch mehr Ärsche in die der Cowboy treten will. Yippie-Ayee.
 

Scipio

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Murcksdiebug schrieb:
Bush hat das ganze amerikanische Volk dazu gebracht, einen Krieg gegen den Irak zu befürworten.

Nein, dies hat er nicht. So kann man das ja wohl nicht stehen lassen. *g*


Vor drei Jahren las ich schon, dass er gleich den roten Knopf drückt, vor zwei...vor einem...die Liste der Länder, die er gleich, in nächster Zeit, in einigen Monaten, in einem Jahr etc etc angreifen würde wurde auch immer größer. Schlimmer als Stalin, als Hitler, als der Teufel...was weiß ich alles.... :roll:

Ich bin überzeugt, die Welt wird sich auch in 20 Jahren noch drehen und kann mir gut vorstellen, dass wenn mein Kind dann aus der Schule kommt und ich es frage wie die Geschichtsarbeit lief antwortet:" Ach..heut war amerikanische Geschichte der Neuzeit...sollten Präsidenten aufzählen...einige bekanntere fielen mir ein...Lincoln....Roosewelt...Wilson....Kennedy...Reagan....das wars aber auch." :wink:
 

samhain

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prima artikel:

Besessen von Armageddon
Unheiliger Geist im Heiligen Land
Fundamentalistische Christen unterstützen die Politik Israels, weil sie die endgültige Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse im Nahen Osten herbeiführen wollen.
Damit würde, sagen sie, eine biblische Prophezeiung erfüllt. Die Opfer wären unzählige Israelis und Palästinenser. Eine Warnung vor falschen Freunden.

http://www.gazette.de/Archiv2/Gazette2/Benedikt.pdf
 

Believer

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Eigentlich hab ich ja Scipio nichts hinzuzufügen außer vielleicht:
Vergesst nicht Europa und die USA sind die größten wirtschaftlichen
Feinde und wir haben auch unsere Propaganda! Sogar eine ziemlich gute,
wenn man bedenkt dass in den 80ern noch jeder ein Amifan war!

Freiheit für alle!!!
 

samhain

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interview mit Noam Chomsky nach der US-wahl:


Flüchten Sie vor Bush, Herr Chomsky?

Am Donnerstag beginnt die zweite Amtszeit für den Präsidenten. Noam Chomsky, einer seiner heftigsten Kritiker, befürchtet das Schlimmste

Seine Veranstaltungen sind überfüllt, seine Anhänger verehren den Linguisten wie eine Pop-Ikone. Der "New York Times" gilt Noam Chomsky als "größter lebender Intellektueller". Die "Welt am Sonntag" sprach mit Chomsky am Vorabend von "Bush II".

http://www.wams.de/data/2005/01/16/388970.html
 

forcemagick

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hoffen wir mal dass den guten noam nicht eines tages ein unglück ereilt...

ich frage mich wie weit die bushjunta gehen wird....
 

nicolecarina

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an einen komplett-vernichtenden atomaren schlag glaube ich ehrlich gesagt nicht, aber dass ganz viele so ums leben kommen können, halte ich doch für möglich. ich bin gott froh, dass dieser chromsky zu den "seriösen" zählt, damit der amerikafeind-vorwurf nicht ganz so laut wird.

also falls ich mich irre und diese ganze apokalypsenshow aus der bibel wörtlich gemeint war, dann freu ich mich schon ein bisschen, falls die plejader mich rausholen :roll: :lol:

ansonsten wünsch ich frohes schaffen - nach solchen links - danke samhain - da weiß man doch was man hat. guten abend.

ach ja: auch an dieser stelle empfehle ich nochmal den roman "die atlantis-akte" oder auch "die unheilige allianz", man weiß nie genau, was wirklich dahinter steckt... :wink:
 

samhain

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Nuklearterror im eigenen Land - Atomlabore und die Zukunft des Planeten

Von Noam Chomsky

...Inzwischen kann man die Warnungen führender strategischer Analysten selbst in den nüchternsten und respektabelsten Magazinen nachlesen: Die derzeitige amerikanische Haltung - der militärische Umbau - beschwöre die Gefahr des “ultimativen Verhängnisses” (‘ultimate doom’) herauf - in nicht allzu ferner Zukunft. Das Ganze führe zu einem Aktion-Reaktion-Kreislauf - wobei die anderen reagieren. Wir werden zunehmend abhängig von “Hairtrigger-Mechanismen” (ein Mechanismus wird durch eine minimale Ursache in Gang gesetzt - Anmerkung der Übersetzerin) - solch extrem destruktive Mechanismen würden immer wahrscheinlicher.


...In der Ära Clinton gab das Strategic Command ein Papier heraus mit dem Titel: ‘The Essentials of Post Cold War Deterrence’. Das Strategic Command hat die Verantwortung über die Nuklearwaffen. Dieses Dokument gehört zu den furchtbarsten, die ich je las. Allerdings wurde ihm wenig Beachtung geschenkt. In dem Report stellt sich das Strategic Command die Frage, wie gestalten wir unsere Nuklearstreitmacht und die übrigen Streitkräfte in der Phase nach dem Kalten Krieg neu? Es kommt zu dem Schluss, wir sollten uns primär auf unsere Atomwaffen verlassen, denn im Unterschied zu anderen Massenvernichtungswaffen - chemischen oder biologischen - seien deren Auswirkungen unmittelbar, verheerend und überwältigend. Die Auswirkungen wären nicht nur zerstörerisch sondern verbreiteten regelrecht Terror. Folglich sollten Nuklearwaffen den Kern unserer sogenannten Abschreckung bilden.

Im Grunde ist mit allem, was gesagt wird, das genaue Gegenteil gemeint. Mit “Abschreckung” meint man in Wirklichkeit, wir sollten unsere Offensivkraft primär auf Kernwaffen konzentrieren, weil diese so zerstörerisch wirken und Terror verbreiten. Hinzu kommt, allein die Tatsache, dass wir im Besitz einer so massiven Nuklearstreitmacht sind, wirkt bereits auf jeden internationalen Konflikt - die Leute fürchten uns, weil wir im Besitz dieser verheerenden Macht sind. Am besten, wir entwickeln eine irrationale nationale Identität plus eine unkontrollierbare Streitmacht, und jeder zittert vor uns. Das wird uns in die Lage versetzen, alles zu bekommen, was wir wollen. Die Leute werden uns zurecht fürchten, weil wir unsere Atomwaffen vor uns aufbauen - Atomwaffen, die diese Leute komplett in die Luft jagen.

In Wirklichkeit werden sie uns alle hochjagen, wenn sie außer Kontrolle geraten...

http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/002822.html
 

Eskapismus

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Am besten, wir entwickeln eine irrationale nationale Identität plus eine unkontrollierbare Streitmacht, und jeder zittert vor uns

Dieser Satz beschreibt, sehr schön wieso sich die USA so irrational verhält.

Fehl wirklich nur noch der Krieg im Iran.

Andererseits, muss man auch sagen, dass ihr Ziel grösstenteils bereits erreicht ist. Ich kenne kein Land, welches vor der USA nicht zittert vor Angst (zu recht). Aber man muss diese Angst auch aufrecht halten.

viel gibt es dazu nicht zu sagen.... :cry:
 

samhain

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schade, schade...der gute mann war hier in berlin und ich habs verpeilt hinzugehen.

Das Interesse der Macht an der Verdummung der Massen

Chomsky liest seiner Regierung einmal mehr die Leviten

Noam Chomsky ist auf Deutschlandtournee (seinen nächsten und letzten Auftritt hat er im Rahmen der Ringvorlesung an der Universität Leipzig am Ostermontag, um 11 Uhr, im Gewandhaus Leipzig zum Thema: Europa-Israel-Palästina). Der nordamerikanische Sprachwissenschaftler und politische Staraktivist war vorgestern im Rahmen der "Ernst Fraenkel Lectures" an der Freien Universität Berlin zu hören, wie er einmal mehr seiner Regierung die Leviten las.

...Die Vereinigten Staaten würden nur einen begrenzten demokratischen Wandel 'von oben' akzeptieren, der die traditionellen Machtstrukturen, mit denen sich die USA seit langem verbunden zeigt, nicht gefährdet.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19753/1.html
 

samhain

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"Bush will fügsame Regierungen installieren"

Der amerikanische Friedensaktivist Noam Chomsky über die Ziele der Vereinigten Staaten im Nahen Osten

Herr Professor Chomsky, nach den Wahlen in Afghanistan und Irak ist die Region in Bewegung geraten. In vielen Ländern regen sich Oppositionskräfte. Die US-Regierung sieht das als ihr Verdienst - ohne Irak-Invasion hätte es diese Demokratiebewegungen nicht gegeben, der Krieg sei somit gerechtfertigt. Richtig?

Gegenfrage: Wie viele Menschen feiern jedes Jahr am 7. Dezember den Überfall Japans auf Pearl Harbor?

Offiziell niemand.

Dabei hat dieser Überfall auch gute Ergebnisse gebracht: die Befreiung Indonesiens von niederländischer Kolonialmacht, die Befreiung Indiens und Singapurs vom mörderischen britischen Imperialismus, was wahrscheinlich Millionen Indern das Leben gerettet hat. Ich benutze dieses drastische Beispiel, um zu zeigen: Man kann einen Krieg nicht danach beurteilen, ob er am Ende nicht doch immerhin ein paar gute Ergebnisse zeitigt. Wer heute sagt: "Immerhin gab es Wahlen in Irak" oder "Immerhin müssen die afghanischen Frauen keinen Schleier mehr tragen" - was übrigens nicht stimmt - der ignoriert die Ziele der Politik und freut sich, dass am Ende doch nicht alles schlecht ist. Er ist Optimist, um nicht zu sagen Opportunist...

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/434321.html
 

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