Chinesische Wissenschaftler lenken Taube per Fernsteuerung

Tidus

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das ist doch krank.... ne mehr kann ich dazu echt nicht mehr sagen
 

Hosea

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Man sagt ja der Chinese schläft nie, hier hätte ihm etwas schlaf wohl gutgetan, scheinbar haben sie es auf unser Briefsystem abgesehen. o_O

Guter Rat :

Damit alles echt wirkt und die Tauben in Angst und Schrecken versetzt, haben die Hersteller künstliche Intelligenz und ein paar Tricks eingebaut. Robop schlägt mit den Flügeln wie sein Real-Vorbild, verschiedene gespeicherte Bewegungsmuster lassen sich per Fernsteuerung aufrufen - in der Attrappe ist ein Nokia-Smartphone enthalten und wettergeschützt verstaut. Es empfängt auch Befehle für Bewegungen und Sounds - gesteuert wird per Handy, PC oder Notebook.
http://www.testticker.de/news/home_computing/news20070323027.aspx

Der RoboFalke 8)

Lg Hosea
 

Hosea

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Spriessling schrieb:

Sicher, dass es sich wirklich um eine Taube und nicht um eine Ente handelt?
Eigentlich sicher, obwohl na wirklich fliegende (Peking) Enten nachvollziehbarer wären. Warum es Tauben sind, weiß ich auch nicht.
Ich hab gelesen, das bei Tauben "vor kurzem" ein MagnetSensor entdeckt worden ist (Maghämit/Magnetit), in den Nervenzellen des Schnabels. So gesehen könnte man Tauben im Gegensatz zu Enten, fernsteuern um das Magnetfeld der Erde zu vermessen.
Eine krasse Theorie, aber momentan fällt mir kein besserer Grund ein, warum es Tauben sind.:p

Wissenschaftler des Robotertechnik-Forschungszentrums der Technischen Universität Shandong, Su Xuecheng.
Überprüft hat es wohl noch keiner, ich lese immer nur "nach eigenen" Angaben. Winzige Elektroden können die Flugrichtung der Tauben beeinflußen, könnten würde mir besser gefallen, wie weit es ausgereift ist kann man nicht sagen.

http://www.telekom-presse.at/channel_computing/news_27278.html

Talwar, der an der State University of New York arbeitet, implantierte seinen Versuchstieren schon 2002 Elektroden in die Hirnregionen, die für die interne Repräsentation der Schurrhaare der Tiere verantwortlich sind. Mit einem gezielten leichten Stromstoß rechts oder links setzte er einen Reiz, der die Ratte glauben machte, sie stoße mit ihren körperereigenen Entfernungsmessern irgendwo an.
Werden die olympischen Spiele in Peking mit einem fliegenden Ballett eröffnet?


Lg Hosea
 

Hosea

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Spriessling schrieb:

Meinte eigentlich eher so eine ente.
:? Und ich dachte an China-Ente im Wok, bzw warum die Chinesen kein beliebtes eigenes Flugtier fernsteuern.

Lg Hosea
 

BrettVormKopf

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Das ist einfach nur erschreckend, zu sehen, wie nun tatsächlich Lebewesen gesteuert werden können... (da muss ich immer an die Geschichten denken, in denen die gesamte Bevölkerung irgendwelche Chips implantiert hat und vom Staat nur noch gelenkt wird :lol:)
 

Helika

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Hosea schrieb:
Spriessling schrieb:

Sicher, dass es sich wirklich um eine Taube und nicht um eine Ente handelt?
Eigentlich sicher, obwohl na wirklich fliegende (Peking) Enten nachvollziehbarer wären. Warum es Tauben sind, weiß ich auch nicht.
Ich hab gelesen, das bei Tauben "vor kurzem" ein MagnetSensor entdeckt worden ist (Maghämit/Magnetit), in den Nervenzellen des Schnabels. So gesehen könnte man Tauben im Gegensatz zu Enten, fernsteuern um das Magnetfeld der Erde zu vermessen.
Eine krasse Theorie, aber momentan fällt mir kein besserer Grund ein, warum es Tauben sind.:p
Soweit ich mich an den Bio-Unterricht erinnere, besitzen nicht nur Tauben solchen Magnetit bzw. den Sensor dafür, auch die meisten anderen Zugvögel. Und ich meine mich auch zu erinnern, dass man sogar bei Menschen ähnliches, wenn auch zurückentwickelt, gefunden hat.

[Edit] Ich kann nicht nachweisen, wie vertrauenswürdig diese Seite ist, aber ähnliches hab ich auch schon in Bio(Lehr)Büchern bzw. Naturwissenschaftlichen Zeitschriften gelesen:

Orientierung der Tiere am Magnetfeld der Erde
 

Hosea

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Helika schrieb:

Soweit ich mich an den Bio-Unterricht erinnere, besitzen nicht nur Tauben solchen Magnetit bzw. den Sensor dafür, auch die meisten anderen Zugvögel. Und ich meine mich auch zu erinnern, dass man sogar bei Menschen ähnliches, wenn auch zurückentwickelt, gefunden hat.
Danke für die Info und Link, irgendwann kam eine Doku auf N24 über den Vulkanausbruch vom Mount (?), da wurde auch ein Imker in unmittelbarer Nähe gezeigt, dessen Bienen vor dem Ausbruch sehr durcheinander waren, scheinbar wurde durch den Ausbruch auch das Magnetfeld geändert.
Und die Tage habe ich Nachts Delta gesehen und tatsächlich, der Biologe meinte das Bienensterben bzw das verschwinden (in Amerika), würde aus dem Streß resultieren der Transporte aber auch (dann) eine besondere Empfindlichkeit gegenüber "Veränderungen" im Magnetfeld, aber nur in Zusammenhang mit dem Streß.

Dr. Robin Baker hatte bei diesem Test ein verkümmertes magnetisches Richtungsempfinden festgestellt, welches bei Frauen stärker ausgeprägt ist als bei Männern
Aber wofür hat der Mensch das magnetische Richtungsempfinden "genutzt", ich dachte sofort an einen "Eisenwarenladen", aber da gehen Männer ja hauptsächlich hin. ; - )

Lg Hosea
 

Helika

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Hosea schrieb:
Dr. Robin Baker hatte bei diesem Test ein verkümmertes magnetisches Richtungsempfinden festgestellt, welches bei Frauen stärker ausgeprägt ist als bei Männern
Aber wofür hat der Mensch das magnetische Richtungsempfinden "genutzt", ich dachte sofort an einen "Eisenwarenladen", aber da gehen Männer ja hauptsächlich hin. ; - )

Lg Hosea

Man hat wohl nachgewiesen, dass sich Männer vor allem an den Himmelsrichtungen und dem Stand der Sonne orientieren, daher auch Wegbeschreibungen von Männern anders ausfallen, als die von Frauen. Frauen hingegen orientieren sich mehr an Örtlichkeiten und speziellen Landschaftsmarken.

Wegbeschreibung eines Mannes wäre meist wohl etwas wie: Grade aus, die dritte rechts, dann Richtung Westen halten und...
Eine Frau würde selbiges wohl eher beschreiben mit: Grade aus, vor der Apotheke dann rechts, dann weiter, bis zu der XY-Tankstelle und da...

Ursache wäre dann Entwicklungsgeschichtlich:

Männer gingen Jagen und mussten sich dann bei den langstreckigen Jagdausflügen aufgrund der Himmelsrichtungen den Rückweg zum Lagerplatz merken, man wusste ja vorher nie, wohin das Jagdwild zog/flüchtete.
Frauen hingegen waren Sammler und mussten sich vor allem festgelegte Orte merken, an denen die besten Nahrungsquellen lagen.

Mal eine reine Vermutung meinerseits:

Ev. daher das magnetische Richtungsempfinden ehemals bei Frauen besser ausgeprägt, da sie sich eher Orte einprägten, als sich anhand von Himmelsrichtungen/Sonnenstand zu orientieren?


@Hosea:

Und zum Thema Eisen: frühgeschichtlich gesehen brauchen Frauen wohl eher Eisen (als Mineralform) als Männer, rein um den monatlichen Blutverlust abzudecken... aber das ist wohl wirklich zu weit an den Haaren herbeigezogen.

Ich tippe einfach drauf, dass das ein Überbleibsel aus der Nomadenzeit unserer Vorfahren ist: Alle Tierarten die lange Wanderungen vollziehen scheinen ja über einen solchen Magnetsinn zu verfügen.[/b]
 
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