Bürgerkrieg in 10 Jahren?

MrPalmer

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the_midget schrieb:
Ich denke nicht, daß Multikulturalismus zum wesentlichen Teil die Immigrationspolitik bestimmt hat. Schliesslich waren ja auch den längsten Zeitraum Vertreter an der Macht, die nicht viel mit Multi-Kulti am Hut haben. Und ich glaube auch nicht, daß die Einwanderungspolitik daran gescheitert ist, daß man den Menschen "gestattet" ihre kulturelle Identität zu erhalten.

Nein, die Immigrationspolitik früher/heute sowie die political correctness sind Schuld das ein Multikulturalismus entstanden ist bei den eine Kritik oder Hinterfragen nicht erwünscht oder schnell an den rechten Rand gedrückt wurde.

Einwanderungspolitik - gutes Stichwort !
Du hast etwas früher Seite 5 od 6 geschrieben Deutschland ist kein Einwanderungsland ? Ich sage Deutschland ist ein Einwanderungsland nur hatte Deutschland keine richtige Einwanderungspolitik.

the_midget schrieb:
Wenn ich etwas konservativer wäre, würde ich Integration als Herausforderung für die ganze Gesellschaft sehen und nicht nur für die ausländischen Mitbürger.
Da stellt sich das Ganze doch eher als Konsequenz aus der Individualisierung und Säkularisierung heraus.

Genau sei etwas konservativer :wink: Denn natürlich muss die Gesellschaft
etwas tun, ein Dialog muss her damit auf beiden Seiten Hemmschwellen und Vorurteile weichen. In deinen Beispiel für "Parallelgesellschaften" sehe ich eigenlich nur verschieden Lebensgemeinschaften aber keine "Parallelgesellschaften".
In Europa begann die Säkularisierung mit der Aufklärung !
Es ist teil von Europa und Deutschland damit müssen auch Migranten leben
und akzeptieren. Sonst gibt es keine Integration.

Franziskaner schrieb:
Tatsache ist doch, das für gesellschaftliche Probleme, die unsere Regierungen genau so wie wir selbst verursacht haben, nun versucht wird, die Schuld ausschliesslich bei den Migranten zu suchen. Das ist nicht gerade dazu prädestiniert, den Integrationswillen zu fördern.

War dieser vorher größer ? Ich glaube das wir eine Grundsatz diskussion
führen müssen.

MEHR MOSCHEEN, MEHR MACHT Das neue Selbstbewusstsein des Islam

Völker, hört die Alarmsignale!
 

the_midget

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MrPalmer schrieb:
Nein, die Immigrationspolitik früher/heute sowie die political correctness sind Schuld das ein Multikulturalismus entstanden ist bei den eine Kritik oder Hinterfragen nicht erwünscht oder schnell an den rechten Rand gedrückt wurde.

Ich schätze darüber kann man streiten, aber ich sehe es nicht so. Vielleicht bin ich aber zu jung um das zu beurteilen (1975 geboren).

Einwanderungspolitik - gutes Stichwort !
Du hast etwas früher Seite 5 od 6 geschrieben Deutschland ist kein Einwanderungsland ?

Wenn ich mich recht erinnere, schrieb ich Deutschland sei kein klassisches Einwanderungsland wie Kanada und USA.

In deinen Beispiel für "Parallelgesellschaften" sehe ich eigenlich nur verschieden Lebensgemeinschaften aber keine "Parallelgesellschaften".

Was macht für dich denn eine Parallelgesellchaft aus? Du musst das nicht unbedingt lehrbuchmäßig definieren, aber nenne mir doch mal ein paar wesentliche Eigenschaften.
Ich meinte nicht nur das häusliche Umfeld, sondern den ganzen Bekanntenkreis. Ich kenne eine ganz andere Art von Menschen als meine Schwester sie kennt, sie hört ganz andere Musik, liest andere Bücher, andere Zeitschriften, sieht andere TV-Programme, kauft woanders ein, kocht anders etc... selbst in der Alltagssprache gibt es da Unterschiede.

In Europa begann die Säkularisierung mit der Aufklärung !
Es ist teil von Europa und Deutschland damit müssen auch Migranten leben
und akzeptieren. Sonst gibt es keine Integration.

Das streite ich ja gar nicht ab. Aber neben der Säkularisierung gibts ja auch noch die Religionsfreiheit...

gruß

midget
 

Ein_Liberaler

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the_midget schrieb:
Äh... Ich meinte damit ja auch nur, daß es die meisten eben nicht in der Sozialhilfe landen - und das auf Grund eines Gesetzes, nämlich das, das Zuwanderung regelt und daß dann auch mal dazu führt das Zuwanderer hierher kommen, die dann doch in der Sozialhilfe landen. Ich wittere ein großes Mißverständnis...

Zumal die paar Ausländer in der Sozialhilfe den Kohl ja auch nicht fett machen. Die gleiche Medizin taugt für deutsche und ausländische Hartzvierler - Arbeit muß sich füe beide Parteien lohnen, dann arbeiten sie auch.

Ja natürlich, aber auch beim deutschen Nachwuchs wäre ja auch nicht automatisch gewährleistet, daß sie gut ausgebildet werden. Niemand wird mit Qualifikationen (ich hasse dieses Wort übrigens) geboren.

Aber wer in D geboren wird, hat zumindest mehr Anreize, auch zu bleiben, wenn er mal eine Ausbildung hat, als gebildete Ausländer haben, herzuziehen. Mehr wollte ich nicht sagen.

Was glaubst du denn eigentlich wie es kommt?

Ich bin kein Hellseher, aber ich schätze, wir werden weniger werden. Die dilettantischen Versuche der Regierung, unsere Probleme zu lösen, werden außerdem dafür sorgen, daß wir langsam aber stetig verarmen, Topmanager und hohe Beamte ausgenommen.

Na ja, ein Recht steht per Definition allen zu, die in dessen Geltungsbereich leben.

Mit Recht meine ich Menschenrechte wie das auf Leben, Eigentum, Meinungsfreiheit etc. Im Gegensatz zu Gesetzen haben diese Rechte für mich keinen Geltungsbreich, sondern sind allgemeingültig.


Nun, jeder muß die Freiheit haben, sie [die Grenzen, Anmerkung von mir jederzeit zu verlassen. Ihre Regeln können nur für den gelten, der sich ihnen freiwillig unterwirft.

Nein, die Subkulturen muß man jederzeit verlassen dürfen.

Also als angestrebter Zustand bzw. Prozess, sollte schon ein Austausch und ein gewisser Grundkonsens zwischen den sogenannten Parallelgesellschaften (besser wäre vielleicht Bevölkerungsgruppen) statt finden. Nur glaube ich eben nicht, daß man den allein durch Regeln bestimmen kann. Zumindest keine Regeln, die einfach nur beschränkend wirken.

Der Grundkonsens müssen die Menschenrechte sein. Daß deren Durchsetzung nicht einfach ist, ist leider offensichtlich.

Ceterum censeo: Deutschland ist kein Einwanderungsland, de facto nicht, nicht mit lächerlichen zehn Prozent Ausländern.

Ob es eins werden sollte, ist zu bezweifeln.

Daß es eins wird, ist eher unwahrscheinlich.
 

the_midget

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Ein_Liberaler schrieb:
Aber wer in D geboren wird, hat zumindest mehr Anreize, auch zu bleiben, wenn er mal eine Ausbildung hat, als gebildete Ausländer haben, herzuziehen. Mehr wollte ich nicht sagen.

Ok, damit hast du natürlich recht. Obwohl ich mir vorstellen könnte, daß auch das in Zukunft nicht mehr entscheidend sein wird. Bei richtig hochqualifizierten jammert ja man teilweise schon jetzt, daß so viele ins Ausland abwandern und wenige Ausländer die hier studieren hier bleiben. Ich denke, man muss da Anreize für sowohl inländische als auch ausländische Qualifizierte schaffen, um sie hier zu halten.

Mit Recht meine ich Menschenrechte wie das auf Leben, Eigentum, Meinungsfreiheit etc. Im Gegensatz zu Gesetzen haben diese Rechte für mich keinen Geltungsbreich, sondern sind allgemeingültig.

okay, dann sind wir uns da ja einig.

Der Grundkonsens müssen die Menschenrechte sein. Daß deren Durchsetzung nicht einfach ist, ist leider offensichtlich.

Die Schwierigkeiten zeigen eben, daß Menschenrechte nicht selbstverständlich sind und immer neu erstritten werden müssen. Obwohl mich jetzt schon interessieren würde, ob du für Deutschland da jetzt konkret Schwierigkeiten siehst? Und wenn ja welche? Und wie schwerwiegend?

Deutschland ist kein Einwanderungsland, de facto nicht, nicht mit lächerlichen zehn Prozent Ausländern.

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht genau woran man denn jetzt festmacht, ob ein Land ein Einwanderungsland ist oder nicht... Da gibts es sicherlich Abstufungen, aber im Grunde ist es mir auch egal ob Deutschland eins ist oder nicht.

gruß

midget
 

Ein_Liberaler

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the_midget schrieb:
Ok, damit hast du natürlich recht. Obwohl ich mir vorstellen könnte, daß auch das in Zukunft nicht mehr entscheidend sein wird. Bei richtig hochqualifizierten jammert ja man teilweise schon jetzt, daß so viele ins Ausland abwandern und wenige Ausländer die hier studieren hier bleiben.

Eben. Von dem Ziel, unsere Renten mit Einwanderern zu retten, sind wir meilenweit entfernt.

Ich denke, man muss da Anreize für sowohl inländische als auch ausländische Qualifizierte schaffen, um sie hier zu halten.

Die Anreize sollten Rechtsstaatlichkeit, Schutz der Menschenrechte und eine blühende Wirtschaft sein, die Wohlstand noch in der ersten Generation wahrscheinlich macht. Kultur kommt dann von allein... Mit anderen Worten, der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben zurückziehen und aufhören, der Wirtschaft Sand ins Getrieb zu streuen und das als "Ankurbeln" zu bezeichnen. Dann wird D auch wieder attraktiv.

Die Schwierigkeiten zeigen eben, daß Menschenrechte nicht selbstverständlich sind und immer neu erstritten werden müssen. Obwohl mich jetzt schon interessieren würde, ob du für Deutschland da jetzt konkret Schwierigkeiten siehst? Und wenn ja welche? Und wie schwerwiegend?

Schwerwiegende Menschenrechtsprobleme der klassischen Art sehe ich in D eigentlich nicht. Sich über die paar Monate Wehrdienst und das Holokaustleugnungsverbot aufzuregen, ist eigentlich kleinkrämerisch. Aber die Eingriffe in die wirtschaftliche Freiheit sind ausgesprochen schwerwiegend und schmälern die Attraktivität Deutschlands direkt und indirekt, einerseits, weil sie von wirtschaftlichem Handeln abschrecken, andererseits, indem sie seine materielle Grundlage einschränken.

Im vielen anderen Staaten sind die Menschenrechte weit stärker gefährdet, und eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, daß die Parallelgesellschaften zu ihrer Achtung gezwungen werden müßten. Wir dürften zum Beispiel nicht die Klitorisbeschneidung dulden.
 

MrPalmer

Großmeister
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the_midget schrieb:
Wenn ich mich recht erinnere, schrieb ich Deutschland sei kein klassisches Einwanderungsland wie Kanada und USA.

Es ist ein Einwanderungsland, Wiki;
Dicht besiedelte Länder Europas wie Frankreich, Großbritannien, die Niederlande , Deutschland und die Schweiz wurden im vergangenen Jahrhundert faktisch zu Einwanderungsländern, wobei der Nutzen vor allem in der Anwerbung billiger Arbeitskräfte lag. Neben diesem nicht quantifizierbaren Nutzen erfolgt die Einwanderung auch aus altruistischen Gründen, etwa durch Aufnahme von Asylanten. Die Zahl der Einwanderer dürfte im zweistelligen Millionenbereich liegen, ist allerdings schwer zu quantifizieren. Da diese Länder kaum unbesiedelte Gebiete aufweisen und zunehmend unter strukturellen Problemen wie Arbeitslosigkeit leiden, ist ihr Status als Einwanderungsland umstritten.

° Wegen besserer Arbeits- und Lebensbedingungen
° Aus politischen Gründen
° Aus Gründen der Familienzusammenführung
° Als Flüchtlinge wegen akuter Bedrohung durch Krieg, Bürgerkrieg, Hungersnot oder gezielter Vertreibung (z.b Ex-Jugoslawien)

Im Jahr 2000 gab das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Bericht aus in den stand, dass die B.R. Deutschland ein Einwanderungsland ist und dass die Integration der Immigranten durch den zeitlich nahen Nachzug der Familienmitglieder gefördert und stabilisiert wird.


Was macht für dich denn eine Parallelgesellchaft aus?

Nochmals zu deinen Beispiel, ihr spricht doch alle die selbe Sprache denke ich ? Was Du auflistest ist Individualisierung.

Ich möchte hier mal einen Text reinstellen der finde ich recht gut past:

Parallelgesellschaften entstehen so: Es kommt jemand in ein Land, weil er das Gefühl hat, in dem Land könnte er mehr Kohle machen als in seinem eigenen Land. Die Leute in dem Einreiseland findet er aber doof, weil er mal gehört hat, dass sie ganz andere Ideen haben und stinken. Deshalb findet er sie auch moralisch minderwertig. Deshalb möchte er mit denen nichts zu tun haben, sondern einfach nur Kohle verdienen. Wenn er dann Kohle verdient hat, macht er Urlaub in seinem Land und heiratet da eine Frau, die dann in das andere Land mitkommen muss, obwohl die aus ihrem Land gar nicht weg will. Deshalb findet sie das Einreiseland auch doof.

Jetzt sind es schon zwei Leute, die das Einreiseland doof finden. Sie können dann abends beisammen sitzen und sich gegenseitig erzählen, dass sie die Leute in dem Einreiseland bescheuert finden. Dann werden sie müde und gehen ins Bett. Dort machen sie Sex. Als Ergebnis haben sie neun Monate später einen Sohn. Dem erzählen sie auch gleich, wie dämlich die Leute in diesem Land sind, und dass er eigentlich der Sohn eines ganz anderen Landes wäre, wo alles viel besser sei. Kinder können aber noch nicht so gut denken, weshalb das Kind auch nicht fragt, warum es dann nicht in dem anderen Land geboren wurde, sondern es plappert einfach das, was Mutti und Vati immer sagen, nach. Deshalb bekommt es in der Grundschule eine aufs Maul, weil die Mitschüler das, was das Kind sagt, doof finden. Deshalb hat der Sohn ab jetzt immer das Gefühl, dass seine Mutti und sein Vati recht haben. Das Kind mag die anderen Kinder jetzt auch überhaupt nicht mehr leiden, aber seine Mutti und seinen Vati mag es immer noch, weil sie die Wahrheit über die Einwanderungslandkinder gesagt haben.

In den Sommerferien geht es dann zurück in das andere Land und die Schwestern und Brüder von Mutti und Vati werden auf der Rückreise ins Einwanderungsland mitgenommen, damit die auch mal ein bisschen mehr Kohle verdienen. Die Schwestern und Brüder von Mutti und Vati finden das Einreiseland auch scheiße, fahren deshalb nochmal zurück, um jemanden in dem anderen Land zu heiraten, kommen aber dann trotzdem zurück, weil sie hier mehr Geld verdienen und ein Auto haben können.


Schon heute ist das Kopftuch für Schülerinnen meist mit weiteren Sanktionen wie "Befreiungen" vom Sportunterricht oder Klassenfahrten gekoppelt. Wie soll aber Integration in der Schule gelingen, wenn überall dort, wo Kinder bevorzugt einander kennen lernen, die muslimischen Mädchen fehlen?
Fünfzig Prozent der fünfzehnjährigen Migrantenkinder hierzulande sind schwache Leser, zwanzig Prozent der ausländischen Schüler schaffen nicht einmal den Hauptschulabschluß.
Im Kindergarten und der Grundschule wird der Anfang gemacht,Berliner Schule verbietet ausländische Sprachen oder würde dies aus Schikane gemacht ? Nein, zu Hause wird die eigene Landessprache gesprochen im Fernsehen wird über Sat die Heimat ins Haus geholt. Die Mutter kann die sprache nicht oder schlecht, macht aber nix da sie im Laden um die Ecke ihre Produkte aus der Heimat bekommt und ihre Sprache gesprochen wird.

Integration bedeutet, sich auseinanderzusetzen, aneinander teilzuhaben, vom Gegenüber zu lernen, sich kritisieren zu lassen, aber auch, den anderen zu kritisieren. Toleranz sollte immer der Integration dienen, sollte den Blick auf das Gemeinsame lenken und Raum für aktive, respektvolle Auseinandersetzung öffnen.

Ich hab hier mal türkisch als Beispiel gewählt aber man könnte dies auch mit den knapp 5 Millionen Russischsprechenden in Deutschland durchspielen.

Britische Muslime im schwierigen Spagat
Alarmierend ist wohl wirklich, dass 40 Prozent der Befragten es befürworten würden, dass in überwiegend muslimischen Wohngebieten die Scharia eingeführt wird. 19 Prozent haben keine Meinung dazu, 41 Prozent sind dagegen. Und 32 Prozent sagen, dass Frauen und Mädchen in der Öffentlichkeit öfter als vor zwei Jahren ihre Gesichter verhüllen...
Der Telegraph zitiert den Sprecher des Innenministeriums, der sagte, man müsse sich angesichts der Umfrageergebnisse verstärkt um die Integration der Muslime bemühen..
 

the_midget

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MrPalmer schrieb:
Was macht für dich denn eine Parallelgesellchaft aus?

Nochmals zu deinen Beispiel, ihr spricht doch alle die selbe Sprache denke ich ? Was Du auflistest ist Individualisierung.

Wir sprechen dieselbe Sprache. Das tun Türken die hier leben aber auch. Ich glaube das es mehr ist als Individualisierung, weil es durchaus andere gibt, die ähnlich sind wie ich (bezüglich Konsumverhalten, Werteinstellungen, Ausbildung, Mode etc..) genau so wie es ganz bestimmte Leute gibt, die meiner Schwester ähneln. In der Sozialforschung (aber auch in der marktforschung) nennt man das wohl sozial-kulturelle Milieus. Das hat hat was mit Lebensstil und Werthaltung zu tun.

Den Text fand ich jetzt nicht sot toll, der war mir viel zu polemisch, undifferenziert und pauschal. Ich will wissen, was das wesentliche an einer Parallelgesellschaft ist, was die ausmacht. Wodurch unterscheidet sich das, wofür der Begriff verwendet wird, z.B. von einer Subkultur oder eben einem sozialkulturellen Milieu. Meine These ist ja eben das es da eigentlich keinen so großen Unterschied gibt. Es sei denn du bist der Meinung es hängt doch wieder nur von der Nationalität ab.

Schon heute ist das Kopftuch für Schülerinnen meist mit weiteren Sanktionen wie "Befreiungen" vom Sportunterricht oder Klassenfahrten gekoppelt. Wie soll aber Integration in der Schule gelingen, wenn überall dort, wo Kinder bevorzugt einander kennen lernen, die muslimischen Mädchen fehlen?

na ja, ob da wirklich nur der Schwimmunterricht das Problem ist? Ich hab meine Schulbekanntschaften hauptsächlich in den Unterrichtspausen kennengelernt. Zudem bilden sich in der Schule ja eh lauter Cliquen, da hast du schon fast (ich betone fast) ein Modell für die späteren Parallelgesellschaften wie ich sie verstehe. Ich bezweifele also einerseits das Schwimmunterricht der bevorzugte Anlass zum einander kennenlernen ist - und erkenne auch das Recht der Eltern an , aufgrund einer anderen Wertorientierung auf den Schwimmunterricht für ihr Kind zu verzichten.

Fünfzig Prozent der fünfzehnjährigen Migrantenkinder hierzulande sind schwache Leser, zwanzig Prozent der ausländischen Schüler schaffen nicht einmal den Hauptschulabschluß.

Da würde mich doch mal interessieren, woher du die Zahlen hast? Nicht unbedingt weil ich sie anzweifele, sondern ich will einfach wissen wie sie erhoben wurden.


Im Kindergarten und der Grundschule wird der Anfang gemacht,Berliner Schule verbietet ausländische Sprachen

Das find ich zum Beispiel schon ein probates Mittel und ich konnte die Aufregung die darum gemacht wurde nicht nachvollziehen.

oder würde dies aus Schikane gemacht ? Nein, zu Hause wird die eigene Landessprache gesprochen im Fernsehen wird über Sat die Heimat ins Haus geholt. Die Mutter kann die sprache nicht oder schlecht, macht aber nix da sie im Laden um die Ecke ihre Produkte aus der Heimat bekommt und ihre Sprache gesprochen wird.

Den Zustand finde ich auch nicht gut, deshalb begrüße ich auch Pflichtsprachkurse, bzw. Deutschtests für Einwanderer.

Integration bedeutet, sich auseinanderzusetzen, aneinander teilzuhaben, vom Gegenüber zu lernen, sich kritisieren zu lassen, aber auch, den anderen zu kritisieren. Toleranz sollte immer der Integration dienen, sollte den Blick auf das Gemeinsame lenken und Raum für aktive, respektvolle Auseinandersetzung öffnen.

Gut ausgedrückt, da hab ich nun wirklich keine Einwände.

Der Telegraph zitiert den Sprecher des Innenministeriums, der sagte, man müsse sich angesichts der Umfrageergebnisse verstärkt um die Integration der Muslime bemühen..[/i]

Das sich mehr um Integration gekümmert werden muss, da sind wir uns einig. Die Frage ist halt mit welchen konkreten Maßnahmen.

Edit: Im Namen des "Kampf gegen den Terrorismus" wird da nämlich ne Menge verkehrt gemacht. Das find ich viel gravierender als eine eventuelle "Multi-Kulti"-Gesinnung.

gruß

midget
 

agentP

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Also mit Verlaub, aber ein Text der angeblich Parallelgesellschaften erklären will und mit "Es kommt jemand in ein Land, weil er das Gefühl hat, in dem Land könnte er mehr Kohle machen als in seinem eigenen Land. Die Leute in dem Einreiseland findet er aber doof, weil er mal gehört hat, dass sie ganz andere Ideen haben und stinken." beginnt, der disqualifiziert sich, bevor er zur Sache kommt und er beweist, daß wir wohl doch nicht die gleiche Sprache sprechen.
Ich zitiere dazu mal den Histroiker Klaus Bade:
Parallelgesellschaften im klassischen Sinne gibt es in Deutschland gar nicht. Dafür müssten mehrere Punkte zusammenkommen: eine monokulturelle Identität, ein freiwilliger und bewusster sozialer Rückzug auch in Siedlung und Lebensalltag, eine weitgehende wirtschaftliche Abgrenzung, eine Doppelung der Institutionen des Staates. Bei uns sind die Einwandererviertel meist ethnisch gemischt, der Rückzug ist sozial bedingt, eine Doppelung von Institutionen fehlt. Die Parallelgesellschaften gibt es in den Köpfen derer, die Angst davor haben: Ich habe Angst, und glaube, dass der andere daran Schuld ist. Wenn das ebenso simple wie gefährliche Gerede über Parallelgesellschaften so weitergeht, wird sich die Situation verschärfen. Dieses Gerede ist also nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. (Spiegel, November 2004)

Ob man Herrn Bade nun in seiner Schlußfolgerung folgt ist eine Sache, aber seine Definition über die Voraussetzungen (eine monokulturelle Identität, ein freiwilliger und bewusster sozialer Rückzug auch in Siedlung und Lebensalltag, eine weitgehende wirtschaftliche Abgrenzung, eine Doppelung der Institutionen des Staates) ist auf jeden Fall präziser als der polemische Müll da oben.
 

vonderOder

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schauen wir doch mal in die BZ (Berlins größte Zeitung) vom Freitag, den 17.März 2006;
auf Seite 16 gibt es einen Kommentar, und die Verfasserin
Ulrike Ruppel schrieb:
Toleranz schützt nicht vor blindem Haß

Im Miteinander der Kulturen gibt es ein paar unangenehme Wahrheiten. Die Unerträglichste lautet: Nicht alle wollen ein friedliches Zusammenleben.

Es gibt radikale Muslime, die unserer Gesellschaft den Krieg erklären, auf Toleranz pfeifen, Haß predigen.

Das sind nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Das zeigt das auf Interviews beruhende Stück "Schwarze Jungfrauen".
Mit Toleranz ist diesen Unbelehrbaren nicht beizukommen. Davor dürfen die Gutwilligen nicht die Augen verschließen. Auch wenn es nicht in unser Weltbild paßt.
na da würde ich eher sagen, daß eine solche Sichtweise bzw. Erfahrung nicht in das Weltbild dieser Gutwilligen paßt.

Zu Feridun Zaimoglus Stück "Schwarze Jungfrauen"
Seine Jungfrauen lehren uns das Fürchten

Feridun Zaimoglus Theaterstück zeigt, wie radikale Musliminnen denken

Sie sind für den "Heiligen Krieg" und gegen den "Großen Teufel Amerika".
Der Schleier ist ihre "Ehre", sie verachten die Deutschen als "Schweinefresser". Dabei leben die radikalen Musliminnen, mitten unter uns - in deutschen Großstädten wie Hamburg oder Berlin.

"Die Integration dieser Frauen wird nicht gelingen"
"In den Medien-Debatten kommen nur sogenannte aufgeklärte Frauen vor", erklärt Zaimoglu. "Musliminnen erscheinen grundsätzlich als Opfer. Wir müssen uns aber damit abfinden, daß es ultra-konservative Frauen gibt, die auf Aufklärungs-Appelle pfeifen." Was diese Frauen antreibt, woher ihr Haß auf die Moderne kommt - Zaimoglu weiß es nicht zu sagen. Was man mit ihnen machen soll - diese Frage stellt er sich nicht. Er weiß nur: "Diese Frauen sind da. Ihre Integration wird nicht gelingen." Wer ihre Monologe hört, wird ihm kaum widersprechen.
Mit dem Stück will der Schriftsteller ("Kanak Attack") das Bild von Muslimen um eine Facette erweitern, die bislang weitgehend ausgeblendet wurde.
...und wahscheinlich von einigen auch gen ausgeblendet wird, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
in meinen Augen sind diese dort gezeigten Frauen (und auch die Männer die so denken) die Keimzelle für das was sich hier in Deutschland (und auch in anderen europäischen Staaten) in diesen sogenannten Parallelgesellschaften entwickelt, und es ist das, wovor auch hier, in diesem kleinen Rahmen, gern einige Mitbürger ihre Augen verschließen. diese Leute helfen, vielleicht unbewußt, denen die daran arbeiten, unserer Gesellschaft und unsere Kultur zu zerstören.
 

Franziskaner

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vonderOder schrieb:
na da würde ich eher sagen, daß eine solche Sichtweise bzw. Erfahrung nicht in das Weltbild dieser Gutwilligen paßt.

Und ich sage dir darauf, das binäres Denken Teil des Problems ist, nicht Teil der Lösung. Bei allen Seiten.

Wir müssen uns aber damit abfinden, daß es ultra-konservative Frauen gibt, die auf Aufklärungs-Appelle pfeifen.

Gerade so, wie es Inländer gibt, die am liebsten alle Ausländer entweder deportieren oder erschlagen möchten - die Frage ist nur, reden wir hier von Mehrheiten?

Was man mit ihnen machen soll - diese Frage stellt er sich nicht.

Schade eigentlich.

Er weiß nur: "Diese Frauen sind da. Ihre Integration wird nicht gelingen."

Genau so sollte man aber nicht verschweigen, dass die Mehrheit der türkischen Migranten zweiter und dritter Generation im Heimatland der Eltern/Grosseltern auch schon Fremde sind. Ihre Ordnungsliebe, Überkorrektheit und ihr dem deutschen Klima angepasstes Gefühlsleben wird dort eher als deutsch, denn als türkisch verstanden.

Eine Integration zu fördern, in dem immer wieder auf Unterschieden herumgeritten wird, statt die schon entstandenen Gemeinsamkeiten herauszuheben, wird IMHO nicht möglich sein. Im Gegenteil, mit solchen Aktionen fördern wir den Zulauf in die Randgruppen, die wir nicht wollen. Manchmal frage ich mich, ob das nicht das Ziel gewisser Leute ist - auch wieder auf beiden Seiten.

und es ist das, wovor auch hier, in diesem kleinen Rahmen, gern einige Mitbürger ihre Augen verschließen. diese Leute helfen, vielleicht unbewußt, denen die daran arbeiten, unserer Gesellschaft und unsere Kultur zu zerstören.

Schön, wenn man klüger ist als alle andern. :roll:
 

agentP

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schauen wir doch mal in die BZ (Berlins größte Zeitung) vom Freitag, den 17.März 2006.
Na wenn es die für ihre objektive und differenzierte Berichterstattung legendäre BZ schreibt, dann lege ich nun alle Zweifel ab. Noch überzeugender könnte höchstens noch die BILD sein. Heute befasst sich die BZ übrigens mit noch wichtigerem, sogar auf der Titelseite wie ich gerade am Kiosk gesehen habe: Til Schwaigers (Ex-)Frau turtelt mit einem Anderen. Der Untergang des Abenlands steht bevor.
 

vonderOder

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agentP schrieb:
schauen wir doch mal in die BZ (Berlins größte Zeitung) vom Freitag, den 17.März 2006.
Na wenn es die für ihre objektive und differenzierte Berichterstattung legendäre BZ schreibt, dann lege ich nun alle Zweifel ab.
vielleicht hat diese BZ, die du mit ihrer berichterstattung wohl gleich hinter BILD ansiedelst, halt nur die meinung des deutsch-türken und schriftstellers Feridun Zaimoglus, der ja auch das (viel)beachtete buch "Kanak Attack" verfasste, wiedergegeben.?!
 

vonderOder

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Franziskaner schrieb:
Schön, wenn man klüger ist als alle andern. :roll:
wenn du meinst ich will mich klüger darstellen als irgend jemand hier, der in dieser problematik kein problem sieht, dann täuscht du dich. ich versuche nur diese sache nur mit zwei offenen augen zu sehen. ich kneife nicht eines zu, um nachher sagen zukönnen: ich habe das nie (so) gesehen.
so etwas soll man ja wie ich gehört habe, der mehrheit eines ganzen volkes, seit etwas mehr als 60 jahren vorwerfen.
man soll auch nie von einem extrem in ein anderes verfallen.
 

vonderOder

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Franziskaner schrieb:
Wir müssen uns aber damit abfinden, daß es ultra-konservative Frauen gibt, die auf Aufklärungs-Appelle pfeifen.
Gerade so, wie es Inländer gibt, die am liebsten alle Ausländer entweder deportieren oder erschlagen möchten - die Frage ist nur, reden wir hier von Mehrheiten?
eine dieser "ultra-konservativen Frauen war z.B. Fereshta Ludin, die diesen sogenannten 'Kopftuchstreit' vom Zaune brach. ihrer Meinung nach könnte die Sharia
( www.profrau.at/de/steinigung/sharia.htm ) ruhig angewendet werden. da wurde von einigen 'Gutwilligen' schon garnicht mehr nachgefragt welche äußerungen diese frau noch getätigt hatte, sondern es nur noch darum das sie ihr kopftuch auch im unterricht tragen darf. es ging ihnen nicht um den geist, es ging ihnen um ein stück stoff. und ein solches denken kann fatale fehler nach sich ziehen.
 

agentP

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halt nur die meinung des deutsch-türken und schriftstellers Feridun Zaimoglus, der ja auch das (viel)beachtete buch "Kanak Attack" verfasste, wiedergegeben.?!
Und was sagt er denn schon groß? Dass es radikale Musliminnen gibt? Das ist ja nun wirklich eine erschreckend überraschende Erkenntnis. Da wäre ich ohne entsprechenden Artikel in der BZ niemals draufgekommen.
Und jetzt halte dich fest: Es gibt da draussen auch gemässigte Frauen! Darüber wirst du allerdings weder in der BZ noch der BILD etwas finden, denn damit macht man keine Auflage als Boulevard-Schmonzette.
 

vonderOder

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agentP schrieb:
halt nur die meinung des deutsch-türken und schriftstellers Feridun Zaimoglus, der ja auch das (viel)beachtete buch "Kanak Attack" verfasste, wiedergegeben.?!
Und was sagt er denn schon groß? Dass es radikale Musliminnen gibt? Das ist ja nun wirklich eine erschreckend überraschende Erkenntnis. Da wäre ich ohne entsprechenden Artikel in der BZ niemals draufgekommen.
Und jetzt halte dich fest: Es gibt da draussen auch gemässigte Frauen! Darüber wirst du allerdings weder in der BZ noch der BILD etwas finden, denn damit macht man keine Auflage als Boulevard-Schmonzette.
aber auf diese "gemäßigten" Frauen kann und wird mitunter Druck ausgeübt; bzw. auf die Männer die sich ja von ihren Weiben auf der Nase herumtanzen lassen.

schau dir doch ganz einfach das Stück "Schwarze Jungfrauen" an. vielleicht wirst du dann einiges anders sehen, oder es auch ganz einfach als 'nazionalsozialistische Propaganda-Lüge' abtun.
es gibt es zu sehen, siehe hier: http://www.berlin-buehnen.de/content/termine/?date=naechsten30tage&verort=15347
 

Franziskaner

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vonderOder schrieb:
wenn du meinst ich will mich klüger darstellen als irgend jemand hier, der in dieser poblematik kein poblem sieht, dann täuscht du dich. ich versuche nur diese sache nur mit zwei offenen augen zu sehen.

Also doch, wer's anders sieht, muss mal mindestens ein Auge zukneifen...

so etwas soll man ja wie ich gehört habe, der mehrheit eines ganzen volkes, seit etwas mehr als 60 jahren vorwerfen.

Da drauf hab ich ja mal wieder gewartet...gibts eigentlich auch andere Lieder in eurem Liederbuch?

es ging ihnen nicht um den geist, es ging ihnen um ein stück stoff. und ein solches denken kann fatale fehler nach sich ziehen.

Grad so, wie es anderen nicht um den Geist oder das Herz geht, sondern um den Ort, der in der Geburtsurkunde steht. Oder der der Eltern. Oder der der Grosseltern...

Ums mal klarzustellen: Ja, ich finde es völlig unerheblich, ob ein Lehrer/eine Lehrerin im Unterricht Jeans oder Kopftuch trägt. Frau Ludin hätte ich persönlich wegen einiger Äusserungen nicht als Lehrerin gewollt, nicht wegen dem Kopftuch. Der Radikalenerlass wurde schon wegen weniger angewendet.

Wer anderen zumuten mag, nackte Brüste auf DVD anzuschauen, sollte sich nicht aufregen, wenn seine Kinder im Mathe- oder Bio-Unterricht ein Kopftuch sehen müssen, oder?

Es ist traurig, das man sich mittlerweile hierzulande rechtfertigen muss, wenn man darauf hinweist, das bei Beurteilungen der Mensch gesehen werden sollte, nicht die Ethnie oder die Religion.
 

agentP

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Wie kommt´s, daß wir nun plötzlich beim Nationalsozialismus sind? Was hat denn der damit zu tun? Oder ist das eine Art Phantomreflex?

schau dir doch ganz einfach das Stück "Schwarze Jungfrauen" an.
Ja, vielleicht mach das sogar, allerdings werde ich auch dann vermutlich nicht ein Theaterstück mit einer sachlichen Reportage verwechseln. :roll:
 

vonderOder

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Franziskaner schrieb:
vonderOder schrieb:
wenn du meinst ich will mich klüger darstellen als irgend jemand hier, der in dieser poblematik kein poblem sieht, dann täuscht du dich. ich versuche nur diese sache nur mit zwei offenen augen zu sehen.
Also doch, wer's anders sieht, muss mal mindestens ein Auge zukneifen...
wieso, du brauchst doch nur nicht versuchen als Einäugiger durchs Leben zu gehen.

Franziskaner schrieb:
vonderOder schrieb:
so etwas soll man ja wie ich gehört habe, der mehrheit eines ganzen volkes, seit etwas mehr als 60 jahren vorwerfen.
Da drauf hab ich ja mal wieder gewartet...gibts eigentlich auch andere Lieder in eurem Liederbuch?
was regst du dich auf, DU und andere stellen mich doch immer als NAZI hin, wenn ich nicht in euer Lied mit einstimme. und das werde ich auch einen Teufel tun, solange ich anderer Meinung, als der Euren bin.
in Parteiversammlungen wuden leute die eine andere Meinung anden Tag legten als offiziell verlangt wude, auch als Querulant tituliert. stellte sich aber heraus, dass dieser "Querulant" nicht genörgelt sondern recht hatte, schmückten sich ganz schnell diejenigen die ihn am liebsten gesteinigt hätten, mit den Federn des Ruhmes.

Franziskaner schrieb:
Es ist traurig, das man sich mittlerweile hierzulande rechtfertigen muss, wenn man darauf hinweist, das bei Beurteilungen der Mensch gesehen werden sollte, nicht die Ethnie oder die Religion.
Ich bin der Meinung Kirche und Staat gehören getrennt. das heißt auch das keinerlei Religionsbezeugung etwas in irgend einer staatlichen Lehranstalt etwas zusuchen hat. dazu gehöt auch der Religionsunterricht. habe ich an anderer stelle schon des öffteren geäußert.
 

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