Bärenjagd

Angel of Seven

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Jägerverband distanziert sich von Brunos Abschuss

Der Deutsche Jagdschutz-Verband wiederum gab den Behörden die Schuld für den Abschuss. Der Braunbär sei von einem "staatlich beauftragten Sicherheitsteam des Landratsamtes Miesbach" getötet worden, erklärte der Verband. Der Jäger-Präsident Jochen Borchert sagte zudem: "Die Jägerschaft hat sich frühzeitig vom Abschuss eines geschützten Braunbären distanziert, der in Deutschland überhaupt nicht gejagt werden darf". Die Jäger stünden einer natürlichen Zuwanderung der drei Großraubtiere Bär, Wolf und Luchs nach Deutschland hingegen grundsätzlich positiv gegenüber.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423953,00.html

Schau an.... Braunbären sind in Deutschland geschützt und dürfen gar nicht geschossen werden. :)
Der Jagdverband muß es schließlich ja wissen.
Ich wette der bay. Umweltminister muß früher oder später zurücktreten. Brunos Rache...... :twisted:

Edit: Und wenn sich jetzt noch rausstellt das das "staatlich beauftragte Sicherheitsteam" aus ein paar jagdgeilen, hitzköpfigen Bauerntöpeln bestand, die um ihre Hühner fürchten, vom Landrat in Miesbach zusammengetrommelt, dann wirds richtig bayrisch lustig. :p


LG


AoS
 

Ein_Liberaler

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Artaxerxes schrieb:
ich meine, es gibt weit mehr Marder, Waschbären oder Wildsauen, da fällt ein Tier - mehr oder weniger - nicht so sehr auf.

Hier in unserem kleinen Wurmfortsatz von Asien gibt es natürlich so wenige Bären, daß wir uns um jeden einzelnen Gedanken machen können, aber wenn man mal weiter nach Osten schaut, ist die Art zum Glück nicht gefährdet. Wenn's nach mir ginge - mir wäre ein stabiler Bestand an Wölfen und Bären sehr lieb, es ist nur die Frage, wie viele in unserem kleinen, dichtbesiedelten Land Platz haben. Und wenn einer dann Probleme macht wie Bruno, hat es meines Erachtens einfach keinen Zweck.

Außerdem haben sich viele Menschen ja schon mit ihren "Dach- und Gartenbewohnern" arrangiert und brauchen nicht zur Waffe zu greifen. Einen Marder evtl. auch ein Frettchen sowie einen Fuchs haben wir übrigens auch im Sprengel - mitten in der Stadt.

Wer mit seinem Waschbären zurechtkommt, bitte, wieso sollte ich ihm Vorschriften machen wollen? Die Liebe zum Marder erlischt normalerweise, sobald er sich am Auto über Kabel und Schläuche hermacht. Oder auf dem Dachboden tote Eichhörnchen versteckt, die ihren ganz eigenen Geruch verbreiten.

(Frettchen sind die domestizierte Form des Iltis'. Daß sich bei Euch ein verwildertes rumtreibt, halte ich für eher unwahrscheinlich.)

Vielleicht hat - in diesem speziellen Fall - der Mensch ja auch nur Angst vor dem "Fressfeind" Bär?

Von Angst habe ich in der veröffentlichten Meinung eigentlich nichts mitbekommen.


Der Pieks der Betäubungspatrone ist möglicherweise halb so schlimm - schlimmer reagiert höchstwahrscheinlich aber ein waidwunder Bär.

Weiß nicht. Wenn er sich bedroht fühlt, wird der Grund keinen Unterschied machen.

Was sollte den Oma's Wauwi wildern? Bekanntermaßen sind gerade diese Waldis so gut genährt, dass sie keinen Hering mehr vom Rost ziehen - geschweige denn die Endgeschwindigkeit von Schnecken erreichen.

Um zu wildern, muß er dem Wild nur nachstellen, er muß es nicht kriegen.

Abgesehen davon gibt es keinen Grund, Hunde im Wald frei laufen zu lassen.

Im Winter ist es schlimm genug, wenn das Wild keine Ruhe mehr findet, im Frühjahr gibt es Jungtiere, die auch dem müdesten Hund nicht entkommen.

(Wer aber Hunde abschießt, die offensichtlich nicht wildern, der verdient natürlich ein Verfahren.)

Und natürlich sind Dackel Jagdhunde. Sie sind dafür gezüchtet, Füchse oder Dachse aus dem Bau zu treiben, also sind sie klein und giftig. Nur taugen die meisten, da aus Schönheitszucht, jagdlich nichts.
 

Angel of Seven

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Ein_Liberaler schrieb:
Abgesehen davon gibt es keinen Grund, Hunde im Wald frei laufen zu lassen.

Im Winter ist es schlimm genug, wenn das Wild keine Ruhe mehr findet, im Frühjahr gibt es Jungtiere, die auch dem müdesten Hund nicht entkommen.

(Wer aber Hunde abschießt, die offensichtlich nicht wildern, der verdient natürlich ein Verfahren.)

Und natürlich sind Dackel Jagdhunde. Sie sind dafür gezüchtet, Füchse oder Dachse aus dem Bau zu treiben, also sind sie klein und giftig. Nur taugen die meisten, da aus Schönheitszucht, jagdlich nichts.


Die meisten Hundebesitzer sind sich gar nicht bewußt das sie ein Jagdhund besitzen. Die sind total erstaunt, daß der liebe "Wau Wau" abgeht wie ein Pfeil, wenn der Wild wittert.
Wie oft habe ich die rufenden, schreienden, verzweifelten Hundeliebhaber bemitleidet, als sie erkannten das sie absolut keine Gewalt mehr über ihr Tier haben.


LG


AoS
 

Ein_Liberaler

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Angel of Seven schrieb:
Schau an.... Braunbären sind in Deutschland geschützt und dürfen gar nicht geschossen werden. :)
Bären unterliegen nicht dem Jagdrecht. Deshalb war eine Einzelgenehmigung für den Abschuß nötig. Das gleiche ist ja letztes Jahr (?) mit einem Wolf durchexerziert worden, und natürlich legal. Schließlich muß es irgendeine Möglichkeit geben, legal gegen gefährliche oder als gefährlich eingeschätzte Tiere vorzugehen.

Edit: Und wenn sich jetzt noch rausstellt das das "staatlich beauftragte Sicherheitsteam" aus ein paar jagdgeilen, hitzköpfigen Bauerntöpeln bestand, die um ihre Hühner fürchten, vom Landrat in Miesbach zusammengetrommelt, dann wirds richtig bayrisch lustig.

Jägerprüfung und Zuverlässigkeit werden sie ja wohl gehabt haben.

(Wenn mich nicht alles täuscht, sind die Miesbacher Förster nicht ganz unberüchtigt für ihre lockeren Zeigefinger.)
 

DrJones

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Gab es bei den Simpsons nicht mal einen ähnlichen Fall, in dem
ein Bär durch Springfield streunte.
Die Folge war glaub ich die kleinste Steuererhöhung in der
Geschichte der USA sowie die Gründung der Bear Patrol
die mit schnittigen Stealthbombern nach dem rechten sehen.

 

Ein_Liberaler

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RTL explosiv posaunt übrigens schon den Namen des "wahrscheinlichen" Erlegers herum...

Ein Berufsjäger, wie es aussieht.
 

Artaxerxes

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Hallo Liberaler,

Ein_Liberaler schrieb:
Hier in unserem kleinen Wurmfortsatz von Asien gibt es natürlich so wenige Bären, daß wir uns um jeden einzelnen Gedanken machen können, aber wenn man mal weiter nach Osten schaut, ist die Art zum Glück nicht gefährdet. Wenn's nach mir ginge - mir wäre ein stabiler Bestand an Wölfen und Bären sehr lieb, es ist nur die Frage, wie viele in unserem kleinen, dichtbesiedelten Land Platz haben. Und wenn einer dann Probleme macht wie Bruno, hat es meines Erachtens einfach keinen Zweck.

vollkomen richtig, eine größere Bärenpopulation kommt für uns natürlich nicht in Frage - wir schaffen es ja noch nicht einmal die Lebensräume der kleineren Wildtiere zu erhalten. Aber so ein Dutzend Bären könnten wohl - ohne Probleme - in den Alpen leben.

Ein_Liberaler schrieb:
Wer mit seinem Waschbären zurechtkommt, bitte, wieso sollte ich ihm Vorschriften machen wollen? Die Liebe zum Marder erlischt normalerweise, sobald er sich am Auto über Kabel und Schläuche hermacht. Oder auf dem Dachboden tote Eichhörnchen versteckt, die ihren ganz eigenen Geruch verbreiten.

(Frettchen sind die domestizierte Form des Iltis'. Daß sich bei Euch ein verwildertes rumtreibt, halte ich für eher unwahrscheinlich.)

Just gestern hörte ich, dass wohl ein Zeitgenosse - in unserer weiteren Nachbarschaft - Frettchen auf seinem Balkon halten soll. Unser nächtlicher Besucher könnte daher aus dieser Quelle kommen, denn Probleme mit Autokabeln hatten wir bisher nicht. :wink:

Gruss Artaxerxes
 

Northtower

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Wir stärken die Vielfalt und leben die Nachhaltigkeit

der Präsident des Landesjagdverbandes Bayern im Vorwort:" Jagd in Bayern" 06/2006 als Bruno noch lebte
Bei unseren Pirschgängen im Mai und Juni erleben wir beinahe täglich die lebendige Kinderstube unserer Wildtiere.
Sie zeigt uns vor Ort – besser als professorale Belehrungen – die Artenvielfalt, zu der wir Jäger neben anderen einen großen Beitrag leisten.
Artenvielfalt? gehts noch zynischer :?: :twisted:
dann noch eine scheinheilige Beileidsbekundung für Bruno
BJV Präsident Vocke bedauert den Abschuss des Braunbären in Bayern

Feldkirchen,den 26.06.2006

„Leider musste der erste Bär, der sich seit 170 Jahren wieder in Bayern sehen ließ auf Grund seines atypischen Verhaltens aus der Wildbahn entnommen werden,“ so der erste Kommentar von BJV Präsident Prof. Jürgen Vocke. Die Einschätzung der Bärenexperten und die Erfahrungen der letzten Tage haben gezeigt, dass der Braunbär absolut keine Scheu vor den Menschen zeigt und somit potentiell gefährlich war. „Einerseits bedauern wir dir Tötung des Bären, auf der anderen Seite sind wir froh, dass keine Personenschäden zu beklagen waren“ so Vocke weiter. Bären unterliegen nicht dem Jagdrecht, sondern sind streng geschützt und fallen in die Kompetenz des Umweltministeriums. Daher werden nähere Informationen über die Tötung des Problembären durch das Bayerischen Umweltministerium bei einer Pressekonferenz heute in Schliersee gegeben.

„Ich hoffe der nächste Bär, der sich in Bayern zeigt, ist nicht mit so vielen Problemen verbunden und zeigt die natürliche Scheu vor den Menschen, damit er dann auch ungestört in Bayern seine Fährten ziehen kann“ meinte BJV Präsident Vocke abschließend.

das Verhalten von Bruno wird ja von alternativen Experten durchaus anders interpretiert...
um dann zum Abschluß wieder voll ein Halali ins Horn zu stoßen
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude in den Revieren und immer ein kräftiges Waidmannsheil!
ja nee, is klar... :cry:
 

Ein_Liberaler

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Re: Wir stärken die Vielfalt und leben die Nachhaltigkeit

Northtower schrieb:
Artenvielfalt? gehts noch zynischer :?:

Was ist daran zynisch?

dann noch eine scheinheilige Beileidsbekundung für Bruno

Wie kommst Du darauf, daß das scheinheilig ist?

das Verhalten von Bruno wird ja von alternativen Experten durchaus anders interpretiert...

Nämlich wie?

um dann zum Abschluß wieder voll ein Halali ins Horn zu stoßen
ja nee, is klar...

Halali = Jagd vorbei.

Du bietest wieder ein perfektes Beispiel dafür, wie Jagdgegner mangelnde Kenntnisse durch Vorurteile kompensieren.
 

Mother_Shabubu

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Marc schrieb:
holo schrieb:
Jagt die Tierschützer, Tierrechtler usw. hinaus in das "wegsame" Gelände und lasst sie den Job erledigen - dann beschwert sich auch niemand.

Gruß
Holo
Wozu?
Damit sie dann nachdem sie mal Glück hatten die "frische" Spur des Bären wieder verlieren weil sie ein Stück Land nicht betreten dürfen?
Wieso? Es reicht doch, wenn der Bär ihre Spur erwischt. :twisted:
Schließlich war der doch überhaupt nicht gefährlich. :roll:
Hosea schrieb:
Ihn zu betäuben wurde meines Wissens nicht vernünftig nachgegangen, aber man stellt eine Lebendfalle auf.
Meines Wissens wurde der Bär fünf Wochen lang gejagt. Irgendwann war das Risiko zu groß, daß etwas passiert, bevor der Bär gefangen wird. Dann hätten sich plötzlich alle beschwert, warum nicht früher etwas unternommen wurde.
Sentinel schrieb:
Aber Einwanderer haben in Bayern halt schlechte Karten, zerstören sie doch die Kultur und die ursprünglichen Werte. *ironie*
Wenn Du mir sagst, wo Du wohnst, verrate ich Dir, wo der nächste eingefangene Problembär ausgesetzt wird. :wink:

Zum Abschluß noch ein Zeitungskommentar jenseits von "Hängt die Mörder!":
Es war ein Bär in seinen besten Jahren
 

Lord Grendel

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Zum Glück hats den Bruno erwischt. Sonst hätte dieser noch ganze Städte entvölkert. Endlich können Schlappi und der Stoibär wieder beruhigt schlafen gehen.




Interessante Seite zum Thema Bär

http://www.waldwissen.net/themen/wald_wild/wildtiermanagement/wsl_konzept_baer_DE

Wie häufig sind Bärenangriffe?

Gemäss einer Literaturrecherche sowie der Befragung von Fachleuten durch skandinavische Biologen kam es zwischen 1900 und 2000 in ganz Europa zu insgesamt 36 tödlichen Bärenangriffen auf Menschen. Allein 24 ereigneten sich in Rumänien während der Herrschaft von Nicolae Ceaucescu. Der Diktator war vom Ehrgeiz besessen, als grösster Bärenjäger aller Zeiten in die Geschichte einzugehen, was ihm - rein quantitativ betrachtet - vermutlich gelungen ist. Sein Waidmannsheil war indessen nur möglich, weil die Bären des Landes zu Höchstbeständen herangezüchtet und gefüttert worden waren. Zudem erfolgten Aussetzungen von Zootieren. Damit wurden gefährliche Begegnungen zwischen Mensch und Bär regelrecht provoziert.

In Westeuropa gab es im 20. Jahrhundert keinen einzigen Todesfall. In der Ausrottungsgeschichte des Bären in der Schweiz, für welche 718 Nachweise aus der Zeit von 1342 bis 1923 ausgewertet wurden, ist ein einziger tödlicher Angriff überliefert. Das Opfer hatte den Bären mit einem Gewehrschuss verletzt. Zu kritischen Situationen kann es im Wesentlichen unter drei Voraussetzungen kommen:

* Ein Bär wird von einem Jäger angeschossen.
* Ein Mensch begegnet unvermittelt einer Bärin mit Jungen.
* Ein Bär wird beim Fressen an einem Kadaver gestört. Auch dabei handelt es sich oft um einen Jagdunfall: Der Jäger hat ein Wildtier erlegt, dieses aber nicht sofort gefunden. Bei der Nachsuche trifft er dann auf einen Bären, der dank seiner feinen Nase der Schnellere war.


Auch interessant, wie Gefährlich Jäger doch seien können

Statistik fürs Jahr 2005

39 Tote 85 Verletzte

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/statistik2005/index.html

Hätte ich jetzt nicht erwartet, dass doch soviele Unfälle bei denen passieren.
 

erik

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Naja man sollte die Jagdstatistik schon richtig lesen und nicht nur die Summe zitieren...
Wenn man mal alle Selbstmorde und Amokläufe abzieht, bleiben europaweit 16 Tote durch Jagdunfälle.
 

Franziskaner

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naja, aber 16 Tote durch Jagdunfälle innerhalb eines Jahres ist immer noch heftig finde ich. Wenn es beim Fussball oder Golf so was geben würde, wär das ruckzuck verboten...

Das heisst, rein statistisch töten Jäger in 3 Jahren so viele Menschen wie Bären in 100...hmmm... :twisted:
 

Ein_Liberaler

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Essen: 34-Jähriger erleidet bei Spaziergang Schussverletzung durch Kleinkaliberwaffe. Täter unbekannt.

Zweifellos ein Jäger, wa?

Zillertal: 15-jähriger Schüler beim Skifahren von Kleinkalibergewehr getroffen. Täter unbekannt.

Hohne: Einwohner greift beim Spaziergang in Fuchs-Fangeisen und erleidet erhebliche Quetschungen.

Die Dinger müssen in Kisten, sog. Bunker, eingebaut werden. Wer da reingreift, muß schon eine echte Intelligenzbestie sein. Deswegen scheint es in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Schweden auch nur einem gelungen zu sein.

Wenn man mal alle Selbstmorde und Amokläufe abzieht, bleiben europaweit 16 Tote durch Jagdunfälle.

Bei 300.000 Jägern allein in Deutschland. Es hat schon seinen Grund, daß Jagdhaftpflichtversicherungen so billig sind.

Dabei sind die allermeisten Unfallopfer selbst Jäger oder Treiber.

Natürlich sind viele Unfälle auf ein Verhalten zurückzuführen, das einfach nur haarsträubend genannt werden kann, besonders auf ungesicherte oder nicht entladene Waffen.

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd ist meines Wissens ein Ableger der Sekte Universelles Leben oder eng mit ihr verbandelt.
 

Northtower

Geselle
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Re: Wir stärken die Vielfalt und leben die Nachhaltigkeit

Ein_Liberaler schrieb:
Northtower schrieb:
Artenvielfalt? gehts noch zynischer :?:

Was ist daran zynisch?

den ersten Braunbär, der im Jahr 2005 zum Wildtier des Jahres auserkoren wurde und quasi einzigen seiner Art, der Bayern besucht knallt man erstmal ab, find ich zynisch.

Ein_Liberaler schrieb:
Wie kommst Du darauf, daß das scheinheilig ist?

ich nehms ihnen einfach nicht ab :wink:

es ist mmn. ein Witz ist wenn sich Jäger über das Verhalten von Bären auslassen, ist irgendwie der falsche Anwalt


das Verhalten von Bruno wird ja von alternativen Experten durchaus anders interpretiert...

Ein_Liberaler schrieb:

normaler halbstarker Bär am rumstromern und lecker Fresschen suchen :) den Menschen sei es gestattet über Paralleluniversen nachzugrübeln und der Bär soll sich nicht für die lecker riechende Mülltonne interessieren :roll:


um dann zum Abschluß wieder voll ein Halali ins Horn zu stoßen
ja nee, is klar...

Ein_Liberaler schrieb:
Halali = Jagd vorbei.

Du bietest wieder ein perfektes Beispiel dafür, wie Jagdgegner mangelnde Kenntnisse durch Vorurteile kompensieren.

stimmt, mit Dick Cheeney möchte ich nichts zu tun haben :lol:


"Der Jagdruf Hallali oder Halali ist uralt. Er entwickelte sich in der altfranzösischen Vénerie, der Hetzjagd auf Hirsch und Keiler. Diese Hetzjagd mit der Hundemeute erforderte für Jäger, Knechte und Hunde Anfeuerungsrufe, welche nicht nur kurz und prägnant, sondern auch phonetisch dem Ohr der Hunde angepasst sein mussten. In der ursprünglichsten Form war dieser Jagdruf der Anfeuerungsruf für die Hunde. Dies ist meistens nicht bekannt. In dem klassischen Jagdbuch des Herrn de Selincourt "Le Parfait Chasseur" (Paris 1683) heißt es: "on l'emploie le mot halali pendant la chasse pour exciter et animer les chiens à la poursuite de l'animal", d.h. man verwendet den Ruf halali, um die Hunde während der Jagd zur Verfolgung des Tieres anzufeuern."

vom Jagen hab ich wirklich keine Ahnung(war Zivi), daß Halali nichts Gutes für die Tiere bedeutet hab ich aber schon kapiert :wink:
 

Franziskaner

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Re: Wir stärken die Vielfalt und leben die Nachhaltigkeit

Northtower schrieb:
vom Jagen hab ich wirklich keine Ahnung(war Zivi), daß Halali nichts Gutes für die Tiere bedeutet hab ich aber schon kapiert :wink:

Nur mal so nebenbei, ich war zwar beim Bund, hab aber vom Jagen auch keine Ahnung. Von daher wüsst ich jetzt grad nicht, was das miteinander zu tun hat...
 

agentP

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Na da gibt´s bzw. gab´s doch auch Feld-, Panzer-, Fallschirm- und Gebirgsjäger. :wink:
 
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