Wer kontrolliert die Medien- und Filmindustrie???

JCDenton

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Gestreift schrieb:
Ich kann man mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass die redaktionelle Freiheit, durch Vorstände bzw. Aufsichträte dermaßen stark beeinflusst wird, wie dies hier im Thread suggeriert wird.

also ich kann mit durchaus vorstellen das der vorstand die redaktionellen themen beinflusst !
ersteinmal suchen die sich nur leute aus, die mit deren meinung konform sind ( wo und wie hat der redakteur sein voluntariat gemacht ? die bild zeitung nimmt wohlmöglich keine taz praktikanten...)
dann bestimmt die "chefetage" die richtung und themenwahl ( die redakteure sind eigentlich mehr nur kleine schreiberlinge, die den willen aus zu führen haben )
sollten die redakteure immer noch nicht spurten und einen nonkonformen vortstands artikel schreiben, wird der artikel halt nicht gedruckt !
und sollte das mehrfach vorkommen steht der redakteur wohl auf der straße...
meistens macht sich der vorstand auch gar nicht die finger dreckig , sondern hat seine eigenen v-männer, chefredakteuere gennant ( die dafür auch gut entlohnt werden ;-) )
 

antimagnet

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nicolecarina schrieb:
@Antimagnet

naja, dass Talpa tatsächlich die Medienmogule und damit das Monopol der Branche rausgefiltert hat, dafür brauch ich nach etwa 12 Jahren Branchenbeobachtung keine Theorie mehr.

vielleicht hab ichs ja überlesen - aber cnn fehlt.



Es geht mir auch nicht um den Glauben daran, sondern um die Aufstellung, die so zweifelsohne richtig recherchiert ist und die Mehrheitsverhältnisse der Filmeproduzenten darstellt.

ja zweifelsohne. vielleicht wären ja mal zweifel angebracht...
außerdem wurde kein einziges verhältnis vorgestellt...

nachtrag:

oops - doch verhältnisse:

Die Fakten sind klar: Die obgenannten Personen und Firmen kontrollieren 90% des US-Printmedienmarktes und 75% der weltweiten Filmindustrie.

und das wurde mal einfach so behauptet und lässt sich mit den genannten fakten überhaupt nicht belegen... die fakten sind klar... allerdings nur zweifels-ohne...
 

Talpa

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antimagnet schrieb:
ja zweifelsohne. vielleicht wären ja mal zweifel angebracht...
Dann sei ein gutes Beispiel und untersuche die Zweifel!

Übrigens CNN fehlt nicht, habs aber nur am Rande erwähnt:
Talpa schrieb:
Weitere "Zufälle":
CNN-Chef Walter Isaacson verlässt das Unternehmen 2003 und wird Präsident des Neocon ThinkTanks "Aspen Institute".
http://www.satundkabel.de/index.php?link=news&newsid=190&ressort=Medien
http://www.aspeninstitute.org/index.asp?bid=1221
http://www.aspeninstitute.org/index.asp?bid=8842

Du hast schon recht, was ich hier geschrieben habe ist keine wissenschaftliche Arbeit und es lässt sich auch nicht statistisch auswerten. Ich bin aber gerne bereit, dies alles nachzuholen, wenn du mir die Zeit vergütest, ich rechne mit mindestens 50 Stunden für eine seriöse Analyse... :D

Die prozentuellen Verhältnisse sind eine persönliche Schätzung, entschuldige vielmals dafür. Aber auch diese Zahlen könnte man mit einem bescheidenen Rechercheaufwand rauskriegen, schliesslich gibts ja Auflagen, Leserzahlen, Umsätze etc. Und ich denke, dass sich diese Zahlen mit denen meiner persönlichen Einschätzung decken werden.
 

nicolecarina

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wie gesagt, falls ich lediglich aufgrund von Kommastellen diskutieren darf, vergeht mir ganz generell die Lust. Nix gegen Quellenangaben, aber die mathematische Weltformel ist eben doch noch nicht gefunden und bewiesen, die Wissenschaft zu überlastet um alle bislang existierenden Phänomene zu beweisen und das Internet nicht unbedingt in jedem Fall als seriöser Quellenfundus zu gebrauchen - daher glaube ich auch mal wenn jemand sagt, ich habe dies un jenes beobachtet...

Aber danke für die Hinweise, ich bin kein leichtgläubiges Schaf falls Du das meinst.

Vielmehr scheint es hier um eines Deiner neuralgischen Themen zu gehen.
Aber wie gesagt, ist oke, kein Problem
 

Elbee

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Die These der ethnischen Konzentration in bestimmten Segmenten hatte ich ja schon parodistisch aufgegriffen. So wie man berechtigt oder unberechtigt von deutscher Gründlichkeit, schweizer Langsamkeit, armenischer Geschäftstüchtigkeit oder mediterraner Manana-Mentalität spricht, so hat auch Talpas Fingerzeig auf jüdische Präsenz in der Medien- und Filmwelt mehr als nur einen nachweislich wahren Kern. Ob das die Welt angenehmer macht oder nicht, das wäre noch im Detail herauszufiltern. Ich möchte hier ein wenig umleiten und mehr auf das "Motiv der Handlungen" deuten, was oft mehr Sinn macht, als dringend Verbindung zur Abstammung zu suchen und ob die denn von außen betrachtet wirklich klar erkennbare Ursache für die Handlungen sind. Im Zweifelsfall müsste man der Fairness halber ja auch den Betreffenden dann noch fragen, oder etwa nicht?

Ich würde auch einen Global Player und dick im Geschäft befindlichen Jerry Bruckheimer erstmal genau nach seinen Motiven für seine Arbeiten fragen wollen und danach versuchen zu beurteilen, ob ich denn die Wahrheit präsentiert bekam oder vielleicht einen Teil oder was auch immer. Das gilt auch für die anderen auf Talpas Liste. Solange die anonym sind, sind sie perfekt als Projektionsfläche, auch als Feindbild. Wie ein Mr.Miramax Weinstein ist und ob das richtig oder falsch ist, was er tut, weiß das hier einer, der sich aber ein generelles Urteil über ihn erlaubt?

Zurück zu Talpas Fingerzeig: Es gibt eine soziologische Studie, die sich auf die ethisch-moralischen Voraussetzungen für materialistische Erfolge konzentriert hat. Lisa Keister hat sie gemacht, eine kurze Info darüber hier

http://researchnews.osu.edu/archive/relgwlth.htm

Eine Publikation von Steven Silbiger befasst sich mit dem gleichen Thema unter dem Titel „The Jewish Phenomenon“, auch das kann man sich bei amazon besorgen:

www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/1563525666/104-4228043-8799967?v=glance

Hinsichtlich der Propagandakraft der Bilder ist übrigens Adorno ein mehr als lesenswerter Klassiker mit gleich mehreren Publikationen. Kollege Horxheimer ja gleich inklusive.

Das Thema wird aber auch in der Literatur in Fiktion betrachtet, die beiden herausragenden Autoren sind auf jeden Fall H.G.Wells, seine Biographie „Der Prophet im Labyrinth“ ist für einen groben Einblick sehr empfehlenswert. Ebenfalls Philip K. Dick, der im Roman „Ubik“ in metaphorischer Weise die Vermittlung von Botschaften auf alternativen Wegen beschreibt.
 

Elbee

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Gestreift schrieb:
agentp schrieb:
Ob ein Medium einseitig berichtet oder kritisch beurteile ich immer noch anhand der Inhalte und nicht anhand der Chefetage.

Zustimm.

Ich kann man mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass die redaktionelle Freiheit, durch Vorstände bzw. Aufsichträte dermaßen stark beeinflusst wird, wie dies hier im Thread suggeriert wird.

Das mit der eigenen Vorstellungskraft ist halt so eine Sache, ein intensiver Blick in Redaktionsräume und die, hoffentlich vorhandenen, Gehirnzellen der Schreiber könnte da ein wenig auf die Sprünge helfen ;-) Also aus purem Jux kommt die Beschreibung nicht, dass Medien-Redaktionen intellektfreie Zonen sind.

Quatsch beiseite: Es gibt klare Anweisungen, an die sich Redakteure zu halten haben, und wir sprechen jetzt nicht über die Zeilenknechte der freien Autorenschaft. Die kommen von den unterschiedlichsten Seiten, das können Power-Inserenten sein, die der Ansicht sind auf der Basis ihrer bereits gezahlten Gelder Einfluss auf den Inhalt der redaktionellen Beiträge zu haben, bis zur Ehefrau des Herausgebers, die meint, dass deren Kegelclub mal ordentlich gefeatured gehört. Das wären aber nur die Kleinigkeiten. Es gibt größere Klammern, da kommt es zu Absprachen unter den Verlagen, ob Themen überhaupt publiziert werden und wenn, dann wie. Eine schöne Vorführung ist aktuell die Rechtschreibreform, da konnte man es sich gut anschauen, wie die Lobbies sich verhakt haben. And the winner is?
 

Gilgamesh

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An dieser Stelle möchte ich zur Gelegenheit greifen und ein, bei manchen Personen doch sehr manifestiertes Vorurteil, gegenüber meiner Person abbauen.

Ich habe kein Problem damit, dass bestimmte Ethnien sich in bestimmten Positionen konzentrieren. Dann waren sie eben cleverer als die übrigen Ethnien! Jedoch habe ich ein Problem damit, wenn diese Positionen mißbraucht werden.

Egal also, wer sich ganz oben versammelt, nur, wer viel Macht besitzt, der trägt auch eine große Verantwortung! Und in unserer globalen Welt erstreckt sich diese Verantwortung auf alle Bürger dieses Planeten und nicht nur auf die eigene Stammeslinie!

:arrow: Gilgamesh
 

antimagnet

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ich möchte noch einmal an die ausgangsfrage des threads erinnern - ich poche gar nicht darauf, dass immer streng on-topic diskutiert wird, doch wer hier meint, mir ginge es nur um mein lieblingsthema, der irrt.

Talpa schrieb:
Wer kontrolliert die Medien- und Filmindustrie?

In diesem Post tauchte die Behauptung auf, der überaus grosse jüdische (in diesem Zusammenhang gefällt mir der Ausdruck "zionistisch" besser)
Einfluss auf die US-Film- und Medienindustrie sei rein "zufällig" und statistisch nicht aussergewöhnlich.
Ich habe hier einige der grössten Firmen dieser Branche untersucht.

ich weiß zwar immer noch nicht genau, welchen post du meinst, aber ich schätze es geht um meinen. ich zitiere gleich mit deiner antwort, talpa:

Talpa schrieb:
antimagnet schrieb:
wenn mir einer mal tatsächliche zahlen liefert (juden in chefetagen, juden nicht in chefetagen, andere menschen in chefetagen, andere menschen nicht in chefetagen) kann ich euch ausrechnen, mit welcher wahrscheinlichkeit das von einer zufallsverteilung abweicht...
Falls sowas wirklich erwünscht ist, werde ich mal ein bisschen recherchieren und vielleicht einen neuen Beitrag eröffnen. Z.B. "Wer kontrolliert die Banken?" oder "Wer kontrolliert die Film- und Medienlandschaft?"
Damit wir ein für alle Mal wissen, ob da was dran ist oder nicht...

mit deinen angaben finden wir das aber nicht raus, leider...
und mein lieblingsthema ist übrigens wahrheitsfindung, nic.

Talpa schrieb:
Dann sei ein gutes Beispiel und untersuche die Zweifel!

ich zweifel doch schon die ganze zeit...?

Übrigens CNN fehlt nicht, habs aber nur am Rande erwähnt:

warum eigentlich? sind das keine zionisten? oder einfach vergessen? was ich ohne weiteres verständlich fände...


Du hast schon recht, was ich hier geschrieben habe ist keine wissenschaftliche Arbeit und es lässt sich auch nicht statistisch auswerten. Ich bin aber gerne bereit, dies alles nachzuholen, wenn du mir die Zeit vergütest, ich rechne mit mindestens 50 Stunden für eine seriöse Analyse... :D

hätt ich zahlen, wär ich ja durchaus bereit, meine dienste auch kostenlos zur verfügung zu stellen... :king:


Und ich denke, dass sich diese Zahlen mit denen meiner persönlichen Einschätzung decken werden.

naja, mit dem us-printmarkt kenne ich micht nicht aus (übrigens auch nicht nach deinem eröffnungspost), aber als kleiner hinweis zur weltweiten filmindustrie:
ein drittel der bevölkerung dieser erde sind inder und chinesen. und die haben keine kleinen filmmärkte. und bestimmt ganz wenig zionisten in den chefetagen....
wollte nur, dass du das bei deinen prozentschätzungen berücksichtigst.

@gilgamesh:

8O - wer sind sie und was haben sie mit dem user gilgamesh angestellt??? 8) :lol:

@wiesengrund:

der hat allerdings seine protestantismus-these revidiert (falls du die meinst). den calvinismus betrachtete er nicht wirklich als entscheidende kraft in der installierung des kapitalismus, sondern nur noch als katalysator, der zwar forciert, aber nicht mehr der einzig entscheidende faktor ist. afaik.
 

agentP

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Das ganze ist schon deshalb höchst fragwürdig, weil der Threadtitel allgemein lautet "Wer kontrolliert die Medien- und Filmindustrie???" und dann wird mit amerikanischen Firmen jongliert, als ob es im Rest der Welt keine "Medien- und Filmindustrie" gäbe.
Wieviele jüdische Vorstände haben denn die Taz, die Süddeutsche oder die Zeit ? Und wieviele evangelische oder katholische ? Merkt man das ? Wieviele die Bavaria Filmstudios ? Oder Constantin Film ? Wie sieht´s in Kanada, Frankreich, Australien, England oder Indien aus ?
Ganz schlimm wird´s aber wenn solche Aussagen kommen: "Aber da Juden schon immer Geld hatten..."
Vielleicht sollte sich derjenige mal klarmachen, daß die meisten Juden die vor dem 2. Weltkrieg in Europa lebten in bitterster Armut gelebt haben und auch der Lebensstandart in Israel auch abgesehen vom Krieg keineswegs höher ist, als in anderen westlichen Industrienationen.
 

desjardins

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agentp schrieb:
Das ganze ist schon deshalb höchst fragwürdig, weil der Threadtitel allgemein lautet "Wer kontrolliert die Medien- und Filmindustrie???" und dann wird mit amerikanischen Firmen jongliert, als ob es im Rest der Welt keine "Medien- und Filmindustrie" gäbe.
Wieviele jüdische Vorstände haben denn die Taz, die Süddeutsche oder die Zeit ? Und wieviele evangelische oder katholische ? Merkt man das ? Wieviele die Bavaria Filmstudios ? Oder Constantin Film ? Wie sieht´s in Kanada, Frankreich, Australien, England oder Indien aus ?
Ganz schlimm wird´s aber wenn solche Aussagen kommen: "Aber da Juden schon immer Geld hatten..."
Vielleicht sollte sich derjenige mal klarmachen, daß die meisten Juden die vor dem 2. Weltkrieg in Europa lebten in bitterster Armut gelebt haben und auch der Lebensstandart in Israel auch abgesehen vom Krieg keineswegs höher ist, als in anderen westlichen Industrienationen.

Jetzt muß ich weinen.
 

Talpa

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agentp schrieb:
Wieviele jüdische Vorstände haben denn die Taz, die Süddeutsche oder die Zeit ? Und wieviele evangelische oder katholische ?
Wenn die Chefredaktion und der Verwaltungsrat von Ha'aretz, Yedioth Aharonoth und Jerusalem Post ab heute von Opus-Dei-Mitgliedern besetzt wären, würde man sich da in Israel nicht auch die Frage nach dem Motiv stellen?
Oder ist das etwas völlig anderes?
 

general

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Die Juden waren seit dem Mittelalter im Finanzgeschäft tätig, weil man ihnen alles andere verbot (Beitritt zuHandwerksgilden usw.). Die Christen haben auch nicht gedacht, dass die Juden so reicher werden :wink: . Und ja, Du hast Recht, agentp, viele Juden leben in Armut, aber es gibt auch viele sehr erfolgreiche Finanziers und Unternehmer. Ich würde mal einfach behaupten, es gibt prozentual mehr jüdische Unternehmer als Christliche. Da ist in keinster Weise negativ behaftet. Vielleicht solltest Du den ganzen Beitrag lesen und posten und nicht nur einen Satzteil, das verfälscht das Bild und erinnert an Boulevard-Journalismus...

Grüsse
General
 

Talpa

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Doch noch ein paar Verhältnisse:

Gemäss diesem "Zeit"-Artikel von 1997 hatten Hollywood-Produktionen Anfangs der 90er Jahren in Deutschland einen Martkanteil von über 80%, deutsche Produktionen erreichten gerade mal 10%.
Gegen Ende der 90er konnten deutsche Filme dank Kassenschlagern ihren Anteil auf fast 40% steigern. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse wieder eingependelt und der US-Anteil am deutschen Filmkuchen beträgt wieder ca. 80%.
http://zeus.zeit.de/text/archiv/1997/20/film.txt.19970509.xml
http://www.fluter.de/look/article.t...cation=1&NrIssue=9&NrSection=30&NrArticle=981
http://www.obs.coe.int/online_publication/expert/dublin_forum_2001.html.de


fillmant.jpg


dublin2_de.gif

Besucherzahlen in Mio.

Einzig Indien tritt der US-Filmindustrie entgegen:
Immerhin ist Bollywood das einzige Kino der Welt, das Hollywood ganz nonchalant einen Tritt in den Hintern verpasst. Während die US-amerikanische Filmindustrie weltweit nationale Produktionen fest im Würgegriff hat und sechzig bis neunzig Prozent der Leinwände im Ausland besetzt, kommt sie in Indien auf magere fünf Prozent Marktanteil.
http://www.woz.ch/archiv/old/02/31/6707.html
 

agentP

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Ich würde mal einfach behaupten, es gibt prozentual mehr jüdische Unternehmer als Christliche.
Ich behaupte mal das ist Unfug. Was heisst prozentual hier eigentlich ? Anteilig an der Weltbevölkerung oder anteilig an Mitgliedern der eigenen Religion ? Wenn man schon mit obskuren und intuitiven Statistiken daherkommt, dann sollte man schon wenigstens genauer sein.
die fleissigsten Unternehmer in Deutschland sind übrigens die Türken wenn man mein danach geht in welcher BImmigrantengruppe der Anteil der Unternehmer am höchsten ist. Wieso ist das eigentlich keinem verdächtig ?
 

Talpa

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agentp schrieb:
die fleissigsten Unternehmer in Deutschland sind übrigens die Türken wenn man mein danach geht in welcher BImmigrantengruppe der Anteil der Unternehmer am höchsten ist. Wieso ist das eigentlich keinem verdächtig ?
Darf ich dich auch mal nach einer Quelle fragen?

Und wenn wir die ganze Statistik schon ad absurdum führen wollen:
In DE gibts ca. 2,5 Mio Türken und ca. 100'000 Juden.
Rein statistisch gesehen müssten also von 100 in Deutschland lebenden Unternehmern 3,12 Türken und 0,12 Juden sein.
 
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Ich glaube man tappt schnell in eine Falle wenn man sich auf die religiöse Herkunft der Vorstände in den Medienkonzernen stürzt , davon abgesehen sind nicht alle Vorstände jüd. Glaubens und dann ist es fraglich ob ein sagen wir mal Hr. Goldtstein tatsächlich gläubiger,praktizierender Jude ist ,oder vieleicht hat ja auch ein Hr. o´Conelli zum jüdischen glauben gefunden (Madonna ,Italo-Amerikanerin, eröffnet Kabbala-Zentren) .
Viel interessanter ist doch das wir immer die selben Leute in wichtigen Positionen wieder finden ,das gefährliche ist die Machtkonzentration die sich weit ab von demokratischer Entscheidungsfindung abspielt .

Man sollte noch nach weiteren gemeinsamen Nennern suchen als einzig die rel./eth. Zugehörigkeit - Man kann Flöhe und Läuse haben .
 

agentP

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Darf ich dich auch mal nach einer Quelle fragen?
Natürlich. z.B.:
Gerade die Türken - mit 2,1 Millionen die größte Gruppe der 7,4 Millionen Ausländer in Deutschland - sind zunehmend erfolgreiche Unternehmer, die über 160 000 Arbeitnehmer beschäftigen, darunter auch Deutsche, sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 18 Milliarden €.
http://www.kika.de/gime5/themen/index_stimmt_das_arbeitsplaetze.shtml

Ausserdem sei genannt: "Das Lexikon der populären Irrtümer", Eichborn Verlag

Absurd ist deine Statistik in der Tat, denn es erschliesst sich nicht mal im Ansatz, wie du auf die Werte (3,12 und 0,12) kommst.
 

nicolecarina

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...weltweiten filmindustrie:
ein drittel der bevölkerung dieser erde sind inder und chinesen. und die haben keine kleinen filmmärkte. und bestimmt ganz wenig Zionisten in den chefetagen....


Statistiken und Zahlen bitte :lol:

Erstens glaub ich ziemlich sicher auch ohne Quellen, dass diese Länder ebenfalls eine Filmindustrie haben und zweitens weshalb soll ich wenn es um Filmemacher geht Vergleiche wie Du Sie anstellst nachvollziehen, wenn Alternative B wie Du sagst von der untersuchten Variable so weit weg ist wie die Mars von der Venus?

Das hab ich jetzt nicht von Dir erwartet Antimagnet. 8O :? :roll: :wink:

Also doch reine Antisemitismus-Debatte unter dem Motto Hollywood?
Wie auch immer...will die Unterhaltung wirklich nicht nachhaltig durcheinanderbringen.
 

Talpa

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agentp schrieb:
Natürlich. z.B.:
Gerade die Türken - mit 2,1 Millionen die größte Gruppe der 7,4 Millionen Ausländer in Deutschland - sind zunehmend erfolgreiche Unternehmer, die über 160 000 Arbeitnehmer beschäftigen, darunter auch Deutsche, sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 18 Milliarden €.
http://www.kika.de/gime5/themen/index_stimmt_das_arbeitsplaetze.shtml
Hmmm. Da steht aber nicht:"die fleissigsten Unternehmer in Deutschland sind Türken". Und der Anteil der türkischen Unternehmer unter den Immigranten mag in absoluten Zahlen am höchsten sein, aber das ist insofern logisch, weil die Türken die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe in DE sind.

agentp schrieb:
Absurd ist deine Statistik in der Tat, denn es erschliesst sich nicht mal im Ansatz, wie du auf die Werte (3,12 und 0,12) kommst.
Ich gehe von 80 Mio. Einwohnern Deutschlands aus.
Davon 2,5 Mio. Türken (Dein link sagt 2,1 Mio.)
und 100'000 Juden.
Den Dreisatz brauch ich dir ja wohl nicht zu erklären.
 

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