was wollen wir eigentlich?

Staatsfeind

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was wollen wir eigentlich was ist das sehnlichste was wir begehren? wollen wir überhaupt glücklich sein? wenn wir wirklich glücklich wären würden wir dann nichts mehr haben worüber wir uns aufregen könnten und uns in den mittelpunkt stellen würden! meiner meinung nach ist das einzige was der mensch begeert achtung achtung von anderen menschen zu wissen dass man gesehn wird! oder sind wir schon so tief gesunken dass wir den zwischenmenschlichen raum gar nicht mehr nötig haben und so egoistisch sind dass wir uns allein durchs leben kämpfen können! aber gehn wir nicht irgendwann ein wenn wir keinen haben an den wir uns wenden können?
 

Wowbagger

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Moin...

"Die süssesten Früchte hängen immer am höchsten..." *g*

Der "Brennstoff" jeder Weiterentwicklung ist ja der Wunsch nach mehr.
"Gier" (nach Sicherheit, Besitz oder Wissen) ist also gewissermassen der Motor der Evolution...?
Das "Wollen" ist dabei wichtiger, als das "Haben" - denn nur der Wunsch treibt an...
Das "endgültige Haben" würde ja automatisch Zufriedenheit und somit Stillstand bedeuten... und Tod!!!

Die Frage "Was wollen wir eigentlich?" sollte vielleicht besser ersetzt werden... durch die Aufforderung "Wollt etwas - egal was!!!"

Beste Grüsse.......
 

Beskania

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Gut gesprochen! Nur leider fällt es mir und vielleicht auch anderen, schwer zu wissen was man will! Aber du hast völlig recht, der Wille Zählt. Wenn man ein festes Ziel hat im Leben, dann lebt man nicht nur bewusster sondern auch besser.

Also wünsche ich euch, was immer ihr wollt :wink:
 

Harakiri

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Ich denke als Mensch will man sich seine Hoffnungen erfüllen. Danach richtet man sich aus, doch ist das Ziel dann erreicht, merkt man das es doch nicht so toll war, wie man es sich eigentlich erhofft hatte.
Deswegen behaupte ich : Der weg ist wichtiger als das Ziel .
 

karo

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ich kenne das gefühl des nichts mehr begehrens. man ist zu keinen Gefühlsregungen mehr fähig. ein ziemlich fremder gefühlszustand.
die gier schafft all diese gefühle, Freude weil man etwas erreicht hat, Trauer weil man etwas nicht geschafft hat. und ich bin sehr froh, dass es gier gibt
 

fletcher

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gier ist die entartete form von rerreichen wollen, weil man dann jeden um sein erreichtes beneidet und niemandem noch was geben kann!
alleine kommt man auch durchs leben! aber wie???
der mensch ist ein gesellschaftstier.er braucht gesellschaft!
im team sind die meisten besser und effektiver!
 

rorschach

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Harakiri schrieb:
Ich denke als Mensch will man sich seine Hoffnungen erfüllen. Danach richtet man sich aus, doch ist das Ziel dann erreicht, merkt man das es doch nicht so toll war, wie man es sich eigentlich erhofft hatte.
Deswegen behaupte ich : Der weg ist wichtiger als das Ziel .

Sorry, aber das klingt für mich nach sinnlosem Herumirren und Zeittotschlagen. "Von einem Stein zum andern....."
Aber vielleicht hab ich die Formulierung auch nur falsch verstanden.....
 

Rosskeule

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alleine kommt man auch durchs leben! aber wie???
im team sind die meisten besser und effektiver!

Ich bin gierig. Ich bin nicht allein. Ich habe mein "Team". Die Gier ist hier zweisam und in jeder Hinsicht. Darauf bin ich stolz.
 

Paradewohlstandskind

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Albert Bandura bezeichnete den Menschen als leistungsorientiertes Wesen. Auch wenn der Mensch seinen Ansprüchen gerecht geworden ist, sucht und setzt er sich wieder neue Ziele, welcher er anstreben kann.

Von dem Erreichen dieser Ziel hängt die Selbstbewertung des Menschen ab.

Soweit zu Bandura! Wie so oft in der Psychologie kann man hier Zweifel anbringen, denn die jetztige (unsere) Generation ist die unentschlossenste und leistungshinterfragende Jugend der deutschen Geschichte (ausgenommen die 68er). Leistung wird in der Gesellschaft nicht mehr so anerkannt, wie dies früher der Fall war und ausserdem gibt es genug andere Kulturkreise, die nicht dem Ideal der leistungsorientierten Industriegesellschaft beugen.

Summa summarum ist die Befriedigung aller Bedürfnisse nicht die Glückseligkeit, sondern die reine physische und psychische Schmerzfreiheit.

Die Buddhisten haben diesen Unterschied zwishen Haben und Sein (Erich Fromm) in sich aufgesogen und zelibrieren das Sein auf sehr perfektionistische Weise, wobei das Streben nach Perfektion wieder auf der frommschen Haben-Seite zu verbuchen wäre.

"Der Weg zum Tun ist zu sein." wusste schon Lao-Tse und so ist es auch. Erst wenn man in sich die Ruhe und die Ausgeglichenheit trägt, kann man sich selbst zu Höchstleistungen anspornen und die Leistung erbringen, die kurzfristige Bedürfnisbefriedigung verspricht.

Ich stimme gegen den vorangegangenen Absatz! Für ein bedachtes handeln (das Tun) muss man Ziele aussen vor lassen und nicht die Zukunft über die Gegenwart herrschen lassen, sondern der Gegenwart freien Lauf in die Zukunft gewähren. Die Höchstleistung wegen der Tat vollbringen und nicht wegen der Beendigung eines negativen Zustandes oder anschließender Darbietung einer positven Konsequenz.

Die unzufriedenste Situation, die ich mir vorstellen kann, ist die Vorstellung der absoluten Zufriedenheit und Glücksseligkeit. Wer von den Leserättchen, deren Augen wie aufgescheuchte Hühner von Wort zu Wort hüpfen, würde nicht Aggressionen par excellance bekommen, wenn er im Paradies der Zeugen Jehovas leben würde. Also ich schon!

Ein bisschen Liebe, ein bisschen Freiden und dass die Menschen nciht so oft weinen... Ja, eine bessere Welt ist möglich! Ein "Wir-Denken" wäre angesagt! Was kann ich als einzelner tun, um diese Welt schöner zu hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe? Befriedigend muss es sein, gutes WQerk zu vollbringen! Jeden Tag eine gute Tat! Im Zivildienst hatte ich stets ein Samariter-Gefühls-Appartement in meinen Herzen verpachtet. Also ist dies auch ein Weg, das Ziel der Zufriedenheit zu erlangen.

Was ist mit der Ewigkeit? Mit der ewigen Ruhe? Mit dem Tode? Mit dem Leben? Und dem davor und dahinter? Adam hatt vom Baum der Erkenntnis genascht und seitdem erkennen wir uns und wissen dass wir nachdem letzten Brot auf den der Schweiss unseres Angesichts tropft, Gevatter Tod an die Türe klopft und um gnädige Begleitung bittet. Wie kann man mit der latenten Todesangst und Angst um das Leben anderer das Ziel der Zufriedenheit nur ereichen. Mit Gefühlskälte wohl nicht, obschon dies aufgrund des gewählten Beispiels sehr nahe liegen würde.

Die Zufriedenheit ist schon so ein Ding!!!
 

in-my-misery

Neuling
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bist du wirklich der meinung??

Ich frage mich wirklich, ob du echt der Meinung bist das alle Menschen Achtung vor andren haben, ich bin mir zwar sich das es alle wollen, denn es ist die Menschlichkeit ein Bedürfnis nach Achtung und Respekt zu haben. Aber nur allzu wenige geben ihren Mitmenschen solch eine Vorgabe. Die Menschen sind nicht glücklich deswegen bauen sie sich eine Künstliche Glükliche Welt auf um sich darin zu verstecken, denn sie haben Angst, wenn sie der Realität ins Auge sehen müssten zu Ersticken. Ich verstehe nur nicht warum die Menschen nicht rauskommen aus ihrer Höhle und zusammen vesuchen was zu ändern. In erster Linie das Miteinander leben Ihrer zu vebessern mit Achtung und Respekt. Denn es gibt nur eine Sache die die Menschen wirklich retten und richtig glücklich machen kann und das ist die Menschlichkeit und der Umgng, kein Mensch kann so was mit Geld bekommen. Das Geld macht die künstliche Glückliche Welt doch irgendwann zerplatz diese wie eine Seifenblase und was bleibt ist Verzweiflung..... :!:
 

Blubb

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karo schrieb:
ich kenne das gefühl des nichts mehr begehrens. man ist zu keinen Gefühlsregungen mehr fähig. ein ziemlich fremder gefühlszustand.
die gier schafft all diese gefühle, Freude weil man etwas erreicht hat, Trauer weil man etwas nicht geschafft hat. und ich bin sehr froh, dass es gier gibt

Ooooh ja, Karo! Das Gefühl kenne ich nur zu gut! manchmal habe ich das Gefühl, ich würde in ein Loch fallen, fühle mich dabei nicht schlecht, aber auch nicht gut, völlig neutral! Wie das funktionieren soll weiss ich nicht, aber dieses Gefühl habe ich in letzter Zeit immer öfter, zu immer anderen Situationen.

Ich habe dazu mitlerweile auch eine Theorie aufgestellt. Wenn ich keine Probleme habe, keine Bedürfnisse, kein Verlangen nach irgendetwas, ich mich in einem fixen Gedanken verrenne, dann habe ich dieses Gefühl. Erst, wenn ich wieder mir bestimmten Leuten zusammen bin, die mich aus diesem Loch ziehen, mich "aufwecken", fühle ich mich wieder "normal". Kann dann auch wieder fröhlich oder traurig sein. Es ist ein Gefühl des Nichtsbegehrens, dass nur durch den Drang des Habenwollens unterbunden werden kann. Aber wenn denn der Wille etwas zu erreichen, etwas zu bekommen, stärker wird, dann kann man ihn auch wieder künstlich steigern, bis ins unermessliche. Dadurch erhöht sich gleichzeitig die Gehirnaktivität, sprich: man (ich) fängt wieder an abstrakter zu denken, schneller zu denken, konzentriet sich weniger auf sich selbst, sondern mehr auf seine Umwelt. Auf mich projiziert heisst das, dass ich mir immer vor Augen halten muss, was für Ziele, Wünsche, usw. ich habe, was ich im Leben erreichen möchte, und mich immer selbst in den hintern treten dies zu erreichen!

Ob das Gier ist? Ich weiss es nicht, aber wenn es die Gier ist, die dieses Gefühl unterbindet, dann ist Gier notwendig für unseren menschlichen Verstand! Aber nicht die reine Gier, es geht mehr um das Haben an sich. Es ist somit erstrebenswert etwas zu haben. Wenn ist dies mit meinen Erfahrungen verbinde, dann bedeutet dies, dass es nach dem Haben noch ein weiteres Haben geben muss. Danach wieder ein weiteres, usw,usw. Nur durch Verlangen kann man damit Glückseligkeit erlangen.

Hmmm ... damit wäre die Konsumgesellschaft etwas völlig natürliches, ebenso wie der Kapitalismus dann ein erstrebenswerter Zustand wäre.

Verrückte Theorie, an die ich selbst nicht ganz glauben kann, da sie meiner eigendlichen Weltanschauung wiederstrebt!! :? :roll:
 

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