Was können Götter nicht?

anzo

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Was können Götter nicht?
Kann Gott einen Stein erschaffen, den er nicht anheben kann?

Es gibt nur einen Gott. Gott Vater, Gott Sohn und Gott Hlg. Geist.
Dieser Gott hat uns geschaffen. Mit freiem Willen. Der Mensch konnte sich für oder gegen Gott entscheiden. Der Mensch hat gesündigt. Dieses große Problem der Sünde konnte Gott nicht einfach ungeschehen machen. Das ist der Stein.

Doch Gott hatte eine Lösung (1.Petr. 1,20)

Er ist für uns gestorben - das ist Gottes Liebe und Gottes Allmacht.
 

Ein_Liberaler

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Gott hat sich sich selbst geopfert, damit er nicht mehr böse auf seine fehlerhaft erschaffenen Geschöpfe sein muß. Ja.

Gott ist nämlich gerecht. Er muß uns verdammen, alles andere wäre ungerecht. Er ist aber auch gnädig, also muß er uns begnadigen. Tja, wenn wir nicht bestraft werden sollen, muß jemand anders bestraft werden. Also er selbst.

Hinzu kommt, daß wir verglichen mit Gott so unwahrscheinlich unbedeutend sind, daß unsere ewige Verdammnis niemals ausreichen würde, unsere Sünden an Gott zu sühnen. Selbst wenn er uns alle verdammte, wäre die Gerechtigkeit noch nicht wiederhergestellt.

Ein weiterer Grund also, warum Gott selbst für unsere Sünden bestraft werden muß, denn nur der Tod eines Gottes kann einen Gott versöhnen.
 

mlha

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Was stellt ihr euch unter dem Wort >Gott< vor? Was ist das? Männlich oder weiblich?
Wenn jemand sagt : ich glaube an >Gott<, an was glaubt er dann?
Wie wird der Glaube praktiziert ?



Es gibt keinen >Gott<.
 

Ein_Liberaler

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Glaubst Du an überhaupt keine Götter oder nur nicht an den allmächtigen, allwissenden und allgnädigen Schöpfergott jüdisch-christlich-moslemischer Tradition?

:wink:
 

Benkei

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Oft gestellte Fragen

mlha schrieb:
Was stellt ihr euch unter dem Wort >Gott< vor? Was ist das? Männlich oder weiblich?
Wenn jemand sagt : ich glaube an >Gott<, an was glaubt er dann?
Ich denke es gibt nahezu ebenso viele Vorstellungen von Gott, wie es Menschen gibt, die an ein solches Konzept glauben.
Und ich denke auch, dass keine Vorstellung "den Tatsachen" entspricht :wink:
Männlich oder Weiblich? Wieso muss Gott überhaupt einer Einschränkung wie einem Geschlecht unterworfen sein?

mlha schrieb:
Wie wird der Glaube praktiziert ?
Ich denke auch hier ist es ebenso wie mit den Vorstellungen von Gott. Jeder praktiziert so, wie er es gelernt hat und wie er es "mit sich selbst" ausgemacht hat. Wenn jemand glaubt, nur in den Himmel zu kommen, wenn er dreimal am Tag den kompletten Rosenkranz betet, dann ist das o.k., dann soll er das machen. Wenn einer meint, dass er durch Gottes Gnade "auch so" ins Paradies eingeht, dann ist das auch o.k., schadet ja alles niemandem.

mlha schrieb:
Es gibt keinen >Gott<.
Was zu beweisen wäre.
Deshalb wäre wohl besser zu sagen "Meiner Meinung nach gibt es keinen Gott".
 

WolArn

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mlha schrieb:
Was stellt ihr euch unter dem Wort >Gott< vor? Was ist das? Männlich oder weiblich?
Wenn jemand sagt : ich glaube an >Gott<, an was glaubt er dann?
Wie wird der Glaube praktiziert ?



Es gibt keinen >Gott<.
Wie ist Gott?
Es gibt nur einen Gott und zwar schon ewig. Gott ist die Liebe, aber auch die (Schöpfer)Kraft. Gott ist auch nach der Schöpfung höchst aktiv. Vater, Sohn und hl. Geist sind eins und nur 3 Aspekte von Gott. Gott ist in unserem (körperlichen) Sinne klarerweise weder männlich, noch weiblich, sondern der "männliche" geistige Vater entspricht dem schöpferischen Hauptpol. Gott ist die geistige Gnadensonne, nur die eigenen inneren Wolken trennen uns

dkR schrieb:
antimagnet schrieb:
Gott nicht, aber der Glauben an ihn.
Weil Du nicht an IHM glaubst, oder woher weißt Du, daß der Glaube an IHM tod ist? :O_O:
 

dkR

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WolArn schrieb:
dkR schrieb:
antimagnet schrieb:
Gott nicht, aber der Glauben an ihn.
Weil Du nicht an IHM glaubst, oder woher weißt Du, daß der Glaube an IHM tod ist? :O_O:
Weil die meisten Leute nicht an Gott, sondern an eine offiziel sanktionierte und gesteuerte Religion glauben. Bin der auffassung, bevor man an einen Gott glauben kann, muß man sich erst von den Einschränkungen einer Religion befreien.
 

WolArn

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dkR schrieb:
WolArn schrieb:
dkR schrieb:
antimagnet schrieb:
Gott nicht, aber der Glauben an ihn.
Weil Du nicht an IHM glaubst, oder woher weißt Du, daß der Glaube an IHM tod ist? :O_O:
Weil die meisten Leute nicht an Gott, sondern an eine offiziel sanktionierte und gesteuerte Religion glauben. Bin der auffassung, bevor man an einen Gott glauben kann, muß man sich erst von den Einschränkungen einer Religion befreien.
Eben! Die Religionen, bzw. Kirchen, Sekten und Glaubensgemeinschaften sind nur Krücken, die man ersteinmal wegwerfen muß, wenn der Glaube an den einen allmächtigen Gott fruchten soll. ;)

Benkei schrieb:
mlha schrieb:
Wie wird der Glaube praktiziert ?
Ich denke auch hier ist es ebenso wie mit den Vorstellungen von Gott. Jeder praktiziert so, wie er es gelernt hat und wie er es "mit sich selbst" ausgemacht hat. Wenn jemand glaubt, nur in den Himmel zu kommen, wenn er dreimal am Tag den kompletten Rosenkranz betet, dann ist das o.k., dann soll er das machen. Wenn einer meint, dass er durch Gottes Gnade "auch so" ins Paradies eingeht, dann ist das auch o.k., schadet ja alles niemandem.
Das was Du Dir da vorstellst, sind und bleiben nur Vermutungen, denn es gibt nur einen Weg in den Himmel, und der lautet:
"Liebe Gott über alles, und Deinen Nächsten wie Dich selbst."
 

Benkei

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kein Konzept - kein Absolutheitsanspruch

WolArn schrieb:
Das was Du Dir da vorstellst, sind und bleiben nur Vermutungen, denn es gibt nur einen Weg in den Himmel, und der lautet:
"Liebe Gott über alles, und Deinen Nächsten wie Dich selbst."
Ich stelle mir da überhaupt nichts vor.
Ich mache mir kein Bild von "Gott" und versuche in diesem Zusammenhang jedliches Konzept zu vermeiden. Denn alle Gottesvorstellungen sind nur Vermutungen. Gleiches gilt für diverse Vorstellungen von "Himmeln", Paradiesen, Höllen, etc. und von den Wegen dorthin.

Daran ist nichts auszusetzen.
Aber man sollte das schon akzeptieren und nicht für sich in Anspruch nehmen, "die absolute Wahrheit (TM)" oder "den einzigen Weg zum Heil (TM)" gefunden zu haben.

"Die Wahrheit" und "der Weg zum Heil" sind eigenpersönliche Konzepte, die für einen selbst funktionieren können, aber damit nicht unbedingt genauso für andere gültig sind.

In diesem Sinne einen erholsamen Sonntag.
 

WolArn

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Re: kein Konzept - kein Absolutheitsanspruch

Benkei schrieb:
WolArn schrieb:
Das was Du Dir da vorstellst, sind und bleiben nur Vermutungen, denn es gibt nur einen Weg in den Himmel, und der lautet:
"Liebe Gott über alles, und Deinen Nächsten wie Dich selbst."
Ich stelle mir da überhaupt nichts vor.
Ich mache mir kein Bild von "Gott" und versuche in diesem Zusammenhang jedliches Konzept zu vermeiden. Denn alle Gottesvorstellungen sind nur Vermutungen. Gleiches gilt für diverse Vorstellungen von "Himmeln", Paradiesen, Höllen, etc. und von den Wegen dorthin.
Aber Du behauptest, daß man mit dreimal am Tag den Rosenkranz beten, oder jeder einfach so, ins Paradies bzw. in den Himmel kommt. Und das ist schlichtweg falsch! Und sowas sind nur Vermutungen von jemanden, der Gott nicht kennt. Wer Gott einmal erfahren hat, weiß das ER keine Vermutung und auch keine Vorstellung ist!
Und wenn Du kein Interesse an den einen allmächtigen Gott hast, wirst Du auch nicht in Dir den Weg zum Himmel finden, und Dich weiterhin mit dem Leben in der Hölle begnügen müssen, die ja in jedem von uns ist, und es deshalb auch keinen Weg zur Hölle gibt. Außer einen Weg in eine noch tiefere Hölle.

...und einen schönen Sonntagabend wünsche ich auch.
 

Booth

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Re: kein Konzept - kein Absolutheitsanspruch

WolArn schrieb:
Aber Du [=Benkei] behauptest, daß man mit dreimal am Tag den Rosenkranz beten, oder jeder einfach so, ins Paradies bzw. in den Himmel kommt.
Wenn Du seine Aussage nochmal durchliest, wirst Du merken, daß diese Aussage ziemlicher Blödsinn ist.
Wer Gott einmal erfahren hat, weiß das ER keine Vermutung und auch keine Vorstellung ist!
Nein - er glaubt zu wissen. Genauso, wie die Leute, die ein Flugzeug in ein Hochhaus steuerten zu wissen glaubten, dies im Auftrag Gottes zu tun.

Wer Glauben als Wissen interpretiert, begibt sich auf einen Weg, der anderen Menschen teuer zu stehen kommen könnte.
Und wenn Du kein Interesse an den einen allmächtigen Gott hast, wirst Du auch nicht in Dir den Weg zum Himmel finden
Sagt wer? (Ausser Du)
und Dich weiterhin mit dem Leben in der Hölle begnügen müssen, die ja in jedem von uns ist
Und wieso nehme ich die Hölle dann nicht auch in den Himmel mit, wenn sie ja eh in mir ist?

gruß
Booth
 

Angel of Seven

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Re: kein Konzept - kein Absolutheitsanspruch

WolArn schrieb:
Und wenn Du kein Interesse an den einen allmächtigen Gott hast, wirst Du auch nicht in Dir den Weg zum Himmel finden, und Dich weiterhin mit dem Leben in der Hölle begnügen müssen, die ja in jedem von uns ist, und es deshalb auch keinen Weg zur Hölle gibt. Außer einen Weg in eine noch tiefere Hölle.

...und einen schönen Sonntagabend wünsche ich auch.

Hää :gruebel:

Weiterhin in deinen Ausführungen deutet ja darauf hin das derjenige sich schon in der Hölle befindet, "die ja in jedem von uns ist" und "deshalb auch keinen Weg zur Hölle gibt",... bedeutet wiederum das die Hölle sich in uns befindet und deswegen kein Zugang möglich ist, nur noch einen scheinbar anderen Weg (der nicht näher beschrieben ist??...) in einen noch tiefere Hölle???

Mein lieber Höllenkenner... wenn du schon das Bedürfnis hast deinen Glauben zu verteidigen (warum eigentlich???) dann bezieh dich wenigstens auf einige geistreiche Verse aus der Bibel und behalte deine wirren Höllentheorien für dich. Die ziehen schon seit dem Mittelalter nicht mehr bei vernünftigen Menschen.
Entweder man glaubt an einen gütigen Gott aus freien Stücken oder es hat eh keinen Sinn. !!!
Glaubenszwang durch Höllendrohungen können wir doch wohl getrost den Religionsfanatikern unserer Zeit überlassen, oder nicht?


LG

AoS
 

WolArn

Großmeister
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Booth schrieb:
WolArn schrieb:
Aber Du [=Benkei] behauptest, daß man mit dreimal am Tag den Rosenkranz beten, oder jeder einfach so, ins Paradies bzw. in den Himmel kommt.
Wenn Du seine Aussage nochmal durchliest, wirst Du merken, daß diese Aussage ziemlicher Blödsinn ist.
Wer Gott einmal erfahren hat, weiß das ER keine Vermutung und auch keine Vorstellung ist!
Nein - er glaubt zu wissen. Genauso, wie die Leute, die ein Flugzeug in ein Hochhaus steuerten zu wissen glaubten, dies im Auftrag Gottes zu tun.

Wer Glauben als Wissen interpretiert, begibt sich auf einen Weg, der anderen Menschen teuer zu stehen kommen könnte.
Und wenn Du kein Interesse an den einen allmächtigen Gott hast, wirst Du auch nicht in Dir den Weg zum Himmel finden
Sagt wer? (Ausser Du)
und Dich weiterhin mit dem Leben in der Hölle begnügen müssen, die ja in jedem von uns ist
Und wieso nehme ich die Hölle dann nicht auch in den Himmel mit, wenn sie ja eh in mir ist?

gruß
Booth
Auch Jesus trägt die Hölle in sich. Er hat aber den Himmel in sich gewählt.
Und wer im Himmel ist, kann nicht in die Hölle schauen, aber wer in der Hölle ist, kann in den Himmel schauen.

Gott ist die Liebe, und wenn Du die eimal erfahren hast, wirst Du bestimmt niemals mit einem Flugzeug ein Hochhaus ansteuern.
 

WolArn

Großmeister
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Re: kein Konzept - kein Absolutheitsanspruch

Angel of Seven schrieb:
WolArn schrieb:
Und wenn Du kein Interesse an den einen allmächtigen Gott hast, wirst Du auch nicht in Dir den Weg zum Himmel finden, und Dich weiterhin mit dem Leben in der Hölle begnügen müssen, die ja in jedem von uns ist, und es deshalb auch keinen Weg zur Hölle gibt. Außer einen Weg in eine noch tiefere Hölle.

...und einen schönen Sonntagabend wünsche ich auch.

Hää :gruebel:

Weiterhin in deinen Ausführungen deutet ja darauf hin das derjenige sich schon in der Hölle befindet, "die ja in jedem von uns ist" und "deshalb auch keinen Weg zur Hölle gibt",... bedeutet wiederum das die Hölle sich in uns befindet und deswegen kein Zugang möglich ist, nur noch einen scheinbar anderen Weg (der nicht näher beschrieben ist??...) in einen noch tiefere Hölle???

Mein lieber Höllenkenner... wenn du schon das Bedürfnis hast deinen Glauben zu verteidigen (warum eigentlich???) dann bezieh dich wenigstens auf einige geistreiche Verse aus der Bibel und behalte deine wirren Höllentheorien für dich. Die ziehen schon seit dem Mittelalter nicht mehr bei vernünftigen Menschen.
Entweder man glaubt an einen gütigen Gott aus freien Stücken oder es hat eh keinen Sinn. !!!
Glaubenszwang durch Höllendrohungen können wir doch wohl getrost den Religionsfanatikern unserer Zeit überlassen, oder nicht?


LG

AoS
Wieso mache ich Höllendrohungen? :O_O: Wir befinden uns jetzt und hier alle in der Hölle, also kann ich mit dieser niemanden drohen!
 

Angel of Seven

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Re: kein Konzept - kein Absolutheitsanspruch

WolArn schrieb:
AoS...Wieso mache ich Höllendrohungen? :O_O: Wir befinden uns jetzt und hier alle in der Hölle, also kann ich mit dieser niemanden drohen!

Ok..., mit dieser Ansicht kann man wirklich nicht drohen.... da wir schon alle in der Hölle sind :roll:
Was sagt nur eine von Hunger und Seuchen geplagte Familie in zb. Sudan zu dieser These. Für die sind wir hier alle im Paradies...... für mich persönlich ziehe ich die Heaven and Hell-These, was diesen Erdball angeht, in betracht. Manchen hier geht es nämlich verdammt gut, zumindestens Zeitweise, obwohl das alles ziemlich relativ gesehen werden muß.



LG


AoS
 

Benkei

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Wege zur Hölle

WolArn schrieb:
Aber Du behauptest, daß man mit dreimal am Tag den Rosenkranz beten, oder jeder einfach so, ins Paradies bzw. in den Himmel kommt. Und das ist schlichtweg falsch! Und sowas sind nur Vermutungen von jemanden, der Gott nicht kennt.
Wie Booth schon angemerkt hat, diese Aussage ist Mumpitz.
Ich schrieb nämlich:
Wenn jemand glaubt, nur in den Himmel zu kommen, wenn er dreimal am Tag den kompletten Rosenkranz betet, dann ist das o.k., dann soll er das machen. Wenn einer meint, dass er durch Gottes Gnade "auch so" ins Paradies eingeht, dann ist das auch o.k., schadet ja alles niemandem.
Das heisst nun absolut nicht, dass es meine Überzeugung ist in den Himmel zu kommen, wenn ich dreimal täglich den Rosenkranz bete. Das heisst nur, dass ich es akzeptieren würde, wenn jemand für sich diese Praxis als seinen Weg zum Heil gewählt hätte.

Wie ich ja schon sagte: Himmel und Hölle, Gottesbilder und Heilswege sind zu allererst einmal Konzepte.

Die Auslegung, Himmel und Hölle sind bereits auf Erden, kann ich manchmal auch unterschreiben, vor allem wenn einerseits mal wieder die schrecklichsten Katastrophen im TV ausgestrahlt werden und einen Sender weiter jemand wie Paris Hilton nen neues Schicki-Outfit für ihren Köter für mehrere Tausend $ ordert.
Aber das ist alles eigenpersönliche Erfahrung.

WolArn schrieb:
Und sowas sind nur Vermutungen von jemanden, der Gott nicht kennt. Wer Gott einmal erfahren hat, weiß das ER keine Vermutung und auch keine Vorstellung ist!
In dieser Hinsicht magst Du recht haben, ich behaupte nicht Gott zu kennen. Aber wer kann das schon von sich sagen?
Etliche Probleme begannen und beginnen noch immer dort, wo sich die Menschen anmaßten, Gott oder seinen Willen zu kennen.

Es heisst doch immer "Gottes Wege sind unergründlich". Sollte man nicht lieber sagen "Gott ist unergründlich"?

WolArn schrieb:
Und wenn Du kein Interesse an den einen allmächtigen Gott hast, wirst Du auch nicht in Dir den Weg zum Himmel finden, und Dich weiterhin mit dem Leben in der Hölle begnügen müssen, die ja in jedem von uns ist, und es deshalb auch keinen Weg zur Hölle gibt. Außer einen Weg in eine noch tiefere Hölle.
Wenn Du für Dich behaupten kannst, Deinen Weg in den Himmel gefunden zu haben, dann muss ich Dich beglückwünschen.

Da ich aber nicht an "den universellen Weg der für alle gleichermaßen gültig ist" glaube, und meinen eigenen Weg noch nicht gefunden habe, muss ich also weitersuchen. Wenn mich dieses "noch nicht gefunden haben" automatisch zur Hölle (oder gar zur noch tieferen Hölle) verdammt, tja, was kann man da machen?
"Brahma ist der Wagenlenker."
"Dein Wille geschehe."
 

WolArn

Großmeister
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@Benkei,
klar, Gott kann man wohl niemals richtig kennenlernen, bzw. verstehen. Aber für mich gibt es aber auch keinen Rückweg mehr, und durch meine Gotteserfahrung weiß ich nun, daß es Gott gibt, und weiß auch, und das spüre oder besser fühle ich fast täglich, daß er die Liebe und das Leben ist.
Also ich liebe IHN über alles und meinen nächsten wie mich selbst, und werde dafür von IHM geliebt. Etwas schöneres als diese Liebe habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt, oder besser gesagt gefühlt.
Und das schönste, diese Liebesbeziehung bleibt ein Leben lang und darüber hinaus, also ewig. Und das, weil ich IHM versprochen hatte, IHN für den Rest meinen Lebens zu dienen, so gut es mir möglich ist. Und wegen dieser Liebe versuche ich als Dank nur noch ein gottgefälliges Leben zu führen. Und das mache ich mit Freude, also mit meinem freien Willen, und ohne irgendeinen Zwang.

Wenn mich dieses "noch nicht gefunden haben" automatisch zur Hölle (oder gar zur noch tieferen Hölle) verdammt, tja, was kann man da machen?
Alle Menschen, wie auch ich, leben mehr oder weniger in der Hölle. Und Du müßtest schon ein schwerer Verbrecher, Mörder, oder am schlimmsten, Dich ganz und gar von Gott abwenden, und ein Selbstmörder werden, wenn Du in eine noch tiefere oder in die tiefste Hölle gehen willst.
Machen kannst Du nicht viel, außer den Weg in den Himmel zu finden. Und diesen habe ich gefunden. Der führt zwar manchmal durch Täler, aber ich sehe immer klar und deutlich den Aufstieg aus diesem Tal vor mir.
Anders ist es, wenn man sich auf einen Irrweg befindet. Denn dieser bleibt ein Irrweg, und das meißtens ein Leben lang.

Ich gehöre keiner Kirche, Sekte oder Glaubensgemeinschaft an, bin also ein freier Christ, und bin aber auch kein geistig Wiedergeborener (Erleuchteter), und werde das wahrscheinlich bis zu meinem Tod nicht werden. Das ist aber auch nicht schlimm, denn: Der Weg ist das Ziel
 

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