Warum Katastrophengeschrei keiner glaubt

DrJones

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Der Artikel kam mir wie gerufen. Schon bevor ich den Artikel sah
hab ich bei der Mittagspause in der Mensa zu einem Freund gemeint
das diese ganzen Hiobsbotschaften besonders bei dem Klima thema
sich so langsam irgendwie total abnutzen.

Gilt aber für alles andere auch. Grippepandemie, Böse Drohvideos von
Terroristen, dann antürlich der Ruf nach mehr Sicherhiet um diese
Terroristen zu fangen ( Kameras, Vorratsdatenspeicherung),
Bürgerkriege und Hunger in Afrika.

Man schaltet einfach irgendwie ab, obwohl es sich doch um wichtige
Themen handelt.
 

Zerch

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Es wird rücksichtslos weitergespielt , bis nichts mehr geht. Selbst bei Offensichtlichkeiten wird einfach nach Bedarf der Situation , verschwiegen , beruhigt , abgelenkt und fadenscheinig begründet.

Und wenn wir es alle doch noch begriffen haben , und selbst der letzte Trottel nicht mehr mitziehen will , dann werden ganz andere Geschütze aufgefahren.

Es wird noch sehr chaotisch werden wenn wir bis zum Ende gehorsam sind , und es wird sofort chaotisch falls wir Widerstand leisten. -Was darf es also sein ? -morgen erst eine Wasserstoffbombe , oder heute schon eine Atombombe ?
 
G

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Kin Wunder bei solchen Aussagen, sie haben den Bogen einfach überspannt.

a. Prof. Dr. H. Stephen Schneider – Lead Author in Working Group II of the IPCC:
„Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.“

b. John Houghton, Vize-Präsident des IPCC schrieb 1994: „Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.“

c. Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, äußerte (Wood,1990) und 1992 in Rio: „Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dieser Zusammenbruch eintritt?“
http://www.klima-ueberraschung.de/index.php

Wobei ich in der letzten Zeit eine gewisse "Lust" oder "Sucht" nach dem "Untergang" bei einigen Zeitgenossen entdecke.

Da springen - eigentlich ganz vernünftige - Leute auf jeden, noch so Idiotischen Katastrophen-Cirkuswagen ohne auch nur einmal nachzudenken. Egal ob Klima, Grippe, Terror oder eine beliebige andere Sau durchs Dorf getrieben wird - Hauptsache die Katastrophe bedeutet mindestens die Auslöschung der halbem Menschheit.

Kommt mir ein bisschen vor wie mittelalterliche Flagelanten - und wie immer ist das Heil ausschließlich in Buße (Steuern), Opferdienst (Abgaben), Askese (senkung des Lebensstandarts), Unterordnung unter die Kirche und ihre Dogmen (Einschränkung der persönlichen Freiheit) zu erlangen.

Wir leben sowieso schon in einer Mittelalterlichen Feudalherrschaft, da passt sowas ja ganz gut.

Zeit für mehr Licht :kerze:
 

Zerch

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Ziel ist es , der Menschheit ein technologisches Überleben im Universum zu ermöglichen. Dafür wird nunmal der grösste Teil der Menschheit genutzt und aufgeopfert.

Die Welle der Medien erklärt sich durch den Verlauf wie von selbst. Schon vor der Krise sind Verschwörungstheorien immer beliebter geworden und haben es in die Medien und Billigromane geschafft. Dann hat die Krise viele Bestandteile alter Theorien als Tatsachen entpuppt , zudem stehen wir noch vor Wintersonnenwende 2012 , worüber auch schon seit zig Jahren gemunkelt wird....undundund.

Nunja , ich finde es ist alles nachvollziehbar. Wer schon seit langem seine Version inne hat , wird auch ungeachtet der Medien daran festhalten.

Also es werden falsche Ängste geschürt , damit wir nicht merken vor was wir wirklich angst haben sollten.
 

Gilgamesh

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Man kann es auch so sehen.
Die Feudalherren haben schon immer Ängste geschürt, um sich anschließend als Retter zu präsentieren, damit ihr jämmerliches Dasein eine Bedeutung erlangt.

Bei der aktuellen Situation bin ich mir aber nicht sicher, ob die große Ablehnung auf Abstumfpung oder Aufklärung basiert. Ich würde mir aber wünschen, dass Aufklärung die Menschen dazu bewegt.
 

Zerch

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Abgestumpft werden wir ohnehin von den Medien. Und egal wie es kommt , es wird nicht ewig so bleiben , dass man dem Chaos mit sicherem Abstand , und in Ruhe von zuhause aus folgen kann.
Es ist nicht schön in einer multitoxischen Welt zu leben und zu sterben.Wir werden sehen wer sich gesund erhalten kann , und wer nicht - es werden jedenfalls immer weniger werden.
Und selbst jene mit der Möglichkeit sich zu schützen werden es nicht mehr angenehm haben.
Wenn wir anstatt auf der Erde genausogut auf dem Mars leben könnten , was den technologischen Aufwand zum Überleben angeht , dann wird es erst richtig interessant.
 
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