Verängstigter Pianist an englischem Strand gefunden

phoenix

Großmeister
Registriert
6. Oktober 2002
Beiträge
549
Hatte der Pianomann vielleicht ein T-Shirt an, mit dem Aufdruck "Goldenpalace.com"....?
 

Sheri

Geselle
Registriert
10. August 2004
Beiträge
87
:O_O:

0,1020,471149,00.jpg
limahl.jpg
 

Munich

Erleuchteter
Registriert
6. Oktober 2002
Beiträge
1.295
Gaara schrieb:
Munich schrieb:
Die Identität scheint geklärt. Er ist 42, kommt aus Wolfsburg, wollte Priester werden, hat keine Eltern (Verwandte, Bekannte,... alle tot), hatte nie Freunde und soll verdammt gut Orgel gespielt haben. So der Pfarrer bei dem er Ministrant war.

2002 ist er ins Allgäu (???) gezogen, seit dem fehlte jede Spur von ihm.

Kam vorhin auf ich glaube Pro7.

Gruß
Ist das jetzt irgendwie ein Scherz oder Ernst ?

Das ist ernst! Siehe den Beitrag von Zwiebel.
Interessant dabei, das richtig gut nur sehr wenige Orgel spielen können, soll wohl sehr schwer sein,...

@Sheri

8O 8O 8O

Das alter könnte auch passen.

Gruß
 

Zerch

Ehrenmitglied
Registriert
10. April 2002
Beiträge
2.938
@Sheri
Könnte sogar fast passen.....leider nur fast. Die Nase und besonders die Ohren haben eine andere Form. Aber Schönheitschirurgen würden das sicherlich hinbekommen^^

Ich tendiere immer noch zum Partysklaven aus irgendeiner unerkannt bleibend wollenden , geschlossenen Gesellschaft.
Zwar ne rein oberflächliche Annahme , aber auch so etwas gibt es.
 

Sheri

Geselle
Registriert
10. August 2004
Beiträge
87
Naja Limahl ist ja nicht verschwunden :)

Übrigens glaube ich nicht, dass der Piano Mann schauspielert..die Angst in den Augen kann man nicht hervorzaubern.. :?
 

Ehemaliger_User

Ehrenmitglied
Registriert
11. Oktober 2002
Beiträge
2.867
ha/AFP schrieb:
In dem rätselhaften Fall des stummen Klaviervirtuosen, der kürzlich orientierungslos an einem englischen Strand aufgefunden wurde, gibt es eine heiße Spur. Der tschechische Rockmusiker Klaudius Kryspin glaube in dem Mann einen früheren Bandkollegen erkannt zu haben, berichtet die britische Sonntagszeitung "Mail on Sunday". "Als ich das Bild in der Zeitung sah, wusste ich sofort, es ist Thomas Strnad", sagte Kryspin dem Blatt. Vor Jahren habe er mit Strnad in einer Band namens Ropotamo gespielt, ihn aber seit neun Jahren nicht mehr gesehen. "Er sieht aber immer noch aus wie damals."

Strnad habe eine klassische Musikausbildung und liebe Chopin, Mozart und Liszt. Sein Bandkollege habe damals familiäre Probleme gehabt, erinnert sich Kryspin. Die Polizei geht den Informationen nach, wie die Zeitung berichtet.

[...]

Hui, plötzlich kennt ihn jeder.
 

gloeckle

Erleuchteter
Registriert
20. Oktober 2002
Beiträge
1.015
In der aktuellen "ZEIT" steht auch ein Artikel über ihn (hab ihn online leider nicht gefunden).

Alle Spuren, auf die man durch anscheinende Bekannte gekommen war, verliefen bisher im Sand.
 

Elbee

Großmeister
Registriert
28. September 2002
Beiträge
798
caligari schrieb:
Übrigens ist der Hinweis von Elbee auf die Nowhere-People in Moskau interessant: in der UdSSR wurde die Erforschung von neuro-psycho Kriegsführung lange Zeit fast noch zielstrebiger betrieben als in der westlichen Welt. Dieses Wissen konnte nach dem Fall des eisernen Vorhangs gegen Bares gekauft werden.

Ich hatte diese Arte-Reportage damals zufällig aufgenommen und habe das Tape auch noch. Falls ich nächste Woche einen Augenblick Zeit habe dafür, schaue ich rein und mache eine kurze Inhaltsangabe. Soviel vorab: Es ist schaurig anzusehen, wie die Betroffenen mit ihrem reichlich merkwürdigen Schicksal umgehen.

Ob Mindcontrol wirklich damit zusammenhängt bzw. wenn ja, dann in welcher Form, denn das scheint noch individuelle Ergebnisse zu fabrizieren, muss ich gegenchecken mit dem Buch "Mindcontrol", nur in englischer Sprache erhältlich, ob es da Übereinstimmungen gibt.

Kleines Detail am Rande: Die TV-Serie "Nowhere Man", Tipp gepostet im Forum Print und Medien, ist bereits zum zweiten Mal abgesetzt worden, diesmal nach der 13. oder 14. Folge, muss nachsehen. Scheint irgendwas drin zu sein, was irgendjemanden stört. Für mich kein Problem: Hab die Erstaustrahlung komplett auf Tape ;-)
 

slartybartfass

Geselle
Registriert
10. Juli 2002
Beiträge
63
Habe Gestern in einer Wiederholung folgendes gesehen ->

Frank Elstner im Gespräch
Unsere Gäste in der Sendung am 28.Mai 2005
Professor Hans Markowitsch
Rätsel um den "Piano-Mann":

Vor sechs Wochen wurde ein 42 Jahre alter Mann an die englische Küste gespült. Niemand weiß, wer er ist und woher er kommt. Er spricht nicht, spielt aber virtuos Klavier. Der Bielefelder Neurophysiologe Prof. Hans Markowitsch ist Experte für Menschen, die unter dieser massiven Art des Gedächtnis- bzw. Identitätsverlustes leiden. Am Sonntag fliegt er nach Kent, um den „Piano Mann", wie er bereits genannt wird, zu untersuchen.


Quelle : http://www.swr.de/menschen-der-woche/

-----------------------------------------------------------------------

Hm , warum ist der auf einmal 42 ?! Nicht das mir die Zahl unsympatisch
wäre <gg> aber war er erst nicht so um die mitte ende 20 ?!
Und wenn er noch nichts gesagt hat , woher wollen die das Wissen ?!?!

Jedenfalls will dieser Dr. Markowitsch inkl. eines TV Teams nach England
fahren um den "Piano Mann" zu treffen / untersuchen. Von welchem
Sender das TV Team ist , wurde leider nicht gesagt. ( Ich tippe mal auf
Spiegel TV :wink: )

Jedoch ist er weder eingeladen, noch weis er ob er überhaupt zu Ihm
"durgelassen wird" ... nunja ... Jedenfalls ist Dr. Marowitsch scheinbar
ein Experte für das Thema -->


Prof. Dr. Hans J. Markowitsch lehrt Physiologische Psychologie an der Universität Bielefeld.

http://www.wz.nrw.de/magazin/archivautor.asp?id=272&name=Markowitsch,§Hans


Interdisziplinäre Gedächtnisforschung

Am Kulturwissenschaftlichen Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen untersucht die Forschungsgruppe „Erinnerung und Gedächtnis“ das autobiografische Gedächtnis auf der Basis neuer Erkenntnisse der Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaften.

Ganzer Artikel hier ! Ist recht lesenswert ->
http://www.wz.nrw.de/magazin/archivartikel.asp?nr=434&ausgabe=2001/4&magname=&titel=Interdisziplin%E4re^Ged%E4chtnisforschung

Warte gespannt auf den Bericht im TV
 

Sheri

Geselle
Registriert
10. August 2004
Beiträge
87
slartybartfass schrieb:
Vor sechs Wochen wurde ein 42 Jahre alter Mann an die englische Küste gespült.

-----------------------------------------------------------------------

Hm , warum ist der auf einmal 42 ?! Nicht das mir die Zahl unsympatisch
wäre <gg> aber war er erst nicht so um die mitte ende 20 ?!
Und wenn er noch nichts gesagt hat , woher wollen die das Wissen ?!?!

Die haben deine Signatur gesehen! *g* :D
 

slartybartfass

Geselle
Registriert
10. Juli 2002
Beiträge
63
@ Sheri -> offtopic ->

Wohl eher die Kultbücher "Per Anhalter ins All" gelesen, da ist die 42
elementar *gg* Ebenso wie ein gewisser Slartybartfass ;-)
Der Anhalter kommt auch am 09.06.2005 ins Kino

Wenn Du die Bücher gelesen hast, wird Dir auffallen wo überall
bewust die 42 auftaucht. Z.B. Akte X: Mulder`s Apartment Nr. ist,
genau ... 42 ;-)

Gruß

Slartybartfass
 

caligari

Meister
Registriert
13. September 2004
Beiträge
341
Die Sprache durch Misshandlung zu verlieren kommt wohl öfters vor:

Die Odyssee der «Vera Stein»

Die heute 46 Jahre alte Frau, die ihre Erlebnisse in deutschen Psychiatrien in zwei Büchern unter dem Pseudonym Vera Stein veröffentlichte, war von ihrem Vater erstmals als 15-jährige in eine Klinik gebracht worden und hat danach nach eigenen Angaben fast 20 Jahre lang eine wahre Odyssee durch Psychiatrien durchlebt. Sie wurde misshandelt, an ihr Bett oder die Heizung gefesselt und mit Medikamenten versorgt, die sie wegen einer früheren Kinderlähmung nie hätte bekommen dürfen. Dabei sei sie psychisch und körperlich zerstört worden.

Zwischen 1980 und 1992 konnte die Klägerin nicht sprechen.

Heute ist sie zu 100 Prozent behindert und sitzt im Rollstuhl.
ausführlicher Artikel:
http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=149722&docClass=NEWS&from=hp.10
 

caligari

Meister
Registriert
13. September 2004
Beiträge
341
Die Klinik sollte den Pianoman mal zu einer Delphin-Therapie schicken.
Natürlich gibt's bei sowas keine Erfolgsgarantie, aber gerade bei sehr depressiven und verschlossenen Menschen können die klugen Tiere einen Zugang finden, die den menschlichen Seelentröstern manchmal versperrt bleibt. Die unvoreingenommenen Delphine fördern das Selbstvertrauen der Patienten, die dadurch auch wieder leichter Vertrauen zu ihren Mitmenschen aufbauen können. :)

Allerdings kommt nur ein Besuch bei frei im Ozean lebenden Delphinen in Frage!
Die Tiere in engen Becken zu halten ist fragwürdig (wie so vieles, was der Mensch mit Tieren anstellt) und hindert die Wale bestimmt auch daran, ihr ganzes geistiges Potenzial zu entfalten. Sie müssen selbst entscheiden können, ob sie sich uns zuwenden wollen oder nicht.
 

Gorgona

Erleuchteter
Registriert
7. Januar 2003
Beiträge
1.501
Das Thema ist ja augenscheinlich aus den Medien verschwunden.

Hat irgendjemand vielleicht Neuigkeiten?
Das kann doch nicht sein, daß nach so einem weltweiten Medienrummel immernoch nicht die Identität des Mannes geklärt wurde.
 

caligari

Meister
Registriert
13. September 2004
Beiträge
341

Gorgona

Erleuchteter
Registriert
7. Januar 2003
Beiträge
1.501
Sehr mysteriös das ganze.
Ich muss gestehen ich bin verdammt neugierig.
 

Talpa

Großmeister
Registriert
15. März 2004
Beiträge
822
lol...dass es hier Leute gibt, die sich an Limahl erinnern?!?

übrigens: über den Pianoman weiss man immer noch nix genaues, die Spur nach Norwegen verlief im Sande...
http://www.orf.at/index.html?url=http://www.orf.at/ticker/187302.html

hehe... :lol:
Ein deutscher Lehrer macht nach einem Treppensturz seit 5 Jahren auf Amnesie. Doch die Psychologen glauben ihm nicht. Ich auch nicht...
Trotzdem fast lustig, die Geschichte.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,367496,00.html
(ich hoff, ich tu ihm nicht unrecht. :oops: )
 

Boardadmin

Administrator
Teammitglied
Registriert
9. April 2002
Beiträge
2.343
Das Rätsel ist nun wohl gelüftet:

Dem "Daily Mirror" zufolge erzählte der Mann, den Krankenhaus und Medien nur als "Piano-Mann" bezeichneten, seine ganze Geschichte. Er sei Deutscher, homosexuell und Sohn eines Bauern. Mit dem Eurostar-Zug sei er nach Großbritannien eingereist. Als die Polizei ihn am 8. April in einem durchnässten Abendanzug am Strand von Kent gefunden habe, habe er gerade einen Selbstmordversuch hinter sich gehabt. "Er befand sich offensichtlich in einem Stress-Zustand und sprach nicht mit der Polizei", wird der Insider zitiert. Von da an habe er sein Schweigen gewahrt - auch als ihn Ärzte untersuchten.

Mehr dazu:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,370844,00.html


Gruß

Kai
 
Oben