Sirius

dimbo

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was ist ein "treath"? meinst du vielleicht thread?

zu deiner sig:
ist das ein zitat aus "my life", track 24 von "a gangster & a gentleman" von styles p, mitglied der lox-crew, featuring pharaoh monch?
 

bombaholik

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ja ich mein thread sorry


ja iss es habs nur auf meine bedürfnisse abgeändert

rhymes -> styles

warum?
 

dimbo

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weil es imho der beste track des albums war. die rhymes die du in der signatur drin hast sind aber aus dem hook, und den singt pharaoh monch, also nicht styles :wink: das reicht jetzt aber auch an offtopic bei so einem schönen thread :D
 

Gestreift

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willi schrieb:
Hi

@Gestreift:

Zu Deinem letzten Artikel

In der Kosmologie des Pythagoras befindet sich die Erde nicht im Mittelpunkt des Universums. Dort brennt ein nicht näher definiertes Feuer: die Mutter der Götter. Um dieses Feuer drehen sich 10 Himmelskörper.
Die Merkur, Venus, Erde, Mond, Sonne, Jupiter, Saturn, Die Fixsterne und um auf die heilige Zahl 10 zu kommen ein - Gegenwelt - genannter Planet.
Dieser bewegt sich auf gleicher Umlaufbahn, synchron zur Erde, und bleibt ewig hinter dem zentralen Feuer verborgen. Dieses Weltbild hat der Pytagoräer Philolaos von Kroton 400 v. Chr. ausgearbeitet.

Der Zahlenwert 49 ist der Lebendige Gott=Stern=Quecksilber=Merkur

Gruss Willi

Was ist das denn für ein Feuer? Ist damit das Licht der Schöpfung gemeint? Hast Du weitere Hinweise, dass die Alchemie und die Tabula Smaragdina Hermetis mit dem Sirius in Verbindung stehen? Ich habe hier einen Schmöker stehen, der sich mit Alchemie befasst. Soll ich daraus was bringen? Passt Das zum Thema? Schreib doch bitte willi, wenn Du weitere Zusammenhänge siehst?

...und noch etwas: Warum wird ausgerechnet Zeus (Jupiter) zum höchsten der griech. Götter, komisch oder? Bevor Zeus zum Göttervater wird, muss er erst Kronos (Saturn )überwinden. Warum löst Jupiter und nicht die Sonne (Sol) den Mond(Luna) die alte >Muttergottheit ab????...

Hierzu möchte ich feststellen, dass man Zeus nicht als reinen "Sonnengott" ansehen darf. Er war mehr! Quasi der höchste Gott. Helios, der griechische Sonnengott, soll ein Titan gewesen sein, genauso, wie Kronos ein Titan war. Offensichtlich gehört Zeus zu einer neuen Göttergeneration. Helios gehörte zu denen, die die Schlacht um die Macht verloren hatten. Ein Wechsel von der Muttergottheit zu einer männlichen Gottheit hat vielleicht schon viel früher stattgefunden.

hives schrieb:
Die Venus, der wahrscheinlich schon in vorsumerischer Zeit die Göttin Innin (sumerisch Inanna, akkadisch Ishtar) zugeordnet wurde, war allerspätestens im frühen zweiten Jahrtausend vor Christus bekannt, höchstwahrscheinlich schon viel früher, die Texte sprechen dafür, auch wurde Inanna eben schon sehr früh als Stern abgebildet.

Dazu fällt mir ein, dass Isis mit der Inanna gleichgesetzt wird. Hierzu exemplarisch dieser Link: http://www.ahninnen.de/unsere_mutter.html

Ein Auszug:

Inanna:
sumerische Grosse Göttin, Personifikation des Landes Sumer;
Dreifaltige Göttin des Himmels, der Erde und der Unterwelt; Gattin ihre Heros Dumuzi,
Mutter und Schützerin aller sumerischer Könige ( die mit Dumuzi identifiziert wurden );
Hauptkultorte: Uruk, Akkad;
sie ist eine sehr alte Göttin und Vorgängerin der babylonischen Ishtar
und aller orientalischen Muttergöttinnen ( Kubaba, Kybele, Atargatis, Anat ),
ferner der persichen Nanaia-Anahita;
ihre Parallele ist die indische Prithivi; ihre Varianten sind die ägyptische Isis,
die kretische Diktyanna ( Rhea-Hera ), die griechische Demeter,
die keltische Dana und die germaische Jörd.


Ansonsten nutze ich diesen Post für eine kleine zusätzliche Erklärung zu meinem letzten Post. Ich wollte eigentlich nur aufzeigen, was man alles in so einen Ausspruch, wie den mit dem "Khu und Khabs", so hineininterpretieren kann. Das passte ja trotzdem zum Thema Sirius, wegen des Bezuges zur alten Ägyptischen Mythologie.

Also das mit den Sonnentemplern ist ja abgefahren. Danke für die Info katharsis5.
 

willi

Großmeister
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Hallo

Also die Situation ist derart zerfahren einerseits; andererseits führte mich der Stern in Gefielde die ich nie für möglich gehalten habe.

Ich habe auch das Gefühl ohne einen Juan Matus oder einen Dedalus tapse, zumindest ich, irgendwo entlang des Labyrinths, ohne überhaupt zu wissen ob ich schon drin bin, oder erst an der Aussenmauer kratze.

Die Zuordnungen sind sowohl bei den Göttern wie auch bei den Zuweisungen in der Alchemie derart verhüllt worden, das ein sehr langes Studium vor mir liegt---damit nicht genug, es ist ja nur der eine Teil der Arbeit, die Praktische Introversion wird noch viel beschwerlicher und vor allem gefährlicher sein. Abgesehen davon, habe ich momentan keinen handfesten Plan in der Hinterhand wie ich die Praktik ausüben könnte.

Damit folgt schon das nächste Problem: Ich bringe hier inzwischen Beiträge, die ich noch vor einem halben Jahr als esoterischen Schwachsinn abgetan hätte :roll: alles hat inzwischen mehrere Bedeutungen erhalten...ein Schwan ist nicht mehr nur ein Schwan, ein Y ist nicht mehr bloss ein Y usw.usw.

Ich meine damit: Die Wahrheit kam nicht nackt auf die Welt, sondern in Formen und Bildern. Man kann die Wahrheit auf andere Weise nicht empfangen.

Und:

Gott kommt auf die Welt um eine Religion zu gründen und der Teufel kommt gleich hinter ihm her und organisiert sie.

So, ich war jetzt vielleicht ein bisschen zu persönlich, aber so siehts momentan aus.

Zu Sirius fällt mir noch ein, dass er vielleicht die Zeit bestimmt in denen gewisse Handlungen besser gelingen können????

Alles Gute wünscht Willi
 

metronymikon

Geselle
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innerdatasun schrieb:
Aleister crowleys schutzgeist "aiwass" der ihm später sämtliche bücher diktierte, soll laut einschätzung anderer (nicht crowley selbst) ein außerirdischer von sirius gewesen sein.
Wenn man sich die zeichnungen von aiwass ansieht die crowley gemacht hat , dann sieht er stellenweise wirklich wie anubis aus, den die ägypter ja mit sirius verglichen.

Willi schrieb:
Kenneth Grant angeblicher Nachfolger von Crowley im O.T.O meint:

(S. 122)Crowley identifizierte das Herz seiner (magischen) Strömung mit einem besonderen Stern. In der okkulten Ueberlieferung ist dies "die Sonne hinter der Sonne", der versteckte Gott, der Stern Sirius, oder Sothis.....
«Unsere Sonnensystem wird aus der Himmelsregion überwacht, in der wir den Stern Sirius leuchten sehen.»

"Das hat aber mit dem Fixstern Sirius selbst nichts zu tun. Alle Religionen der Welt, sobald Sie sich stark über die Erde verbreitet haben, stoßen auf dieses Geheimnis und hüten es, da sie bisher nicht in der Lage waren Konsequenzen daraus zu ziehen. Ihnen war weder eine Kontaktaufnahme noch eine Reise durch den Raum möglich.
Die Form der humanoiden Intelligenz hat in der Vergangenheit große Probleme damit gehabt dies zu akzeptieren. Gleichzeitig ist in jedem humanoiden Intelligenzträger die Sehnsucht nach dieser Heimat latent vorhanden. Bitte verwechselt dies nicht mit den Ansichten über den Besuch Außerirdischer auf unserer Erde."
Quelle: www.nostradamus-dimde.de

Nach allem, was in diesem Thread zu lesen ist, müßte es sich lohnen, weiter nach dem "Geheimnis des Sirius" zu forschen. Dieses okkulte/esoterische Rätsel müßte doch zu knacken sein! Also, ich bin sehr gespannt, ob das in diesem Forum in kollektiver Arbeit möglich ist ...
 

willi

Großmeister
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Hallo

Ein Gedicht von Karoline Rudolphi (1754-1811):

Mein Ich

Du Denkender, der du so wundersam
In diesem Nervenlabyrinthe wohnst,
So tief versteckt, daß noch kein Hippokrat
Noch kein Galen dich jemahls ausgespäht;
Du Fühlende, die du so innig dich
Mit diesem Denkenden so fest vereint,
Daß keine Macht dieß heil'ge Bündniß trennt,
Daß selbst kein Tod zu scheiden euch vermag,
Daß ihr nur durch einander lebt und wirkt,
Und Leid und Freud' und Wonn' und Sehnsucht theilt,
Und alles nur selbander recht beginnt.
Du Denkender, der du das Heiligthum
Der Fühlenden erleuchtest und verklärst,
Und traulich dich an ihrer Quelle labst;
Und o! der edlen Kräfte ganze Schaar,
Die Prüfende, mit Wag' und Schnur versehn,
Die Wählende und die Beschließende,
Die Sondernde und die Vergleichende.
Die Wollende, stets wach' und rege Kraft,
Die Schaffende, die jeden leeren Raum
Mit bunt gewebten Zauberbildern schmückt;
Und du, unendliches Gedankenheer,
Zahlloser noch als aller Küsten Sand,
Beflügelter noch als der Pfeil des Lichts,
Der doch des Schalles Trägheit eilend lacht,
Der tapfer doch den Sturmwind überfliegt;
Von wannen, o von wannen seyd ihr her?

Der wüste Staub kann nicht des Himmlischen,
Er kann nicht Vater dieses Sohnes seyn - -
Wenn man der Feigen nie von Dornen las,
Und keine Trauben von der Distel je;
Wenn dieser Wandelstern, Jahrtausende
Erleuchtet von der hehren Sonne schon,
Von ihr belebt, von ihr erwärmt, doch nie
Zur Sonne ward, und nimmer werden wird,
Sie immer Sonne bleibt, nie Erde wird. - -
Was hat ihr Strahl auch mit dem Staub gemein,
Auf den er Freud' und Leben täglich gießt,
In dessen Dunstkreis, den er zum Gewand
Sich ausersah, sein Glanz sich mildernd bricht?

Hier unten, nein, liegt deine Heimath nicht,
Du Himmelsfunke, der sich dieß Gewand
Von Nerv' und Sehn' und Adern auserkohr,
Und seinen Glanz durch diese Hülle strahlt,
In dieses Angesichtes Zügen bricht.
Verkünd' es uns, von wannen bist du her?
Du Göttlicher! wo strebst, wo eilst du hin? -
Der Staub gebar, der Staub verschlingt dich nicht;
Du bist aus fernem, unbekanntem Land,
Und strebst nach fernen Regionen stets -
O, die ihr wähnt, hier unterm Sirius
Sey dieses Göttersohnes letztes Erb',
Geht, reist den runden Erdball dreymahl rund,
Durchstreift, so oft ihr wollt, den Ocean,
Und weilt in allen Archipelagen,
Verzeichnet von dem Pilze bis zur Palm',
Vom Steinmoos bis zur Zeder, was da wächst;
Belauschet alles, was da schwimmt und kriecht;
Verfolgt die Gems' in ihrer Wolke Schooß,
Auf ihrem Felsenthron von Kluft zu Kluft;
Erspäht des Adlers und des Zäunerts Nest;
Verfeinert euer Auge tausendfach,
Schaut ungesehne neue Welten noch,
Ja dringt, so tief, so tief ihr immer könnt,
In der Organisirung innern Kern.
Stellt alles wohl in Reih' und Glied, und nennt
Bey ihrem Nahmen alle Kreatur.
Klassifiziert und ordnet, was ihr wißt,
Verkündigt auf ein Härchen den Moment
Wo Venus dunkelnd durch die Sonne zieht;
Wo Luna uns des Bruders Antlitz birgt,
Und selbst am hellen Mittag uns behend'
In dunkle Nachtgewande schaudernd hüllt.
Meßt dem Kometen mit dem droh'nden Haar
Die lange, lange Wandelbahn genau,
Gebietet, wenn er wiederkehren soll.
Meßt alle Räume durch, von Stern zu Stern.
Bereist der lichten Straße Sonnenwelt
Mit wohl gewaffnetem, verlängtem Blick.
Verfolgt den Strahl auf seiner Bahn zu uns.
Berechnet, welche Zeit ein Tellussohn
Der Sonne Bürger zu besuchen braucht.
Sagt, wenn des Mondes Hekla dampfend dräut;
Erschöpft den tiefsten Born der Wissenschaft,
Erklimmt die steilste Höhe aller Kunst;
Verwandelt kühnlich schaffend allen Stoff,
Gebt allem, was da ist, erneute Form,
So, daß ihr selbst den Urstoff nicht mehr kennt.
Wühlt aus der Erde tiefstem Schooß herauf,
Was sie der stürmenden Begier verbarg;
Stellt's triumphierend an der Sonne Licht,
Daß ihr mit ihrem Strahl wetteifernd glänzt.

Steigt in der Labyrinthe tiefstes dann,
Steigt forschend in den Menschen selbst hinab;
Entwickelt, wie ihr könnt, der Kräfte Keim,
Späht unermüdet des Gedankens Born,
Späht der Empfindung tiefer Quelle nach,
Sucht emsiglich des Wollens Triebrad auf;
Gebt der beflügelten Gedankenschaar
Gesetz und Regel - und vollendet ganz,
Was immer euch von oben ward vergönnt.
Und wenn ihr forschend alle Reiche nun
Der Luft, des Meers, der Erde all durchstreift,
Und alle Tiefen, alle Höh'n erstrebt;
Verkündet uns, ob ihr es funden habt,
Das Ziel der heißen Sehnsucht?
Ob ihr nicht unbefriedigt, unerquickt,
Dem freudesatten Könige nicht gleich,
Bekennen müßt des Eitlen Eitelkeit?
O sagt, ob ihr des Erdenlebens Maß
Zu eures Daseyns Schranke machen könnt?
Die Welt von Kräften, die in euch sich regt,
Dem Eintagswesen zugemessen glaubt?
So schafft ihr nicht, - die ihr doch Thoren seyd
Im Angesicht der ew'gen Weisheit - so
Verschwendet ihr der Kräfte Reichthum nicht,
Braucht große Mittel nicht zu kleinem Zweck,
Berechnet Kraft und Dauer eures Werks;
Baut keine Laub' auf Felsengipfeln je,
Nicht ewige Paläst' im Rosenhain. -
Auch die Natur lehrt uns vom Anbeginn
In allem ihrem Werk ein Andres: - sie
Versah mit Löwenkräften nicht das Lamm,
Mit Adlerschwingen eine Mücke nicht;
Dem Maulwurf, der im Boden lebt und stirbt,
Versagte sie den Sinn fürs hehre Licht.
Die Auster schloß sie in ein steinern Haus,
Und schmiedet' es fest an den starren Fels,
Damit sie nicht gelüste beßren Glücks.
Wenn schaut der träge Frosch im faulen Sumpf
Voll Sehnsucht zu der Morgenwolk' hinauf,
Worin der Lerche früher Hymnus tönt? -
Wenn trauerte die arme Schildkröt' je,
Daß ihr des Rosses Schnelligkeit versagt? -
Nein, Daseyns froh wird alle Kreatur;
Genießt mit ganzem Sinn, was ihr verliehn,
Und elend nicht durch Übermaß der Kraft,
Verschleudert sie ihr kurzes, kurzes Seyn
In nutzenlosem, eitlem Streben nicht - -

Der Mensch, der räthselhafte Mensch allein
Ist ein Ephemeron, mit Götterblick
In die Gefilde der Unendlichkeit,
Mit Götterkraft für Ewigkeiten - Er
Er nur allein soll, weil er lebt und denkt,
Nach seines Daseyns tief verborgnem Zweck,
Wie nach versunknen Schätzen, graben? - soll
Auf seines kurzen Hierseyns Frage nie,
Soll nirgend nirgend Antwort finden? - Doch,
Der tiefe Denker spricht ihm tröstend zu:

»Du bist ein Theil des Ganzen: nur an dem,
Nur an der Gattung magst du Zwecke spähn;
An ihr verklärt der große Weltgeist sich;
Das Einzelwesen schließt sich nur als Glied
Der unabsehbar großen Kette an -
Getrost! wenn deine Generation
Und du das aufgesteckte ferne Ziel
Durch trübe Nacht nur dunkel schimmern sehn:
Die Menschheit strebt doch endlich wohl hinan,
Veredelnd sich, Jahrtausende hindurch:
Da Ganze muß, enthüllt im großen Plan
Vor aller Geister Blicken ausgestellt,
Rechtfertigend uns lösen das Problem.« -

Das Ganze? - o ich selbst, ich selbst bin
Ein Ganzes, bin mir selber eine Welt, -
Bin mehr als Zack' am großen Rade; ich
Bin selber Spindel einer ganzen Uhr,
Selbst meines kleinen Schiffleins Steuerer;
Mir gnügt das Loos des todten Sandkorns nicht,
Das eine Meeresküste bilden hilft; -
Nein, nein, die Kraft, die denken mir gebot,
Die wollend mich, die strebend mich gewollt,
O die den Durst nach ew'gem Denken mir,
Nach ew'gem Seyn so tief, so heiß entflammt,
Nein, die verdammt ihr trautes Lieblingskind,
Nach solchem Seyn, zum öden Nichtseyn nicht. -
Und kann es aller Geister Hüllen je
An Spielraum mangeln? schwebt im weiten Blau
Vor deinen Augen ein unnennbar Heer
Von Erd- und Mond- umkränzten Sonnen nicht?

Nein, Psyche, nein, umsonst beflügelten
Die Himmlischen dich in der Heimath nicht:
Durch mancher Thorheit traurig Labyrinth,
Durch manches Läut'rungsfeuer treu geführt,
Gelangst du friedlich in dein Vaterland, -
Und schaust das Land des Irrthums unter dir.
Was kümmert's, Psyche, dich, auf welchem Stern
Ein neues Leben einst für dich beginnt,
Wenn nur die Himmlischen dich wieder rufen, dich,
Die wandelnsmüde Erdenpilgerin,
Nach langem Irren endlich, endlich nur
In ihren Arm als Lieblingskind empfahn! -

Gruss Willi
 

Gestreift

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Ich hatte vor einiger Zeit ja schon den Hinweis gefunden, dass Allah der Herr des Sirius ist.

Hier nochmal zur Erinnerung:

Gestreift schrieb:
...
Ich bin überraschend auf einen Hinweis aus dem Islam gestossen.

Hier wird von einem Herrn des Sirius gesprochen. Wer weiß mehr dazu?

http://oregonstate.edu/groups/msa/quran/quran_g/53.html

fumarat war so freundlich, in der Sache zu recherchieren. Ich hatte ihn um Hilfe gebeten, weil ich alleine nicht weitergekommen bin. Meine eigenen Versuche hatten kein vernünftiges Ergebnis zu Tage gefördert. Anhand der Infos von fumarat konnte ich dann aber doch noch etwas finden. Ich danke fumarat hier nochmals in aller Form für seine Hilfe.

fumarat schrieb:
...
"Ibn `Abbas, Mujahid, Qatadah und Ibn Zayd waren der Ansicht, dass Ash-Shi`ra ein heller Stern ist, der Mirzam Al-Jawza' (Sirius) genannt wurde, den eine Gruppe von Arabern anbetete."

Den Siriusanbetern wird mit diesem Vers wohl klargemacht, daß Er (Allah) der eigentliche Herr des Sirius ist, welchen sie fälschlich als Gott verehren.

Ich hab auch ein wenig gegoogelt. Auf manchen Seiten wird behauptet die Kaaba wäre irgendwie zum Sirius ausgerichtet:

Zitat:
7. Orientierung der Kaaba

Schließlich sollte nicht verschwiegen werden, daß die Ka7ba in Makka nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet ist (Abb. 16 - Die Ausrichtung der Ka7ba). Mittelalterliche Quellen berichten, daß sie nach dem Sonnenaufgang zur Sommersonnenwende und nach dem Aufgangspunkt des Canopus ausgerichtet ist. Der Canopus, der Hundsstern im Sirius, ist der hellste Stern am südlichen Sternenhimmel, der im Spätsommer (daher "Hundstage") nach einer längeren Unsichtsbarkeitsperiode kurz vor Sonnenaufgang wieder am Himmel erscheint. Schon die Ägypter benutzten ihn zur Kalenderrechnung. Moderne Luftaufnahmen haben gezeigt, daß dieAusrichtung auf Canopus ziemlich genau ist, die Ausrichtung der kurzen Achse auf den Sonnenaufgang zur Sommmersonnenwende jedoch um mehrere Grade abweicht. Dafür ist sie aber exakt auf den äußersten südlichen Wert des Mondunterganges zur Wintersonnenwendezeit ausgerichtet. Ungefähr alle 19 Jahre konnte also die Nordwest - bzw. die Südostwand der Ka7ba als Visierlinie für den Mondunterang am örtlichen Horizont benutzt werden, und damit konnten die Schaltmonate für die Abstimmung von Sonnen- und Mondkalender bestimmt werden; und in der Tat wurden die entsprechenden Ankündigungen in vorislamischer Zeit vor der Ka7ba stehend mitgeteilt. Diese Interkalation wurde aber durch den Islam verboten.



http://www.al-fadschr.de/nr081_090/af090/af090_24.htm

Inwieweit das allerdings auch stimmt, kann ich dir leider nicht sagen.

Es wäre nur dazuzusagen, daß die Kaaba schon lange vor dem Islam existierte. Sie war nach unserer Überlieferung das erste Gotteshaus auf Erden. Zwischenzeitlich wurde sie aber immer wieder mißbraucht. Zur Zeit Mohammeds erreichte dies wohl seinen Höhepunkt. Mekka war eine große Pilgerstätte mit unzähligen Gottheiten und Götzen. Auch Sonnenanbeter etc. waren zu dieser Zeit aktiv. Insofern würde es mich nicht wundern, daß es auch Siriusanbeter gab.


Das Richtige von Allah, das Falsche von mir und Allah kennt die wahre Bedeutung dieses Verses am Besten!

Ich habe weitere Quelle im Internet gefunden:

http://www.harfners.de/pan26.htm

Hier ein Auszug:

...Astronomisches

Ein arabisches Manuskript des Mohammed ibn Abi Bakr Al Farisi aus dem 13. Jahrhundert bestätigt die Ausrichtung der Ka´bah nach dem zunehmenden Mond und nach dem Aufgang des Canopus, dem hellsten Fix-Stern der Region, dem Sirius. Im antiken Ägypten wurde in der Stadt Canopus ebenfalls eine dreifaltige Göttin verehrt und das - so schreibt der griechische Historiker Strabo - unter anderem mit wilden, stark sexuell gefärbten Festivitäten...

Hier eine weitere Quelle zu dem Thema (ist englisch):

http://www.logon.org/english/s/p054.html

...The definitive proof that al ilat as the goddess is not associated with Allah is the statement by Muhammed himself in the Koran at Surah liii:19, where he identifies al ilat as one of the three heavenly deities, Al Lat, Al Uzza and Manat as the third. He denounces their adherence and places Allah as one true God. In this Surah he goes on to denounce the adoration of Sirius also in these contexts when he proclaims Allah as Lord of Sirius (Surah liii:50) in condemnation of the belief that Sirius itself had divine power...


Ich habe versucht es mal zu übersetzen:

Der endgültige Beweis das al ilat als die Göttin nicht mit Allah in Verbindung gebracht wird, ist die Stellungnahme von Mohammed selbst im Koran in Sure liii:19, wo er al ilat als eine von den drei himmlischen Gottheiten, Al Lat, Al Uzza und Manat als die dritte. Er prangert ihre Anhänger an und setzte Allah als einzig wahren Gott ein. In dieser Sure fuhr er fort die Anbetung des Sirius anzuprangern, wenn er Allah in diesem Zusammenhang als Herr des Sirius proklamiert (Sure liii:50) unter gleichzeitiger Verurteilung des Glaubens, dass der Sirius selbst eine göttliche Kraft besitzt.

Ich denke, die Sache ist damit einigermaßen geklärt. Festzuhalten bleibt, dass es im Raum der arabischen Halbinsel vermutlich Siriusanbeter gegeben hat.
 

hives

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fumarat schrieb:
Es wäre nur dazuzusagen, daß die Kaaba schon lange vor dem Islam existierte. Sie war nach unserer Überlieferung das erste Gotteshaus auf Erden.

Erstes Gotteshaus im Sinne der semitischen Religionen oder allgemein?

Hab zur Ur- und Frühgeschichte der Kaaba bisher wenig gefunden, vor allem Texte über eine vedische Vergangenheit, jedoch mit
Vikramaditya (viertes Jahrhundert nach Christus (?)) nicht gerade besonders weit zurück datiert.

Die beiden folgenden Links beschäftigen sich mit der Kaaba als Hindu-Heiligtum:

http://www.hinduism.co.za/kaabaa.htm

http://www.geocities.com/Athens/Atlantis/3425/page123.htm


Hat hier jemand mehr Informationen und Links?
 

fumarat

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hives schrieb:
Erstes Gotteshaus im Sinne der semitischen Religionen oder allgemein?

Hab zur Ur- und Frühgeschichte der Kaaba bisher wenig gefunden, vor allem Texte über eine vedische Vergangenheit, jedoch mit
Vikramaditya (viertes Jahrhundert nach Christus (?)) nicht gerade besonders weit zurück datiert.

Die beiden folgenden Links beschäftigen sich mit der Kaaba als Hindu-Heiligtum

Ich hab jetzt deine Links nicht durchgelesen. Nur eines sollte man bei solchen Informationen schon immer bedenken. Wirkliche Quellen aus dieser Zeit wird man kaum finden. Sämtliche Statuen die sich in der Kaaba befanden wurden zerstört. Und was bedeutet schon Hinduismus? Der durchschnittliche "Hindu" kennt diesen Begriff gar nicht. Wenn man darunter Götzendienst, Verehrung von Götterstatuen, heiligen Steinen, Tieren usw. versteht, so kann man von mir aus sagen die Kaaba war zwischenzeitlich "hinduistisch".

Islamische Quellen belegen lediglich, daß zur Zeit des Propheten (Beginn der Offenbarung) Mekka eine Pilgerstadt war, in der so ziemlich alles verehrt wurde. Den Eindruck, den man zusätzlich aus islamischen Quellen gewinnen kann ist, daß die Religiosität wohl trotz alledem im Hintergrund stand. Den Mekkanern ging es vor allem ums Geschäft mit den Pilgern.

Was den Bau der Kaaba anbelangt, so ist die Sache nicht ganz geklärt.

Im Koran steht:
3.96. Siehe, das erste für die Menschheit errichtete Haus war das in Bakka (ein anderer Name für Mekka) — gesegnet und eine Leitung für alle Welt,
3.97. Wo es klare Zeichen gibt, wie die Stätte Abrahams. Wer es betritt, ist sicher. Und der Menschen Pflicht gegenüber Allah ist die Pilgerfahrt zum Hause, wer immer dazu in der Lage ist. Wer aber ungläubig ist — wahrlich, Allah ist auf nichts in aller Welt angewiesen.


Die meisten Gelehrten sind allerdings der Ansicht, daß bereits Adam dort ein Gotteshaus gebaut hatte, oder zumindest in der Gegend ansässig war. Dieses wurde allerdings durch die Sintflut zerstört, sodaß Abraham es wieder aufbaute.

http://www.iad.org/Makkah.html

Grüße fumarat
 

hives

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fumarat schrieb:
Die meisten Gelehrten sind allerdings der Ansicht, daß bereits Adam dort ein Gotteshaus gebaut hatte, oder zumindest in der Gegend ansässig war. Dieses wurde allerdings durch die Sintflut zerstört, sodaß Abraham es wieder aufbaute.

http://www.iad.org/Makkah.html

Grüße fumarat

Danke für Link und Informationen!

Werde mal ein bisschen weiter suchen und mich bei Gelegenheit mit neuen Fragen melden ;)
 

Gestreift

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Gestreift

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Ich habe in der letzten Zeit versucht astronomische Infos zum Sirius (A und B) zu sammeln. Meine Absicht war es, herauszufinden, ob es überhaupt möglich ist, das diese Sterne von Planeten umkreist werden, auf dene höherentwickeltes Leben entstehen kann. Es gibt ja verschiedene Personen und/oder Gruppierungen, die behaupten das Außerirdische vom Sirius auf der Erde gelandet sind. Im Rahmen meiner Internetrecherche habe ich dann festgestellt, dass die Angaben zum Sirius hinsichtlich der größe, Leuchtkraft usw. voneinander abweichen. Diese Feststellung finde ich unbefriedigend. Entweder ist die Astronomie eine ungenaue Wissenschaft oder die Leute, die die von mir aufgesuchten Sites gemacht haben sind irgendwelche Spinner, die sich die Werte aus den Fingern gesaugt haben. Ich weiß letzlich nicht, was ich glauben soll. Vielleicht kann captain future hier noch Angaben machen, die seriös sind.

Ich verzichte darauf, alle Links zu nennen, weil man relativ schnell Suchergebnisse bei Goggle erzielen kann, die meine Aussage unterstreichen werden.

Exemplarisch stelle hier zwei Links rein, auf denen die Angaben zum Sirius voneinander abweichen. Der eigentliche Grund die Sites hier zu nennen, ist aber der, dass man auf ihnen nachlesen kann, dass aus astronomischer Sicht Sirius A nicht geeignet ist, höherentwickeltes Leben hervorzubringen, weil er einfach nicht lange genug leben wird.

Interessant fand ich den Hinweis, dass Sirius B mal ein sonnenähnlicher Stern war, bevor er zu einem Weißen Zwerg wurde. Hat um diese Sonne mal ein Planetensystem wie unseres gekreist?

Ich finde die Argumentation mit der Beziehung Lebendauer Stern/Entwicklung von intelligentem Leben überzeugend und schlussfolgere für mich selbst, dass der Sirius höchtens eine Zwischenstation für ET gewesen sein kann, wenn der tatsächlich mal hier gewesen sein sollte.

So hier noch die Links:

http://www.exoplaneten.de/sirius/

http://www.gigapolis.com/geas/Publikationen/Forum/Forum398/Artikel2.htm
 

bombaholik

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"La serpent rouge", die rote Schlange. 1967
Das Original-Gedicht (mit deutscher Übersetzung):

Löwe
Von ihr, die ich befreien wollte, steigen gegen mich die starken Düfte des Parfüms, das das Grab tränkt. Früher nannten sie manche: ISIS, die Königin der wohltuenden Quelle. Kommt alle zu mir, die leiden und die überwältigt sind und ich will euch trösten. (Venez a mois vous tou qui souffrez et qui etes accables et je vous soulagerai“); sonst: Madelaine mit der berühmten Vase voll mit heilendem Balsam. Die Eingeweihten kennen den wahren Namen : Notre Dame des Cross.


Die Statue von Padou in der Kirche steht angeblich vor dem Grab des letzten merowingischen Königs, Sigebert IV., der Sohn des großen Dagoberts II. Sigeberts Enkelkinder haben ihn der Legende zufolge an der Stelle eines heidnischen Tempels bestatten lassen. Aus einem alten Pergament, das in Jerusalem in einer Bibel gefunden worden ist, geht hervor: unter Nero sei in Gallien, also in Südfrankreich, im Ort Rhedae (alter Name von Rennes-le-Château) ein Tempel gebaut worden, der Isis geweiht war. Im Jahre 70 soll dieser Tempel dann "Magdala" getauft worden sein... Interessant ist übrigens, dass nicht die Schutzheilige der Kirche, also Maria Magdalena, von vier Engeln getragen wird, sondern die Statue des Antoine de Padou...
www.dergral.de
wobei wir wieder bei den Templern wären.... *g*
 

bombaholik

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Hallo @ll,

die Templer sollen den Mythos der "Schwarzen Sonne" gekannt und die entsprechenden Rituale durchgeführt haben, die Machthaber des Dritten Reiches angeblich auch. Vielleicht ist gerade wegen letzteren der Mythos der "Schwarzen Sonne" weitgehend unbekannt. Experten sind der Meinung, dass zumindest die Machthaber des Dritten Reiches nichts mit dem Mythos "am Hut hatten" und anderslautende Berichte zum Bereich "moderne Mythen" zuzuordnen sind.

Die Informationen über die "Schwarze Sonne" sind nicht sehr zahlreich, vielleicht weil die entsprechenden Rituale von so mancher Geheimgesellschaft immer noch durchgeführt werden.

Die meisten Forscher sehen Babylonien (zu Zeiten des Herrschers Sargon I.) als Ursprungsland an. Frühgeschichtliche Kontakte sollen den Mythos auch zu den nordischen Kulturen "getragen" haben. Die "Schwarze Sonne" wird als Sinnbild der reinen Strahlungskraft des göttlichen Lichts angesehen. Für mich liegt in dieser Aussage erst einmal ein Widerspruch. Licht wird zu Schatten und Schatten zu Licht? Andererseits könnte "schwarz" für das Unsichtbare stehen. Dass in die physikalische Welt eindringende "göttliche Licht" ist physisch nicht fassbar bzw. mit unserem (physischen) Sehsinn nicht wahrzunehmen. Als "Grundlage" dieses Lichtes werden vereinigtes männliches und weibliches Prinzip im Kosmos (Yin und Yang; kabb. "die in sich geschlossene Gottheit") angesehen.

Bei der "Schwarzen Sonne" soll es sich auch um einen Kult der Göttin Ishtar bzw. Isis handeln. Allerdings wird meiner Ansicht nach die Göttin sehr "einseitig" gesehen. In vielen Ritualen/ Kulten wird der Fehler gemacht, die beiden Kosmischen Prinzipien mit "Mann" und "Frau" gleichzusetzen; ein Fehler, der so manche Unterdrückung der Frau in antiken Kulturen mitzuverantworten hat.

Yin und Yang stehen u. a. auch für (menschl.) Eigenschaften. Wir haben in unserem "Terminus" Eigenschaften, die als "männlich" angesehen werden und andere als "weiblich" - das kann aber nicht immer auf "Mann" und "Frau" projeziert werden, da beide sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften besitzen. Hier kann und darf nicht "sauber getrennt" werden.

Man sollte nicht vergessen, dass die Göttin Ishtar/ Isis nicht nur die "Göttin der Liebe" bzw. eine Muttergottheit war, sondern auch Kriegsgöttin und in manchen Regionen sogar eine Todesgöttin (Ishtar), der Menschenopfer dargebracht wurden.

Will man also die alten Kulte studieren, sollte man sehr nüchtern und sachlich daran gehen und sich jedwede Art von "Verklärung" verkneifen.

Letztendlich stellt sich die Frage, ob es tatsächlich schon so früh Kontakte zwischen Babyloniern und nordischen Völkern gab und ob es heute noch Geheimbünde gibt, die die alten Rituale durchführen.

Der Name "Schwarze Sonne" entstammt eher der Neuzeit. Richtig übersetzt müsste von der "Sonne im Dunkel des Unsichtbaren" gesprochen werden.
(Erinnert mich an das unsichtbare Da-ath am "Kabbalistischen Baum".)

Die verbindenden Kräfte von männlichen und weilblichen Prinzip werden ILUHE genannt. (Erinnert irgendwie an Illuminaten, zumal die Einzahl dieser Kräfte ILU genannt wird.) Der Begriff ELOHIM in der Bibel soll ebenfalls auf die ILUHE zurückgehen.

Der "Schwarzen Sonne" wird auch Einfluss auf die Zeitalter zugeschrieben bzw. die Menschen sollen mit Hilfe der "Schwarzen Sonne" Einfluss auf die Wechsel der Zeitalter nehmen können, d. h. sie können einen Wechsel beschleunigen oder ihn aber verlangsamen. Das soll auch schon durchgeführt worden sein. Ich persönlich denke nicht, dass so etwas möglich ist, will es aber auch nicht ganz ausschließen, da es auch in Parapsychologie noch immer Überraschungen geben kann.

Der venezianische Geheimbund Bucintore (16.-18. Jh., also evtl. auch zu Zeiten Nossis) z. B. soll obigen Einfluss auf die Zeitalterwechsel versucht haben. Leider gibt es keine Quellen, die Antwort darauf geben, ob die "Bucintore" mit ihren Bemühungen erfolgreich waren. Ziel der Bucintore soll es gewesen sein, ein heidnisches Cäsarentum wieder zu errichten und die Schaffung eines italienisch-deutschen Kaiserreichs in einem Neuen Zeitalter. Möglich, dass sich Hitler auch hier "angesprochen fühlte" und der Kult der Schwarzen Sonne entgegen den Expertenmeinungen doch im Dritten Reich wieder auflebte. Möglich auch, da einiges in Nostradamus' Werk auf dieses neue Cäsarentum hinweist, dass er tatsächlich auf seinen Reisen mit den Bucintore in Kontakt kam, vielleicht sogar diesem Geheimbund angehörte.

In babylonischen und assyrischen Tempeln soll die "Schwarze Sonne" oder ILUM (hier stossen wir schon wieder im weiteren Sinn wieder einmal auf die "Illuminati") nicht nur ein Sinnbild für besondere Strahlung oder Wellen (Photonen?) sein, sondern eben auch, wie schon erwähnt, magisch-rituelle Bedeutung gehabt haben (Ishtar/Isiskult). Die ILUM ist bei den Riten eher als natürlicher Hintergrund zu sehen, da im Vordergrund immer die Göttin stand. Im Kult ging es um das "Einfangen" dieser spirituell als positiv angesehenen Strahlung der ILUM. Dass dieser Ritus nur von "sehr weiblichen Frauen" und "sehr männlichen Männern", war damals gleichbedeutend mit "Krieger", durchgeführt werden kann, sagt meiner Ansicht nach sehr viel über darüber aus, dass der Ursprung des Kultes wohl eher bei den sehr kriegerischen Assyrern als bei den Babyloniern zu suchen ist. Die Assyrer mögen vielleicht eine Muttergottheit verehrt haben (wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie nicht den mütterlichen Aspekt sondern den kriegerischen Aspekt der Ishtar verehrt haben), ihre eigenen Frauen dagegen kamen selten über den "Rang" einer Sklavin hinaus. Sie waren ebenso rechtlos, wie ihre "Kolleginnen" im späteren Römischen Reich.

Auch kann man anhand des Mythos sehr gut verfolgen, dass das männliche Prinzip im Kosmos (Yang) bzw. dessen Eigenschaften schon damals vorherrschend gewesen ist. Leider hat sich daran bis heute nichts geändert (s. G. W. Bush, Sharon u. a.), darum ist unsere Welt meiner Ansicht nach so disharmonisch, da der Ausgleich durch die Kräfte Yins, die wesentlich geringer als die Yangs geschätzt werden, auf unserer Erde weitgehend fehlt.

Auch der "Baphomet" der Templer soll auf den Kult der "Schwarzen Sonne" hinweisen. Die Statue des Baphomet zeigt jeweils ein männliches und ein weibliches Gesicht (die Göttin und ihr männlicher Begleiter), verbunden an "Kopfmitte" und mit dem langen Zopf der Göttin "umwickelt", der den "Hals" der Statue darstellt und bis zum kelchartigen "Fuss" der Statue reicht. Später zur Templerverfolgung im Mittelalter wurde aus der "ILUM-Statue" ein Ziegenbock und somit aus der Darstellung der Göttin und ihrem Begleiter eine Darstellung des Teufels von der Inquisition gemacht, um den Templerorden "ungestört" vernichten zu können.

ich habe mal versucht, etwas über die Bucintore herauszufinden. Interessant ist, dass es über sie im Internet und auch in entsprechenden Lexikas so gut wie keine Informationen gibt.

Auf einer italienischen Webseite fand ich eine sehr kurze Anmerkung, dass dieser Geheimbund 1589 gegründet wurde und dass das Flaggschiff des Dogen von Venedig im 18. Jh. denselben Namen trug. Es gibt keine genauen Daten, nichts über die Gründungsmitglieder, rein gar nichts.

da der Kult der Schwarzen Sonne eng mit der Göttin Isis bzw. Ishtar verbunden ist, hier noch etwas über Ishtar:

Sie gilt als akkadische Venussterngöttin, die Göttin des Abend- und des Morgensterns. Sie weist einen Doppelcharakter (!) auf, eine "helle" und eine "dunkle" Seite. Sie kann gleichzeitig als Himmels- und Unterweltsgöttin gesehen werden. Sie ist zugleich Mutter- und Liebesgöttin (wie Isis) und die Göttin der Fruchtbarkeit und Sexualität. Es gibt Überlegungen, ob sie und ihre Schwester Ereshkigal nicht zwei Aspekte ein und derselben Göttin sind.

Ihre Hauptkultorte waren Uruk, Akkad, Ninive und Arbela. Ihr zu Ehren wurde in Babylon ein Ishtartor errichtet. Sie ist aber auch Kriegsgöttin und wird als diese mit Hörnermütze, mit Köcher auf dem Rücken und Pfeil und Bogen in der Hand (vergleichbar mit der griechischen Artemis (Göttin der Jagd) und der Athene (Göttin der Weisheit und der Kriegskunst) dargestellt. Ihr Emblem ist der Stern und ihre heilige Zahl die 15. Alle wesentlichen babylonischen Göttinen wurden im Laufe der Zeit mit ihr gleichgesetzt und galten schließlich nur noch als ihre Erscheinungsform. So entspricht sie der sumerischen Inanna, der ugar. Attat, der moabit. Ashtar, der phönizischen Astarte und der hebräischen Ashera.

Hierzu sollte noch ergänzt werden, dass auch die Hebräer einst einen Götterpantheon verehrten, also nicht von Anfang an eine monotheistische Religion hatten.
 
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