Schutz von Rauchern!

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Angel of Seven

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agentP schrieb:
Zieh´ doch einfach direkt in die Sonnenallee zwischen S-Bahnhof Sonnenallee und Hermannplatz, wenn du Lust auf nächtliche Hupkonzerte im Sommer bei geöffnetem Fenster stehst.
Ein Glück, daß die die Parallelstrasse offenbar vermeiden, weil die einzigen Huper die ich immer höre sind die türkischen Hochzeitskonvois. ;-)

Da kann ich euch ein Lied von singen!!! :O_O:
Obwohl der einheimische regelmäßige Blaskapellen-Umzug, in meiner ersten Wohnung, mir noch mehr auf die Nüsse ging. :)
Dann lieber zehn Kettenraucher vor der Haustür, die rauchen wenigstens leise. :p


LG

AoS
 

Ein_Liberaler

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Nichts gegen ein Rauchverbot in Ämtern, Schulen und Bahnen - schließlich werden Nichtraucher gezwungen, diese Örtlichkeiten aufzusuchen. Aber mit welchem Recht soll denn eigentlich der Staat ein Rauchverbot in privaten Räumen verhängen? Was gehen ihn die an?
 

antimagnet

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wahrscheinlich mit dem gleichen recht, mit dem er heroin verbietet...?

sind kneipen eigentlich private oder öffentliche räume?


und wie ist das eigentlich mit handys?
 

holo

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Die Unterscheidung "Öffentlich" reicht nicht aus. Körperschaften, Vereine, Gewerbebetriebe, ... die Liste ist eigentlich etwas länger.
Im Grunde erhebt der Nichtraucher den Anspruch, sämtliche durch ihn barrierefrei betretbare Bereiche rauchfrei zu halten - ganz gleich, ob es sich um eine Uni, ein Finanzamt, oder ähnlich öffentliche Institutionen handelt oder aber private Bereiche, wie zum Beispiel die Berliner U-Bahn oder die Diskothek oder das Restaurant.

Nicht barrierefrei sind Vereine:
Der Weg, der bliebe, wäre die Vereinsbildung mit ausschließlich rauchenden Mitgliedern, um sich so nicht alles durch Nichtraucher verbieten zu lassen. Doch eine Gaststätte würde sich sehr wahrscheinlich nicht zum Verein erklären lassen können.
Derzeit beklagt sich die eine Gruppe, durch die andere drangsaliert und gefährdet zu werden - später ist es die andere Gruppe, die drangsaliert und ausgegrenzt wird.
Das Schlimmste - finde ich - ist der Anspruch von Nichtrauchern, über Existenzen Gewerbetreibender entscheiden zu wollen. Dabei ist es weniger die Forderung nach einer rauchfreien Umgebung - es geht um das Prinzip Freiheit und Selbständigkeit.

Gruß
Holo
 

agentP

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wahrscheinlich mit dem gleichen recht, mit dem er heroin verbietet...?
...oder mit dem er festgelegt, wie z.B. Gaststätten mit Lebensmitteln umzugehen haben oder wann die Disco die Musik leiser zu drehen hat oder Biergärten zumachen müssen. Ich würde sagen, das kommt außerdem darauf an wie groß der Staat die Bedrohung für Dritte sieht. Meiner Ehefrau Domestos in den Kaffee zu rühren, verbietet er mir ja schließlich auch und Körperverletzung ist in Gaststätten außerhalb von Hollywood-Western gemeinhin auch verboten.

Derzeit beklagt sich die eine Gruppe, durch die andere drangsaliert und gefährdet zu werden - später ist es die andere Gruppe, die drangsaliert und ausgegrenzt wird.
Du erlaubst, wenn sich mein Mitglied mit einer Gruppe in Grenzen hält, die sich allein über etwas definiert, das andere drangsaliert und gefährdet.
oder aber private Bereiche, wie zum Beispiel die Berliner U-Bahn
Das Rauchverbot da hat doch der private Betreiber erlassen. Das ist doch sein gutes Recht, oder?
Der Weg, der bliebe, wäre die Vereinsbildung mit ausschließlich rauchenden Mitgliedern, um sich so nicht alles durch Nichtraucher verbieten zu lassen. Doch eine Gaststätte würde sich sehr wahrscheinlich nicht zum Verein erklären lassen können.
Doch. Es gibt Privatclubs. Allerdings wird´s dann wieder schwierig wenn du Personal einstellen willst, denn das könnte dann wiederum mit Arbeitsschutzbestimmungen argumentieren.

[/quote]
 

saschay2k

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holo schrieb:
Das Schlimmste - finde ich - ist der Anspruch von Nichtrauchern, über Existenzen Gewerbetreibender entscheiden zu wollen. Dabei ist es weniger die Forderung nach einer rauchfreien Umgebung - es geht um das Prinzip Freiheit und Selbständigkeit.
Holo

1. Unglaublich! Es scheinen in Irland, Neuseeland, Italien und Schottland immer noch einige Kneipen offen zu haben, obwohl dort nicht mehr graucht werden darf. In Neusseland scheint sich der Umsatz durch die neuen Gesetzte sogar verbessert zu haben. Sogar in Italien wächst die Akzeptanz des Rauchverbots unaufhörlich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rauchverbot#Gesellschaftliche_Akzeptanz
http://de.wikipedia.org/wiki/Rauchverbot#Italien

2. Ich fordere eine rauchfreie Umgebung, nichts anderes! Um Prinzipien geht es für mich allerhöchstens sekundär. Diese Aussagen empfinde ich als eine Unterstellung. Da es den Rauchern aber wohl kaum um eine verrauchte Umgebung gehen kann, kommt bei euch wohl primär

das Prinzip Freiheit und Selbständigkeit

zur Anwendung.
 

holo

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agentP schrieb:
Das Rauchverbot da hat doch der private Betreiber erlassen. Das ist doch sein gutes Recht, oder?
Natürlich ist es das. Das ist für mich ein legitimes Beispiel. Es braucht keinen Gesetzgeber - das ist der Punkt. Weniger herumliegende Kippen - vor allem zwischen den Gleisen mit einhergehender Brandgefahr durch die anderen Ferkel, die den brennbaren Müll hinterher warfen -war wohl eines der Hauptziele.

@SaschaY2K: Wiki ist keine Quelle für mich, im Besonderen nicht der Beitrag zum Rauchverbot, wenn einer Argumentation zu stinkenden Klamotten ein Beispiel der Zeugen Jehowas folgt.

Unglaublich! Es scheinen in Irland, Neuseeland, Italien und Schottland immer noch einige Kneipen offen zu haben, obwohl dort nicht mehr graucht werden darf. In Neusseland scheint sich der Umsatz durch die neuen Gesetzte sogar verbessert zu haben. Sogar in Italien wächst die Akzeptanz des Rauchverbots unaufhörlich:
Soll das ein Argument sein? Stell dir mal vor, auch mir ist bekannt, dass es auch noch nichtrauchende Kunden gibt ;-)
Und Neuseeland mit Deutschland zu vergleichen, finde ich oberflächlich.

Zu deinem 2. Punkt und dem Prinzip Freiheit: Ich interpretiere den Wunsch mancher Nichtraucher anders: "Der Nichtraucher nimmt sich die Freiheit, dem Gastwirt sein Hausrecht zu nehmem."

Gruß
Holo
 

saschay2k

Großmeister
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holo schrieb:
"Der Nichtraucher nimmt sich die Freiheit, dem Gastwirt sein Hausrecht zu nehmem."

Also geht es mir gar nicht um meine Gesundheit, um meine stinkenden Klamotten oder um die Geruchsbelästigung, sondern darum, dem Gastwirt meinen Willen aufzuzwingen?

Hmmm - da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken.

:roll:
 

Trasher

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Man müsste Passivrauchen einfach als Körperverletzung gelten lassen, schon hätte sich das mit dem Hausrecht erledigt. ;)
 

agentP

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Und Neuseeland mit Deutschland zu vergleichen, finde ich oberflächlich.
Er hat ja nun nicht nr Neuseeland, sondern auch andere, mitteleuropäische Länder als Beispiel angeführt. Was passt dir daran nicht? Und warum ist der Vergleich oberflächlich? Ich finde es durchaus legitim sich die Erfahrungen aus Ländern anzuschaun, die schon einen Schritt weiter sind.

Interessant finde ich übrigens, daß mit Irland, Neuseeland und den USA ausgerechnet 3 Länder unter den Vorreitern sind, die traditionell oder in den letzten Jahren vergleichsweise wenig staatliche Regulation kennen, wohingegen in den Ländern, wo man sich am vehementesten sperrt oder gesperrt hat ansonsten einen paternalistischen Staat in Kauf nimmt. Das erscheint mir so ein wenig auffällig widersprüchlich.
 

agentP

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Trasher schrieb:
Man müsste Passivrauchen einfach als Körperverletzung gelten lassen, schon hätte sich das mit dem Hausrecht erledigt. ;)

Öhm, besser wäre es, wenn man Rauchen als Körperverletzung gelten lassen würde. :wink:
 

Simple Man

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Holo schrieb:
Im Grunde erhebt der Nichtraucher
Seit wann gibt es denn den Nichtraucher?

den Anspruch, sämtliche durch ihn barrierefrei betretbare Bereiche rauchfrei zu halten
... evtl. um sich nicht der Gefahren des Passivrauchens aussetzen zu müssen?

ganz gleich, ob es sich um eine Uni, ein Finanzamt, oder ähnlich öffentliche Institutionen handelt
Was imho mehr als richtig ist ...

Der Weg, der bliebe, wäre die Vereinsbildung mit ausschließlich rauchenden Mitgliedern, um sich so nicht alles durch Nichtraucher verbieten zu lassen.
Wer will den alles verbieten lassen? Ich persönlich will "nur" das Rauchen verbieten ... :wink:

Derzeit beklagt sich die eine Gruppe, durch die andere drangsaliert und gefährdet zu werden
Was sie meiner Meinung nach auch oft genug wird ...

später ist es die andere Gruppe, die drangsaliert und ausgegrenzt wird.
Raucher müssten ja - wenn sie in so einem "Nichtraucherrestaurant" besuchen wollen - nur einen Abend auf Zigaretten verzichten, oder? :wink:
Was soll der Nichtraucher machen, wenn er in ein "Raucherrestaurant" will? Gasmaske aufsetzen?

Das Schlimmste - finde ich - ist der Anspruch von Nichtrauchern, über Existenzen Gewerbetreibender entscheiden zu wollen.
Wer will denn über deren "Existenzen" entscheiden?

Es braucht keinen Gesetzgeber - das ist der Punkt.
Okay - du schreibst erst, dass Gesetze nichts helfen würden, da sich eh kein Mensch daran halten würde. Und jetzt implizierst du, dass wenn der Gesetzgeber sich da nicht einmischt, raucht auch keiner, weil sich alle so daran halten?
Also alles Aufrührer und Anarchisten hier ... :lol: :wink:

Wiki ist keine Quelle für mich
Mag sein - es ändert aber wohl nichts an den Besucher-/Umsatzzahlen ... ich meine mich erinnern zu können sie auch in der letzen Ausgabe der ZEIT (oder war es der SPIEGEL :gruebel: ) gelesen zu haben ...

Und Neuseeland mit Deutschland zu vergleichen, finde ich oberflächlich
Und Fußball verbieten zu wollen, wenn es in einer Diskussion ums Rauchen geht, halte ich wiederum für ein bisli albern ... :wink:

Der Nichtraucher nimmt sich die Freiheit, dem Gastwirt sein Hausrecht zu nehmen
Und der Raucher nimmt sich die Freiheit, anderer Leute Gesundheit zu gefährden ...


agentP schrieb:
Das erscheint mir so ein wenig auffällig widersprüchlich.
Tja - die Tabaklobby weiß, wo sie sich am besten/sinnvollsten einnisten kann ... :wink:
 

Ein_Liberaler

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Disco - ist ein schönes Stichwort. Kommt Ihr auch in Discotheken spaziert und verlangt, die Musik leiser zu drehen, weil Ihr Angst um Euer Gehör habt?

Warum sollte ein Nichtraucher ein Recht darauf haben, ein privates Raucherrestaurant zu frequentieren?

Gesundheitsamt - das Gesundheitsamt stellt lediglich sicher, daß der Wirt seinen Vertrag mit den Gästen nicht verletzt, denn gesundheitsgefährdende Speisen wird wohl kaum jemand bestellen.

Wenn sie mit dem Wirt einen Vertrag über Rauchfreiheit schlössen, hätte er auch für Rauchfreiheit zu sorgen. Das steht ihnen frei. Warum tun sie es nicht?

Abgesehen davon, könnte die Hygienekontrolle auch von Privatunternehmen vorgenommen werden. Ein Wirt, der darauf verzichtete, müßte eben zusehen, wie er mit Konkurrenten fertig wird, die Unbedenklichkeitsbescheinigungen im Fenster hängen haben.

Biergärten - stellen eine Lärmbelästigung für Dritte dar, der sie sich nicht freiwillig aussetzen. Selbst für eine Sperrstunde in schalldichten Bunkern gibt es Argumente, wenn die Gäste erfahrungsgemäß beim Aufbruch lärmen.

Dagegen wird niemand gezwungen, eine verräucherte Kneipe zu betreten.
 

Franziskaner

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Ein_Liberaler schrieb:
Disco - ist ein schönes Stichwort. Kommt Ihr auch in Discotheken spaziert und verlangt, die Musik leiser zu drehen, weil Ihr Angst um Euer Gehör habt?

Die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) "Lärm" regelt den zulässigen Lärmpegel an Arbeitsplätzen - auch für Mitarbeiter (und damit auch Kunden) von Diskotheken. Wurde auch von der EU verschärft und ist bis Mitte d.J. spätestens noch in nationale Regelungen umzusetzen.

Also von daher ist hier schon eine gewisse Regulierung der Lautstärke vorauszusetzen und man muss sich nicht extra selbst darum kümmern.

Zum anderen: Eine Disco besucht i.d.R. jemand, der laute Musik hören will. Ich kenne kaum jemand, der eine Kneipe wegen des angenehmen Rauchgeruchs im Innenraum besucht...
 

agentP

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Tja - die Tabaklobby weiß, wo sie sich am besten/sinnvollsten einnisten kann ... Wink
Moment. da muß ich nachhaken. Das brauch ich womöglich für andere Schlachtfelder:
Willst du damit sagen, daß sich Lobbyisten in regulierenden Staaten leichter tun Einfluss zu nehmen, als ihn deregulierten? :lol:
 

holo

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Simple_Man schrieb:
Holo schrieb:
Im Grunde erhebt der Nichtraucher
Seit wann gibt es denn den Nichtraucher?
Entschuldige bitte diesen stilistischen Fauxpas. Natürlich hätte ich schreiben müssen: "erheb(t/t/en) der/die/die Nichtrauch(er/erin/er)".

den Anspruch, sämtliche durch ihn barrierefrei betretbare Bereiche rauchfrei zu halten
Simple_Man schrieb:
... evtl. um sich nicht der Gefahren des Passivrauchens aussetzen zu müssen?
Müssen? Wo denn? Erkläre das doch bitte näher.

später ist es die andere Gruppe, die drangsaliert und ausgegrenzt wird.
Simple_Man schrieb:
Raucher müssten ja - wenn sie in so einem "Nichtraucherrestaurant" besuchen wollen - nur einen Abend auf Zigaretten verzichten, oder? :wink:
Was soll der Nichtraucher machen, wenn er in ein "Raucherrestaurant" will? Gasmaske aufsetzen?
Also sollten beide Formen existieren können - das ist etwas, das der/die/die nichtrauchenden Konsument(in/en) durch die Nachfrage regeln könnte(n).

Es braucht keinen Gesetzgeber - das ist der Punkt.
Simple_Man schrieb:
Okay - du schreibst erst, dass Gesetze nichts helfen würden, da sich eh kein Mensch daran halten würde. Und jetzt implizierst du, dass wenn der Gesetzgeber sich da nicht einmischt, raucht auch keiner, weil sich alle so daran halten?
Reißt du die Dinge gern aus dem Kontext oder willst du nur, dass ich ständig auf den Unterschied "im Freien" verweise? Und das, was du meinst, das ich impliziere, halte ich für total verfehlt. Das war niemals meine Aussage.

Wiki ist keine Quelle für mich
Simple_Man schrieb:
Mag sein - es ändert aber wohl nichts an den Besucher-/Umsatzzahlen ... ich meine mich erinnern zu können sie auch in der letzen Ausgabe der ZEIT (oder war es der SPIEGEL :gruebel: ) gelesen zu haben ...
Und? Was willst du damit sagen? Dass alle Wiki aufgrund des Wahrheitsgehaltes frequentieren? Dass Wiki so bekannt wie Google ist, und deshalb so stark frequentiert wird? Was willst du mir damit sagen?

Der Nichtraucher nimmt sich die Freiheit, dem Gastwirt sein Hausrecht zu nehmen
Simple_Man schrieb:
Und der Raucher nimmt sich die Freiheit, anderer Leute Gesundheit zu gefährden ...
Wenn du die Belästigungen durch Fußballfans nicht mit denen des Rauchens verglichen sehen willst, dann vergleiche bitte auch nicht dem/den Gastwirt/en mit dem/der/den Raucher(in/n).

Gruß
Holo
 

saschay2k

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Rollerbladen und das zur schau Stellen von Rollerblade-Videos sollte auch verboten werden, da ich durch visuelles Passivbladen schlimme Phantomschmerzen in meinen Eiern habe:

http://www.thatvideosite.com/view/2723.html

:O_O:

Aber mal Spass bei Seite. Liebe mitleidenden Passivraucher. Ich denke wir können uns alles weitere Argumentieren sparen. IMHO ist bei dieser Thematik sowieso keine Diskussuion notwendig, da sie es hier um den Schutz der Gesundheit Unbeteiligter geht - und ehrlich gesagt frage ich mich: was gibt es da zu diskutieren? Die Sache sollte eigentlich klar sein:

NIEMAND hat das Recht anderen Menschen Schaden zuzufügen und fast nirgentwo läßt sich so leicht abwägen, ob das vermeidbar wäre, als beim Rauchen.

FIN!
 

antimagnet

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saschay2k schrieb:
2. Ich fordere eine rauchfreie Umgebung, nichts anderes! Um Prinzipien geht es für mich allerhöchstens sekundär.

:lol: das' gut...


agentP schrieb:
Trasher schrieb:
Man müsste Passivrauchen einfach als Körperverletzung gelten lassen, schon hätte sich das mit dem Hausrecht erledigt. ;)

Öhm, besser wäre es, wenn man Rauchen als Körperverletzung gelten lassen würde. :wink:

es dürfte sich als schwierig gestalten, den schädigenden auszumachen.

außer es handelt sich um die ehefrau eines kettenrauchers - dort dürfte man allerdings davon ausgehen, dass es sich mehr oder weniger um freiwilliges erdulden handelt. ich schätze, dass die meisten passiv-rauch-toten auch diesem personenkreis entstammen. vielleicht abgesehen von kneipenwirten und dem bedienungspersonal, da würd mich ja mal interessieren, ob die einem erhöhten risiko ausgesetzt sind, einen passiv-raucher-tod zu erleiden...

Ein_Liberaler schrieb:
Wenn sie mit dem Wirt einen Vertrag über Rauchfreiheit schlössen, hätte er auch für Rauchfreiheit zu sorgen. Das steht ihnen frei. Warum tun sie es nicht?

eventuell gehen sie beim betreten einen vertrag über die luftqualität ein. die frage wäre, darf in einem wirtshaus die luft schlechter sein als "normal"? andererseits: auch in kneipen dürfen doch bestimmt schadstoffgrenzen in der luft nicht überschritten werden. vielleicht haben wir ja schon lange ein rauchverbot, es wird nur nicht geahndet?

Franziskaner schrieb:
Zum anderen: Eine Disco besucht i.d.R. jemand, der laute Musik hören will. Ich kenne kaum jemand, der eine Kneipe wegen des angenehmen Rauchgeruchs im Innenraum besucht...

aber ziemlich viele gehen dorthin, um zu rauchen, zu saufen, laute musik zu hören und zu tanzen. irgendwie finde ich es widersinnig, rauchen zu verbieten und alkohol auszuschenken. wäre denn nicht ein kompromiss denkbar? da wo man sitzt und isst, ist rauchverbot, da wo man steht und trinkt, darf man's?

agentP schrieb:
Tja - die Tabaklobby weiß, wo sie sich am besten/sinnvollsten einnisten kann ... Wink
Moment. da muß ich nachhaken. Das brauch ich womöglich für andere Schlachtfelder:
Willst du damit sagen, daß sich Lobbyisten in regulierenden Staaten leichter tun Einfluss zu nehmen, als ihn deregulierten? :lol:

so doof ist das doch gar nicht. lobbyisten nehmen doch einfluss auf politiker. und in regulierten systemen können die mehr ausrichten... oder nicht?

saschay2k schrieb:
Rollerbladen und das zur schau Stellen von Rollerblade-Videos sollte auch verboten werden, da ich durch visuelles Passivbladen schlimme Phantomschmerzen in meinen Eiern habe:

:lol:

ihr nichtraucher seid doch einfach weicheier...

saschay2k schrieb:
NIEMAND hat das Recht anderen Menschen Schaden zuzufügen und fast nirgentwo läßt sich so leicht abwägen, ob das vermeidbar wäre, als beim Rauchen.

ich finde ja, dass es fast nirgendwo schwieriger ist, den jemand, der den schaden zugefügt und das ausmaß des schadens zu bestimmen. der ganze autoverkehr schädigt doch auch... man könnte ja auch eine schadstoff-emissionsmaximum für menschen verhängen. wer raucht, darf dann vielleicht kein auto mehr fahren. oder andersrum. man könnte ja auch unnötigen verkehr verbieten...

aber vielleicht führt auch das zu phantomschmerzen in den eiern... :lol:
 

agentP

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so doof ist das doch gar nicht. lobbyisten nehmen doch einfluss auf politiker. und in regulierten systemen können die mehr ausrichten... oder nicht?
Nein, um Gottes Willen, das ist überhaupt nicht doof, sondern ich bin sogar überzeugt, dass das so ist und ich habe mich für diese These hier auch schon ordentlich schelten lassen müssen. Mich hat nur ein wenig gewundert wer hier so argumentiert, was jetzt nicht böse gemeint ist, sondern nur darauf hinweist, dass ich in meinen Schubladen gefangen bin. :wink:
 
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