Schaffen Rap-Stars auch bald den Weg ins Gouverneursamt?

streicher

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Vielleicht. Offensichtlich zeigen sie Initiative, um die Jugend in den USA ein wenig in die Politik zu locken, oder zumindest in die Wahlurnen. Mehr politisches Bewusstsein in die Köpfe der Jugend, dass ist ein Ziel. Es gibt den "HipHop Gipfel" in NY seit drei Jahren.
Beim diesjährigen Zusammentreffen von Fans und Musikern standen die im November stattfindenden amerikanischen Präsidentschaftswahlen ganz oben auf der Agenda.
Wen wundert's.
Mal sehen, wann die/der erste von dem Passiven Wahlrecht Gebrauch macht..

HipHop-Stars mobilisieren Amerikas Jugend
 

rorriM

Meister
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naja, wenn leute wie puff daddy und co anfangen politisch und amerikakritisch zu werden ist das wohl eher darauf zurückzuführen, dass antiamerikanismus zur zeit sehr cool ist. dennoch gibt es sehr viele rapper, die auch ohne dieses auf fanfangen ausgelegte hauptaugenmerk kritisch politik in ihren texten verarbeiten, und das auch schon seit ewigkeiten konstant durchziehen.

www.guerillafunk.com - paris ist schon von bush senior verbannt worden und hat fast parallel zu bush dem zweiten auch sein comeback gefeiert. auf der seite sind außerdem viele interessante berichte zu finden..

edit: wort entfernt..
 

querulant

Geselle
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streicher schrieb:
die Jugend in den USA ein wenig in die Politik zu locken, oder zumindest in die Wahlurnen.

Danke für die unfreiwillige Komik, hab mir grad vorgestellt, wie das aussieht, wenn so ein kleiner Raper mit zu großer Hose im Wahl-Lokal steht und vor sich hinträllert:
"Jo man, ich will in die Urne, man"... :lol:

Nicht böse sein :wink:
 

_Dark_

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dass ein politisches engagement dieser leute nicht gerade überraschend kommt, liegt auf der hand
immerhin haben diese leute ein nicht zu unterschätzendes wählerpotential, vor allem eben auch bei jugendlichen und jungen schwarzen.

nach der letzten wahl habe ich im hiphop magazin juice einen artikel über den vermeintlichen ausschluss der schwarzen von der wahl in den südstaaten gelesen, da kam das auch klar zum ausdruck

un nicht umsonst umgibt sich kerry gerne mit rappern und äußert sein interesse für diese "kultur"
 

Fantom

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rorriM schrieb:
paris ist schon von bush senior verbannt worden

sehr gute lieder übrigens.

"bushkiller" fand ich schon immer geil, auch wenn es inhaltlich "leicht" überzogen ist. :lol:
 

streicher

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querulant schrieb:
streicher schrieb:
die Jugend in den USA ein wenig in die Politik zu locken, oder zumindest in die Wahlurnen.

Danke für die unfreiwillige Komik, hab mir grad vorgestellt, wie das aussieht, wenn so ein kleiner Raper mit zu großer Hose im Wahl-Lokal steht und vor sich hinträllert:
"Jo man, ich will in die Urne, man"... :lol:

Nicht böse sein :wink:

Ein bisschen geht es mir auch so. Wenn sie sich passiv wählen lassen, kommt vielleicht mal ein wenig Musik ins 'Parla'ment. :D
 

Sensoe

Großmeister
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wie ich eure pervertierten Vorstellungen von einem Rapper/HipHopper hasse ;)
MTV/VIVA ist nicht repräsentativ!!! :idea:

zum Thema: nun HipHop ist von Anfang an ne sehr politische (linke) Bewegung gewesen, was mich nur verwundert ist halt die Tatsache dass politische Themen anscheinend ihren Weg vom Independent-HipHop zum Mainstream gefunden haben,aber find ich natürlich gut.
 

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