Kebra Negast - die andere Wahrheit über Zion die Bundeslade

Talpa

Großmeister
Mitglied seit
15. März 2004
Beiträge
822
Die Kebra Negast ist das heilige Buch der christlichen Äthiopier und der Rastafaris. Die Urfassung wird auf 850 v.Chr. datiert.
http://jah-rastafari.com/kebra-negast/kebra-negast.asp

Darin wird eine unglaubliche Story erzählt:
Die äthiopische Königin Makeda (Saba) besuchte ja bekanntlich ihren israelitischen Kollegen Salomo. Die beiden überhäuften sich gegenseitig mit kostbaren Geschenken und fanden wohl auch körperlichen Gefallen aneinander. Wie dem auch sei, als sich Makeda verabschiedete, schenkte ihr Salomo folgendes:
And he went into his house and gave unto her whatsoever she wished for of splendid things and riches, and beautiful apparel which bewitched the eyes, and everything on which great store was set in the country of ETHIOPIA, and camels and wagons, six thousand in number, which were laden with beautiful things of the most desirable kind, and wagons wherein loads were carried over the desert, and a vessel wherein one could travel over the sea, and a vessel wherein one could traverse the air (or winds), which SOLOMON had made by the wisdom that God had given unto him.
Kebra Negast Kapitel 30

Nun denn, neun Monate später gebar Makeda einen Knaben, den sie Baina-Iehkem nannte. Dieser wird in allen Künsten ausgebildet und macht sich als 22jähriger auf den Weg nach Jerusalem, um seinen Vater kennenzulernen. Auch bei diesem Besuch beschenkte man sich gegenseitig, doch Baina-Iehkem interessierte alles Gold seines Vaters nicht: Er wollte Zion - die Bundeslade! Diese war vermutlich ein technischer Apparat. Zwar als heilige Reliquie verehrt, stand sie doch nun schon lange nutzlos herum. Salomo willigte ein, unter der Bedingung, dass niemand davon Wind bekäme und man die Lade durch eine Kopie ersetze. Unter Anleitung eines technisch begabten Engels wird die Tat vollbracht.

Nach dem sie aus Jerusalem draussen sind, werden sie vom Astronauten & Erzengel Michael per Raumschiff (dem Geschenk Salomos an Makeda) zurück nach Äthiopien gebracht. Doch schnell flog der Schwindel mit der falschen Bundeslade auf, und Israel sandte seine Verfolger in Richtung Äthiopien los. Auf ihrem Weg dorthin berichteten ihnen erstaunte Ägypter, dass hier Leute vorbeigekommen seien, die auf einem Wagen fuhren wie die Engel, und sie waren schneller denn die Adler am Himmel.
And MICHAEL the [Arch] Angel marched in front, and he spread out [his wings] and made them to march through the sea as upon dry land, and upon the dry land he cut a path for them and spreading himself out like a cloud over them he hid them from the fiery heat of the sun. And as for their wagons, no man hauled his wagon, but he himself (i.e., MICHAEL) marched with the wagons, and whether it was men, or horses, or mules, or loaded camels, each was raised above the ground to the height of a cubit; and all those who rode upon beasts were lifted up above their backs to the height of one span of a man, and all the various kinds of baggage which were loaded on the beasts, as well as those who were mounted on them, were raised up to the height of one span of a man, and the beasts were lifted up to the height of one span of a man. And every one travelled in the wagons like a ship on the sea when the wind bloweth, and like a bat through the air when the desire of his belly urgeth him to devour his companions, and like an eagle when his body glideth above the wind. Thus did they travel; there was none in front and none behind, and they were disturbed neither on the right hand nor on the left.
Negast Kapitel Kapitel 52ff

Als schliesslich Salomo diesen Bericht hörte, ging er selbst nach Ägypten, um sich zu informieren:
And the King asked the people, saying, "When did my son leave you?" And they answered and said unto him, "He left us three days ago. And having loaded their wagons none of them travelled on the ground, but in wagons that were suspended in the air; and they were swifter than the eagles that are in the sky, and all their baggage travelled with them in wagons above the winds. As for us, we thought that thou hadst, in thy wisdom, made them to travel in wagons above the winds." And the King said unto them, "Was ZION, the Tabernacle of the Law of God, with them?" And they said unto him, "We did not see anything."
Doch Baina-Iehkem hat es geschafft. Er bring Zion nach Äthiopien und das ganze Land feiert. Makeda tritt die Herrschaft an ihren Sohn ab, der sich nun König Menelik nennt und noch heute in der äthiopischen Verfassung geehrt wird. Selbst die Rasta-Ikone HIM Haile Selassie führte seine Regentschaft auf Menelik zurück.

And DAVID the King (Menelik) came with great pomp unto his mother's city, and then he saw in the height the heavenly ZION sending forth light like the sun.(...).And they set ZION upon the fortress of DABRA MÂKĔDÂ, and made ready for her three hundred guards who wielded swords to watch over the pavilion of ZION, together with her own men and her nobles, the mighty men of ISRAEL.
 

Jay-Ti

Erleuchteter
Mitglied seit
2. August 2002
Beiträge
1.414
Danke. Habe bisher noch nie davon gehört.
Vielleicht kennt man meine Einstellung gegen solche Sagen, doch lässt mich meine derzeitige Unwissenheit einfach nur im staunen, besonders als ich auf der Suche nach Informationen etwas anderes fand.

Berichte von einem Volk, welches fliegen konnte, sowie scheinbar nur einen Arm hatte. Man fand Hinweise in China und Europa. Dennoch schonmal vorab Entschuldigung für die absolut nicht vertrauensvolle Quelle:
Das Einarmige Fliegervolk

Interessant ist es dennoch. Ich suche weiter.
 

Jay-Ti

Erleuchteter
Mitglied seit
2. August 2002
Beiträge
1.414
Bei der Suche nach weiteren Informationen finde ich leider nur Texte von dem Gleichen Autoren bzw. seines Kollegen. Dann wohl doch nur ausgedacht.

Schade.
 

Talpa

Großmeister
Mitglied seit
15. März 2004
Beiträge
822
Auch die Einarmigen gabs:

Vor alter Zeit, unter Kaiser Tscheng von der Tschou-Dynastie (1115-1077 v.Chr.), schickte das Land der Einarmigen Gesandte mit Tributgeschenken. Sie sassen auf einem Wagen aus Federn, der vom Winde getrieben wurde. So kamen sie zum Hofe der Tschou herangeflogen. Der Herzog von Tschou fürchtete, dass das seltsame Kunstwerk seine Bevölkerung aufregen könnte, und er liess daher die Wagen zerstören.
Quelle: Reinhard Habeck - Das fliegende Volk der Einarmigen

Eine ähnliche Geschichte gibts übrigens aus den Dolomiten (--->Dolomitensagen
 

Gilgamesh

Ehrenmitglied
Mitglied seit
24. Juni 2003
Beiträge
2.747
Die Kebra Negast ist das heilige Buch der christlichen Äthiopier und der Rastafaris. Die Urfassung wird auf 850 v.Chr. datiert.
Eine Urfassung, die nicht vorhanden ist! Natürlich wird diese weit nach hinten datiert, kommt der israelischen Politik entgegen.

Existieren Originale der Urschrift, die man mit der C14-Methode eindeutig datieren könnte, oder wird nur angenommen,dass die Urschrift 850 v.Chr erschaffen wurde?

:arrow: Gilgamesh
 

Talpa

Großmeister
Mitglied seit
15. März 2004
Beiträge
822
Gilgamesh schrieb:
Eine Urfassung, die nicht vorhanden ist! Natürlich wird diese weit nach hinten datiert, kommt der israelischen Politik entgegen.

Existieren Originale der Urschrift, die man mit der C14-Methode eindeutig datieren könnte, oder wird nur angenommen,dass die Urschrift 850 v.Chr erschaffen wurde?
Also, hier ist ein Überblick über die Geschichte der Kebra Negast:
http://jah-rastafari.com/kebra-negast/show-kebra-word.asp?word_id=ch0001
http://www.sacred-texts.com/chr/kn/kn000-2.htm
Ich schätze diesen Bericht als etwa gleich seriös ein, wie die der biblischen Propheten. Das heisst: Was wir hier heute sehen, entspricht nicht mehr der Urfassung. Es gibt chronologische Unmöglichkeiten (wie in der Bibel ja auch) und es wurde natürlich auch frühchristliches Gedankengut eingearbeitet. Der uns vorliegende Text beruht auf einer arabischen Übersetzung aus dem koptischen aus dem Jahre 409 n.Chr.
 

Jay-Ti

Erleuchteter
Mitglied seit
2. August 2002
Beiträge
1.414
Quelle: Reinhard Habeck - Das fliegende Volk der Einarmigen
Finde leider kein Buch dazu. Scheinbar gab es einmal einen Vortrag der so hieß und in Verbindung mit Däniken stand. Die Quellenlage ist dann doch eher düster?!

--------

Der Unterschied zur Kebra Negast ist, dass wir wissen (darüber diskutiert ihr beiden scheinbar gerade), dass die hebräische Bibel ziemlich genau ihren Ursprüngen entspricht und korrekt überliefert wurde.
Ja. Es gibt einige Umstimmigkeiten, die aber eher daher resultierten, dass einige Werke (deutlich) später als die Ereignisse abgefasst wurden.

Wovon Gilgamesh ausgeht, ist wiederrum, dass bereits die erste Schrift der Kebra Negast später verfasst wurde als vermutet. Das kann ich nicht beurteilen.
Das wiederrum auf israelische Politik zu verschieben halte ich für einfach mal nicht passend.
 

Talpa

Großmeister
Mitglied seit
15. März 2004
Beiträge
822
Jay-Ti schrieb:
Das wiederrum auf israelische Politik zu verschieben halte ich für einfach mal nicht passend.
Vorallem, da ja die Kebra Negast davon ausgeht, dass das wahre Volk Israel bzw. die wahren Nachkommen König Davids die Äthiopier sind.
Das Interessanteste aber ist, dass die Bundeslade ZION genannt wird (und nicht das Land)!
 

Gilgamesh

Ehrenmitglied
Mitglied seit
24. Juni 2003
Beiträge
2.747
Das wiederrum auf israelische Politik zu verschieben halte ich für einfach mal nicht passend.
Vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte vielmehr, dass die angenommene Datierung 850 v.Chr nicht unparteisch vollzogen wurde und somit unabhängig, sondern vielmehr von pro-israelischen Lobbisten.

In diesem Falle würde ich gerne wissen, wer (Name der Person) festgestellt haben will,dass diese Urschrift wirklich vorchristlich ist.

Zudem möchte ich gerne erörtern, warum ich so denke:
Israel hat ein großes Interesse daran, seine Vorgeschichte zu kontrollieren. Diese Kontrtolle der Vorgeschichte ist nicht nur ein Fundament für die aktuelle Politik, sondern auf für dass, was sich mal daraus entwickeln soll.

Aus diesem Grunde hat Israel auch ein großes Interesse an Iraq. Nicht nur,weil dies die Grenzen eines Groß-Israel abdecken, sondern auch in historischer Sicht, dass sich 10m unter der irakischen Erde (10 entspricht ca. 10000 Jahre Archeologie) biblische Urstädte befiden.
Die Informationen und Schriftstücke, die man hier finden wird, könnte die Urgeschichte auf dem Kopf stellen. Und Isarel wird verdammt darauf achten, dass bloß keine negativen Schriftstücke über Gottes Volk auftauchen.

Aber zurück zum Thema:
Aus diesem Grund denke ich, dass Israel irgendwie an dieser Datierung interessiert und auch beteiligt war.

:arrow: Gilgamesh
 

Salomon

Meister
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
213
Aus diesem Grunde hat Israel auch ein großes Interesse an Iraq. Nicht nur,weil dies die Grenzen eines Groß-Israel abdecken, sondern auch in historischer Sicht, dass sich 10m unter der irakischen Erde (10 entspricht ca. 10000 Jahre Archeologie) biblische Urstädte befiden.
HAst du dafür auch eine Quelle?Klingt interessant!!

adi0s
sueRte
 

Jay-Ti

Erleuchteter
Mitglied seit
2. August 2002
Beiträge
1.414
Salomon schrieb:
Aus diesem Grunde hat Israel auch ein großes Interesse an Iraq. Nicht nur,weil dies die Grenzen eines Groß-Israel abdecken, sondern auch in historischer Sicht, dass sich 10m unter der irakischen Erde (10 entspricht ca. 10000 Jahre Archeologie) biblische Urstädte befiden.
HAst du dafür auch eine Quelle?Klingt interessant!!

adi0s
sueRte
Wahrscheinlich vom Genauigkeitsfaktor eher aus dem Hut gezogen, kann man sowas doch vermuten.

----

By the way.. hat noch jemand was bezüglich der Einarmigen, ich bin da echt interessiert dran.
 

Gilgamesh

Ehrenmitglied
Mitglied seit
24. Juni 2003
Beiträge
2.747
Nein, das mit 10m Erdschicht ca 10000 Jahre Erdgeschichte, habe ich aus einer TerraX-Folge. In der Regel setzt sich wohl alle 1000 Jahre 1m Sand und Staub ab und nach 10000 Jahren sind die Urstätten der Menschheit eben 10m unter der erde zu finden, wie im Irak eben.

Hier ein Link mit den bedeutensten Ausgrabungsstätten:
http://www.g26.ch/texte_irak_geschichte_11.html

Und das sind nur die großen biblisch bekannten Orte!
Eine 10000 Jahre alte Bibliothek ist der Traum aller Archeologen in dieser Gegend, da unsere aller Geschichte hier beginnt. Die Kontrolle dieser Geschichte ist deswegen sehr wichtig.

Die deutschen Archeologen sind in dieser Gegend sehr beschäftigt und Babylon ist nur ein bekanntes Beispiel!

Man beachte alleine, wie sehr Israel die Qumran-Schriftrollen verschlossen hat und nur auserwählte Wissenschaftler durften sie studieren. Erst nach 60 Jahren gab man an, dass sie vollständig übersetzt wurden. Die Übersetzung (Deutung) lag natürlich in Israelischer Hand. Wer auch sonst!

Ich wette, die katholiken hätte ihre eigenen Deutung, die Protestanten ebenso, die Zeugen Jehowas, die Christusgemeinde Elim und sonstige religiöse Splittergruppen, jede hätte seine eigene Deutung und Übersetzung. Zur Zeit eben nur im Original von Israel übersetzt, die guten alten Schriftrollen.


:arrow: Gilgamesh
 

agentP

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
10.115
Gilgamesh schrieb:
Verfasst am: Do Jun 17, 2004 11:25 pm: Beginned mit diesem Schreiben,werde ich ab sofort objektiv,logisch und trocken vorgehen.Die subjektive Einschätzung von Informationen werde ich hier nicht mehr posten.
Der Vorsatz ist nicht sonderlich alt geworden, wie mir scheint. :lol:
 
Ähnliche Beiträge




Oben