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Ist die Regierung engültig am Ende?

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von LordGosar, 16. Mai 2003.

Wie lange wird die Regierung sich halten können?

  1. Bis zur nächsten regulären Bundestagswahl

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  2. Noch sechs Monate, dann ist vorbei!

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  3. Nächstes Jahr ist vorbei!

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  4. Bei der nächsten Kriegsverweigerung machen uns doch eh die Amis platt!

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  5. Bis die Arbeitslosenzahl auf 6 Millionen steigt.

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  1. hives

    hives Ehrenmitglied

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    20. März 2003
    :?:

    ...Stichwort Realpolitik?

    Genau! Wie zwischen 33 und 45, da gabs Vollbeschaeftigung, und die Gewerkschaften waren abgeschafft!

    Eine derartige Forderung ist nicht anders zu kommentieren...
    :roll: Ach nein, sorry, ich habs vergessen, seit dem FDP-Parteitag ist ja die FDP die eigentliche Arbeitnehmervertretung :wink:




    Das hoert sich gut an, wahrscheinlich freiwlillig, oder auf Kompromiss-Basis :lol:
    Klaer mich auf, falls sie konkrete Vorschlaege gemacht haben!!!


    Also, zunaechst mal: Fuer mich ist eher Heiner Geissler ein guter Politiker als Edmund Stoiber! In diesem Sinne warte ich auch auf Verbesserungen!



    peace
    hives
     
  2. PeterPumm

    PeterPumm Erleuchteter

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    @Semball

    Nichts ist unrealistischer und schädlicher als eine grosse Koalition. Dazu sind die Fronten auch im Moment viel zu verhärtet. Lieber Schwarz-Grün, oder von mir aus auch die FDP dazu :)

    Das mit der Neuverschuldung ist so ne Sache aber ganz sicher ist es nicht nur eine Konsequenz der Regierung Kohl. (Auch wenn der Birnenkanzler sicher nicht unschuldig ist an der Situation) Und ja, wichtige Reformen wurden zu lange aufgeschoben. Das heisst aber nicht, das die SPD gerade den Königsweg geht. Sparkurs hätte es auch bei der CDU gegeben, denn der war unvermeidlich. Was ich anprangere ist jedoch, daß die SPD es nicht schafft, die Eu-Kriterien zu erfüllen.

    @Hives

    Die Gewerkschaften haben sich längst überholt und im Zeitalter der Mediendemokratie ist eine solche Arbeitsbelastung undenkbar. Solange sie sich nicht der wirtschaftlichen Realität stellen und aufhören, Forderungen zustellen, die jenseits der Realität liegen, sind sie m.E. unnütz. Die schwindenden Mitgliederzahlen sprechen für sich. Die Gewerkschaften dienen zur Zeit nur den Funktionären. Nix is mit Arbeitervertretung.
    Dein Vergleich mit der Nazizeit ist angesichts dessen irgendwo zwischen daneben und peinlich anzusiedeln.

    Der Ökosteuerersatz hat nichts mit Komprosmissebene oder Freiwilligkeit zu tun. Du gibst hier ein gutes Beispiel der Bundestagspolitik, wenn man keine Argumente hat, warum nicht Polemik nutzen...

    Und nun wüsste ich gern noch, was an Edmund Stoiber so schlimm ist...
     
  3. semball

    semball Erleuchteter

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    In den 70ern ist doch dabei ganz schön was zustande gekommen, oder etwa nicht?
     
  4. hives

    hives Ehrenmitglied

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    Das ist kein Vergleich meinerseits, sondern eine Bemerkung des Kabarettisten Wilfried Schmickler.
    Davon abgesehen: In "der Nazizeit" (als wärs eine andere Welt gewesen :roll: ) gab es eben erstens Vollbeschäftigung und zweitens keine Gewerkschaften. Interessant, das ein Hinweis darauf mit den Bemerkungen "daneben" und "peinlich" abgekanzelt wird- Ist meiner Meinung nach eher bedenkenswert, wenn man sich aktuelle Forderungen anhört...
    Außerdem wollte Schmickler damit sicher nicht aussagen, dass Deutschland auf ein Viertes Reich hinsteuert, sondern auf die demokratische Legitimation und Notwendigkeit der Gewerkschaften hinweisen, und mir ging es ebenso - Als Gewerkschaftsgegner muss man eine solche Bemerkung selbstverständlich diffamieren...

    Sich "den wirtschaftlichen Realitäten stellen" impliziert per se noch kein Primat des Marktes.
    Also echt, die Gewerkschaften abschaffen...
    Am besten auch gleich alle NGOs, Amnesty International und Greenpeace, wenn man schon mal dabei ist, die Welt marktgerecht zu gestalten.
    Ich gehe auf so was in Zukunft wirklich nicht mehr ein, eröffne doch gleich einen Thread "Schafft die Gewerkschaften ab", wenn du noch mehr derartiges ala aktueller Massenmedienberichterstattung von dir geben willst...



    Versuche bitte die Sätze, die ich schreibe auch zu verstehen!
    Als noch einmal zur Erinnerung:

    darauf schrieb ich:

    jetzt verstanden? :wink:




    Also, Koch finde ich wesentlich schlimmer, soviel vorweg.
    Aber mal ehrlich: Bei Heiner Geissler als Bundeskanzler wuerde ich sagen: Er beherrscht die deutsche Sprache, kann argumentieren, und ist wenigstens einigermassen authentisch. Edmund Stoiber stottert am laufenden Band, beherrscht weder Rhetorik noch Dialektik ode Argumentation auch nur ansatzweise und ist als Bundespolitiker vollkommen unglaubwürdig.

    Falls sich deine Frage auf Politik bezog: Er ist imho nicht schlimmer als Angela Merkel...
     
  5. PeterPumm

    PeterPumm Erleuchteter

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    war es ja im Grunde auch. Das heutige Deutschland würde solche Zustände aufgrund der damaligen Erfahrung kaum wiederkehren lassen...

    Das magst Du gerne so sehen. Aber trotzdem ist es ein absolut hinkender Vergleich, der zudem in sich auch kaum eine Aussage trägt.

    Ich diffamiere Sie nicht weil ich Gewerkschaftsgegner bin, sondern weil ich keine Notwendigkeit für Gewerkschaften sehe. Die Gewerkschaften als Organisation sind absolut undemokratisch, da ist weder von Idealismus, noch vom Gleichheitsgedanken irgendetwas übrig. Eine gesetzliche Stärkung der Betriebsräte auf individueller Ebene halte ich für Sinnvoller.

    Hab ich das Gesagt? NEIN. Warum legst Dus mir in die Zunge? Weil Du keine Argumente hast und deshalb auf billige Allgemeinplätze zurückgreifst.
    Objektiv gesehen macht es keinen unterschied ob Du darauf eingehst oder nicht, denn selbst das Wort "eingehen" ist in dem Punkt blanker Hohn. Du hast bisher nicht ein einziges (!) Argument für die Beibehaltung der Gewerkschaften gebracht, geschweige denn ein Gegenargument, das auf meine Argumentation eingeht. Deshalb klingt das ziemlich nach Selbstschutz.


    Das mit den freiwilligen Kompromissen hab ich als Polemik abgetan, scusi. Die konkreten vorschläge kannst Du im aktuellen Wahlprogramm der CDU nachlesen...
    mehr dazu unter http://www.regierungsprogramm.de

    Ein wort zu Edi. Natürlich geht es um die Politik, und nicht darum, wer besser Hände schütteln kann, wir sind hier schliesslich nicht in den USA. Zudem ist er gar nicht so schlimm, wie immerwieder dargestellt wird. Sicher, ein überragende Rhetoriker ist er nicht, aber er ist weder ständig am Stottern, noch senil, wie manche Medien gern darstellen. Ich hab ihn bisher zweimal bei Kundgebungen und einmal privat erlebt.
    Das du die Glaubwürdigkeit daran festmachst schockiert mich ehrlich gesagt, denn toll reden kann jeder mit ein bißchen Übung, aber gute Politik setzt Wissen voraus. (ich könnte jetzt auch die Nazi-Keule rausholen und sagen Hitler war auch ein guter Rhetoriker blabla, aber ich spar mir das mal).
    Nichts ist wichtiger als die Politik, die der Kandidat und seine Partei machen, das Gesicht ist da nur zweitrangig. Wer anders denkt, denkt wohl nicht genug...
    Schlimmer als Merkel gehts nimmer, aber das wäre es ja auch nicht geworden. Edmund Stoiber habe ich als eher liberal-konservativen Menschen kennengelernt, der gezwungen ist, manche Aussagen "für das Stammwählerpotential" zu machen, aber weder Rückständig, noch rechtsradikal ist. Er vertritt eine sinnige und europaorientierte Politik und ist m.E. noch immer der beste Kanzlerkandidat. Allerdings mache ich mir Sorgen, wir könnten Koch bei der nächsten Wahl bekommen...
     
  6. Franziskaner

    Franziskaner Ehrenmitglied

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    Deep South 9
    Äh Abbadon, ich will dir ja nicht irgendwas unterstellen. Aber wie tief ist dein Einblick in die ach so "undemokratische" Gewerkschaftsarbeit? Schon mal was von demokratisch und geheim gewählten Vertrauensleuten gehört? Von deren Vertretung bei den Geschäftsstellen, dem Mitarbeiten in Ausschüssen die Vorschläge erarbeiten?

    Im übrigen ist der Idealismus bei den Gewerkschaften nicht höher oder niedriger anzusiedeln als bei der Gesellschaft der deutschen Dackelzüchter oder jeder politischen Partei. Ist beispielsweise eine CDU undemokratisch, wenn eine Frau Merkel den Kriegskurs der Amis unterstützt, obwohl die Mehrheit der Parteimitglieder dagegen ist?

    Was das "Relikt" betrifft: So lange sich die Gewerkschaften sich mit Lohnforderungen zwischen 5 und 8% zufrieden geben (im Metallerbereich) während gleichzeitig die Vorstandsgehälter bei Daimler-Chrysler im gleichen Zeitraum um 130% steigen, ist IMHO eine starke Arbeitnehmervertretung auf breiter Basis notwendig.

    Da setzen wir jetzt auch gesetzlich dann erst mal die Beschäftigtenzahl, ab der ein BR gewählt werden kann, kräftig nach oben. Im übrigen ist es IMHO nicht einzusehen, wie im Zeitalter der Allianzen, Konzerne und Fusionen ausgerechnet eine Arbeitnehmervertretung sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beschränken sollte.
     
  7. penta

    penta Meister

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    @ alle

    ersmal hallo3

    so wie ihr das hier darstellt sehen das leider auch die politiker.
    aber das problem liegt wo ganz anders. alle sachen die von der regierung
    beschlossen werden bekämfen nur die auswirkungen aber nicht die ursachen. um deutschland wieder in fahrt zu bringen müssen die ursachen für miss stände bekämpft werden . jahrelan wurde am patient deutschland herumamputiert statt einfach die ursache zu entfernen.

    überall gilt eigentlich das verursacherprinzip also sollten jetzt die in die pflicht genommen werden die sich an der gesellschaft bereichern. denn mommentan versucht man die kuh zu schlachten die man eigentlich melken will.

    und zur partein politik : egal wer , ob cdu spd pds fdp oder sonstwer
    wird nur dann erfolgreich sein wenn endlich mal begonnen wird ursächlich zu arbeiten und das ganz radikal.

    herzlichst penta
     
  8. agentP

    agentP Forenlegende

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    Seit wann hat die Trennung von Bundesrat und Bundestag etwas mit der Trennung von Legislative und Exekutive zu tun ? Beides sindOrgane der Legislative.
    Das regionale oder besser föderale Prinzip wird durch den Bundesrat doppelt abgebildet hat also sozusagen ein Übergewicht, denn durch die Direktmandate im Bundestag in denen Abgeordnete aus Wahlkreisen gewählt werden, wird das dezentrale Prinzip ohnehin abgebildet.
    Eine strikte formale Trennung von Legislative und Exekutive gibt es in Deutschland ohnehin nicht, denn immerhin hat die Regierung als Exekutive das Recht Gesetzesvorlagen in einem Organ der Legislative nämlich dem Bundestag einzubringen. Allein das widerspricht eigentlich einer strikten Gewaltenteilung.
    Der Bundesrat ist auf keinen Fall ein Grundpfeiler der Demokratie, sondern lediglich ein Grundpfeiler des Föderalismus. Immerhin gibt es genug Demokratien, die so ein föderales Instrument nicht kennen, wie zum Beispiel England.
     
  9. Lyle

    Lyle Großmeister

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    ...
    Wen genau meinst Du damit denn.

    Zur Eingangsumfrage: Warum bitte schön sollte die Regierung nicht durchhalten? Nur weil ein paar Leute meckern und es Deutschland angeblich so schlecht geht.

    Oh Mann. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt mit einem der höchsten Lebensstandards der Welt. Es geht uns so verd* gut dass die junge Generation es sich leisten kann ihre Zeit in Internetforen zu vertrödeln, anstatt die Zähne zusammenzubeißen und sich abzurackern. Das Problem liegt nicht so sehr daran, dass unsere Gesellschaft ausgebeutet wird, sondern das es uns zu gut geht. Wir sind durch den Wohlstand fürchterlich faul und bequem geworden und wenn wir uns jetzt mal wieder ein bisschen zusammenreißen sollen, wird gleich Zeter und Mordeo geschriehen.

    PS: Das geht auch an meine eigene Adresse
     
  10. Don

    Don Ehrenmitglied

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    Nachtrag zu Lyle


    Wenn man täglich Kirschkuchen bekommt, dann weiß man nicht mehr das es "besser" schmeckt als altes Brot.


    Tatsache ist das wir uns einfach nicht mehr so rasant nach vorne entwickeln können, wie dato als die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Entwicklung noch gegeben waren. Wir haben nun einen Punkt ereicht an dem es einfach mal stagniert statt immer nur vorwärts zu gehen.
    Diesen Punkt hätten wir mit JEDER amtierenden Partei ereicht. Das ist nicht von der aktuellen Staatsführung abhängig, sondern sollte doch eher mal etwas globaler betrachtet werden.

    Welches Land schreibt in der aktuellen Zeit die Pluswerte weiter, die es in den letzten Jahren geschrieben hat?

    Mir fällt keines ein, jedoch hat mir vielleicht doch der eine oder andere hier einen Tip.


    mfg
    Don
     
  11. hives

    hives Ehrenmitglied

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    :lol:
    Aha... du findest sie nur unzeitgemäß, sie sollen "in der Versenkung verschwinden" etc., aber zu einer Gegnerschaft bekennst du dich nicht...


    Ich lege es dir nicht auf die Zunge, sondern bediene mich lediglich des rhetorischen Instrumentes Ironie (falls dir das ein Begriff ist), um auf die unangemessene Radikalität deiner Forderungen hinzuweisen...


    Da gebe ich dir recht, ich habe bisher - von ironischen Anspielungen abgesehen - wenig von mir gegeben, was als Argument für die Beibehaltung der Gewerkschaften dienlich wäre...
    Eine Organisation die eine solche demokratische Legitimierung wie die Gewerkschaften besitzt, KANN in einer Demokratie nicht einfach abgeschafft werden :wink:
    Zu diesem Zweck müßte der Begriff "Demokratie" noch eine weitere Zweckentfremdung durchmachen, und bis dahin haben wir noch ein wenig Zeit:

    Ergo: Hetzt gegen die Gewerkschaften, soviel ihr wollt
    Ich sehe es nicht weiter ein, hier als Advokat einer Organisation aufzutreten, die in größerem Maße als alle Parteien demokratisch legitimiert ist, zudem Funktionen als Tarifpartei wahrnimmt und darüber hinaus bei der öffentlichen Meinungsbildung als ein letztes Gegengewicht zum Primat des Marktes vor der Humanitätb wirkt...
    Sollten das diverse Gewerkschaftsgegner hier als Eingeständnis meiner diesbezüglichen Uninformiertheit werten, wünsche ich viel spass... :wink:


    Ja und jetzt?
    Europaweit abgestimmte, harmonisierte Abgabe? Das bedeutet
    1. lange Verhandlungsdauer, bis überhaupt etwas derartiges samt Vollzugs-Instrumentarium installiert werden kann
    2. einen schwammigen Kompromiss, der kaum zu Lasten der großen Unternehmen ausfallen kann...

    Ob das wünschenswert ist, liegt wohl im Auge des Betrachters :wink:

    Imho sollte die Ökosteuer verwandelt werden und in Zukunft stärker große Unternehmen belasten.


    Das war ein SCHERZ, lieber Abbadon, siehe:

    hab lediglich das *lol* vergessen, sorry - ich verpeil das des öfteren, da es nicht in allen Medien üblich ist, Ironie auch noch zu KENNZEICHNEN :wink:
    Hat dir nicht zu denken gegeben, dass ich ein paar Zeilen über Politiker schrieb, und danach hinzufügte: "Falls sich deine Frage auf Politik bezog..."
    Ich werde michin Zukunft bemühen, alle sarkastischen Kommentare zweifelsfrei als solche zu brandmarken!

    Nun, er vertrat die von dir beschriebene Politik vor allem in Vorauschau auf die Bundestagswahlen. Als ambitionseingeschränkter Landespolitiker traf er ganz andere Aussagen, oder nicht?

    Allerdings, da stimme ich dir mal hundertprozentig zu!!!
    Koch ist für mich der unverfrorenste und abstossendste Polititker der CDU (Spendenaffäre, doppelte Staatsbürgerschaft etc.)

    peace
    hives
     
  12. PeterPumm

    PeterPumm Erleuchteter

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    Ich bin kein erklärter Gegner der GewerschaftsIDEE. Nur ihrer aktuellen Umsetzung ist das so für Dich verständlicher?
    Ironie mag für den zweiten Punkt gelten (muss aber, da man den tonfall schwer hören kann bei einem text doch halbwegs erkennbar sein, wenigstens von der formulierung her), der Erste war rhetorisch gesehen keine Ironie, da nichts vorhandes überspitzt dargestellt, sondern frei erfundenes hinzugefügt wurde...

    "bei der öffentlichen Meinungsbildung als ein letztes Gegengewicht zum Primat des Marktes vor der Humanität wirkt... "
    sorry, aber ich sag dazu mal LOL, ebenso wie zu der rhetorischen errichtung der Gewerkschaften als ein demokratisches Bollwerk, legitimer als die Parteien... Au weh...

    Das mit dem schwammigen Kompromiss ist deine Darstellung, und ganz saicher nicht objektiv. Zudem wird das Thema soweiso bei der zunehmenden Europäisiserung über kurz oder lang Angeglichen werden, dann wär das schonmal früher und langfristiger gesichert.
     
  13. argos

    argos Meister

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    Jenseits der Obertonreihe
    Ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt.
     
  14. penta

    penta Meister

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    hallo

    jemand fragte wie ich das mit dem verursacher prinzip meine

    nun ganz einfach erstens sollte jeder unternehmer für sein handeln mit seinem privatvermögen haften , wie kann es sein das die fehler der
    hochbezahlten manager durch die allgemeinheit getragen werden müssen
    und die manager eigentlich immernoch gut dastehn.
    ich selbst leite ein mittelstäxndiges unternehmen seit jahren und hafte bis heut mit meinem privatvermögen.
    Zweitens müssen die unternehmen die sich auf kosten der gesellschaft bereichert haben endlich in die pflicht genommen werden.
    Über jahre hinweg haben grosse firmen ihr personal in die sozialsysteme entsorgt und somit ihren gewinn unverhäxltnismäsig erhöt diese handlungsweise hat uns die schieflage des sozialstaates zum grossenteil mit verursacht , denn das system an sich ist ok nur 6Missbrauch schadet.

    Und das wurde von allen partein geduldet und gefördert.

    Es fehlt in deutschland ein ruck aber eben weder nach recht noch nach links sondern nach vorne . und da heist es nunmal hart durchgreifen
    Unternehmertum fördern und deren verantwortung für die gesellschaft
    festschreiben.
    Wie formulierte es der porschecheff treffend "wenn auf jede frage die markt und gesellschaft stellen die antwort gewinn sein soll dann hat die wirtschaft ihren auftrag verfehlt"

    in diesem sinne
    Herzlichst Penta
     
  15. semball

    semball Erleuchteter

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    Absolut richtig. Der Bunderat ist bloß eine 2. Parlamentskammer und damit fast schon überflüssig.
     
  16. hives

    hives Ehrenmitglied

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    Tolle Argumentation Abbadon :wink: , da kann ich mich nur anschliessen: *LOL*

    Ja, am Besten orientieren wir uns am kleinsten gemeinsamen Nenner...
    Das ist die richtige Einstellung :roll:
     
  17. PeterPumm

    PeterPumm Erleuchteter

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    @Hives

    Du erwartest doch nicht im Ernst, das ich dazu was gehaltvolles schreibe... Im Grunde waren die letzten beiden Male schon Verschwendung.

    Was Dir fehlt ist ein guter Hauch Realismus und politische Erfahrung, sonst würdest Du so einen Schmand nicht schreiben. Auch dein "Kommentar" zu der EU-Richtlinie zeugt von grossem Unverständnis. Es sei denn natürlich, die EU bricht zusammen, dann müssen wir das Gesetz natürlich niemals angleichen. Duuuh...
     
  18. hives

    hives Ehrenmitglied

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    Allerdings :lol:
    Verschwendung, da stimme ich zu! Deine Antworten zur Erinnerung:


    -> Das hättest du dir wirklich besser gespart! :wink:


    -> kein einziges Argument :wink:

    -> Das Wahlprogramm geht auf die von mir angesprochenen Kritikpunkte überhaupt nicht ein :wink: von deiner Seite kommt hierzu nichts mehr...

    -> überholt, Arbeitsbelastung undenkbar... Das sind deine zwei einzigen "Argumente" zur Abschaffung der Gewerschaften ("sollen in der Versenkung verschwinden" etc.)...
    Das erste ist absolut gar nichts, genauso könnte ich sagen: Die CDU ist obsolet...
    Das zweite ist eine seltsame Behauptung, die viel zu schwammig ist, um ernst genommen zu werden, und darüberhinaus höchstens - wenn überhaupt - als produktive Kritik zu organisatorischen Veränderungen - die ich selbstverständlich wie viele andere wünsche - taugen würde.

    Und von all dem abgesehen noch einmal, für alle längeren Leitungen:
    Die Gewerkschaften HABEN eine größere demokratische Legitimation als die Parteien allein schon aufgrund ihrer MITGLIEDER, deren Interessenvertretung sie nun mal sind. (Das dies natürlich nur der Idealfall ist, steht außer Frage, ebenso wie bei Parteien etc.)
    Und der zweite Punkt müsste ja wohl sogar für dich offensichtlich sein:
    Sie sind angesichts der großen Parteien, die allesamt immer weiter auf marktkonforme (hier im Gegensatz zu Gesellschaftskonforme) Linie einschwenken, einfach die einzige(n) große(n) Institution(en) - von NGOs wie Attac abgesehen - die Kritik verlauten lassen.
    Warum sind denn immer mehr Parteien, Institutionen, Medien etc. gegen sie? Weil die Gewerkschaften NICHT gegen die angesprochene marktkonforme Linie sind?
    So viel Ignoranz ist wirklich verblüffend... :wink:

    Diese lächerliche "Diskussion" (dazu gehört ein wenig wenig mehr, als populistische Platitüden zu wiederholen, mein lieber Abbadon... :) wird durch meine Wenigkeit nur deshalb weiter am Leben erhalten, weil ich mich jedesmal über deine ach so "gehaltvollen" Kommentare scheckig lachen kann :wink:
    Mal im Ernst: Glaubst, du, was du hier leistest, kommt auch nur ansatzweise einer Argumentation nahe?
    :lol:

    Bevor ich es vergesse, noch eine Klarstellung zum Thema Ironie:

    Es geht bei der Ironie ursprünglich um den auffälligen Schein der Billigung
    Ironie kann sich selbstverständlich der Phantasie bedienen, sofern sie eine postulierte Idee in ihr Extrem verkehren will. Das ganze ist dann eben eine ironische Übersteigerung einer Idee, einer Methode, eines Extrems, einer Ideologie, eines Konzeptes etc.
    Nie in der Schule gewesen? :roll:

    Der Duden zu "ironisch":
    "durch übertriebene Zustimmung seine Kritik zum Ausdruck bringend"
    alles klar? :wink:

    Jungejunge, was für ein Gebräu aus Fatalismus, Arroganz, Ahnungslosigkeit und Beleidigungen...

    Deine Einstellung ist also: Wir sollten in der BRD KEINE Vorreiterrolle in Bezug auf Umweltpolitik spielen, sollten uns lediglich an zwischenstaatlichen Übereinkunften orientieren, und froh sein, wenn die EU und einen moderaten Kompromiss vorsetzt, der dann 1 zu 1 umzusetzen ist?
    Es ist wirklich kein Wunder, dass die CO2 Emissionen immer noch so hoch sind... :evil:
    Außerdem: Schon mal was vom Subsidiaritätsprrinzip gehört?
    Lässt sich auch auf die staatliche Eigenverantwortung in puncto Umweltpolitik ausweiten!

    Zum Thema Europa kann ich dir ein gutes kleines Büchlein empfehlen, da es dir offenkundig ziemliche an Sachkenntnis sowie dem Verständnis der Zusammenhänge und des Zusammenspiels Gemeinden/Länder/Staaten/EU mangelt, es ist für Einsteiger, leicht verständlich, aber ganz gut:
    "Die Zukunft der europäischen Union"
    erhältlich über die BpB.
    Viel Erfolg!



    Deine Antworten zu lesen war am Anfang interessant, später mitunter recht amüsant, mir bringt das inzwischen nur noch wenig... :wink:
    Jedoch sollte für einige Leser klar werden, wie Argumentation ala CDU aussieht...



    peace
    hives
     
  19. semball

    semball Erleuchteter

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    Allerdings. Gewerkschaften haben ihren Nutzen und den kann auch die CDU nicht wegwischen.
     
  20. PeterPumm

    PeterPumm Erleuchteter

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    @Hives

    Denk doch was Du willst :twisted:

    @Semball

    Gewerkschaften im allgemeinen haben eine Existenzberechtigung, doch im aktuellen Fall, hier in Deutschland, ist es einfach fragwürdig.
    Man macht sich auch selbst lächerlich, wenn man zu einer Zeit, in der kein Geld da ist, noch mehr haben will.
    Wer heute noch glaubt, das die Gewerkschaften die Interessen der Arbeiter vertreten sollte sich nochmal geneur informieren, zumal die Gewerkschaftsangestellten zu denen gehören, die die miesesten Arbeitsbedingungen haben. Schöner Idealismus.
    Man muss sich einfach der finanzpolitischen Realität stellen.
    Bei uns an der Uni sollen jetzt auch die HiWis in die Gewerkschaft gegangen werden, damit sie mehr Geld bekommen. Das einzige Ergebnis ist, das für jedes Geld mehr verdient, ein Arbeitsplatz flöten geht, wie auch auf Bundesebene. Geld fällt ja nicht vom Himmel.