"Geld oder Leben"-Aktion

Aphorismus

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Gaara schrieb:
Ich dachte nur, weil du das System hier "klasse" fändest.

Vergleichsweise ist es ja auch klasse. Nenn' mir auf der Welt ein besseres! Oder zeig' mir, wenn es kein besseres gibt, von mir aus ein besseres, das theoretisch existiert. "Klasse" heißt außerdem nicht "perfekt" und somit auch nicht, dass es nicht noch erheblich verbessert werden könnte.

Gaara schrieb:
Das Problem ist halt, das dies alles über unsere Köpfe hinaus geht, nicht, weil wir zu dumm dafür sind, sondern weil wir dazu erzogen wurden, bzw. uns an alle Lebensumstände so gewöhnt haben.

Das ist eine Annahme, die ich mir nicht in Gänze zu eigen machen würde. Zumindest teilweise ist für die gegenwärtige Situation auch die Natur des Menschen verantwortlich. Und die ist sehr viel schwerer zu verändern, als bisher alle Leute, die ein alternatives politisches System vorgeschlagen und umgesetzt haben, anzunehmen bereit waren. Ich erinnere nur mal an die Kommunisten...

Gaara schrieb:
Wirklich echte Kreativität hat es sehr schwer.

Sehe ich anders. Die Kunst ist voll entfesselter "wirklich echter" Kreativität.

Gaara schrieb:
Man sehe sich mal quasi fast alle Science-Fiction-Filme an. Fast alle Gesellschaften darin haben ähnliche oder historische Gesellschaften zum Vorbild. Ich hoffe halt, dass es eines Tages doch jemand mit richtig abstraktem Denken geben wird, der eine Welt in der Geld nicht regiert entwerfen kann.

Menschen werden immer etwas wollen. Das muss natürlich nicht Geld sein, das können auch Fähigkeiten, Wesenszüge, Transportmöglichkeiten oder Informationen sein. Aber die Schweinereien, die zur Erreichung dieser Dinge angewand werden, werden nicht dadurch verschwinden, dass man Geld abschafft. Das ist eine Illusion, denn Geld ist nur ein Symptom einer sehr viel tiefer liegenden Ursache.
 

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