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Flüchtlinge und ihre Abschiebung mit Hindernissen

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von streicher, 26. Februar 2016.

  1. streicher

    streicher Ehrenmitglied

    Beiträge:
    4.657
    Registriert seit:
    15. April 2002
    Ort:
    middleearth in otherland
    Ja, das wir noch interessant. Ich war überrascht, als ich las, dass es mehr Binnenflüchtlinge gibt als internationale Flüchtlinge. Noch so eine Vervierfach innerhalb von 100 Jahren wird es nicht geben.
    Einbrüche gab es nur um 1000 herum, und im Spätmittelalter wegen Seuchen und Kriege.
    Interessant ist, dass die Bevölkerungsentwicklung in jüngerer Vergangenheit eher überschätzt wurde. Die Kurve der Bevölkerungsentwicklung flacht ab. Die Frage ist freilich: wann und wie ist der Peak?

    Das ist doch der Journalist, der die Verantwortlichkeit des Shell-Konzerns im Niger-Delta in Abrede stellte.
    Laut VTler soll er durch eine "Herzinfarktpistole" umgebracht worden sein.
    Zum Flüchtlingsthema äußerte sich Walter Lübcke und wurde angefeindet - er reagiert auf gezielte Störrufe: „Es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“
    Walter Lübcke wurde tatsächlich ermordet.
    Auf der Feindesliste der NSU stand er auch.
     
  2. Rivale-von-Nogar

    Rivale-von-Nogar Meister

    Beiträge:
    475
    Registriert seit:
    26. April 2006

    Mittlerweile sind es schon 70 Millionen Menschen, die Weltweit auf der Flucht sind. Vor 2 Jahren waren es noch 60 Millionen Menschen. Die Sache gerät völlig aus den Fugen.



    Na da wäre ich mir aber nicht so sicher.



    Das wäre mir ja was ganz was Neues. Zeig mir mal die Grafik wo du das gesehen hast.



    Aber da sieht man es wieder mal, was da für ein Unterschied gemacht wurde. Während es um Walter Lübcke einen gewaltigen Medienrummel gab und zum Teil immer noch gibt, gab es um Udo Ulfkotte nicht das geringste Wort in den Medien.


    Ich wundere mich auch immer, warum es immer nur die Konservativen sind, die sich gegen Merkels Flüchtlingspolitik aussprechen. Es müssten sich normaler Weise auch die ganzen Linken dagegen aussprechen. Das Importieren von Lohnsklaven hat schließlich nicht das geringste mit Sozialismus zu tun. Im Gegenteil – so etwas ist Neoliberalismus Pur.
     
  3. hives

    hives Ehrenmitglied

    Beiträge:
    3.614
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    20. März 2003
    Ich glaube zwar, dass die Wachstumsrate, also relative Zunahme, bereits etwas abgenommen hat, jedoch vor allem zwischen 1965 und 1995... Und die absolute Zunahme nicht, auch wenn einige (nicht alle) Extrapolationen davon ausgehen, dass es bspw. in den nächsten 20 Jahren auch zum Abflachen der absoluten Zunahme kommen wird (dabei geht man offenbar von einer massiven, bisher völlig unbekannten, Reduzierung der relativen Zunahme auf weniger als 1/10 der gegenwärtigen relativen Zunahme, aus - für wie realistisch ich das derzeit halte, lass ich mal offen...), siehe etwa:
    http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52699/bevoelkerungsentwicklung
     
  4. Rivale-von-Nogar

    Rivale-von-Nogar Meister

    Beiträge:
    475
    Registriert seit:
    26. April 2006
    Nun an dieser Grafik ist deutlich zu erkennen, dass es in der Vergangenheit zu keiner Abflachung gekommen ist und somit auch kein Grund zur Annahme besteht, dass es in Zukunft zu einer Abflachung kommen soll. Von einer sogenannten „niedrigen Berechnungsvariante“ (Grafik in grün) ist daher definitiv nicht auszugehen.
     
  5. hives

    hives Ehrenmitglied

    Beiträge:
    3.614
    Registriert seit:
    20. März 2003
    Naja, alle drei Varianten gehen glaub ich von einer zukünftigen Abflachung aus, auch die hohe Berechnungsvariante - der Unterschied ist nur, für wann diese erwartet wird, und ob das für uns beide überhaupt noch relevant sein wird, also für nach 2100 oder deutlich früher. Die Geburtenhäufigkeit weltweit hat sich in den letzten 60 Jahren schon bereits halbiert. Von keiner Form von Abflachung auszugehen könnte langfristig ähnlich unrealistisch sein, wie eine solche schon für 2040 zu erwarten, auch da wir an verschiedene natürliche und vermutlich auch soziale Grenzen kommen werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2019 um 00:43 Uhr