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Die Religionen verstehen: Die Vielfalt der Religionen

Dieses Thema im Forum "Mythen und Aberglaube" wurde erstellt von Solve_et_Coagula, 8. Dezember 2009.

  1. Solve_et_Coagula

    Solve_et_Coagula Anwärter

    Beiträge:
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    Registriert seit:
    8. Dezember 2009
    Die Religionen verstehen: Die Vielfalt der Religionen

    Die Religion ist in erster Linie eine Wissenschaft, die auf der Kenntnis des menschlichen Wesens beruht, so, wie es nach dem Abbild Gottes geschaffen wurde. Man kann also sagen, dass die Grundlagen der Religion im menschlichen Wesen selbst festgeschrieben sind. Als Gott den Menschen schuf, hat er ihm sein Siegel aufgedrückt und der Mensch kann sich, was er auch tut, nicht mehr davon befreien, es ist in seine Struktur eingeprägt. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist der Mensch nicht absolut frei, er kann dieser Einprägung nicht entkommen, diesem Schema, nach dem sein ganzes Wesen gebaut ist. Als Ausgleich wurde ihm die größte Freiheit gegeben, um diese göttliche Vorherbestimmung, die er in sich trägt, zu manifestieren. So erklärt sich die Vielfalt der Religionen, welche je nach Epoche und Ort die verschiedensten und reichhaltigsten Formen angenommen haben.

    Wissenschaft und Religionen gehen zusammen

    Viele geben die Religion auf weil sie denken, dass die Entdeckungen der Wissenschaft all die Wahrheiten der Evangelien widerlegen oder sie auslöschen. Aber sie haben nichts verstanden, denn ganz im Gegenteil unterstreichen die Entdeckungen der Wissenschaft nur die Wahrheiten der Evangelien, die die Wahrheiten der Einweihungswissenschaft sind, was aber übrigens weder die Ordensleute noch die Wissenschaftler verstanden haben. In Wirklichkeit gibt es keinen Widerspruch: Wissenschaft und Religion gehen gemeinsam, und ebenso die Kunst; diese drei sind miteinander verbunden. Die Wissenschaft soll den Menschen Licht, die Religion Wärme und die Kunst ihnen Beschäftigung geben. Da diese drei in der Natur, im Leben, im Menschen miteinander verbunden sind und zusammen arbeiten, darf man sie nicht trennen.

    Eine Religion muss die Entwicklung der Denkweisen berücksichtigen

    Den Christen bleiben ihre heiligen Bücher, das Alte und das Neue Testament, größtenteils fremd. Sie achten und verehren sie; sie sind überzeugt, dass sie vom Göttlichen inspiriert sind, aber all diese vor vielen Jahren geschriebenen Texte entsprechen nicht mehr ihrer Mentalität. Warum? Weil die Gründer der großen Religionen und die Eingeweihten der Vergangenheit für eine bestimmte Epoche gesprochen haben. Selbst wenn es eine Anzahl von Wahrheiten gibt, die für die Ewigkeit gelten, müssen sie in jeder Epoche an die Mentalität der Menschen angepasst werden. Wenn man sie wörtlich nimmt, kann das nur bewirken, dass sie unverständlich oder sogar schockierend wirken. Jesus selbst ist gekommen, um die Lehre Moses weiterzuführen. Er sagte: „Glaubt nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten abzuschaffen; ich bin nicht gekommen, um sie abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen.“ Um lebendig zu bleiben, ist es notwendig, dass eine Religion dem Entwicklungsgrad der Denkweisen Rechnung trägt, denn diese Entwicklung ist von Gott selbst gewollt.

    Eine Religion ist nur eine Form, die der Geist annimmt, um sich zu manifestieren

    Eine Religion ist nichts anderes als eine Form, die der Geist annimmt, um sich zu manifestieren, jedoch bleibt keine Form für immer unverändert. Das Christentum, das im Nahen Osten entstanden ist, hat von Anfang an gewisse Elemente der griechischen und der lateinischen Kultur erhalten. Sie wurden den von der jüdischen Religion vererbten Bestandteilen hinzugefügt, die wiederum selbst von den Religionen der Nachbarländer Ägypten, Mesopotamien usw. beeinflusst wurde… Eine Religion wird niemals aus dem Nichts geboren. Sie empfängt Elemente von vergangenen Religionen. Und sie selbst verändert sich im Laufe ihrer Ausbreitung und entfernt sich weit von ihrem Ursprung. Auf diese Weise haben auch die Völker Afrikas, Amerikas oder Asiens, die zum Christentum bekehrt wurden, Elemente ihrer eigenen Kultur hineingemischt.

    Ob man es will oder nicht, die Religionen wandeln sich. Selbst wenn es immer die gleichen heiligen Texte sind, entsteht eine immer größere Kluft zwischen dem, was die Menschen lesen, und der Art und Weise, wie sie denken und handeln. Evolution ist das Gesetz des Lebens, deshalb ist es nicht vernünftig, hartnäckig die Form einer Religion verewigen zu wollen.

    Die universelle Religion

    Um zu verstehen, was die wahre Religion ist, müssen die Menschen sich dem Licht, der Wärme und dem Leben der Sonne nähern, das heißt, die Weisheit suchen, die erhellt und Probleme löst; die uneigennützige Liebe, die verschönert, ermutigt und tröstet sowie das subtile, spirituelle Leben, das aktiv, dynamisch und mutig macht. All dies, um auf der Erde das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit zu verwirklichen. Diese Religion kann niemand bekämpfen. Wer versucht, sie zu zerstören, der zerstört sich selbst, weil er sich Grenzen setzt. Wenn dieses Verständnis einer universellen Religion die Menschen durchdrungen hat, dann wird die gesamte Organisation des Lebens universell. Es wird keine Trennungen mehr zwischen den Menschen geben, keine Grenzen und keine Kriege. Indem sie die Sonne in ihren erhabenen Offenbarungsformen als Licht, Liebe und Leben erkennen, nähern sich die Menschen immer mehr der Gottheit und machen aus der Erde einen Paradiesgarten, in dem alle brüderlich zusammenleben. Alle sollten die universelle Religion und die universelle Brüderlichkeit akzeptieren, welche die Sonne uns lehrt.

    Omraam Mikhael Aivanhov
     
  2. Gammel

    Gammel Großmeister

    Beiträge:
    810
    Registriert seit:
    20. März 2004
    Ort:
    bavaria
    Religion ist keine Wissenschaft !

    Wo unterstreicht Wissenschaftdie Wahrheit der Evangelien?
     
  3. haruc

    haruc Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.489
    Registriert seit:
    16. Dezember 2002
    Ort:
    Manchester
    Ich hab gerade ein Deja Vu. Hat sich Abhir666 ein neues Buch gekauft und n neues Konto erstellt um die neue, absolute Wahrheit herauszuposaunen. Fragt mich nicht warum aber irgendwie entwickle ich langsam eine abneigung gegen Religion.
     
  4. Angel of Seven

    Angel of Seven Ehrenmitglied

    Beiträge:
    3.562
    Registriert seit:
    23. Juli 2002
    Ort:
    Heaven, Earth and Hell
    Nun ja... das sind Texte der synkretistischen theosophischen religiösen Gemeinschaft der Universellen Weißen Bruderschaft....... kann sich jeder selbst ein Bild machen:

    -http://de.wikipedia.org/wiki/Universelle_Weiße_Bruderschaft-
     
  5. Solve_et_Coagula

    Solve_et_Coagula Anwärter

    Beiträge:
    8
    Registriert seit:
    8. Dezember 2009
    Die wahren Grundlagen der Religion

    Eine universelle Religion besitzt eine wissenschaftliche Grundlage.

    Eine universelle Religion ist gegründet auf dem großen Gesetz der universellen Übereinstimmung. Das ist ein Gesetz, das gleichzeitig physisch, chemisch, magisch und geistig ist und das sich so ausdrücken lässt: Indem man sich mit dem verbindet, was vollkommen ist (vollkommen an Intelligenz, vollkommen an Macht, vollkommen in der Form, vollkommen in der Farbe, vollkommen im Duft, vollkommen an Schönheit), so zieht man selbst den Vorteil aus dieser Vollkommenheit, weil man sie in sich selbst einführt. Dies ist ein unfehlbares Gesetz. Wenn ihr dieses Gesetz einmal kennt, so wollt ihr euch von dieser Idee der Vollkommenheit nicht mehr trennen, denn sonst fühlt ihr, dass ihr etwas in euch selbst kaputt macht. Eine universelle Religion ist gegründet auf der Kenntnis der vollkommenen, wirklichen und beweisbaren Gesetze, die man ja in allen Bereichen der Natur bis in die Tierkunde und Insektenkunde hinein überall angewendet findet. – Nehmen wir an, ihr hättet ein Vorbild, ein Wesen, das für euch eine Gottheit ist. Ihr betet es an, ihr bewundert es, ihr betrachtet es, ihr meditiert über es. – In dem Moment verbindet ihr euch mit der Vollkommenheit, mit der Herrlichkeit und eine großartige, harmonische Welt beginnt sich in euch niederzulassen und ihr wachst, ihr blüht auf, ihr werdet schön und mächtig bis ihr eines Tages ganz genau so seid wie dieses Wesen. Genauso arbeitet dieses Gesetz.

    Wenn eure Religion nur auf Einbildung, auf Aberglauben und Gewohnheiten gegründet ist, die von eurer Erziehung, von der Gesellschaft oder von der Familie stammen, so wird sie weder zuverlässig noch dauerhaft sein. Eine universelle Religion ist gegründet auf der Kenntnis des Gesetzes der Entsprechung. In dem Moment, an dem man dieses Gesetz erkannt hat, versteht man, dass man den Herrn weder deshalb lieben sollte, weil es die Kirche so angeordnet hat noch weil es irgendwo in der Bibel geschrieben steht, sondern weil es eine absolute Gesetzmäßigkeit, eine fabelhafte Gesetzmäßigkeit gibt, dank derer wir selbst es sind, die aus dieser Liebe den Vorteil ziehen und wegen uns auch die ganze Welt.

    Der Beweis, dass dieses Wissen noch nicht in den Köpfen der Menschen Einzug genommen hat, ist die Tatsache, dass zurzeit so viele Christen aus der Kirche austreten. Sie haben nichts verstanden und die Wissenschaft jubelt! Die Religion, so wie diese Menschen sie verstanden haben, hatte keine feste Grundlage. Man braucht jetzt das Wissen der Einweihungslehre. Dieses Wissen offenbarte man klar und deutlich in den verborgenen Einweihungsschulen der Vergangenheit: Der Schüler machte Erfahrungen, er berührte die Wahrheit mit eigenen Händen und dies war ein Wissen, das er anschließend nicht mehr verlieren konnte.

    Omraam Mikhael Aivanhov

    Einfach auf weiter klicken und weiter gehts:
    Die wahre Bedeutung der Religion
    http://www.aivanhov.de/theory/1_universelle_religion.htm
     
  6. Benkei

    Benkei Großmeister

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    Zweifel an Universalität; Praxistauglichkeit

    Namaste!

    Ich hab mal gelernt:
    "Religion ist die Vorstellung des Menschen über seine Stellung in der Welt in Bezug auf höhere Mächte und tiefere Seinsschichten.".

    Es mag zwar religiöse Wissenschaften geben (Theologie, vergleichende Religionswissenschaften und Buddhologie fallen mir hier ein), aber Religion selbst ist wohl kaum eine Wissenschaft.


    Das von Dir vorgestellte/zitierte Religionsbild ist recht einseitig. Wie passen da Religionen ohne monotheistische Grundlage rein, wie beispielsweise einige Hindu-Traditionen, der Schamanismus oder der Shintoismus?
    Noch problematischer wird es dann bei Religionen ohne allmächtige Götter, wie beispielsweise der Buddhismus oder der Taoismus...
    Die Universalität kann also in Frage gestellt werden.


    Eine konkretere Frage:
    Wenn man sich mit den Texten von Omraam Mikhael Aivanhov auseinandersetzt, wie verändert sich das tägliche Leben?

    Spezieller: Hast Du die von Dir zitierten Lehren in Dein Leben integriert? Wie hat sich seither Dein Leben verändert?

    < gasshô >

    Benkei

    PS: Sprechen wir hier von Esoterik oder Religion?
     
  7. Hans_Maulwurf

    Hans_Maulwurf Großmeister

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    Als überzeugtem Agnostiker bin ich ja der Meinung jeder soll das glauben was ihn glücklich macht.
    Wenn ich aber von universeller Übereinstimmung, Vollkommenheit und unfehlbaren Gesetzen lese stellen sich mir die Haare auf.
     
  8. Solve_et_Coagula

    Solve_et_Coagula Anwärter

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    8. Dezember 2009
    Re: Zweifel an Universalität; Praxistauglichkeit

    Namaste! lieber Benkei

    Gerade weil Gott Liebe ist, haben wir doch einen gemeinsamen Nenner, der unabhängig von Gottheiten, monotheistischer Religionsbilder, Religionswissenschaften, Hindu-Traditionen, Schamanismus, Shintoismus bis hinzu Buddhismus oder Taoismus zum Tragen kommt, sogar Atheisten oder Nichtsglaubende werden die Liebe akzeptieren ...

    Das einzige was zählt ist die Liebe :)

    Sobald die Liebe wieder in die Herzen der Menschen zurückkehrt, werden sie niemanden mehr brauchen, der Ihnen die Moral predigt, denn sie wissen von Innen heraus, wie sie sich verhalten, arbeiten, essen, trinken und lieben sollen.

    Sobald die Liebe kommt werden die Religionen verschwinden.

    Sobald man sich mit den esoterischen Lehren der jeweiligen Religionen auseinandersetzt, beispielsweise mit dem esoterischen Christentum (Lehre der Universellen Weissen Bruderschaft, Theosophie, Rosenkreuzer, Steiner, etc.), dem esoterischen Judentum (Kabbala, Lehre der Torah) oder dem esoterischen Islam (Sufismus) wird alles klar. Esoterisch bedeutet ja innerlich, das heisst, wir erkennen Gott in uns selbst sowie auch in anderen, das heisst Gott ist überall, im Geist, wie auch in der Materie.

    Das verbindende Element ist wiederum die Liebe, die wie ein roter Faden alles durchdringt.

    Alle esoterischen Lehren funktionieren nach dem gleichen Prinzip, das heisst: "Behandle die Menschen so, wie Du selbst gerne behandelt werden möchtest!"

    Allein wenn ich fähig bin, meine Mitmenschen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte, setze ich esoterisches Wissen in die Tat um, und das macht die esoterischen Lehren derart kostbar.

    Ich kann alle esoterischen Bücher mit den bestgehüteten Geheimnissen unserer Welt auswendig lernen, doch wenn ich es nicht verstehe, wie ich das Wissen leben kann, bleibt es totes Wissen, und verändert mich nicht im Geringsten. Der Schlüssel dazu ist das Wissen zu leben.

    Deswegen kann ich Dir von ganzem Herzen sagen, das alle esoterischen Lehren wunderbare Hilfsmittel sind, um unserem Erdendasein einen Sinn zu geben. Wir leben in einer grossen Besserungsanstalt und sollten versuchen so schnell als möglich wegen guter Führung wieder rauszukommen :)

    Ich lebe viel bewusster seit ich mich mit esoterischer Literatur und Gott im Speziellen beschäftige, achte ich viel mehr auf meinen Körper, aufs Essen, meine Gesundheit, meine Familie, meine Freunde, Freundin, Bekannte, Foris, etc. Habe viel mehr Verständnis und Respekt für andere Religionen und Ansichten, sei es bei der Arbeit oder auch im Privatleben.

    Ich bin viel dankbarer geworden, ich könnte mich stundenlang beim Universum bedanken für mein wunderbares Leben. Ich verstehe viel mehr die Zusammenhänge in der Welt, warum die Dinge so sind wie sie eben sind. Trotz all des Leides auf unserem Planeten, gibt es einen Grund für alles, im Universum herrscht absolute Gerechtigkeit. Das Universum ist mathematisch korrekt und absolut genial!

    Mein Leben, meine Seele, mein Vermögen, alles was ich besitze habe ich Christus/Gott geweiht, für immer und ewig, ich wünsche mir nichts mehr als am Reich Gottes und Gerechtigkeit auf Erden zu arbeiten ...

    Ich bin selbstständig erwerbend und arbeite nach dem Prinzip "Bezahl mir, was es Dir wert ist", das heisst, wenn ich für jemanden eine Broschüre gestalte, ein Logo entwerfe, beratend tätig bin, bezahlt mir derjenige einfach, was er für richtig hält oder kann ...

    Das Ziel ist, Uneigennützigkeit und Grosszügigkeit zu lernen, um zu geben ohne etwas zu erwarten. Das führt dann dazu, das wir ein gesundes Gottvertrauen entwickeln, ohne gleich die Fassung zu verlieren, wenn mal nicht alles nach Plan verläuft, das schönste dabei ist zu erfahren, dass Gott uns niemals fallen lässt ... geht ein Türchen zu, geht irgendwo wieder ein anderes auf ... das Leben ist wunderschön und reinste Poesie ...

    Alles ist gut :)
     
  9. Benkei

    Benkei Großmeister

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    Platos Höhle
    Re: Zweifel an Universalität; Praxistauglichkeit

    Namaste!

    Liebe, Liebe, Liebe...
    Das ist wieder so ein Wort wie "Gott". Verschiedene Menschen befüllen ein leeres Gefäß mit verschiedenen Auffassungen und geben ihm dann einen gemeinsamen Namen. Nennt man das dann Universalität?
    - Ich glaube nicht.

    Dann einfach das Wort "Gott" durch "Liebe" ersetzten und von einem gemeinsamen Nenner sprechen?

    Religion ist Konzeption. Erklärungsmodelle für die Welt. Manche bemühen dabei Wörter wie "Gott", andere verneinen entsprechende Konzepte. Wo ist die Universalität? Sie liegt eigentlich nur in den Erkenntnissen und Erfahrungen. Universalität endet zumeist dort, wo jemand versucht, seine Erkenntnisse und Erfahrungen in Konzeptionen zu definieren, damit sie auch andere verstehen.

    Sei es drum.
    Warum muss alles auf alle Menschen zutreffen? Niemand ist gleich, niemand ist normal. Ich auch.

    Jein. Sie können wunderbare Hilfsmittel sein - manche Lehre für diesen, manche Lehre für jenen. Nicht alle sind gleich nütztlich für jedermann und manch eine Lehre ist nützlich für niemanden. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie sind keinesfalls "die Wahrheit (TM)" selbst.

    Als kritischer Mensch neige ich ja zum Pessimismus.

    An der "absoluten Gerechtigkeit" habe ich folglich so meine Zweifel. Wenn ich mich so ansehen, dann kann ich absolut nicht einsehen, warum es mir gerechtigkeitstechnisch besser geht, als dem kastenlosen Tagelöhner auf den Straßen von Jaipur, Indien - um es mal etwas krasser auszudrücken.

    Auch habe ich manchmal das Gefühl, dass sich nicht irgendwo Türchen öffnen, wenn wo anders Türchen zufallen, sondern dass immer dann Probleme auftauchen, wenn man gerade andere Probleme gelöst hat ("Am Ball bleiben!"). Das sind dann in meinem Fall natürlich keine weltbewegenden Probleme (wer hat die schon, wenn er Zeit mit Schreiben hier verbringen kann?).

    Naja, nix für ungut.
    Nur nochmal kurz ein paar Gedanken zum Thema.

    Freut mich ansonsten, dass Dir die "Lehren der Universellen Weißen Bruderschaft" weiterhelfen. Ein indisches Sprichwort besagt ja, dass man immer genau die passenden Belehrungen erhält, die man gerade benötigt.

    OK. Bis dann (Du machst ja gerade Pause).

    < gasshô >

    Benkei
     
  10. benicio

    benicio Erleuchteter

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    10. Oktober 2004
    @gammel

    und
    wissenschaft ist keine religion !

    :twisted:

    @Solve_et_Coagula
    nichts ist gut und nichts ist böse.
    alles ist GLEICH-gültig.

    das ist zumindest das was ich heute glaube...

    :wink:
     
  11. Gammel

    Gammel Großmeister

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    bavaria
    Re: Die wahren Grundlagen der Religion

    Koenntest du mir nocheinmal zum mitschreiben fuer langsamdenkende

    (a) das Grosse Gesetzt der universellen Übereinstimmung einfach erlaeutern
    (b) es anschliessend beweisen

    Danke