die moralische führung der usa

forcemagick

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grade eben war in den nachrichten zu sehen wie unser außenminister fischer neben seinem guten freund und kollegen powel stand und etwas vor sich hin schwadronierte von "der moralischen führung der usa" der wir ja bedürften....

ich blickte etwas verwirrt über die weiten des ozeans auf unseren außen und fragte mich von was um himmelswillen spricht der mann?

haben die soldaten der usa mitsamt der us-administration nicht in letzter zeit bewiesen, dass es mit der moral der usa gar nicht so weit her ist?

ist es also moralisch völkerrechtswidrig zu sein? ist das erstrebenswert?

welche werte haben die usa?

was bewegt fischer dazu sich so tief in die darmwindungen des herren powel zu begeben?
 

Qrt

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grade eben war in den nachrichten zu sehen wie unser außenminister fischer neben seinem guten freund und kollegen powel stand und etwas vor sich hin schwadronierte von "der moralischen führung der usa" der wir ja bedürften....

Was wurde denn gesagt ?

gruss
 

forcemagick

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ich habs natürlich nicht mitgeschrieben.... aber frei nach schnauze ging es darum, dass man natürlich sehr schockiert gewesen sei von den geschehnissen und aufdeckungen der letzten tage, dass aber jedoch ( klar sinngemäß ) kein zweifel an der notwendigkeit der moralischen führung sein könne etc. blabla
 

forcemagick

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ach qrt ;) ich wußte dass du so etwas sagen würdest ;) ... irgendwie ist auf dich schon verlass ;)

dann sag mir doch inwiefern die usa eine moralische führungsrolle einnehmen ( sie tun es .... ) sollen... was für eine moral ist es die da so wünschenswert ist ?

eben deswegen auch meine eingangs gestellte frage ... haben sie nicht gerade in letzter zeit deutlich gemacht, dass es mit ihrer moral nicht weit her ist.

ich halte die moral der usa nicht für erstrebenswert und ich glaube nicht, dass die welt der genesung durch das amerikanische wesen bedarf....

ich sehe keine notwendigkeit in der weiteren verbreitung der "moral" die in den usa vorherrscht.
ich halte die werte des us-systems für eher schädlich als wünschenswert...
 

Qrt

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@forcemagick



dann sag mir doch inwiefern die usa eine moralische führungsrolle einnehmen ( sie tun es .... ) sollen... was für eine moral ist es die da so wünschenswert ist ?

Das war aber nicht die Frage . Du meintest , das die Amerikaner keine Moral besitzen würde . Jetzt sagst du , daß die die moralische Rolle übernehmen , was doch quatsch ist . Die Amerikaner haben einen nötigen Krieg geführt , das ist alles . Dadurch die die Demokratie der Amerikaner noch lange nicht am Boden .


dann sag mir doch inwiefern die usa eine moralische führungsrolle einnehmen ( sie tun es .... ) sollen... was für eine moral ist es die da so wünschenswert ist ?

Weswegen ? Wegen dem Krieg , wegen der Demütigung der Irakis ?. Wegen MCRib ?? Musst schon konkreter werden .


ich halte die moral der usa nicht für erstrebenswert und ich glaube nicht, dass die welt der genesung durch das amerikanische wesen bedarf....

Wer meint das , ausser dir ? .

Ausserdem :Du hast die "moralischen Werte" der Amerikaner schon auskosten dürfen . Was ist mit denen ,die das auch wollen , aber nicht dürfen ? . ABer die fragst du ja nicht . Du bist nur gegen Amerika, weil du keine Cheeseburger mehr sehen kannst , nachdem du dir damit den Bauch vollgeschlagen hast .

ich halte die werte des us-systems für eher schädlich als wünschenswert...

Was sagst du dann dazu, das die Werte der Amerikaner mit den unseren nahezu identisch sind ? . Hällst du unsere Werte auch für schädlich ??


gruss
 

Qrt

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Ausserdem lesen sich die Nachrichten zu diesem Thema ein wenig anders , als du dargestellt hast .

Fischer: USA müssen ihre moralische Glaubwürdigkeit zurückgewinnen


Washington - Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat an die USA appelliert, mit einer gründlichen Aufarbeitung des Folterskandals ihre "moralische Glaubwürdigkeit" wieder herzustellen. Fischer sagte am Dienstag nach einem rund halbstündigen Gespräch mit seinem US-Kollegen Colin Powell in Washington, er habe Powell darüber unterrichtet, wie "tief entsetzt" die europäische Öffentlichkeit über die Misshandlungen von irakischen Gefangenen sei. Es sei dringend notwendig, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Die USA müssten ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, da ihre Führungsrolle in der Welt unverzichtbar sei. (AFP)

11.05.04, 18:36 Uhr



Also nix da mit " In den Arsch kriechen "

gruss
 

Danie

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forcemagick schrieb:
ich halte die moral der usa nicht für erstrebenswert
und ich glaube nicht, dass die welt der genesung durch das amerikanische wesen bedarf....

forcemagick schrieb:
der "moral" die in den usa vorherrscht.

Und wie sieht die in der USA vorherschende Moral bzw. das Wesen des Amerikaners aus?
 

_Dark_

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ich hätte das sehr gut gefunden, wenn er dem powell in den arsch gekrochen wäre, allerdings würde ich das nicht so bezeichnen, sondern eher als kluge außenpolitik.
wir sind auf die amis angewiesen, aus fertig
da ist nix mit eigener rolle in der welt oder sonstwas
wir gehören in den westen, und da ist die führungsmacht nummer eins amerika, der wir uns unterwerfen müssen.
so sehe ich das
moralisch ist da natürlich nicht gerade die nummer eins im spiel, aber sowas kann man sich meiner meinung in der diplomatie auch nicht leisten.
dazu geht es um zu viel, und um das wohl zuvieler.
 

OTO

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Und warum kann Europa nicht aufstehen und sich Unabhängig vom der Hand der USA zu machen?

Welch potenzial hätte ein Europa das sich selbst hilft, sich einig ist dabei und sich unabhängig macht von der "Knechtschaft" der USA und ihrer Meinung.
Nur weil die USA ein wirtschaftliches Potzenzial haben heist das ja noch lange nicht das wir uns von ihnen Abhängig machen lassen müssen.
Weil es wurde schon mehr in die neuen EU Staaten Exportiert als in die USA.
 

forcemagick

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Qrt schrieb:
Washington - Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat an die USA appelliert, mit einer gründlichen Aufarbeitung des Folterskandals ihre "moralische Glaubwürdigkeit" wieder herzustellen. Fischer sagte am Dienstag nach einem rund halbstündigen Gespräch mit seinem US-Kollegen Colin Powell in Washington, er habe Powell darüber unterrichtet, wie "tief entsetzt" die europäische Öffentlichkeit über die Misshandlungen von irakischen Gefangenen sei. Es sei dringend notwendig, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden. Die USA müssten ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, da ihre Führungsrolle in der Welt unverzichtbar sei. (AFP)

11.05.04, 18:36 Uhr



Also nix da mit " In den Arsch kriechen "

gruss

nun in der übersetzung die ich gehört habe war durchaus die rede von einer "moralischen führungsrolle" der usa die notwendig wäre.. however sehe ich auch nicht weshalb es überhaupt eine amerikanische führungsrolle geben sollte...

sie übernehmen natürlich eine gewisse moralische führung eben mit ihrer art der moral... unsere gesellschaften haben sich schon gewaltig an die usa angenähert...
das fängt bei der art unserer unterhaltung an ( unsere unterhaltungsmedien sind inzwischen schon stark amerikanisiert ) reicht über diverse ( meiner meinung nach seltsame ) ansichten über soziale gerechtigkeit ( nehmt es von den armen ) und endet noch lange nicht bei der merkwürdigen sitte der political correctness ...

die amerikaner haben ganz sicher keinen notwendigen krieg geführt.... die gründe für den krieg waren mehr als nur an den haaren herbeigezogen ... da wurde gefälscht, gelogen und betrogen, da wurde gedroht und bestochen um berhaupt noch eine koalition der willigen zu schmieden... der krieg selbt machte die welt nicht sicherer ( wie zu erwarten war ist das gegenteil der fall ) und es wurde keine einzige massenvernichtungswaffe gefunden ( deswegen wurde der krieg ja vorrangig geführt ) und eine verbindung al quaida - sadam hussein konnte so wenig hergestellt werden wie ein bezug irak - 11ter september ....

ist es wünschenswert dass die moralischen und gesellschaftlichen vorstellungen der usa auf den rest der welt übertragen werden? das ist in erster linie ja mal eine frage ... klar es impliziert, dass ich mit so einigem nicht einverstanden bin...

ich halte die extrem kapitalistische haltung, die in den usa vorherrscht nicht für wünschenswert ( ein nettes beispiel z.b. das us gesundheitssystem, dass keine skrupel kennt menschen sterben zu lassen, weil sie sich die nötige behandlung nicht leisten können... ich denke es ist durchaus eine frage der gesellschaftlichen moral ob sich solche praxis halten kann... auch die einstellung, dass umweltschutz ein hemmschuh für die ach so heilige kuh wirtschaft und somit für den wunderbaren dollar ist, und deswegen tunlichst zu vermeiden ist...)

ja wer meint das außer mir... genügend menschen... ich denke du hättest kürzlich in berlin bei den globalisierungsgegnern viele gefunden und du findest auch hier auf dem forum wohl so einige

:lol: ja an den cheeseburgern lieg es ;)

mensch qrt ;)

wenn ich mir z.b. die islamische welt so anhöre, dann glaube ich nicht dort die rufe "usa usa bitte schnell mcdonalds für alle" zu vernehmen ;) ...

ich bin gegen die us-regierung und gegen viele elemente des us-lebensstils.. ja ich mag den american way of life nicht all zu sehr ... es geht im leben nicht nur um knete knete und noch mehr knete und ich finde es nicht gut wie dieses ziel allen ins hirn gehämmert wird.. ich finde es nicht gut, dass us-regierungen seit jahrzehnten politische systeme bestimmen, gewählte regierungen stürzen und diktatoren fördern, vorhandene terrorregime fördern und hinterher diese systeme mit viel tamtam bekämpfen... ich trage den us-administratoren nach, dass sie in diversen kriegen eine recht unseelige rolle spielten als waffenlieferanten ( im falle irak gestatten sie ja praktisch ausdrücklich den einsatz von giftgas gegen den iran ... sie lieferten die chemischen kampfstoffe, sie lieferten die logistiker und einweiser... sie lieferten die satelittendaten... )

ja ich halte unsere derzeitigen werte für zunehmend schädlich. ich halte viele elemente unserer moralischen und gesellschaftlichen werte für verlogen, und ungesund ... ich denke die bisherige dominanz der usa haben das kräftig mit unterstützt...

@dani

das wesen des amerikaners kann man wohl nicht sagen... schließlich sind die amerikaner ja durchaus nicht identisch mit den gesellschaftlich hochgehaltenen idealen.. dennoch gibt es wohl offensichtlich diese gesellschaftlichen ideale, die uns und den amerikanern permanent via medien um die ohren geschlagen werden....

ich denke dieses ideal ist ein recht bigottes... waffen für jeden deppen, aber um gottes willen keine drogen und keinen alkohol... und himmel.. der nippel von janet jackson war zu sehen.... aber titten aufblasen ist ansonsten in.... sexsexsex aber bloß nicht dazu stehen ... rauchen um himmels willen überall verbieten weils so ungesund ist aber wenn jemand die 50 000 für eine wichtige op nicht hat dann verreckt er halt und benzin bauen die amerikanischen autos zu abgasen um, dass ich mich frage was bitte die zigarette da noch verschlimmern soll... wir sind die demokratie schlechthin... aber wenn in chile die wahlen verkehrt ausgehen, dann wird halt ein putsch gefördert... alles geht nur um konsum konsum kosum aber um himmels willen ein wohlfahrtssystem mit einer vernünftigen sozialhilfe wäre ja sozialismus pur.. bloß nicht...
bildung ja aber nur für die, die es sich leisten können... hundertausende amerikaner leben unter der armutsgrenze... aber du siehst sie nicht .. sie tauchen nicht in den medien auf....

irgendwo dazwischen ist der idealamerikaner... eine knarre im haus... ein nettes häuschen mit us-fähnchen vor der tür... nicht etwas zwei oder drei jobs sondern nur ein einziger gut bezahlter... gottesfürchtig und er/sie steht auf und hält sich das patschhändchen an die pumpe wenn die hymne spielt...
 
G

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OTO schrieb:
Weil es wurde schon mehr in die neuen EU Staaten Exportiert als in die USA.

Du meinst jetzt importiert oder? Ansonsten müsste es "aus den neuen EU Staaten exportiert" heißen.

@topic:
Ich glaube Fischer "muss" sowas sagen. Wahrscheinlich ist das nichtmal seine Meinung, aber er hat viel zu verlieren, er will einfach keinen Konflikt mit den Amerikanern und er repräsentiert schließlich das deutsche Volk dort.

Das muss man dem Mann mal zu gute halten. Jeder würde sich wahrscheinlich gleich verhalten um seinen Job nicht zu verlieren.

Z
 

forcemagick

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weshalb brauchen wir eine führungsmacht?

sind wir demokraten? wie es uns ja immer erzählt wird.. wir leben in einer demokratie... aber weltpolitisch haben wir einen führer????
 

forcemagick

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Z schrieb:
OTO schrieb:
Weil es wurde schon mehr in die neuen EU Staaten Exportiert als in die USA.

Du meinst jetzt importiert oder? Ansonsten müsste es "aus den neuen EU Staaten exportiert" heißen.

ich glaube er meint ( wenn ich mal kurz vorgreifen darf.. korrigier mich wenn ich das falsch interpretiere ) aus der alten eu exportiert in die neuen eu staaten .... der innereuropäische import export überwiegt demnach die bedeutung des eu-usa import-export-verhältnisses ...
 

_Dark_

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@forcemagick
ich denke schon auch dass du in allem was du schreibst recht hast
nur meine ich dass du diese ganzen entwicklungen an einem maßstab hältst, der sehr moralisch und auch menschenwürdig ist.
erschreckende realität ist aber nun mal, dass es nie so etwas wie einen gerechten kapitalismus oder eine weltpolitik, die nicht des geldes und der gier nach macht getrieben wird, sondern sich auch an moralischen gesichtspunkten messen lassen muss.
und genau deshalb macht es keinen sinn, sich idealistischen ideen oder etwas in der richtung hinzugeben, weil man es denke ich nicht mehr schaffen kann, eine menschliches und humanes system in der welt aufzubauen.
naja, pessimistisch aber doch realitätsnah meine ich
 

forcemagick

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_Dark_ schrieb:
erschreckende realität ist aber nun mal, dass es nie so etwas wie einen gerechten kapitalismus oder eine weltpolitik, die nicht des geldes und der gier nach macht getrieben wird, sondern sich auch an moralischen gesichtspunkten messen lassen muss.
und genau deshalb macht es keinen sinn, sich idealistischen ideen oder etwas in der richtung hinzugeben, weil man es denke ich nicht mehr schaffen kann, eine menschliches und humanes system in der welt aufzubauen.
naja, pessimistisch aber doch realitätsnah meine ich

du hast recht was die erschreckende realität angeht... aber ich möchte dir widersprechen in punkto der sinnlosigkeit sich aktiv mit alternativen zu befassen... will heißen ... an alternativen zu arbeiten.. sie zu ersinnen und zu versuchen sie zu verwirklichen ... auch wenn ich dir wieder recht gebe... ich bin den größten teil des tages auch pessimistisch was das angeht ;) .. ich befürchte auch dass der weg ins schlimmere geht...

allerdings möchte ich das zumindest nicht widerspruchslos hinnehmen.... hinnehmen muss ich es größtenteil eh schon....

und wer weiß ... vielleicht ergibt sich ja doch noch eine chance zumindest ein bisschen mehr gerechtigkeit und humanität zu fördern .... ich möchts nicht ausschließen wenn ich auch nicht empfehlen kann darauf zu hoffen ;) ( schmerzhafte enttäuschungen sind nicht angenehm ) ...
 

TheUnknown

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Qrt schrieb:
dass aber jedoch ( klar sinngemäß ) kein zweifel an der notwendigkeit der moralischen führung sein könne etc


Was hast du ? Stimmt doch .


gruss

*lol*

Qrt ... hab ich dich schon wieder erwischt?!!
...komm, halt den Kopf her!

War nur ein Schmäh! *tätschel*
Ich könnt dir ja NIE wehtun. *streichel*
Hier ein kleines Leckerli für unseren treuen Qrt!

*bietet Roten Hering an*

@all
Sind richtig hartnäckig die Viecher wenn sie mal Blut geleckt haben, gell? *fg*

Kein weiterer Kommentar darüber.


Moral ist ein Wort.
Moral, ist für Amerikaner schon lange nur mehr ein Wort.
Die meisten denken sich nicht viel dabei, denn bei einer solchen Landesgrösse kommt sich der Einzelne viel zu klein vor als das er sich verantwortlich fühlen könnte wenn seine Regierung, die er nicht gewählt hat, ein paar Soldaten in ein Land schickt einen Krieg zu führen der eigentlich immer nur Gut sein sollte.
Er lehnt es anfangs vielleicht ab und beschäftigt sich nicht damit weil darüber reden meist nicht recht erwünscht ist, oder er findet irgendwann gefallen und lernt diesen Wahnsinn gut zu finden weil er damit Anerkennung von anderen bekommt die demselben dmäonischem Geschwafel verfallen sind. Keiner bekommt in Amerika beifall wenn er unangenehme Fragen über Verletzungen der Menschenrechte stellt, Menschenrechte, die Amerika nach wie vor nicht anerkennen will (man sieht ja jetzt wiso sie nicht wollten)

Auch an ihren gewählten Vertretern erkennt man, das Schauspielerei und Lügen in der Politik einfach am Besten ziehen derjenige mit weniger Skrupel auf dauer am längeren Ast sitzt.

Tja, Doppelmoral ist ach eine Moral ... oder zwei ...oder drei ....
 

OTO

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forcemagick hat mich schon richtig verstanden.
So habe ich das gemeint.


Warum brauchen wir den überhaupt eine andere Nation als Führung? Ist das deutsche Volk wohl zu blöd?
Aber wenn ich mir die Politker so anschaue dann kann ich das leider nur bejahen.
 

forcemagick

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OTO schrieb:
Warum brauchen wir den überhaupt eine andere Nation als Führung? Ist das deutsche Volk wohl zu blöd?
Aber wenn ich mir die Politker so anschaue dann kann ich das leider nur bejahen.

tja.. ;)

wenns dann mal wenigstens eine fürhungsnation wäre, die bessere politiker hätte als wir ;) ...

ja aber spaß beiseite...

mir will das mit einer "fürhungsmacht" auch nicht in den kopf....

wir haben einen weltsicherheitsrat... wir haben die un .. wir haben eine un-präsidenten.. doch was hilfts wenn sich z.b. die usa einen teufel drum scheren was dort so geredet wird... wenn auf der anderen seite sich dort niemand wirklich traut der "fürhungsmacht" mal richtig die meinung zu geigen... ( mal vereinzelt ein vertreter ) ...

wir bürger deutschlands gehen wählen .... ja als europäer wählen wir sogar ( total für die katz zwar, weil die eu nicht all zu volksdemokratisch organisiert ist ) ein europaparlament... aber bitte wir sollen uns der marschrichtung der "fürhungsmacht" unterordnen.... zumindest weitgehend ( mal ein aufmucken ist schon grad so gestattet ) ..... wir haben einen weltgerichtshof.... aber wenn sich die "führungsmacht" schlicht weigert diesen gerichtshof anzuerkennen, dann haben wir das zu akzeptieren...

nein ich denke auch wir brauchen diese "fürungsmacht" deren präsidenten neuerdings von richtern eingesetzt werden ( hoffentlich war das ein bedauerlicher ausrutscher ) nicht.... wir müssen uns nicht "unterwerfen" .... oder steht denn eine massive drohung im raum ( vergleichbar dem "wir werden zur not gewaltsam einen us-bürger befreien, wenn der weltgerichtshof es wagen sollte .... " ) ?
 

samhain

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@forcemagick

was bewegt fischer dazu sich so tief in die darmwindungen des herren powel zu begeben?

stinkt zwar, ist aber schön warm..

mmhh...ich weiß jetzt gar nicht, was ich zuerst aufgreifen soll...
nehmen wie mal "führungsmacht".

führungsmacht: wieso, weshalb, warum?

wieso muss es das geben?

wo viel macht auf einem haufen ist, da ist auch missbrauch.

warum soll ich mich als einzelnes land unter eine führungsmacht begeben, unterordnen, was früher oder später einen konflikt bedeutet? die führungsmacht sieht erstmal alles von ihrer warte aus: was nützt MIR bzw. meiner idee, welche weitreichenden (in erster linie mir nützenden)pläne gilt es in angriff zu nehmen/umzusetzen usw.
die führungsmacht hat, sonst wäre sie ja keine, in erster linie ihren eigenen vorteil im kopf.
können andere davon profitieren, ist das gut, ist aber nicht die hauptsache. die hauptsache, der schwerpunkt ist das, was die führungsmacht vorgibt. wenn es dann interessenkonflikte wirtschaftlicher oder moralischer art gibt, wird immer der "kleinere", der vasall den schwarzen peter ziehen. er zeigt sich uneinsichtig, er ist nicht in der lage die vorgaben entsprechend der führungsmacht umzusetzen oder er zeigt wohlmöglich moralische bedenken. dann kommt er irgendwie in die bredouille.
am beispiel irakkrieg hat man sehr gut nach vollziehen können, mit welchen mitteln eine führungsmacht ihre vasallen dazu bringen wollte/ konnte, an einem feldzug teilzunehmen, von dem die wenigsten wirklich überzeugt waren.

das sind eben die risiken, wenn man sich einer führungsmacht verschreibt. in diesem sinne kann man übrigens auch diesen riesigen, oft völlig schwachsinnig agierenden europäischen apparat beschreiben...

@dark

und genau deshalb macht es keinen sinn, sich idealistischen ideen oder etwas in der richtung hinzugeben, weil man es denke ich nicht mehr schaffen kann, eine menschliches und humanes system in der welt aufzubauen.
naja, pessimistisch aber doch realitätsnah meine ich

ach dark...:wink: du hast letztens mal irgendwo geschrieben, das du in der zwölften klasse bist, also schätze ich mal so 18/19 jahre alt. du bist also einer von denen, die angeblich die zukunft "gestalten" werden.
ich sehe bei dir, das du dir da so ganz individuell und mit wohlmöglich eigener meinung keine großen hoffnungen machst.
lieber mit all den anderen fischen mit dem strom schwimmen...so lange es gut geht.

was ist, wenn irgendwann ausgerechnet du ( oder dir nahestehende) ins netz gerätst/geraten?
wenn es nicht mehr die "anderen" betrifft, die nun mal als opfer bzw. späne hinten rüber fallen (wo gehobelt wird fallen späne...)- würdest du dann auch noch so denken?

ich möchte nochmal ganz allgemein etwas zu dem mythos sagen, europa bräuchte die USA (und müsste sich dementsprechend anpassen):

alles großer quatsch- es ist eher umgekehrt.

wie hier schon angesprochen, wird im europäischen binnenmarkt wesentlich mehr umgesetzt.
die USA sind hoch verschuldet...sie hängen eigentlich von den anderen ab- nicht umgekehrt.

deswegen verstehe ich diesen "schmusekurs" europas auch nicht.
sollten sich die USA noch weiter "entpuppen" wird sich das irgendwann bitter rächen.

Zitat forcemagick:

sind wir demokraten? wie es uns ja immer erzählt wird.. wir leben in einer demokratie... aber weltpolitisch haben wir einen führer????

widersprüchlich...wie so vieles. die wörter sind nur noch leere hüllen- jeglichen ursprünglichen inhalts beraubt.

a ich halte unsere derzeitigen werte für zunehmend schädlich. ich halte viele elemente unserer moralischen und gesellschaftlichen werte für verlogen, und ungesund ... ich denke die bisherige dominanz der usa haben das kräftig mit unterstützt...

du sagts es...man importiert ja schon heftig...unser gesundheitssystem wird sich von dem der USA bald nicht mehr groß unterscheiden und der ganze andere rest folgt auch stante pedes.

zum schluss noch ein artikel über obdachlosigkeit und armut in new york...denkt nicht, es wären die üblichen verdächtigen...das betrifft leute die vormals in gut dotierten jobs gearbeitet haben und nun überflüssig geworden sind....bald auch auf diesem sender...wetten?

Der schnelle Abstieg in New York

Jung, intelligent, obdachlos

Ein schwaches soziales Netz lässt Arbeitslose in den USA in kurzer Zeit tief fallen – nun finden sich immer mehr Frauen und Familien unter den Obdachlosen der Stadt.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/466/31435/
 

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