Edo schrieb:
Der Zins zwingt die Wirtschaft zum Wachstum wegen der Inflation.
Das sehe ich anders. Wer das mit dem Wachstum nicht hinbekommt, kann immer noch pleite gehen, dann ist die Wirtschaft geschrumpft und die Kreditsumme untergegangen. Schulden sind zwar ein Anreiz zu wirtschaftlichem Erfolg, aber sie garantieren ihn nicht. Und auch ohne Zinsen gäbe es genug Anreize, die Wirtschaft wachsen zu lassen. (Da ist ja auch noch die Tilgung, nicht wahr? Und seine Umstände verbessern will man ja auch.)
Desswegen si es auch möglich Geld auf ne Bank zu legen und von den Zinsen zu leben. doch das Geld muss wo her desswegen muss ein Wirtschaftswachstum herrschen.
Man kann auch Land kaufen und von der Grundrente leben. Wo ist der Unterschied? (Es gibt keinen, deshalb propagieren diue gesellianer nicht nur ein Zinsverbot, sondern auch die Enteignung allen Landes.)
Ich finde, jeder sollte selbst entscheiden, ob er sein Geld mit oder ohne Zinsen verleiht. Du bist für ein Zinsverbot. Deshalb meine Frage: Wie soll es funktionieren? Welcher deutsche ordentliche Wirtschaftsprofessor befürwortet das und wo lehrt er?
Die 3te Welt LÄnder haben schon lange ihr Geld welches sie sich ausgelichen haben in Form von Zinseszinsen zurückgezahlt und noch immer die gleichen Schulden.
Irgendwie find ich es Perver du nicht...
Ich finde es pervers, wenn Machthaber das Geld ihrer Untertanen anderen Machthabern leihen und deren Untertanen für die Rückzahlung haftbar gemacht werden. Wenn man aber immer nur Zinsen zahlt und nie tilgt, werden die Schulden eben nicht weniger. Das ist bei Mietwagen nicht anders. Ich habe noch nie erlebt, daß die Abnutzung des Mietwagens den Mietzins mindern würde...
Und was hat dass damit zu tun das niemand in Deutschland invesitert??
Ich sehe keinen Zusammenhang.
Ich auch nicht. In Deutschland würde aber niemand mehr investieren, wenn wir die Unternehmensgewinne abgriffen, um Arbeitslosen € 1.000,- pro Monat zu zahlen.
Heute wird man nur reich durch spekulationen d.h.Geld das eigentlich keinen Wert besitzt da es im Faktor 1000:1 zum Vergleich was wirklich an Waren gehandelt wird ist.
Ich empfehle die Lektüre von Kostolany oder Walter Krämer. Spekulanten leben vor allem vom Geld anderer Spekulanten. Gute Spekulanten machen in 49% der Fälle Verlust.
Natürlich läßt sich an der Börse jede Menge unverdiente Kohle machen. Das ist vor allem eine Folge der Inflation. Wer das Inflationsgeld als erster hat, macht Geweinn damit, den letzten beißen die Hunde. Im Westen fließt es zuerst an die Börse. Der Internetboom war z.B. eine reine Inflationsblase.
@ Believer:
Wie kann man für Anarchie eintreten und den Schlächter Ernesto "Che" Guevara im Avatar führen, der eine stalinistische Diktatur maßgeblich mitaufgebaut und zu seinem Vergnügen Freiheitskämpfer erschossen hat, freilich erst, wenn sie an einen Pfahl gefesselt waren?
(Denn seine letzten Worte waren bekanntlich: "Töttet mich nicht, ich bin Che! Ich bin lebend mehr wert als tot!")