Was passiert ohne den Menschen?

Ein_Liberaler

Forenlegende
Mitglied seit
14. September 2003
Beiträge
9.777
Zerch schrieb:
"Und was sollte Sibirien verseuchen? Was den Kongo?"

-Niederschlag aus den Wolken und Luftverschmutzung generell.Militärische Testgebiete , Abholzung , Goldsucher usw.
Wir haben nunmal einen einzigen Wasserkreislauf.Durch Verdunstung und Niederschlag können sich Gifte verbreiten.
Verdunstung = Destillation. Ich glaube, Stäube sind gefährlicher. Ansonsten vermute ich, daß wir diese riesigen Gebiete allenfalls partiell verseuchen können.

@ Angel: Gut, wenn Du es so siehst. Daß Kernbrennstäbe sich zum Erdkern "durchschmelzen" könnten, ist mir neu.

woelffchen schrieb:
Schließlich wurden doch sogar an den Polen radioaktiver Niederschlag von den A-Bomen-Tests, Dioxin usw. gefunden.... ???
Gut, aber wer ist daran gestorben? Die Pilze und Wildsauen, die man nach Tschernobyl immer noch nicht essen soll, scheinen ja selbst keine schädlichen Folgen zu spüren. Wenn sich das Zeug dermaßen fein verteilt, ist es wohl nicht mehr besonders schädlich.

Sollten die Menschen verschwinden, glaube ich, daß wohl die Ameisen das Rennen machen würden.
Welches Rennen?
 

Angel of Seven

Ehrenmitglied
Mitglied seit
23. Juli 2002
Beiträge
3.560
Ein_Liberaler schrieb:
@ Angel: Gut, wenn Du es so siehst. Daß Kernbrennstäbe sich zum Erdkern "durchschmelzen" könnten, ist mir neu.
itte Juni gab die Europäische Kommission grünes Licht für den Bau des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) von Olkiluoto (Finnland). Der Bau des Kraftwerks mit einer Leistung von 1600 Megawatt wird 2005 beginnen, im Jahr 2009 soll der Reaktor Strom liefern. Anfang Juli folgte dann der richtungsweisende Beschluss des französischen Parlaments. Der Stromkonzern Electricité de France (EDF) wird aufgefordert, einen Standort für den Bau des EPR auszuweisen. Es wäre die erste AKW-Bestellung in Frankreich seit 22 Jahren.

Neu ist an dem Reaktortyp allenfalls eine "Keramikschüssel" unter dem AKW. Im Falle einer Reaktorkatastrophe soll beim Schmelzen der Brennstäbe das "China-Syndrom" verhindert werden, das Einsickern der todbringenden Glut in den Untergrund. Das Störfallrisiko aber bleibt und der Atommüll auch.

www.kernenergie.de
Doch selbst in den eigenen Reihen schlägt ihm Skepsis entgegen. Denn in zweierlei Hinsicht haben die Siemens-Framatome-Techniker ihr Ziel verfehlt.
Einst waren sie angetreten, einen absolut katastrophensicheren Reaktor zu entwickeln. Inzwischen sind sie von diesem Versprechen abgerückt.
Zwar beteurn sie, es sei ihnen gelungen, einige Schreckszenarien auszuschließen - etwa das sogenannte China-Syndrom, bei dem sich geschmolzene Kernlava durch das Betonfundament des Reaktorbehälters frißt.
Bei anderen Unfallvarianten hingegen mußten sich die Ingenieure mit konventionelleren Lösungen begnügen. Katastrophen, "deren Beherrschung nicht möglich erscheint", so Fabian, "werden durch technische Vorkehrungen so unwahrscheinlich gemacht, daß ihr Eintreten praktisch ausgeschlossen werden kann". Im Klartext: Der Super-GAU ist möglich, es bleibt ein, wenngleich geringes, Restrisiko - wie bei den Altmeilern.
Der SPIEGEL, Nr. 6, 08.02.99
Das China-Syndrom ist eigentlich eine "Utopie", die aber auch von den Erbauern moderner Kraftwerke ernstgenommen wird.


LG


AoS
 

Element

Neuling
Mitglied seit
19. Mai 2005
Beiträge
2
arius schrieb:
Die geistige Welt ließ es nie zu einen SuperGau kommen und wird es auch nicht! Ersichtlich wurde dies zum Beispiel dadurch, dass die Atombombe erst ca. 30-60 Jahre später erfunden wurde, zuvor hätte es in der Tat noch zu einem Auslöschen der Menschheit führen können...
Meine Aussage war nicht ohne Grund reine Hypothese ;) Der Mensch ist von Heute auf Morgen durchaus fähig den Planeten zu zestören doch Geheimnisse offenbaren sich nur dann wenn sie nicht zu schaden führen.

arius schrieb:
Die geistige Entwickling hinkt zwar der wissenschaftlichen Entwicklung hinterher, aber das hat mit Einstellungen zu tun, die im Laufe der Zeit durch materialistisches Denken in Glaubensdingen und getrennte Betrachtungsweisen entwickelt wurden.
Die wissenschaftliche Entwicklung ist immer ein Teil der geistigen. Es kommt nur auf die Richtung an in die sich diese Entwicklung vollzieht.

arius schrieb:
Es dürfte klar sein, wer es ist, der Interesse daran hat, den Aufstieg des Menschen durch solche Panikmache zu bremsen, kein anderer als der 'Vater der Lüge', wie ihn Christus bezeichnete...
Oho und wer ist das? ;)

woelffchen schrieb:
Lieber an der Spitze der Nahrungskette als mittendrin
Das ist die dumme und Egoistische einstellung mit der der Mensch zu dem geworden ist, was er heute ist.
 

Trasher

Forenlegende
Mitglied seit
10. April 2002
Beiträge
5.842
Ich finde die Vorstellung beängstigend, dass Atomkraftwerke ohne menschliches Einwirken einfach explodieren. ;)
Hab zwar mit der Atomkraft nix am Hut, aber komplexe Systeme werden im Idealfall immer so gebaut, dass der Sollzustand weder mutwillig noch ungewollt verlassen werden kann. Noch unbekannte Systemzustände mal vernachlässigt, sollte die Notabschaltung selbst eines Atomkraftwerks problemlos automatisch vonstatten gehen.

Eher brennen die Städte durch Blitzschlag nieder.

In einem dichten Wald in Spanien haben wir mal eine verlassene Ortschaft gesehen, die bereits völlig von der Natur vereinnahmt wurde. Bis auf senkrechte Mauern und Zwischenböden stand da nicht mehr viel.

Allein unsere Straßen würden schon nach wenigen Jahren völlig von Pflanzen zerlöchert.
Was passiert wohl langfristig mit den Stauseen?
 

woelffchen

Meister
Mitglied seit
9. Dezember 2003
Beiträge
424
@Ein_Liberaler:

woelffchen hat folgendes geschrieben:
Schließlich wurden doch sogar an den Polen radioaktiver Niederschlag von den A-Bomen-Tests, Dioxin usw. gefunden.... ???


Gut, aber wer ist daran gestorben? Die Pilze und Wildsauen, die man nach Tschernobyl immer noch nicht essen soll, scheinen ja selbst keine schädlichen Folgen zu spüren. Wenn sich das Zeug dermaßen fein verteilt, ist es wohl nicht mehr besonders schädlich.
hey, du hast grad die Lösung für das Atom- und Sondermüll-Problem gefunden !


Zitat:
Sollten die Menschen verschwinden, glaube ich, daß wohl die Ameisen das Rennen machen würden.


Welches Rennen?
Das Rennen um die Weltherrschaft – bzw. darum wer die nächste „intelligente“ Spezies wird.
 

Ein_Liberaler

Forenlegende
Mitglied seit
14. September 2003
Beiträge
9.777
woelffchen schrieb:
hey, du hast grad die Lösung für das Atom- und Sondermüll-Problem gefunden !
Bedauerlicherweise nicht. Da wir wesentlich länger leben als Wildsauen, haben wir auch wesentlich mehr Zeit, Schadstoffe im Körper anzusammeln. Bis wir das erste deformierte Kind bekommen, ist die Wildsau glückliche Ururgroßmutter. Außerdem wollen wir gesund und komfortabel leben, nicht bloß überleben. Was für die Natur insgesamt kein Problem ist, kann für uns Menschen ein gewaltiges Problem sein.


Das Rennen um die Weltherrschaft – bzw. darum wer die nächste „intelligente“ Spezies wird.
Weltherrschaft ist ein sehr menschlicher Gedanke. Und wenn die Ameisen bisher nicht intelligent geworden sind, wieso sollten sie auf einmal? Überhaupt, Intelligenz in dieser Massengesellschft, wo der Einzelne genau nichts zählt und nur ein, zwei Jahre lebt, wenn's hochkommt?
 
Oben