Sarrazin Gegner machen Werbung für sein neues Buch

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Nach Tumult durch Störer wird Sarrazin-Lesung abgebrochen

..Tumultartige Szenen am Sonntagvormittag im Berliner Ensemble: Bei einer geplanten Lesung des ehemaligen Berliner Senators Thilo Sarrazin verzögerten Störer lautstark den Beginn der Veranstaltung. Schließlich wurde die Lesung abgebrochen. Demonstranten hatten im Vorfeld zu Kundgebungen gegen den umstrittenen Buchautor aufgerufen. Rund 100 Menschen waren den Aufrufen gefolgt und vor das Berliner Ensemble gekommen. Sie demonstrierten gegen Sarrazins Buch "Der neue Tugendterror"...

Die Leitung des Berliner Ensembles hat dann zur Beruhigung der Lage einer Demonstrantin ein Rederecht eingeräumt. BE-Direktorin Jutta Ferbers holte die Demonstrantin auf die Bühne und ließ sie sprechen. In der Hoffnung, anschließend mit der Veranstaltung beginnen zu können. Nachdem die Aktivistin öffentlich ihre Meinung kundtun konnte, haben sich die Störer aber dennoch geweigert, das Gebäude zu verlassen....

Daraufhin brach die Geschäftsleitung die Veranstaltung ab. "Wir beugen uns dem Meinungsterror der Demonstranten", sagte BE-Direktorin Jutta Ferbers. "Wir wollen aber nicht, dass irgendein Mensch mit Polizeigewalt aus dem Berliner Ensemble geschafft wird."
Sarazin, der sich in seinem neuen Buch, das sich in erste Linie mit Meinungsterror beschäftigt und mit dem, was mit Leuten passiert, die unliebsame Wahrheiten öffentlich aussprechen hätte sich keine bessere Werbeveranstaltung wünschen können.

Diese "Gegner" haben genau das gemacht, von dem sie behaupten, es würde gar nicht existieren. Meinungsterror gegen das aussprechen von unliebsamen Wahrheiten.

Ich bin einigermaßen sprachlos über so viel offenkundige Dummheit.
Die sind so hohl in ihrem blinden Haß auf alles, was außerhalb ihrer eigenen Ideologie liegt, daß sie noch nicht mal gemerkt haben, daß sie sich selbst zu willfährigen Werbefiguren von Sarazin machen.

http://www.morgenpost.de/berlin-akt...=google.editorspick&google_editors_picks=true
 

dkR

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Sarrazin widerlegt sich doch auch selbst.

Er schreibt ein Buch, was laut seiner eigenen These nicht geschrieben werden darf, veroeffentlicht es mit Bestsellergarantie und veranstaltet eine bundesweite Lesereihe, in der er genau das macht, was man laut ihm nicht machen darf.
 

hives

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Auch da es ja offenbar eine kritische Podiumsdiskussion werden sollte, und den Demonstranten spontan ein Redebeitrag eingeräumt wurde, verstehe ich das Vorgehen nicht ansatzweise. Selbst wenn man mal von Meinungsfreiheit, kritischer Debatte etc. absieht, stimme ich schech absolut zu: dass man rein praktisch betrachtet positive PR für ihn macht und seine Thesen illustriert, sollte doch auf der Hand liegen.

Und auch wenn man Cicero in der rechten Ecke verorten sollte, hätte man doch schnell in Erfahrung bringen können, dass der Umgang mit Sarrazin durchaus (vielleicht überraschend) kritisch ist und das keine reine Werbeveranstaltung werden sollte:
„Warum ich doch recht habe und alle anderen Idioten sind“ wäre der treffendere Titel für dieses Buch gewesen, das vor Selbstzufriedenheit nur so strotzt und sich dabei nicht entscheiden kann, ob es denn nun eine Polemik oder eine Analyse sein will. Darin ähnelt es in seltsamer Weise den Werken Alice Schwarzers.
Thilo Sarrazin - Vom ewigen Opfer des Tugendterrors

(Wenn ich mich richtig erinnere ist der Text übrigens von einem Autor, der an anderer Stelle bspw. behauptet, dass die Grünen nicht aus Umweltschutzgründen gegen Plastiktüten sind, sondern weil sie was gegen die Unterschicht haben...)
 
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dkR schrieb:
Sarrazin widerlegt sich doch auch selbst.

Er schreibt ein Buch, was laut seiner eigenen These nicht geschrieben werden darf, veroeffentlicht es mit Bestsellergarantie und veranstaltet eine bundesweite Lesereihe, in der er genau das macht, was man laut ihm nicht machen darf.
Da hast du was falsch verstanden.
Es geht in dem Buch nicht darum was man veröffentlichen darf/kann und was nicht, sondern darum, was passiert wenn man es tatsächlich tut. Und genau das haben wir ja gesehen. Im besten Fall wird man von einem randalierenden Pöbel mundtot geschrienen.
 

Simple Man

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Oh bitte, genau ... der Herr Sarrazin ist jetzt mundtot und keiner diskutiert mehr seine Behauptungen. :roll:

Lustigerweise will Sarrazin selbst ja nicht diskutieren ... durch jeden, der gegen ihn argumentiert, fühlt er sich in seiner Annahme, dass seine Meinung unterdrückt wird, bestätigt; ebenso dadurch, dass man gar nix dazu sagen will, denn dann schweigt man das Thema ja tot ... nein, Sarrazin will den willfährigen Applaus des Pöbels, weil ihm nichts anderes mehr geblieben ist, nachdem er sich mit seinem Stammtischgebrabbel selbst aus jenen intellektuellen Kreisen katapultiert hat, zu denen er sich zugehörig fühlt.

(Dass du, shechinah, die spinnerten Behauptungen und die Kritikimmunisierung von Sarrazin als Wahrheit ansiehst, verwundert wiederum kein Stück ...)
 
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Simple Man schrieb:
Lustigerweise will Sarrazin selbst ja nicht diskutieren ...
Aber genau dafür war er ja zu der Veranstaltung des Magazins "Cicero"ins Berliner Ensemble gekommen.
Das war ja nicht als Lesung gedacht.

Wie passt das mit deiner Behauptung zusammen er wolle angeblich nicht diskutieren?

Wer nicht diskutieren wollte waren doch diese "Gegner", die außer Trillerpfeifen, Buhrufen und "Sarrazin raus"-Gesängen nichts zu sagen hatten.

Selbst BE-Intendant Claus Peymann, ein alt-68er man alles, bloß keine rechte Gesinnung nachsagen kann meinte dazu:

Es war ein undemokratisches, nazihaftes Gepöbel, dem wir uns schließlich beugen mussten. Ich bin 76 Jahre alt. Ich kann also einen Teil der Geschichte unseres schönen Deutschlands durchaus als mündiger Beobachter einschätzen. Und ich sehe eine zunehmende Brutalisierung und Militarisierung unserer Gesellschaft. Eine zunehmende Gewaltbereitschaft und ein immer geringeres Sozialverhalten. Diese unbelehrbaren "Linken" benehmen sich wie die Brandstifter von Hoyerswerda. Sie sind nicht erreichbar. Sie brüllen nur, beschimpfen normale Zuschauer als Nazis und Rassisten. Sie haben sogar Leute geschlagen, draußen vor dem Theater. Ich weigere mich, meine Vorstellung von Normalität im Theater über Bord zu werfen, nur weil einige aufgeregte junge Leute mit Parolen bewaffnet Krawall machen wollen.
http://www.welt.de/kultur/buehne-ko...nennt-linken-Protest-nazihaftes-Gepoebel.html

Simple Man schrieb:
(Dass du, shechinah, die spinnerten Behauptungen und die Kritikimmunisierung von Sarrazin als Wahrheit ansiehst, verwundert wiederum kein Stück ...)
Der Satz macht überhaupt keinen Sinn (genauso wenig wie Namen kursiv zu schreiben).
 

vonderOder

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shechinah schrieb:
Simple Man schrieb:
Lustigerweise will Sarrazin selbst ja nicht diskutieren ...
Aber genau dafür war er ja zu der Veranstaltung des Magazins "Cicero"ins Berliner Ensemble gekommen.
Das war ja nicht als Lesung gedacht.
Wie passt das mit deiner Behauptung zusammen er wolle angeblich nicht diskutieren?
Wer nicht diskutieren wollte waren doch diese "Gegner", die außer Trillerpfeifen, Buhrufen und "Sarrazin raus"-Gesängen nichts zu sagen hatten.

Selbst BE-Intendant Claus Peymann, ein alt-68er man alles, bloß keine rechte Gesinnung nachsagen kann meinte dazu:
Es war ein undemokratisches, nazihaftes Gepöbel, dem wir uns schließlich beugen mussten. Ich bin 76 Jahre alt. Ich kann also einen Teil der Geschichte unseres schönen Deutschlands durchaus als mündiger Beobachter einschätzen. Und ich sehe eine zunehmende Brutalisierung und Militarisierung unserer Gesellschaft. Eine zunehmende Gewaltbereitschaft und ein immer geringeres Sozialverhalten. Diese unbelehrbaren "Linken" benehmen sich wie die Brandstifter von Hoyerswerda. Sie sind nicht erreichbar. Sie brüllen nur, beschimpfen normale Zuschauer als Nazis und Rassisten. Sie haben sogar Leute geschlagen, draußen vor dem Theater. Ich weigere mich, meine Vorstellung von Normalität im Theater über Bord zu werfen, nur weil einige aufgeregte junge Leute mit Parolen bewaffnet Krawall machen wollen.
http://www.welt.de/kultur/buehne-ko...nennt-linken-Protest-nazihaftes-Gepoebel.html
Ja das ist ja ihr Problem. Nicht nachdenken, denn dann müßte (könnte) man ja diskutieren und vielleicht (für sie schlimmstenfalls) zu dem Schluß kommen, dass der Andere ja garnicht so Unrecht haben könnte mit seiner Behauptung.
Dann lieber gleich Krach machen und Farbbeutel schmeißen. Falls das nicht helfen sollte, liegen Steine, Flaschen und Mollis auch schon bereit.
Das ist ihre Diskussionsgrundlage.

Frei nach dem Motto:
Mollies schmeissen und
Schwarz-rot maskiert um die Häuser zieh'n.
Doch wenn ich ehrlich bin...
Ich bin doch nur ein kleines feiges Schwein
(ein kleines mieses feiges Schwein)

nach einem Text von Fahnenflucht
 

Simple Man

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shechinah schrieb:
Simple Man schrieb:
Wie passt das mit deiner Behauptung zusammen er wolle angeblich nicht diskutieren?
Habe ich im Rest meines Beitrags geschrieben - Sarrazin will nicht über seine Behauptungen diskutieren, er will sie lediglich wiederholen und ignoriert dann anderslautende Meinungen und tatsächliche Fakten. Hat er bei seinem 2010er Buch schon so gemacht, hat er beim darauffolgenden Buch so gemacht, da ist dieses dritte Buch eigentlich nur die logische Fortführung.

Butter bei die Fische: wurde Sarrazin mundtot gemacht? Man kann sein Buch kaufen, es wird in diversen Medien rezipiert, es wird hier und da darüber geredet - aber jetzt herrscht "Meinungsterror", weil eine Veranstaltung ausgefallen ist?

:muede:

Der Satz macht überhaupt keinen Sinn (genauso wenig wie Namen kursiv zu schreiben).
Wie immer lässt deine Lesekompetenz genauso zu wünschen übrig wie dein Gedächtnis:

Diese "Gegner" haben genau das gemacht, von dem sie behaupten, es würde gar nicht existieren. Meinungsterror gegen das aussprechen von unliebsamen Wahrheiten.
Deine Worte, mit denen du Sarrazins Behauptungen - absichtlich oder unabsichtlich - als Wahrheit hingestellt hast; und Immunisierung gegen Kritik ist dir schon so ins Wesen eingeflossen, dass du es nicht einmal mehr bemerkst.

Ach, und wie ich Eigennamen schreibe oder markiere, überlässt du besser mir ...
 
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Simple Man schrieb:
Habe ich im Rest meines Beitrags geschrieben - Sarrazin will nicht über seine Behauptungen diskutieren,.
Er ist also deiner Meinung nach zu einer Diskussion gegangen weil er nicht diskutieren will.

Sorry, aber du redest wirr.

Was kommt als nächstes?
Daß er den prügelnden und Parolen grölenden Hass-Mob zur Sichereiht selber bestellt hat, damit er ja nicht diskutieren muß, bei einer Diskussion?
 

hives

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shechinah schrieb:
Daß er den Schreienden Hass-Mob selber bestellt hat, damit er ja nicht diskutieren muß, bei einer Diskussion?
Nee, False-Flag-Aktionen sind im nicht-militärischen Bereich natürlich generell vollkommen undenkbar. Wer kommt denn überhaupt auf so ne Idee?

Und nein, ich glaube nicht, dass das eine False-Flag war. ;) Es gibt genug Bescheuerte auf allen Seiten. Aber sowas von jemandem zu lesen, der ansonsten zu jedem Thema ne VT auf Lager hat, ist schon irgendwie witzig.
 

Simple Man

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Er ist also deiner Meinung nach zu einer Diskussion gegangen weil er nicht diskutieren will.
Exakt. Genauso wie es zahlreiche Leute gibt, die sich auf einem Internetdiskussionsforum anmelden und gar nicht diskutieren wollen - die wollen eine Echokammer und deuten gegenteilige Meinungen als Unterdrückung ihrer Meinung. Genauso handhabt es auch Sarrazin, siehe sein aktuelles Buch: man hat seine früheren Thesen diskutiert, er konnte sie verbreiten, man argumentierte allerdings gegen ihn - also muss Meinungsterror herrschen. Denn merke: für ihn heißt Meinungsfreiheit, für seine spinnerten Thesen Applaus zu bekommen.
 

haruc

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Bei der ganzen Sache geht es (aus meiner Sicht) ja weniger darum, dass Sarrazin nicht prinzipiell seine Meinung kundtun kann, sondern darum dass ein kleiner, gewaltbereiter Mob sich das Recht zu ideologischer Zensur anmaßt - dadurch, dass der Mob eine harmlose Veranstaltung sprengt. Das ist nichts anderes, als wenn ein gewaltbereiter Mob z.b. die Aufführung eines nicht ins Weltbild passenden Kinofilmes sprengt... Dieser Vorfall (und insbesondere auch die schadenfrohen Kommentare in den meisten Zeitungen sowie das weitgehende Ausbleiben von Kritik) ist ein Indiz für eine keineswegs nur am Rande der Gesellschaft vorhandene latent freiheitsfeindliche Gesinnung. Und das hat letztendlich nichts damit zu tun, ob Sarrazin nun tatsächlich diskutieren, oder nur vorlesen wollte. Freiheitliche Grundrechte sind eine Frage des Prinzips, und man muss sie auch jenen zugestehen, deren Ansichten man nicht teilt.
 
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Aus gegebenem Anlass:

Polizei wollte negative Schlagzeilen vermeiden und verheimlichte Prügel Überfall türkischer Jugendlicher auf Buben.

Wieder ist ein Bub in Bobingen Opfer brutaler Schläger geworden.
Opfer ist ein 13-jähriger Schüler, der an diesem Tag gegen 19 Uhr mit seinem Scooter (Roller) auf dem Heimweg war. Zunächst passierte er laut Polizei drei junge Männer im Alter von etwa 18 Jahren, die ihm zu Fuß entgegenkamen. Bobingens Polizeichef Maximilian Wellner schildert: „Diese drei – aufgrund der Sprache offenbar türkischer Herkunft – drehten plötzlich um und folgten dem Buben. Einer der Täter umfasste den Scooter-Fahrer von hinten mit beiden Händen am Bauch und stieß ihn von seinem Gefährt weg auf den Boden. Anschließend verdrehte ihm der gleiche Täter mit den Händen den linken Fuß und trat mit seiner Schuhsohle mehrfach auf selbigen sowie das Sprunggelenk.“
Die anderen beiden jungen Täter – einer der beiden roch dabei nach Alkohol – sollen dann ebenfalls grundlos, gleichzeitig und mehrfach in den Brust- und Bauchbereich des am Boden liegenden Opfers getreten haben. Danach sollen die Täter lachend weggegangen sein und das Opfer mit Schmerzen zurückgelassen haben.
Der Vorfall erinnert stark an einen Überfall durch sechs junge Türken vom vergangenen November. Diese warten derzeit laut Polizei auf ihre Gerichtsverhandlung. Sie hatten einen 16-Jährigen vom Bahnhof bis zum Rathaus gejagt und dort niedergeschlagen.
Es soll sich nicht um dieselben Täter handeln.

...man wollte ursprünglich negative Schlagzeilen verhindern, begründete die Polizei den Versuch, den Vorfall nicht öffentlich werden zu lassen.
Selbst die Polizei ist mittlerweile so eingeschüchtert und gleichgeschaltet, daß sie Straftaten von Ausländern lieber verschweigt, als "negative Schlagzeilen" zu riskieren.

Offensichtlich wird das aussprechen der Wahrheit (Ausländerbande prügelt wehrlosen Jugendlichen grundlos Krankenhausreif) als "negativ" angesehen - Neusprech De-Luxe.
 

Believer

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Der Mann polarisiert eben total, und wenn es nach mir geht dann schließe ich mich dem willfährigen Applaus des Pöbels an, und mache auch wissentlich hiermit gratis Werbung für das neue Buch. :)
 
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Wenn zwei das selbe sagen:

Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.
Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt
 

POW

Großmeister
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Believer schrieb:
Der Mann polarisiert eben total, und wenn es nach mir geht dann schließe ich mich dem willfährigen Applaus des Pöbels an, und mache auch wissentlich hiermit gratis Werbung für das neue Buch. :)
Genau…Reiß´ Dein T-Shirt hoch..Zeig Deine Mäusetittchen und schrei: "Protest…Ich bin ein Kopftuchmädchen!"…
:lol:
 

vonderOder

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Diese Typinnen und Typen die da die Lesungen von Sarazin stören machen sich langsam lächerlich. Auf der Leipziger Buchmesse meinten sie wieder einmal das Recht zu haben rumzukrakehlen.
Und wenn Sarrazin der Meinung ist und daran zweifelt, dass gleichgeschlechtlicher Paare gute Eltern sein könnten, dann ist das seine Meinung, die er wohl auch haben, sagen und schreiben kann, ohne dass ihm jemand an die Wäsche geht.

Als nächstes werden sich die doch so tollen Gutmenschen sicher den 18 jährigen Däne mit palästinensischen Wurzeln Yahya Hassan auf's Korn nehmen. Denn der prangert in seinem Erstlingswerk („Gedichte“) die Bewohner des Migranten-Ghetto, in dem er aufwuchs, für ihre rückständige Erziehung, den allgegenwärtigen Frauenhass und die Schulvernachlässigung an. Von einigen seiner Glaubensbrüder wird er ja schon bedroht und Lesungen von ihm sind nur unter Polizeischutz möglich.
 

Simple Man

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Auf der Leipziger Buchmesse meinten sie wieder einmal das Recht zu haben rumzukrakehlen.
Ach so, Zwischenrufe, Gelächter und inhaltlich korrekte Kritik sind nun also auch nicht mehr erlaubt. Schön zu sehen, dass ihr der Meinung seid, dass die Gegner Sarrazins die Klappe halten sollen, damit die Meinungsfreiheit bewahrt wird.

Damit habt ihr das gleiche Verständnis von Meinungsfreiheit wie Sarrazin: wer ihm widerspricht, schränkt die Meinungsfreiheit ein.

:honk:
 

vonderOder

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Simple Man schrieb:
Auf der Leipziger Buchmesse meinten sie wieder einmal das Recht zu haben rumzukrakehlen.
Ach so, Zwischenrufe, Gelächter und inhaltlich korrekte Kritik sind nun also auch nicht mehr erlaubt. Schön zu sehen, dass ihr der Meinung seid, dass die Gegner Sarrazins die Klappe halten sollen, damit die Meinungsfreiheit bewahrt wird.
Also, ich habe Buchlesungen erlebt, da wurde gelacht. Fragen gestellt und diskutiert wurde nach der Lesung. Aber die da mit Trillerpfeifen und Tröten von Anfang an stören, wollen und können wohl auch nicht diskutieren.
Wenn das Euer Verständnis von Meinungsfreiheit ist, dann Dankeschön und Gute Nacht. Solche Leute wollen eine Diktatur in der die Meinung zählt die ihnen angenehm. Alles Andere ist in ihren Augen und Ohren wohl sowas wie "entartete Kunst" und Bücher die verbrannte werden müßten. Wer schränkt da wohl die Meinungsfreiheit ein. :honk:
 
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