Osterinseln

Staticskill

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Weiß einer was es mit dem Gerücht auf sich hat, das die Steine mit ihren Gesichtern alle auf einen Punkt zeigen?
Oder das das Material aus dem die Steine sind überhaupt nicht von der Insel stammen konnte?
 

arctic

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die steine sind definitiv von der insel, ein forschteam hat das ganze mal nachgespielt. ich weiss nicht, ob alle auf einen punkt zeigen, fakt ist aber, dass alle das meer im rücken haben.
 

Munich

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Also, die steine sind von der Insel, und das mit dem einen Punkt wäre doch recht leicht zu überprüfen?

Wieviele Köpfe sind das gleich nochmal?

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Aber der Bruder von ner Freundin hat von nem Kumpel erfahren, das dieser ne Cousine hat deren Freund hat gelesen das die Köpfe von Illuminaten gebaut wurden, und auf den Eingang zum Inneren der Erde und damit auf den direkten Weg zu den Reichsdeutschen und den Echsenmenschen zeigen. 8O

Munich
°^~
 

TanduayJoe

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Moinmoin

Das Material für die Moais stammt eindeutig von der Insel. Meist aus dem Vulkankrater Rano Raraku. Dort liegt auch der größte bekannte Moai, noch nicht ganz fertig gestellt, denn er ist noch mit dem Fels des Kraters verbunden. Ein Koloss von über 20 Meter Länge und einem geschätztem Gewicht von ca. 250 Tonnen!
In seiner Nachbarschaft noch zig kleinere Moais in jedem Stadium von gerade eben angefangenen bis fertig zum Abtransport.

Das alle Moai ins Landesinnere blicken ist nicht wahr! Die sieben Moai von Ahu Akivi, blicken von ihrem von der Küste etwa 2,5 km entfernten Standort hinaus aufs Meer.

i_akiv_b.jpg

Ahu Akivi


Gruß

TanduayJoe
 

arctic

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für die von mir verbreiteten fehlinformationen entschuldige ich mich.
ich hab mal nen bisserl gegoogelt:
-es gibt ca. 1000 dieser statuen
-nicht alle sind an ihrem zielort angelangt, diese haben noch keine augenhöhlen
-normalerweise blickten sie auf ihre siedlungen (sie stellen verstorbene stammesführer dar)
-wahrscheinlich sind die statuen der grund für die heutige baumlosigkeit der insel (transport)

@scipio: letztendlich haben wir immer irgendwo das meer, die berge und sonstewas im rücken, ich meinte allerdings, dass das meer hinter den statuen näher ist, als davor ;)
 

tsuribito

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Wurden an Ostern entdeckt iirc
Die Insel hat nix mythisches an sich, zeigt aber sehr nett wie man sich die Rohstoffe selbst abgraben kann und sich damit letztlich vernichtet.
 

arctic

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irland war ja auch mal stark bewaldet ;)
und ich komm aus der lüneburger heide, das ist ja ein ähnliches phänomen :D
 

Jay-Ti

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Ja, ein Problem der meisten Seefahrernationen vergangener Tage.
 

GreatForrest

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tsuribito schrieb:
Wurden an Ostern entdeckt iirc
Die Insel hat nix mythisches an sich, zeigt aber sehr nett wie man sich die Rohstoffe selbst abgraben kann und sich damit letztlich vernichtet.

Naja ich würde nicht sagen, dass sie sich alleine vernichtet haben. Da hat die chilenische Vorherrschaft das Ihrige dazugetan.
 

tsuribito

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Waren die Bäume nicht alle draufgegangen beim Transport dieser Teile und die Insel nicht so gut wie menschenleer als sie entdeckt wurde?

Die Chilenen haben doch viel später das Kommando übernommen.

Wikipedia gibt mir recht und sagt:
Der natürliche Reichtum der Insel führte zu einem Anwachsen der Bevölkerung; es wird geschätzt, dass zur Blütezeit (ca. 1200-1400) etwa 7000-20.000 Einwohner auf der Insel lebten. In dieser Zeitperiode entstanden die Steinstatuen, welche verstorbene Häuptlinge repräsentieren. Diese sollten weiterhin die Insel beschützen. Es kam jedoch zu einer starken Konkurrenz zwischen den einzelnen Stämmen um die größte Statue (unfertige Statuen im Stein haben eine Höhe von bis zu 8m).

Das Ende dieser Epoche ging mit dem Verschwinden der letzten Wälder einher. Holz wurde rar, und die letzten Statuen konnten mangels Hebel und Rollen (aus Holz) nicht mehr bewegt werden. Ohne Holz konnten die üppigen Nahrungsreserven des Meeres nicht mehr erreicht werden, so dass sich Kannibalismus verbreitete. Diese Zeit sah kriegerische Auseinandersetzungen und einen deutlichen Bevölkerungsrückgang.

Als Jakob Roggeveen 1722 auf der Insel landete, fand er etwa 2000 Einwohner, die in ärmlichen Verhältnissen lebten, kaum Brennholz und nur wenige minderwertige Boote hatten. In weniger als 1300 Jahren war die fruchtbare Insel zum Ödland gemacht worden.

1888 wurde die Osterinsel von Chile annektiert. Die Einwohner der Osterinsel sehen sich selber als unabhängigen Staat und kämpfen seit Jahren dafür. Um ihrer Herkunft Ausdruck zu verleihen, zeichnen sich viele einen eigenen Passport der Republik Rapa Nui, der natürlich offiziell nicht gilt, von der Verwaltung aber gestempelt wird.
 

arctic

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@jay-ti: irland haben die englaänder unter cromwell abgefackelt
die heide ist ein produkt der lüneburger saline, deren produkte lüneburg lange zum krösus der heide machten ;)
für schiffe kann man ja nicht jedes holz verwenden, da bleibt immer was :)
 
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