Frauen an den Herd?

Simple Man

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Yo mei, dann arbeitet halt die Frau und der Mann kann nebenbei an seinem Auto rumwerkeln, sich Pornos reinziehen, Fußball schauen, Bier trinken und so ...
 
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Simple Man schrieb:
Yo mei, dann arbeitet halt die Frau und der Mann kann nebenbei an seinem Auto rumwerkeln, sich Pornos reinziehen, Fußball schauen, Bier trinken und so ...

jaja, es gibt immer ausnahmen, ich weiss.....
 

JimmyBond

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wozu studieren eigentlich soviele frauen oder machen ne ausbildung, wenn die ja doch nur hausfrau und mutter werden wollen? :gruebel:

also ich moechte spaeter keine peggy bundy am hals haben :roll:
 

Giacomo_S

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Ehrlich gesagt bezweifle ich mal, dass es die hier von einigen beschriebenen Mütter, die sich um ihre Kinder im Alter 3+ vollzeitbeschäftigt gekümmert haben, so überhaupt gegeben hat, außer vielleicht in begüterten Familien.
Aber die hatten schon von jeher Kindermädchen und Ammen.

Das ist nicht mehr als eine romantische Vorstellung - denn auch früher mussten Mütter in sicher den allermeisten Familien hart arbeiten - Landarbeit, Fabrik, Zugehfrau - um ihre Zwergerl durchzubringen.
Die Kinder überließ man den älteren Geschwistern oder gar sich selbst.
Ob das besser ist und die Bildung der Kinder befördert, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Ich persönlich halte es für sehr wichtig, Kinder in einen Kindergarten zu bringen. Einerseits deshalb, weil kaum jemand als Eltern wohl in der Lage wäre, seine Kinder so eingehend zu fördern, andererseits weil der Kindergarten soziale Fähigkeiten eindeutig viel besser vermitteln kann.
Insbesondere im Angesicht der Tatsache, dass es heute viel mehr Einzelkinder gibt als früher.
 

Hosea

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JimmyBond schrieb:

wozu studieren eigentlich soviele frauen oder machen ne ausbildung, wenn die ja doch nur hausfrau und mutter werden wollen? grübel

Damit sie Familienmanagerin werden und die Zügel in der Hand haben,vielleicht. :p

Lg Hosea
 

dkR

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JimmyBond schrieb:
wozu studieren eigentlich soviele frauen oder machen ne ausbildung, wenn die ja doch nur hausfrau und mutter werden wollen? :gruebel:
Sone neumodische Modeerscheinung. Nennt sich Selbstverwirklichung :lol:


Giacomo_S schrieb:
Ehrlich gesagt bezweifle ich mal, dass es die hier von einigen beschriebenen Mütter, die sich um ihre Kinder im Alter 3+ vollzeitbeschäftigt gekümmert haben, so überhaupt gegeben hat, außer vielleicht in begüterten Familien.
Aber die hatten schon von jeher Kindermädchen und Ammen.
Deswegen find ich die von der Leyen immer so lustig. Selbst aufgewachsen in der Politik-Aristokratie, immer Personal im Haus, quasi Muttersein als Hobby und macht jetzt einen auf bodenständige Durchschnittsmutter. "Es war nicht immer leicht, die Reitstunden meiner Tochter mit dem Golfkurs meines ältesten Sohnes zu koordinieren" :lol: Super!
 

vonderOder

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Ein_Liberaler schrieb:
vonderOder schrieb:
na ja, Du schriebst ja auch
Ein_Liberaler schrieb:
So, das sind alles nur meine privaten Ansichten. Die gehen mich an und, wenn ich mal heirate, meine Frau.
wenn Deine Auserwählte in diesem Falle nicht Deiner Meinung sein sollte ist also nix mit Ehe. oder läßt Du Dich breitschlagen?
Woher soll ich das jetzt schon wissen? Käme wohl drauf an.
und warum klopfst Du dann solche Sprüche? sag doch ganz einfach das es Dir angenehmer wäre wenn Mutti zu hause bleibt und den Haushalt schmeißt, als selber Geld zu verdienen.
 

Ein_Liberaler

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Warum soll ich etwas sagen, was ich nicht meine, nur weil es Deinen Vorurteilen entspricht - von denen ich langsam aber sicher die Schnauze voll habe?
 

the_midget

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Ein_Liberaler schrieb:
Ich meine, daß Frauen von dem Zwang, ihr Kind mit unter drei Jahren in fremde Hände geben zu müssen, befreit werden sollten. Dafür unter anderem ist die Ehe da.

Ich versteh nicht wieso durch das vorhanden sein/fördern von Krippenplätzen ein Zwang entsteht. Niemand wird dazu gezwungen Krippen in Anspruch zu nehmen oder Kinder überhaupt zu kriegen.

Was kann man dagegen haben, wenn es Krippenplätze gibt?

Wenn jemand aus wirtschaftlichen Gründen dazu gezwungen ist, Krippenplätze in Anspruch zu nehmen, ist ein Krippenplatz immer noch besser als gezwungen zu sein nicht zu arbeiten oder das Kind irgendwem zu überlassen während man arbeitet, oder auf der Strasse zu landen, weil man nicht arbeiten kann, weil man ein Kind hat.

Vielleicht hab ich auch einfach nur nicht verstanden worum es in diesem Thread überhaupt geht...

mfg
midget
 

Ein_Liberaler

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Der Zwang entsteht nicht durch das Angebot, sondern dadurch, daß Kinder teuer sind. Wer Kinder bekommt, braucht eigentlich mehr Zeit und Geld als vorher.

Wer hat etwas dagegen, daß es Krippenplätze gibt? Niemand.

Sie wachsen aber nicht auf Bäumen. Es gibt sie nicht einfach. Jemand muß sie schaffen, und das kostet Geld. Es wäre kurzsichtig, darüber nicht nachzudenken.

In diesem Thread geht es darum, daß vonderOder mir unterstellt, Deutschlands Frauen am Herd anketten zu wollen.
 

Aphorismus

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Kinder lohnen sich nur für arme Leute. Wer keinen Job hat und von Harz IV lebt, der profitiert von vier, fünf oder noch mehr Kindern. Wer an sich drei bis zehntausend Euro im Monat brutto verdienen könnte, aber stattdessen zu Hause auf die Kleinen aufpasst, der macht ein schlechtes Geschäft. Wieso der Staat dafür sorgen sollte, dass sich Kinder auch für verhältnismäßig einkommensstarke Leute, die darauf nicht angewiesen sind, rechnen sollen, verstehe ich nicht.
 

Winston_Smith

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Wieso der Staat dafür sorgen sollte, dass sich Kinder auch für verhältnismäßig einkommensstarke Leute, die darauf nicht angewiesen sind, rechnen sollen, verstehe ich nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass der Staat nichts dagegen hat, wenn auch "die Eliten" Kinder zeugen. Oder sehr platt ausgedrückt: Lieber ein Rechtsanwaltkind, welches später auf die UNI geht als noch einen Fall für die Super-Nanny.

(Das ist alles NICHT meine Meinung. Lediglich ein versuch der Erklärung.)

ws
 

antimagnet

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Aphorismus schrieb:
Wieso der Staat dafür sorgen sollte, dass sich Kinder auch für verhältnismäßig einkommensstarke Leute, die darauf nicht angewiesen sind, rechnen sollen, verstehe ich nicht.

na, deswegen:

Wer an sich drei bis zehntausend Euro im Monat brutto verdienen könnte, aber stattdessen zu Hause auf die Kleinen aufpasst, der macht ein schlechtes Geschäft.

die alternativen für akademiker lauten: entweder kinder oder viel geld.
die alternativen für proletarier lauten: entweder kinder oder wenig geld.

finde ich nicht grade optimal...
 

Ein_Liberaler

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Die hoch gelobte französische Familienpolitik zum Beispiel nützt vor allem den Wohlhabenden.

Kinder bringen massive Steuererleichterungen - davon hat die algerische Putzfrau nichts.

Die Krippen öffnen um neun - auch das ist auf Freibruflerinnen und Beamte abgestimmt, nicht auf Arbeiterinnen.
 

dkR

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Ein_Liberaler schrieb:
Die hoch gelobte französische Familienpolitik zum Beispiel nützt vor allem den Wohlhabenden.

Find ich gut. Immerhin sind das die, die die Gesellschaft und den Staat weiterbringen. Kann man ruhig mal etwas verhätscheln.
 

JimmyBond

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dkR schrieb:
Ein_Liberaler schrieb:
Die hoch gelobte französische Familienpolitik zum Beispiel nützt vor allem den Wohlhabenden.

Find ich gut. Immerhin sind das die, die die Gesellschaft und den Staat weiterbringen. Kann man ruhig mal etwas verhätscheln.

aber gerade die menschen, die trotz viel arbeit wenig einkommen haben, brauchen die hilfe des staates viel dringender, als wohlhabende, die wahrscheinlich tagesmuetter oder sowas einstellen koennen.
 

Lazarus

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dkR schrieb:
Find ich gut. Immerhin sind das die, die die Gesellschaft und den Staat weiterbringen. Kann man ruhig mal etwas verhätscheln.

jup - seh ich auch so..... ohne Malocher und Dienstleister ginge es denen eh besser.... :lol:
 

Komplize

Meister
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Winston_Smith schrieb:
Lieber ein Rechtsanwaltkind, welches später auf die UNI geht als noch einen Fall für die Super-Nanny.
Ich finde, JEDES Kind sollte die Chance haben, später mal zu studieren. :)
Man hört immer häufiger, dass sich arme Leute z.B. entscheiden müssen, ob sie von dem wenigen Geld (das am Monatsende übrig ist) ihrem Kind Nachhilfestunden oder eine Zahnspange bezahlen. Leider nehmen Kieferorthopäden fast nur noch Kunden an, die aufpreispflichtige Arbeiten mitbestellen, deshalb reicht alleine der Anteil der Krankenkasse für die Zahnspange nicht aus. Wie soll die Mutter/der Vater da entscheiden? Wie Pisa aufgezeigt hat, sind die Bildungschancen sehr vom sozialen Status der Eltern abhängig. Die Nachhilfe könnte dem Kind einen guten Start ermöglichen, aber wenn es später wegen Zahnfehlstellungen nicht souverän und selbstbewusst vor anderen Leuten auftreten kann (z.B. beim Vorstellungsgespräch) ist eine gute berufliche Situation genauso schwer erreichbar wie mit Bildungsdefiziten. Deshalb sollte eine Grundversorgung mit Bildung UND Gesundheit auch den Armen zustehen, damit sich Armut nicht vererbt.
 

vonderOder

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Ein_Liberaler schrieb:
Warum soll ich etwas sagen, was ich nicht meine, nur weil es Deinen Vorurteilen entspricht - von denen ich langsam aber sicher die Schnauze voll habe?
wieso Vorurteile? ich lese nur Deine geschriebenen Worte, die wohl auch Deine Gedanken sind, und bilde mir daraus meine Meinung. und das darf ich doch wohl auch; frei nach dem Motto der beliebtesten deutschen Volkszeitung: "Bild dir deine Meinung".
 

vonderOder

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Komplize schrieb:
Ich finde, JEDES Kind sollte die Chance haben, später mal zu studieren.
vorausgesetzt es bringt die Leistung natürlich.
aber da kommen wir wieder zum Schulsystem und all den Dingen die daran hängen. ich bin der Meinung, Schule ist nicht Landessache sonder die vom Bund. einheitliche Schulbücher und Bildungspläne gehören dazu und natürlich die Aufstockung der Lehrerschaft.
 

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