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Flüchtlingsdrama vor den Toren Europas

Dieses Thema im Forum "Krisen, Kriege und Sanktionen" wurde erstellt von samhain, 8. Oktober 2005.

  1. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    so geht das "zivilisierte" europa, das immer mehr zum bollwerk wird, mit den zunehmenden flüchtlingströmen aus afrika um. da greift man schonmal zur waffe um die leute abzuschrecken, da werden hunderte von menschen nach marokko abgeschoben und einfach in der wüste ausgesetzt, da schafft man sich seine auffanglager, wo es wie auf dem slavenmarkt zugeht...

    eine kleine auswahl von artikeln zum thema:

    http://de.indymedia.org/2005/10/129656.shtml

    http://www.abendblatt.de/daten/2005/10/07/489826.html

    http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=26968

    http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/003270.html
     
  2. vonderOder

    vonderOder Ehrenmitglied

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    warum wollen die alle ausgerechnet nach Europa?
    es gibt in Afrika doch einige mehr als diese Staaten wo die "Flüchtlinge" herkommen. veilleicht haben diese armen Teufel ganz andere Vorstellungen, eine falsche Vostellung vom Leben und Reichtum in Europa, und das ist der Grund warum sie alle nach Europa ströhmen.
     
  3. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    die wollen gar nicht "alle" nach europa. die meisten flüchtlingsströme gibt es innerhalb afrikas.

    http://www.uni-heidelberg.de/presse/news/2310nusch.html

    http://www.jungewelt.de/2005/10-08/011.php
     
  4. HongidieB

    HongidieB Anwärter

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    Das liegt doch auf der Hand.

    Spanien oder Italien sind für diese Leute "das Tor zu Europa" (zumindest für die, die dahin wollen) und damit der Ausweg aus politischer Verfolgung,Elend, Armut,Hungersnot,....

    Ausserdem ist es nicht das erste mal,dass Flüchtlingsstrome aus Afrika versuchen über Südeuropa (wolang auch sonst) einzureisen. Beliebte Anlaufstellen sind z.B. (wie bereits erwähnt) Spanien oder Italien.

    Dieses Mal wird speziell darüber berichtet,weil
    zu 1. Die Ströme besonders groß sind und
    zu 2. Spanien versucht mit einer "Massenabschiebung" entgegen zu wirken, (womit viele der Einwanderer höchstwahrscheinlich nicht gerechnet haben dürften, da zuvor in diesem Umpfang noch nicht vorgekommen) und
    zu 3. Marokko die abgeschobenen Flüchtlinge einfach "in die Wüste schickt" (im wahrsten Sinne des Wortes).
     
  5. vonderOder

    vonderOder Ehrenmitglied

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    ich kann mir nicht vostellen, das die Republik Südafrika z.B., diese "Flüchtlinge" mit offenen Armen empfängt wenn diese dort über die Grenze ströhmen. leider sendet der Auslandsdienst von "Radio RSA-die Stimme der Republik Südafrika" keine deutschsprachigen Programme mehr, diese wurden am 30.4.1990 eingestellt. aber die Leute die genug englisch verstehen, können sich ja dort mal informieren.
     
  6. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    so hofft man zumindest.europa lebt immer noch von seinem zivilisationsbonus, von dem die flüchtlinge in vielen fällen aber nichts mitkriegen, im gegenteil:

    krone.at

    erinnert nicht zufällig an gefangenenlager...die italienischen grünen wählten gar den begriff KZ-lager.

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1267301,00.html
     
  7. _Dark_

    _Dark_ Ehrenmitglied

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    was wäre denn deine lösung für das problem samhain?
     
  8. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

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    Ich verstehe Staaten, die Flüchtlinge abschieben. Denn, bei aller Nächstenliebe, wer alle Armen dieser Welt füttert, hat bald selbst nichts mehr zu essen.

    Die Maßnahmen, die in den letzten Tagen und Wochen von Spanien und Marokko getroffen wurden, sind aber indiskutabel. Es gibt mit Sicherheit andere Möglichkeiten, Flüchtlinge loszuwerden, als sie zu erschießen oder in der Wüste verenden zu lassen.

    Was ich ebenfalls nicht gutheißen kann, ist die nahezu unglaubliche Heuchelei der westlichen Länder. Da verhandelt man wochenlang, um Afrika Schulden in Höhe von zweifuffzich zu erlassen, die in ein paar Jahren sowieso wieder angehäuft sein werden, denkt aber nicht einmal im Traum daran, das so verschwendete Geld lieber sinnvoll zu investieren, um wenigstens den Gebieten mit Bodenschätzen die Chance zu geben, selbst etwas zu erwirtschaften. Der Marshallplan hat doch damals so gut funktioniert, warum nicht nochmal? Und warum nicht mal langfristigere Hilfsaktionen anstelle von "Wir schicken einen LKW mit Reis nach Äthiopien und gut ist' "? Warum muss ein Land wie Eritrea, das über so gut wie alle denkbaren Bodenschätze verfügt, in Armut leben? Würde die EU sinnlose Ausgaben, wie etwa die 70 Millionen Euro, mit denen jährlich Transporte von lebenden Rindern nach Nordafrika (!) subventioniert werden, darin investieren, z.B. in eben diesem Eritrea eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen, hätte man doch in zehn, zwanzig Jahren einen neuen Wirtschaftspartner, oder sehe ich das falsch?
     
  9. Guest

    Guest Guest

    Wenn man sich einfach 3-5 Länder herraus sucht (die z.B. Rohstoffe besitzen die nützlich währen, oder auf dem Internationalen Markt viel geld rein bringen) und dann mit dem STrukturiereten aufbau beginnt.
    Es einfach mal anpakt.

    1. Das schaft arbeitzplätze im Inland, als HIER
    2. Es hilft viele Probleme die vorhanden sind oder noch entstehen zu verhindern. Denn nur auf lange sicht gesehen, ist es sinnvoll, die Hilfe für die selbst Hilfe zu geben, denn nur so entsteht etwas festes

    Und wenn nun jemand sich denkt, das dies verschwendung von Geldern währe, auf lange sicht könnte es schon von vorteil sein, bestimmte Güter Günstiger zu bekommen, weill man hilfe geleistet hatt.

    Na ja aber solange Firmen ein interesse an der Armut haben und man noch toll, die ganzen Waffen verkaufen kann und die Boden schätze aufbeuten.

    Aber ich denke es währe für uns auch klar ein Vorteil wenn es in Afrika besser laufen würde.
     
  10. dkR

    dkR Forenlegende

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    Habt ihr euch mal die Flüchtlinge im Fernsehen näher angesehen? Auch die, die da nur im Hintergrund rumwuseln?
    Ich sehe da auschließlich junge, gesunde, wohlgekleidete und bestens ernährte Männer. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die in ihrer Heimat so das furchtbare unwürdige Leben gelebt hatten. Würd mich auch mal interessieren, wieviel Kohle die den Schlepperbanden gezahlt habe, damit die sie durch die Wüste lotsen, sicher ein paar 1000Dollar.
     
  11. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    http://www.taz.de/pt/2005/10/11/a0075.nf/text

    http://de.indymedia.org/2005/10/129905.shtml
     
  12. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

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    Die Sklaven, die im 19. Jahrhundert in die USA kamen, waren auch ausschließlich junge, starke und gesunde Leute.

    Schon mal daran gedacht, dass alte, schwache kranke Leute eine Reise von einigen tausend Kilometern nun nicht unbedingt mit Freude unternehmen? Dass viele von ihnen die europäischen Kameras gar nicht erst erreichen?
     
  13. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    @dkR

    genau, alles simulanten. ist doch alles tutti in afrika. :evil:

    http://de.news.yahoo.com/051011/12/4pzjw.html

    http://de.news.yahoo.com/051011/286/4pzgs.html
     
  14. holo

    holo Ehrenmitglied

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    Weil hier nicht zu erkennen ist, wie weit man im Senegal mit einem Dollar kommt, suchte ich nach Informationen zu Lebensshaltungskosten und bediente mich eines Währungsrechners zur Berechnung nach Euro.
    Ein Baumwollhemd kostet demnach 38 Euro
    Ein Besuch eines praktischen Arztes kostet demnach 30 Euro
     
  15. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=27746
     
  16. dkR

    dkR Forenlegende

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    Schön, artet dein Diskussionstil jetzt wieder in Quellen und Artikel umkommentiert umsichwerfen aus? Könnte ich auch, ist mir aber zu doof. Und Leute die anderer Meinung sind werden absichtlich Missverstanden. Alles nix neues.

    Ich habe lediglich meine Beobachtung mitgeteilt. Ich habe nicht behauptet, dass in Afrika alles toll ist. Ich gebe nur zu denken, dass die achso armen halb verhungerten Flüchtlinge da sicher nicht ganz so arm und halb verhungert sind, wie sie jetzt tun. Oder glaubst du wirklich, die sind auf ihren eigenen Füßen spontan und ohne Hilfe quer durch mehrere hundert Kilometer Wüste gewandert? Wie gesagt, wo sind die wirklich armen Afrikaner, die sich keine Schlepper leisten können? Wo sind die Alten, Frauen, Kinder, Kranke, die wahrscheinlich 80% der Afrikaner ausmachen? Zuhause geblieben, nicht auf dem Weg ins gelobte Europa? Na sowas..Überaschung!

    Übrigens hab ich deine Quellen nicht gelesen, kann mir denken was drinsteht.
    :roll: Mein Gott Walter :!: :read:
     
  17. samhain

    samhain Ehrenmitglied

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    @dkR

    was gibts da misszuverstehen? du hast es ja gerade nochmal wiederholt.

    na hey, das hat ja echt bild-zeitungniveau...ganz simple erklärung, die jedem stammtisch zur ehre gereichen würde.

    da machen sich also menschen auf um ihrem elend zu entfliehen um hier ein neues leben ohne armu, hunger und angst zu beginnen, und für dich scheint das so eine art survivalurlaub aus lauter jux und dollerei zu sein.
    sie gehen oft tausende kilometer zu fuß durch die wüste und durch gebirge, oder sie geben ihr letztes geld unglaubwürdigen menschenhändlern, die sie angeblich nach europa bringen und sie dann oft genug von den absolut überfüllten schrottkähnen über bord springen lassen (falls sie nicht sowieso komplett untergehen), was seit 1991 mindestens 14 000 menschen das leben gekostet hat.

    genau weil der weg übers mittelmeer sehr teuer und sehr gefährlich ist, versucht man jetzt europa von afrikanischem boden aus über die europäischen enklaven erreichen.

    das sie auf der flucht vor hunger, bürgerkrieg, arbeitslosigkeit usw. die reine verzweiflung antreibt, geht in dein kleines hirn wohl nicht hinein. und hättest du dir die eine oder andere reportage mal angesehen, dann wüsstest du auch, das sich genug frauen und kinder unter den flüchtlingen und auch unter denen befinden, die man jetzt einfach in der wüste aussetzt.

    solange man nicht die ursachen dieser armut, dieser kriege (die oft genug mit westlichen waffenlieferungen weiter angefacht werden) angeht, wird sich nichts daran ändern, das menschen anderswo ihr heil suchen. die reichen länder zahlen viel weniger entwicklungshilfe als versprochen. dazu kommt, das afrikanische länder nach wie vor daran gehindert werden, ihre produkte in europa zu verkaufen. und es werden noch immer korrupte afrikanische staats-chefs geduldet- man macht mit ihnen sogar prima geschäfte. würde man diese ursachen angehen, dann bräuchte auch niemand mehr vor unerträglichen lebensbedingungen zu fliehen.

    vielleicht etwas, das deine dickfellige selbstzufriedenheit stören könnte?
     
  18. Stryker

    Stryker Meister

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    22. September 2005
    @samhain

    Ich glaube, genau das meint dkR. Afrikas Ärmste schaffen es eben nicht bis zur europäischen Grenze bzw. verelenden schon eher, sondern die die Afrikaner, die Menschenchleper oder ihre Reise mehr oder auch ziehmlich schlecht finanzieren können, kommen bis zu Spaniens Zäunen.
    Er wird auch wohl verstehen, dass man es durchaus nachvollziehen kann, warum diesr Leute solche Aktionen unternehmen, sei es Hunger, Bürgerkrieg, was auch immer.

    Die Mehrzahl der afrikanischen Diktatoren wird weder von Regierungen der freien Welt, noch von deren jeweiligen Waffenfabrikanten, beliefert. Zumeist geschiet dies über Mittelsmänner, im Beispiel von Deutschland und dessen Entwicklungshilfeministerium leider auch etwas anders.

    Wie schrecklich, dass wir nicht noch mehr Finanzen in den Rachen der korrupten afrikanischen Politiker pumpen, denn das meiste landet da. So, jetzt interpretiere ich deine Worte auch. Du merkst, das bringt nichts.
    Vor ein oder zwei Monaten gab es eine kleine Diskussion darüber, ob die freie Welt ihre Entwicklungshilfe für Afrika komplett streichen sollte - und genau das sollte auch passieren. Es würden zwar einige Afrikaner zuerst leiden und sterben, aber insgesamt wüde der Kontinent sich aufraufen, weil er eben keine andere Wahl hätte! Bestimmt nicht sonderlich gut zu vermarkten, aber langfristig möglicherweise das beste für die Zukunft Afrikas und auch deren Menschen! Die jetzige Form der "Entwicklungshilfe" ist jedenfalls deutlich gesagt purer Bullshit.

    Tja, und wer macht das? Die "rote Heidi2. Eigentluch traurig, eine Politikerin, die in Zukunft von der CDU geduldet wird und vermutlich auch in Reihen der PDS nicht abgelehnt werden würde. Ein Armutszeugnis für die derzeitige Existenz des kompletten Entwicklungshilferessorts.

    Ist "Ursachen angehen" dein Vorschlag zur Lösung der Probleme in Afrika? Mir ist beim Mitlesen schon aufgefallen, dass du vorzugsweise nur mit Quellen um dich wirfst, aber solch einen Satz würden in der Form wohl noch nicht einmal deutsche Politiker bringen.
    Du kritisierst viel, das ist einfach. Es wäre schön, wenn du jetzt sagen würdest, die Entwicklungshilfe Deutschlands müsste in dem und dem Umfang sein, sie müsste nach den und den Kriterien verteilt werden und wir müssten andere Länder und die innerhalb der EU so und so zu entsprechenden Maßnahmen bewegen.
    Die pösen, pösen Spanier mit ihren pösen, pösen Zäunen zu verurteilen ist das eine - aus dem Idealismus rauszufallen und zu erkennen, dass Europa diese Flüchtlingsströme nicht verkraften kann, ist das andere.

    Wer jetzt vom reichen Europa und den armen Afrikanern schreriben will und die große Aufnahmewelle fordert, sollte sich fragen, warum 30%, 50% oder 70% seines Einkommens noch nicht bei Hilfsorganisationen liegen. Ich bin nicht bereit meinen Lebenstil aufzugeben, ihr auch nicht, also müssen dementsprechende Möglichkeiten her. Schluss mit dem Geschwafel!
     
  19. Shiraffa

    Shiraffa Großmeister

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    Metzingen
    Mist. Wir, das heißt eher unsere Wirtschaft zerstört mehr und mehr den Lebensraum von Leuten, die mit ihrem wenigen zufrieden waren. Immer mehr Leute müssen sich dank der Nutzung, oder besser Ausbeutung, der natürlichen Gegebenheiten dem Gesetz des Konsums beugen.

    Komisch nur, das wir sie ihrer Natürlichkeit, die sie alle über Jahrhunderte zumindest halbwegs ernährte, berauben und verlangen, sich unserem System der Marktwirtschaft zu unterwerfen.

    Gleichzeitig erlauben wir, oder die Wirtschaft, ihnen nicht, sich diesem System anzuschliessen.

    Seit Jahrhunderten gibt es die Ersetzung der Arbeit des Menschen, seltsamer Weise hat sie nur wenige Menschen reich gemacht. Die Früchte der Wissenschaft scheinen nur der Wirtschaft zu gute zu kommen. Der Wirtschaft, die immer mehr will und nie genug hat, lieber verhungern Menschen, die ohne Kontakt zu unseren Händlern dieses Problem nie oder kaum gehabt hätten.

    Umso mehr die vom Menschen entwickelten Maschinen leisten, um so weniger braucht man den Menschen. Seltsam ist nur, dass diese "Ersparnis" nicht an uns weitergegeben wird. Wir brauchen keine Erntehelfer mehr, sondern nutzen eine Maschine. Ist deswegen mehr oder weniger da? Kann diese Ernte nicht immer noch genauso viele Menschen ernähren?


    Scheinbar nicht.
     
  20. dkR

    dkR Forenlegende

    Beiträge:
    6.538
    Registriert seit:
    10. April 2002
    @Stryker: Danke! Das erspart mir genau das selbe zu tippen :D
    Nein, weil deine Quellen immer auschließlich deinen Standpunkt vertreten, und der ist mir normalerweise etwas zu blauäugig-naiv.
    Selbstzufriedenheit? Warum nicht? Ich kann bei dem was ich bisher erreicht hab durchaus zufrieden sein. Wenn du dich Selbstkasteien willst weil die Welt unfair ist, nur zu. Aber wenigstens hab ichs mal geschafft, dass du nicht nur mit Quellen um dich wirfst, sondern selbst was schreibst.

    Wiederholen wir nochmal meinen Standpunkt:
    1) Europa ist nicht das Sozialamt der Welt - D auch nicht.
    2) Ich habe nichts gegen Flüchtlinge und halte das auch nicht für einen Urlaubstrip, es gibt viele Grüned, die sowas Rechtfertigen. Weils in Europa mehr Kohle gibt gehört jedoch IMO nicht dazu. Auch denke ich, dass die Leute eine etwas seltsame Vorstellung haben, wie sich in Europa als illegale Einwanderer leben werden.
    3) Mein Diskussionsansatz - den du erfolgreich ingoriert hast - war lediglich, dass die "Flüchtlinge" ganz sicher nicht die Leute sind, die die Hilfe und Europa am nötigsten haben, sondern die die sich die Schlepper leisten konnten.
    Alles! Für jeden! Sofort! Umsonst!
    Und wie stellst du dir das vor?