Die "Volksfront von rechts" / Braune Hochzeit

Kendrior

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Hurra, wir haben die Grundlagen für Massenvernichtungswaffen und andere Tötungsinstrumente erfunden. Darauf können wir ja SO stolz sein.
 

Parzifal

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hives schrieb:
Und sicher bist du mit den Werken von Marx und Engels so gut vertraut, dass du das beurteilen kannst. Wo liegen denn deiner Meinung nach die grundsätzlichen Irrtümer?

Würde ich so direkt nicht sagen. Ich habe auch nicht alles gelesen.
Ich sage ja nicht das alles Falsch ist, nur halte ich den Ansatz einer Klassengesellschaft für falsche und den damit Verbundenen Klassenfeind und Klassenkampf.
Es sollten alle Möglichkeiten und Schichten des Volkes genutzt werden und nicht nur die "Arbeiterklasse".

hives schrieb:
Parzifal schrieb:
Und wieviel derjenigen die den Nationalsozialismus als krank und pervers verdammen haben überhaupt einmal etwas von Nationalsozialistischen Politikern gelesen?

Welche Bücher würdest du denn empfehlen, die ein so vollkommen anderes Bild malen?

Ob sie ein vollkommen anders Bild malen, das kann ich nicht beurteilen, glaube eher das man das ganze dann etwas Objektiver betrachtet.
Einige Bücher stehen auf dem Index.
Ich meinte aber unter anderem auch Reden und Schriften aus der NS - Zeit.
Wer sucht, der findet.
Oder eine PN an mich, falls Interesse an Zeitgschichtlicher Aufklärung besteht.

hives schrieb:
Die Desinformation ging jedoch vor allem in eine ganz andere Richtung:
Intellektuelle Täter wurden reingewaschen, Wissenschaftler für eigene Zwecke verwendet. Akten verschwanden, wurden bis in die Neunziger vernichtet. Wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge wurden ausgeblendet. Ein Teil der Intelligenz konnte auf die ein oder andere Weise weiter wirken...

Das ja, aber ich frage mich auch, ob die Gründe die zum Krieg führten vermeidbar gewesen währen, von beiden Seiten, wenn es gewolllt währe.
Und ob die Kriegsgründe der Alliierten wirklich die Befreiung Europas wahren, gar die Befreiung des deutschen Volkes?
Ich meine England bzw. Britannien hat Jahrhunderte lang andere Völker unterdrückt und jetzt ziehen sie aus um die armen Deutschen von Hitler zu befreien?
Die USA haben Kriege schon immer aus Wirtschaftliche Interesse geführt, oder um ihre Vormachtsstellung zu stärken. Auch heute noch.
Ob die damals einfach so ausgezogen sind um die Armen Deutschen von Hitler zu befreien?
Oder um die armen Juden zu retten?

Sind diese Länder heute im Irak um die Irakis zu befreien? Wenn ja, hätte dies schon 1991 geschen können, oder man hätte Saddam überhaupt nicht Finanziert.
Wahren die USA in Vietnam um die Vietnamesen zu befreien?

Fragen über fragen.


@ Kendrior

Nunja, ob man darauf stolz sein kann, ist eine zweischneidige Sache.
Auf der einen Seite sind es enorme Technologische Errungenschaften, auf der anderne Seite ist der Verwendungszweck nicht so nett.

Aber der Fortschritt der Technik in Kriegerischen Zeiten hat im nachhinein auch enormen Fortschrit für das Zivilleben gebracht.
Da gerade im Kriege mehr Gelder für Forschung und Entwicklung zur verfügung stehen.
 

_Dark_

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@anti und acik..
ihr habt recht.. war echt blödsinn :wink:


Dr_vonBraun schrieb:
Was den Zweiten Weltkrieg betrifft: der hätte auch etwas anderes werden können.
was denn??
der ausgang des zweiten weltkriegs war schon festgestanden, noch bevor ein einziger schuss gefallen war..

Parzifal schrieb:
Ob die damals einfach so ausgezogen sind um die Armen Deutschen von Hitler zu befreien?
an deiner fragestellung merkt man schon, dass du das nicht so siehst.. :wink:

nein, in der ganzen geschichte der menschheit wurde noch nie ein krieg aus einem anderen grund als der profitgier geführt worden..
so ist und das und wird wohl auch immer so bleiben..
 

antimagnet

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ähm, verteidigung?


so als weiterer möglicher kriegsgrund... und waren nicht manchmal auch irgendwelche animositäten irgendwelcher herrscher im spiel?
 
W

Weinberg, Oliver

Guest
Dr_vonBraun schrieb:
Was den Zweiten Weltkrieg betrifft: der hätte auch etwas anderes werden können.
was denn??
der ausgang des zweiten weltkriegs war schon festgestanden, noch bevor ein einziger schuss gefallen war..

Nein, nicht, wenn es der Dr_vonBraun sagt, denn der weiß da sicher einiges (Familieninfos???), was andere nicht wissen sollen, oder?



nein, in der ganzen geschichte der menschheit wurde noch nie ein krieg aus einem anderen grund als der profitgier geführt worden..
so ist und das und wird wohl auch immer so bleiben..

Vielleicht richtig.., vielleicht..aber gerade der zweite Weltkrieg war auch stark ideologisch geprägt (sicher hat das Kapital gut daran verdient - in Deutschland. In Rußland auch? Weiß das wer??? Gab's da Kapital?)

Topic
Wie kann man denn die einzelnen Parteien nun sehen?
Die DVU ist ein Wirtschaftsunternehmen und gewinn orientiert. Sie ist noch in jedem Landesparlament, dass sie ertragen mußte, den Beweis schuldig geblieben, politisch arbeiten zu wollen
Die NPD könnte tatsächlich politisch orientierter sein, aber da sind doch sooo viele V-Männer des Verfassungsschutzes hinter den Kulissen tätig, dass die immer für Unruhe und Intrigen innerhalb der Partei sorgen könnten, um deren funktionale Schlagkraft zu lähmen (abgesehen von der Wahrscheinlichkeit permanentes Mißtrauen zu sähen..)
Die REP's, tja, was sollen die schon in so einem Konglomerat noch an Einfluß haben können, so schwach, wie die da stehen?

Nene, wirklich kein Anlaß zu großen Befürchtungen das Ganze..
 

Parzifal

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Dark schrieb:
Dr_vonBraun schrieb:
Was den Zweiten Weltkrieg betrifft: der hätte auch etwas anderes werden können.
was denn??
der ausgang des zweiten weltkriegs war schon festgestanden, noch bevor ein einziger schuss gefallen war..

Wenn also feststand, das Deutschland den Krieg nicht gewinnen kann. Warum sollte Hitler dann einen Krieg anfangen?



Und wie Weinberg, Oliver sagt, die REP sind keine Gefahr, die sind Verfassungskonform, deshalb sind sie für "das" rechte Lager nicht atraktiv, eher für Leute die früher CDU/CSU gewählt haben.
Die DVU ist wie schon erwähnt, eine Art Privatpartei.
Und solange es genug V-Männer in der NPD gibt, welche Spalterei betreiben und zu Straftaten anstifen und auch welche begehen und dies dann anderen anlaßten muß man sich auch um die NPD nicht kümmern.
Ich habe selbst einmal gehört die NPD sei sogar von Englischen Geheimdienst mitgeründet worden, gar ins Leben gerufen.

Nein um die NPD muß man sich wirklich (noch?) keine Sorgen machen. Da gibt es genug spitzel.
Und die ganze Hysterie, welche um die NPD gemacht wird, könnte dazu führen das der Hund aufwacht und die Flöhe los werden will.
 

hives

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Parzifal schrieb:
hives schrieb:
Und sicher bist du mit den Werken von Marx und Engels so gut vertraut, dass du das beurteilen kannst. Wo liegen denn deiner Meinung nach die grundsätzlichen Irrtümer?

Würde ich so direkt nicht sagen. Ich habe auch nicht alles gelesen.
Ich sage ja nicht das alles Falsch ist, nur halte ich den Ansatz einer Klassengesellschaft für falsche und den damit Verbundenen Klassenfeind und Klassenkampf.
Es sollten alle Möglichkeiten und Schichten des Volkes genutzt werden und nicht nur die "Arbeiterklasse".

Marx hat auch keineswegs gefordert, nur die Arbeiter zu "nutzen" - sein dialektisch- historischer Materialismus beschreibt vielmehr, dass die Geschichte aus Klassenkämpfen besteht, und dementsprechend der herrschende Kapitalismus durch die unterdrückte Klasse, also das Proletariat, gestürzt werden wird - das ist zunächst mehr Folgerung als Forderung und erwächst gewissermaßen aus seiner Geschichtsvorstellung.

Die "Diktatur des Proletariats" ist jedoch ebenfalls nur ein unvermeidbares Durchangsstadium des dialektisch- historischen Prozesses: letztendlich werden alle Gegensätze in der Synthese einer klassenlosen Gesellschaft überwunden.


Ob sie ein vollkommen anders Bild malen, das kann ich nicht beurteilen, glaube eher das man das ganze dann etwas Objektiver betrachtet.
Einige Bücher stehen auf dem Index.
Ich meinte aber unter anderem auch Reden und Schriften aus der NS - Zeit.
Wer sucht, der findet.
Oder eine PN an mich, falls Interesse an Zeitgschichtlicher Aufklärung besteht.

Da es dir nicht um ein anderes Bild geht, hat sich meine Frage erledigt - mir persönlich sind derartige Schriften nicht unbekannt.



Aber der Fortschritt der Technik in Kriegerischen Zeiten hat im nachhinein auch enormen Fortschrit für das Zivilleben gebracht.
Da gerade im Kriege mehr Gelder für Forschung und Entwicklung zur verfügung stehen.

"Zur Verfügung stehen" ist gut 8)



Was die Kriegsgründe angeht: die Nothilfe war nicht der ausschlaggebende, da sind wir uns wohl einig - und das ist imho auch alles, was sich aus deinem Vergleich mit dem Irak herausholen lässt...
 

_Dark_

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Parzifal schrieb:
Wenn also feststand, das Deutschland den Krieg nicht gewinnen kann. Warum sollte Hitler dann einen Krieg anfangen?

weil hitler ein irrer, fanatischer, realitätsfremder, und außenpolitisch absolut unerfahrener prolet war...
 

Traenenreiter

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Schauen wir uns doch einmal das Wort Nationalsozialismus an - da steckt ein Wort drin, das nennt sich SOZIALISMUS.

Ziel hier: das Volk soll sich als solches zusammengehörig erkennen und dadurch dem Einzelnen gegenüber hilfsbereit und opferwillig sein. Das ganze wurde dann unter dem Begriff "Volksgemeinschaft" durchzuführen versucht.

Das bedeutet, daß einige Ideen im Gedankengebäude der NS Theoretiker durchaus ihren Platz fanden.

Der Unterschied beider Weltanschauungen ist marginal. Wobei man nicht einmal das vergleichen kann - denn in wieweit ist der NS eine Weltanschauung und in wieweit wurde er theoretisch begründet - im Vergleich zum Kommunismus, der ja noch nirgendwo auf der Welt eingeführt wurde.

Kommunisten - so schrieb Klemperer einmal - seien "Eigentumsverächter und Gleichmacher". Dennoch ging er in die KPD, weil sie ihm das einzige Mittel gegen die Post - bzw. - Neo Nazis erschienen.

Doch fällt ihm in seinen Tagebüchern immer wieder auf, daß es die gleiche Soße ist, gekocht in einem anderen Topf. Und so ist es auch.

Aber, und damit zurück zum Thema: die NPD und die DVU sind nicht - nach Parteiprogramm - Nationalsozialistisch. Eine ernsthafte Diskussion aber ist nur möglich, wenn man weiß, was die eigentlich wollen. Und da muß man sich mit ihnen beschäftigen, sonst landet man bei solchen Platitüden und nichtssagenden Aussagen, wie oben bis zu diesem Satz zu lesen.
 

Parzifal

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_Dark_ schrieb:
Parzifal schrieb:
Wenn also feststand, das Deutschland den Krieg nicht gewinnen kann. Warum sollte Hitler dann einen Krieg anfangen?

weil hitler ein irrer, fanatischer, realitätsfremder, und außenpolitisch absolut unerfahrener prolet war...

Aha, der Herr Psychologe und Historiker spricht.


hives schrieb:
Da es dir nicht um ein anderes Bild geht, hat sich meine Frage erledigt - mir persönlich sind derartige Schriften nicht unbekannt.

Frage ist nur, wie man das ganze Wertet.


hives schrieb:
Was die Kriegsgründe angeht: die Nothilfe war nicht der ausschlaggebende, da sind wir uns wohl einig - und das ist imho auch alles, was sich aus deinem Vergleich mit dem Irak herausholen lässt...

Ach, da läßt sich meiner Meinung nach schon noch etwas mehr herausholen.
Folterungen z.B. um Geständnisse zu erzwingen, und es ist allgemein bekannt das schon immer Gefoldert wurde, um die Geständnisse zu erwzingen die man hören wollte.
Möchte nicht wissen, das da 45 so alles "ans Licht gekommen ist" nachdem der liebe Ami seine Daumenschrauben an deutsche Soldaten angelegt hat.

Das ganze ist eine durchaus übliche Praktik seitens der USA und zieht sich wie ein Roter Faden durch die Geschichte.
Und auf bestimmte "Geständisse" muß ja eine Reaktion erfolgen, da man diese "Taten" nicht ungesühnt lassen kann.


Und noch zu Marxs, ich halte die Idee mit der Zwangsverstaatlichung und Einheitsgesellschaft, ohne beachtung des Individuellen Wert des einzelnen nicht für gut.
Die Volksgemeinschaft, sagt mir da näher zu.
Wobei ich mit der Volksgemeinschaft nicht zwangläufig die Zeit von 33 - 45 gleichsetze, da ich etwas anderes darunter verstehe. Das es überschneidungen gibt, schließe ich aber nicht aus.
 

hives

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Traenenreiter schrieb:
Schauen wir uns doch einmal das Wort Nationalsozialismus an - da steckt ein Wort drin, das nennt sich SOZIALISMUS.

Ziel hier: das Volk soll sich als solches zusammengehörig erkennen und dadurch dem Einzelnen gegenüber hilfsbereit und opferwillig sein. Das ganze wurde dann unter dem Begriff "Volksgemeinschaft" durchzuführen versucht.

Das bedeutet, daß einige Ideen im Gedankengebäude der NS Theoretiker durchaus ihren Platz fanden.

Der Unterschied beider Weltanschauungen ist marginal.

Beide Weltanschauungen sind in verschiedener Weise kollektivistisch orientiert. Daraus zu schließen, die Unterschiede zwischen beiden Anschauungen wären marginal, halte ich für grundlegend falsch und - milde ausgedrückt - höchst undifferenziert.

Dass im gleichen Eintrag eine stärkere Differenzierung bei der Behandlung von Rechtsextremisten gefordert wird, lässt irgendwie den Eindruck von Unausgeglichenheit entstehen...

Da scheinen einem die Kommunisten am Ende näher bei den Nazis als die NPD... :wink:
 

Parzifal

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hives schrieb:
Da scheinen einem die Kommunisten am Ende näher bei den Nazis als die NPD... :wink:

Nationalbolschewisten. Nicht viele, mir jetzt keiner Persönlich bekannt, aber es gibt sie. Irgendwo da drausen. :wink:

Es ist allgemein Falsch das "Rechte Lager" als geeint anzusehen, ich setze auch das "Rechte Lager" in klammern, da es soetwas nicht gibt.
Da gibt es viele strömungen.
Von Klischebild bis sonst wo hin.

Auch kommt es immer drauf an, wer einen Tituliert. Für manch einen ist der Herr Stoiber schon ein Nazi und manche fangen irgendwo anderst an.
 

Schattenspiegel

Großmeister
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naja schon wieder das leidige thema


wer ist denn nun besser der narr oder der welcher ihm folgt??

ich finde es immer wieder erfreulich wenn sich hier leute äussern die sich scheinbar sämtlichen frust(man erinnere sich an mein letztes thema) von der seele schreiben müssen.

rechts-links-ist doch wurst es ist nicht einmal r oder l
ob jetzt in den zeitungen steht dvu und npd schliessen sich zusammen oder der schon zitierte sack reis fällt um....wen interessierts.

früher im forum wurde ab und an mal ein satz zitiert den ich nun auch nutzen mag, nämlich:

wem nutzt es?

die rechte das sind vor allem nationale verbände, deutschlandweit vielleicht mal 20 bis 30 tausend leute von denen man die hälfte getrost den mitläufern zurechnen kann.

dass in gewissen ostdeutschen bundesländern eher rechts gewählt wurde
sehe ich nicht als gefährdung
nicht für den staat
nicht für die menschen
man unterscheide wahl um etwas erreichen zu wollen und wahl um die ja so tolle demokratie stürzen zu wollen

wir leben mehr als gut in der brd. freuen wir uns. hartz4 steht vor der tür.

dies ist wieder ein thread...er wird 20 seiten annehmen ...
das ist toll und jenes schlecht...

diese art des meinungsaustausches bringt nicht wirklich was, im endeffekt.

wie auch immer...

beste grüsse

Schatten
 

_Dark_

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Parzifal schrieb:
Aha, der Herr Psychologe und Historiker spricht.
weder noch, nur bayerischer geschichte lk in der 13. klasse..
aber mal schauen:


irr: hitler war auf jedenfall nicht ganz bei trost..
wie sonst kann man auf die idee kommen, dass die sog. arier die krönung der schöpfung sind, und man die untermenschen vernichten muss..??

fanatischer: naja, da denke ich da muss man nicht viel zu sagen.. ich denke mal es gibt und gab wenige menschen, die so fanatisch von ihren ideen überzeugt waren wie hitler..

realitätsfremd: naja, also wer glaubt, er könne in einem weltkrieg gegen russland, die usa und england ein weltreich aufbauen und dann lebensraum im osten zu haben, auf der sich dann die arischen und deutschen leute breitmachen, die sich die slawen als sklaven halten, ist doch etwas weit weg von der realität..

außenpolitisch absolut unerfahren: das ist ein faktum..
wenn er irgendeine erfahrung gehabt hätte, hätte er wissen müssen, dass er nicht gegen eine allianz die von den usa unterstützt wird, bestehen kann..

prolet : ein arbeitsloser unterklassenemporkömmling, der weder über eine schulische ausbildung noch den nötigen staatsmännischen intellekt verfügt, ist meiner meinung nach ein vulgärer prolet..

aber du dich ja an meiner beschreibung hitlers zu stoßen scheinst, kannst du die obigen punkte ja gerne widerlegen.. :wink:
 

Schattenspiegel

Großmeister
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hitler war einfach ein staatsmann denke ich nicht mehr und nicht weniger

er wird, denke ich weder irre noch ferngesteuert sondern wie politiker heute auch auf ratschlägen seiner mitarbeiter aufgebaut haben.

btw. hitler war nicht ausschlaggebend für die vernichtung

schau mal bei leuten wie dem "rfss" himmler oder kaltenbrunner oder göring oder goebbels nach...

für mich gilt wer tötet ist ein mörder wer beauftragt ein feiger mörder wer den massenmord beauftragt ein unmensch.

beste grüsse

Schatten
 
W

Weinberg, Oliver

Guest
hitler war auf jedenfall nicht ganz bei trost..

..das ist leider keine qualifizierte Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit Adolf Hitlers. Die Frage ob er eher shizioid, eher paranoid , ein Borderliner oder von allem ein bißchen gewesen ist, läßt heute noch Heerscharen von dazu Gelehrten gegeneinander aufmarschieren.

realitätsfremd: naja, also wer glaubt, er könne in einem weltkrieg gegen russland, die usa und england ein weltreich aufbauen und dann lebensraum im osten zu haben, auf der sich dann die arischen und deutschen leute breitmachen, die sich die slawen als sklaven halten, ist doch etwas weit weg von der realität..

Der Schulunterricht muß wohl dahin gehend konzipiert sein, das Scheitern der 3. Reiches als unvermeidliche Tatsache hinzu stellen, schon um revanchistisches Gedankengut gar nicht erst zu fördern (wie es sich nach dem 9.11.1918 ja schön weiter pflegen ließ). Tatsächlich dürfte der Ausgang dieses Krieges an bestimmten Punkten (Dünkirchen / Stalingrad / Normandie / Entwicklung von Wunderwaffen und deren Einsatz) nur denkbar knapp zugunsten der Allierten ausgegangen sein, vor allem begründet aus dem Umstand, dass Hitlers Persönlichkeit sich dahin gehend manipulieren ließ, fatale Fehleinschätzungen vorzunehmen.
Die Absurde Befehlshierachie, in der Hitler sich selbst mehrfach als nächst höhere Autorität vorstand, tat noch ihr übriges. Ein 'Think Tank' hätte wohl größere aussicht gehabt, einen solchen Krieg zu gewinnen, hätte von vorne herein aber garnicht die Unterstützung des Volkes bekommen, das autoritätsfixiert einem Führer folgen wollte.

P.S. Darf man in bayrischen Oberstufen hierzu kritische Fragen stellen?
(In Hamburg durfte man es seinerzeit - soll also kein Scherz sein)
 

Dr_vonBraun

Anwärter
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ich denke mal es gibt und gab wenige menschen, die so fanatisch von ihren ideen überzeugt waren wie hitler..

Dieser Darstellung kann ich eine kleine Begebenheit hinzu fügen, die sich im Rahmen einer Feierlichkeit am 20.4. 1975 auf dem Anwesen meiner Familie zugetragen hat. Unter den geladenen Gästen befand sich auch ein entfernter Bekannter meines Vaters, jetzt im amerikanischen Ausland lebend, der von den anderen stets mit einem süfisanten Lächeln als Herr Smithee angesprochen wurde.
Im späteren Verlauf dieses Abend wurden natürlich auch Aspekte des verlorenen Krieges in trauter Runde erörtet, der ich, Halbwüchsig, mit einigem Interesse zuhörte. Der Herr Smithee sagte dann an einem bestimmten Punkt des Gespräches, dass all die Menschenversuche ihm bekannter Kollegen großer Unsinn gewesen seien, jedenfalls wenn man die ihnen zugrunde liegende Ideologie dazu betrachte. Zwar wären sie möglich gewesen, weil das Versuchsmaterial ihnen in großer Menge verfüg und zuführbar gewesen sei, aber was wäre das denn auch für ein Material gewesen?
Diese Bemerkung wurde mit einigen Unwillen aufgenommen und als der besagte Herr Smithee dies bemerkte, fügte er hinzu -Zitat:
Unser amerikanischen Freunde sind da viel weitblickender. Sie verwenden für ihre Versuche nur ihr bestes, ihr eigenes Material und nennen das Patriotismus.

So, wie es die Russen eben auch seit langem und ohne Skrupel täten. Hier zu Lande jedoch seien solche Versuche kraft der Willkür und Rechtlosigkeit, die ihnen zugrunde lagen, auf Generationen hinaus nicht mehr denkbar, wie der Herr bedauernd anmerkte.
Er wurde zu solchen Anlässen nie mehr eingeladen.
Soviel zum Fanatismus.
 

Henry_Schinasky

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Hallo, worum gehts denn hier?
Wieso muß eigentlich bei solchen Themen immer wieder in der Geschichtstonne gewühlt werden und der Nazi-Hammer herausgeholt werden.

Ich gebe gerne zu dass bei dem Theme Neue-Rechte der Bezug zum 3. Reich nahe liegt aber daß doch eigentlich nicht das Thema war.
Aber wenn man über das Thema, und das real existierende Problem der neuen Rechten in deutschland sprechen will, muß man sich immer erst mit diesem Themen-Koloss auseinandersetzen, der dann von so ganz schlauen aufgetischt wird.

Die Auseinadersetzung mit dem Thema ist ja auch gut, aber es behindert einen doch wenn man sich den neuen Problemen stellen muß und will, man um etwas gegen die neuen Nazis zu tun.
Die sind nämlich gar nicht dumm und spielen gerne mit der Doppeldeutigkeit.
Diese nur zu offensichtliche Provokation hat doch nur einen Zweck nämlich die Demokratie (bzw. deren Ausübenden Gewalten) zu unüberlegten Schritten zu verleiten.
Die Polizeigewerkschaft hat dies ja auch gerade erst angemahnt, das die Rechten mit ihren ewigen Demos und Fahnen-Umzügen nur Provozieren wollen, um Weimarer-Verhältnisse zu beschwören.

Das schlimmste finde ich, ist das knapp 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg es in Deutschland wieder so weit ist, dass eine Rechte, faschistische, menschenverachtende, ausländerfeindliche Partei gute Chancen hat in den Bundestag einzuziehen. Und alle versuchen das Problem bloß klein zu reden.... warum bloß?

Kann man sich dem Thema immer noch nicht stellen? Oder sind wir alle im grunde froh darüber dass die radikale rechte wieder da ist...

Zumindest in den Jungen Bundesländern kommt mir es oft so vor, dass dort eine heimlich/unheimliche Freude über diese Dinge besteht.
Ich jeden Falls will mir die lange erkämpften Vorzüge der Demokratie und des Rechtsstaates nicht von ewig gestrigen Ignoranten und schadenfrohen Wendeverlierern kaputt machen lassen.
 

Parzifal

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_Dark_ schrieb:
aber du dich ja an meiner beschreibung hitlers zu stoßen scheinst, kannst du die obigen punkte ja gerne widerlegen.. :wink:

Nunja, ich Zitiere hierzu einmal folgende Aussage:

Weinberg schrieb:
Der Schulunterricht muß wohl dahin gehend konzipiert sein, das Scheitern der 3. Reiches als unvermeidliche Tatsache hinzu stellen, schon um revanchistisches Gedankengut gar nicht erst zu fördern



_Dark_ schrieb:
irr: hitler war auf jedenfall nicht ganz bei trost..
wie sonst kann man auf die idee kommen, dass die sog. arier die krönung der schöpfung sind, und man die untermenschen vernichten muss..??

Es gibt viele Deutungen für das Wort Arier, nehmen wir aber einmal die des 3. Reiches:

Arier war jemand, dessen Vorfahren schon seit ein paar Generationen in einem Land lebten. Also Deutsche Arier, Englische Arier, Französische Arier....

Du willst aber vermutlich auf den Noridischen Typus Mensch aus. Das schweift aber zu sehr ab.
Bei interesse zu dem Thema kannst Du mir ja eine PN schicken.

Nunja, es war eine Charakterliche und Menschliche erziehung vorgesehen. Und das ist ja nichts verkehrtes oder?
Man hatte nur die annahem das bestimmte Menschentypen sich dazu besser eignen würden.

_Dark_ schrieb:
fanatischer: naja, da denke ich da muss man nicht viel zu sagen.. ich denke mal es gibt und gab wenige menschen, die so fanatisch von ihren ideen überzeugt waren wie hitler..

Der Mann hatte eben seine Überzeugungen, ist es nicht irgendwo schwach, seine Überzeugungen zu wechseln wie Unterhosen?

Es gibt sehr viele Fanatiker zB. fanatische Vegearier, fanatische LK Geschichts Schüler :wink: , nur kommen nicht alle in so hohe Positionen.
Ich nenne zB. auch "unsere" Regierung fanatisch darin gegen Volks- und für Wirtschaftsinteressen einzutreten.
Den Fanatischen Vegetarier und sonst noch viele.

_Dark_ schrieb:
realitätsfremd: naja, also wer glaubt, er könne in einem weltkrieg gegen russland, die usa und england ein weltreich aufbauen und dann lebensraum im osten zu haben, auf der sich dann die arischen und deutschen leute breitmachen, die sich die slawen als sklaven halten, ist doch etwas weit weg von der realität..

Da, wie du schon geschrieben hast, der Aussgang des Krieges schon feststand, bevor ein Schuß geallen ist, warum sollte dann das deutsche Volk da mitmachen?

Es war auch nie ein Krieg gegen England geplannt. Herr Hitler hoffte immer auf ein Bündniss mit selbigen.
Herr Hitler meine auch, daß der Kriegseintritt der USA auf Gegenseite fatal für Deutschland währen, er war sich dessen also bewusst.
Eine Kriegserklärung an die USA fand nur statt, da wir mir Japan einen Packt hatten.
Und Kriegsrund im Falle Japan - USA war Peral Habour. Und da ist es auch fraglich, ob es so war wie man uns sagt.

Zu Sowjetunion, da war der Krieg unvermeidbar, da es zwei gegensätzliche Idiolodien waren. Stalin hat schon Truppen aufmarschieren lassen.

Und nun, zuallerletzt die Slawen.
Die Slawen wurden nicht als Minderwertig angesehen. Ließ dir am besten einmal Schriften zur Fremdvolkpolitik des 3. Reiches durch.
Dort werden nicht alle Slawen über einen kamm geschert. Auch werden sie nicht als Untermenschen tituliert.

_Dark_ schrieb:
außenpolitisch absolut unerfahren: das ist ein faktum..
wenn er irgendeine erfahrung gehabt hätte, hätte er wissen müssen, dass er nicht gegen eine allianz die von den usa unterstützt wird, bestehen kann..

Dies war bekannt, und man wollte einen Krieg mit den USA um jeden Preis vermeiden.
Aber die USA nicht. Siehe dazu den fraglichen Kriegseintritt der USA.


_Dark_ schrieb:
prolet : ein arbeitsloser unterklassenemporkömmling, der weder über eine schulische ausbildung noch den nötigen staatsmännischen intellekt verfügt, ist meiner meinung nach ein vulgärer prolet..

Menschen aus den Unteren Schichten dürfen für dich also nur als Arbeitssklaven dienen und ihnen sollte jede Möglichkeit des Gesellschaftlichen Aufstieges verwehrt werden?
Halt ich Persönlich für nicht gut.
Überdenke bitte noch einmal dein Gesellschaftsbild.
 
W

Weinberg, Oliver

Guest
Kann man sich dem Thema immer noch nicht stellen? Oder sind wir alle im grunde froh darüber dass die radikale rechte wieder da ist...

Verehrter Herr Schinasky, so sie mit der von mir verehrten Gegenkultur Ikone eine gewisse geistige Verwandschaft pflegen!

Ihre oben zitierte Frage läßt sich vielleicht dahin gehend beantworten, dass die demokratischen Errungenschaften dieses Landes in ihren Jahren zwischen 49 und 67 keine nennenswerte Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit zu tätigen hatte. Sie war einfach da, als ein Ergebnis äußeren Wollens, ein zweites Versailles zu vermeiden und Recht, statt Rache zu üben.

Die Sprachlosigkeit über die Belange des Dritten Reiches, die sich heute in der Flut von Dokumentationen wider spiegeln (wir wissen heute mehr über das Dritte Reich als in den Jahren darin und danach), hat auch das Widerauftauchen rechter Gewaltgesinnung in jungen Köpfen zur Folge gehabt. Worüber nicht offen gesprochen wird, eignet sich zunächst sehr gut zum Mittel der Provokation. Das war der Neo Nazismus der siebziger Jahre, mit Michael Kühnen, der Savage Army (in der sogar ein Afrodeutscher die führende Rolle einnahm!), der Wehrsportgruppe Hoffmann und wie sie alle hießen. Die 80er Jahre Spaßgesellschaft ließ sie allerdings mehr und mehr bedeutungslos werden.

Heute ist das natürlich etwas anders. Die Arbeitslosenzahlen sind so hoch wie 1933 und die Armut breitet sich aus. Dennoch gibt es in den Reihen der Rechten keine einzige charismatische Figur, die hier noch mal punkten könnte. In einem Atom Waffen starrenden Europa ist eine Neuauflage des Dritten Reiches sowieso Illusion. Eher wird dieses Land von außen besetzt, als dass sich noch einmal eine so destruktive Macht hier etabliert.

Nicxhtsdestoweniger werden wir mit rechter Präsenz innerhalb der nächsten Jahre leben müssen, da sich die Ursachen ihres verstärkten Erscheinens auch kaum ändern werden (lassen). Und wer da Lust hat, dies zu bekämpfen sollte sich an Nietzsches Worte erinnern: "Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird am Ende selbst zum Drachen!"

Immer guter Hoffnung
eine andere Barfliege
 

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