Der Thread, dessen Titel für 'geschmackloss' geändert wurd

Nietzschianer

Neuling
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Also wenn ich eines zu diesem Threat hinzufügen darf:

Der Urknall war vielleicht alles mögliche, aber er hatte nichts mit der Reaktion von Helium mit Wasserstoff zu tun! Vielleicht sollte da einer Wikipedia oder Encarta noch mal durchsuchen, aber wenn ich mich recht entsinne basiert unsere gesamte Existenz auf der Asymetrie der Quarks und ihrer Antiteilchen, welche so ziemlich alles unter sich in den ersten par Nanosekunden ausgemacht haben. Nagelt mich nicht drauf fest ;) aber Helium hatte nichts damit zu tun das gab es erst ein paar tausend "Jahre" später als sich das Universum abgekühlt hatte, und es überhaupt möglich war das sich komplexe Gebilde wie Atome zusammenfügen. ,d.n.
 

Ehemaliger_User

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Gut, um nicht als Feigling zu erscheinen werde ich für gewisse Personen wohl wiederholen müssen, was ich bereits sagte.

Es ist sehr einfach, zu sagen "Noch können wir es nicht, aber in 100 Jahren vielleicht" und dies als Erklärung für das Universum und das Leben an sich zu verwenden. Es ist viel schwerer, mit Gott zu argumentieren, da ihn noch nicht allzu viele Menschen gesehen haben. Denkt man aber logisch, sollte man feststellen, dass kein Weg an Gott vorbeiführt, dass er sozusagen die Lösung der bedeutendsten physikalischen Gleichung sein muss. Warum? Nun, es wurde hier von jemandem vermutet, dass wir irgendwann aus dem Nichts etwas erschaffen könnten. Sollten wir das tatsächlich schaffen, wäre es ein Beweis (und zwar ein wirklicher) dafür, dass die Physik, wie wir sie heute kennen, so falsch ist wie nur irgend möglich. Man muss nicht mal den ersten Hauptsatz der Thermodynamik anwenden, um festzustellen, dass unsere bestehende Physik es nicht zulässt, etwas aus dem Nichts zu erhalten. Die erwähnten entgegengesetzten Teilchen, die sich gleich wieder aufheben, sind nichts weiter als ein theoretisches Modell, das in der Praxis noch noch nicht beobachtet wurde.

Auch lässt sowohl die Physik als auch der gesunde Menschenverstand die Unendlichkeit nicht zu. Es ist uns unmöglich, etwas unendliches vorzustellen, wir können nur wissen, dass alles einen Anfang und ein Ende hat. Die Unendlichkeit ist nicht für den menschlichen Verstand gedacht. Also muss das Universum, muss das allererste Element desselben irgendwann entstanden sein. Und zwar aus dem Nichts. Da dies aber, wie oben beschrieben, der Physik und unserem Denken widerspricht, laufen wir in ein heftiges Paradoxon, welches dazu führt, dass es uns überhaupt nicht geben kann, oder aber zu einer möglichen Lösung: Gott. Wir sind nicht in der Lage, die Entstehung des Universums anders zu erklären und wir werden es nie sein, weil es nie möglich sein wird, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, weil es nie etwas materielles geben wird, das ewig ist.

Auch wenn unsere Welt aus irgeneiner Art von Paralleluniversum o.ä. entstanden sein sollte, muss diese widerum geschaffen worden sein. Aus dem Nichts? Physikalisch? Nein. Diese Fragen wird die Physik niemals beantworten können, weil sie über sie hinausgehen, ohne ihr aber zu widersprechen.

Solange die Physik nicht alle Fragen beantworten kann, gibt es einen Gott.
 

Tizian

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@det: Moment mal, glaubst du an das, was du sagst? Nihilismus, dem ich übrigens auch eine Weile gefrönt habe, ist paradox, da du an etwas glaubst, auch wenn es NICHTS ist. Demnach ist An_Nichts-glauben auch ein Glauben.
Das einzige andere, was geht, ist pures Wissen, den Weg nehme ich. Ich weiß, dass die und das schaffen werde, dass dies und das existiert. Und wenn ich das weiß, muss ich nicht mehr daran glauben, denn es ist ja auch so wirklich da! Wenn etwas nicht existiert, dann muss ich daran ja auch nicht glauben, denn das wäre Schwachsinn. Meinst du das?
@EVO: Du machst es dir ein wenig zu einfach, denn damit lässt sich kein Gott beweisen. Wenn dein Gott existieren würde, dann bräuchtest du keinen Beweis und keinen Glauben, denn dann wäre er/sie/es einfach da. :lol:
 

rastapopulos

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was braucht ihr mehr als das was ihr um euch seht und das ihr es wahrnehmen koennt? ist das nicht gott?
 

det

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Tizian schrieb:
@det: Moment mal, glaubst du an das, was du sagst? Nihilismus, dem ich übrigens auch eine Weile gefrönt habe, ist paradox, da du an etwas glaubst, auch wenn es NICHTS ist. Demnach ist An_Nichts-glauben auch ein Glauben.
Das einzige andere, was geht, ist pures Wissen, den Weg nehme ich. Ich weiß, dass die und das schaffen werde, dass dies und das existiert. Und wenn ich das weiß, muss ich nicht mehr daran glauben, denn es ist ja auch so wirklich da! Wenn etwas nicht existiert, dann muss ich daran ja auch nicht glauben, denn das wäre Schwachsinn. Meinst du das?
Du hast es doch richtig gelesen. Ich glaube nichts heißt nicht, ich glaube an ein Nichts. Ich meine, ich hätte mich unmissverständlich ausgedrückt.

Was Gott betrifft, glaube ich demnach auch nicht an Gott, sondern ich weiß von Gott. Solches Wissen stammt aus der Überzeugung, aufgrund von für mich nachvollziehbaren Sachverhalten. Gilt natürlich nur für jeden individuell.
Gruß, det
 

lemonstar

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det schrieb:
Na gut, zwar habe ich diesen Threat nicht eröffnet, weshalb ich mich auch nicht verpflichtet sehe, die Diskussion bis zum bitteren Ende zu beleiten, doch will ich auch nicht den von Dir gewonnenen Eindruck bekräftigen.
Es fällt mir halt sehr auf, dass du nachdem Hugo eine umfangreiche, begründete Stellungnahme zu einem Post von dir schrieb, du nur mit einem mißerverständlichen Satz geantwortest hast, weiter fällt auf, dass du mir eine Frage gestellt hast und es dir nicht notwendig erschien zu meiner Antwort Stellung zu nehmen, sondern anzumerken, dass alles gesagt sei.

Hugos und meine Argumente gegen den Gottesbeweis durch DNS sind hier unwidersprochen.

det schrieb:
Von Übel sind beide Gruppen (geschichtlich betrachtet). Erstere lassen sich u.U. zu allen Schandtaten verführen, Letztere entwickeln solche eher aus eigener Motivation - unter Dienstbarmachung Ersterer. Soviel zur Gefahr des Glaubens.
Was haben die Atheisten denn alles angerichtet? Und jetzt erzähl' nicht, dass die Sowjetunion und das dritte Reich atheistisch waren.
 

struppo_gong

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det warum ignorierst du meine rechnung.
geb dich doch geschlagen in wenigstens diesem punkt.
 

Imion

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EVO schrieb:
..., weil es nie möglich sein wird, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, weil es nie etwas materielles geben wird, das ewig ist.

Die erwähnten entgegengesetzten Teilchen, die sich gleich wieder aufheben, sind nichts weiter als ein theoretisches Modell, das in der Praxis noch noch nicht beobachtet wurde.

l. ron hubbard in 8-8008 beschreibt er wie man sein eigenes universum aus dem nichts, aus dem was wir gott beschrieben im prinzip erstellen können !!!

aber leider habe ich das buch nicht und habe es auch nicht gelesen und habe auch keine möglichkeit es zu bekommen ... (hmm bei amazon.de nichs gefunden)


aber EVO, du scheinst der erste kritiker zu sein, der mich verstanden hat *gratz*
 

det

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lemonstar schrieb:
Hugos und meine Argumente gegen den Gottesbeweis durch DNS sind hier unwidersprochen.
Tsää, dachte, das ergäbe sich aus den vorangegangen Texten von selber. Man muss da schon mal die getönte Brille abnehmen. Aber gut:

Euer wesentliches Argument ist die Evolutionstheorie, die ja bekanntermaßen von Darvin begründet und in seinem Hauptwerk "Origin of Species" 1859 veröffentlicht wurde. Darin propagiert er die Evolution, Höherentwicklung der Arten durch natürliche Auslese (Selektion). Dabei baut er seine Theorie im wesentlichen auf die Verbindungsglieder zwischen den Arten auf, die eben seine "gleitenden", Übergänge erklären sollen.
Bis heute ist diese Theorie auch Lehrbuchmeinung, und besonders Zufalls-Freunde (Atheisten) beziehen sich gern darauf. Wenn man das aber macht, ohne diese Primärliteratur überhaupt gelesen zu haben, kann man leicht auf´s Glatteis geraten. Was uns die Lehrbücher nämlich verschweigen, ist dass Darwin seiner Theorie selber sehr skeptisch gegenüber stand. Im selben Standardwerk (Origin of Species) schreibt er:

"Warum ist dann nicht jede geologische Formation und jede Gesteinsschicht voll von solchen Verbindungsgliedern? Die Geologie enthüllt uns ganz gewiss keine derartig fein abgestuften organischen Ketten; und diese Tatsache ist vielleicht der eindeutigste und schwerste Vorwurf, den man gegen meine Theorie ins Feld führen kann. Eine Erklärung liegt, wie ich meine, in der extremen Unvollständigkeit unserer geologischen Aufzeichnungen."

Nach nunmehr rd. 150 Jahren ist man immer noch auf der vergeblichen Suche nach den Verbindungsgliedern. Weder beim Menschengeschlecht noch bei den Tieren noch in der Pflanzenwelt hat man diese Voraussetzung für Darwins Theorie bestätigen können.

Hugo führte nun eine Info-Quelle an, die seine These (Meinung) bestätigen solle. Das Gegenteil ist der Fall. Zitat:

"Geht man von der Existenz 93 irdischer chemischer Elemente aus, so hat kürzlich ein engagierter Kreationist vorgerechnet, so betrüge die Wahrscheinlichkeit, daß sich rein statistisch eine der essentiellen Aminosäuren in der Ursuppe gebildet habe, maximal 10-40000! So wenig man sich unter einer derart kleinen Zahl auch vorzustellen vermag, in die Alltagssprache übersetzt bedeutet dies: Die chemische Zufalls-Synthese irgendeiner Substanz, ganz gleich welcher, ist ausgeschlossen!"

Dass sich auch nur eine einzige Aminosäure zufällig entwickeln konnte geht gegen NULL (10hoch-40000), ist also ausgeschlossen.

Daher sollen Naturgesetze herhalten:
"Chemische Prozesse laufen also nicht zufallsgesteuert ab, sondern werden - wie oben betont - durch die Gesetze der Thermodynamik und Reaktionskinetik kontrolliert."

Auf meinen Vorhalt, dass Gesetze sich nicht selber schreiben, Hugo:

"die gesetze der thermodynamik und reaktionskinetik, wurden von menschen niedergeschrieben und beschreiben beobachtete regelmäßigkeiten."

Wohl wahr. Menschen formulieren nach den beobachteten Schemata Gesetze. Aber die Gesetze sind nun mal da. Menschen beschreiben und rätseln, was in der Natur vor sich geht.
Sie wissen, dass da geheimnisvolle Kräfte am Werke sind, die atomare Strukturen immer weiter vorwärts, höher treiben, Moleküle bilden, chemische Elemente, komplexe organische Strukturen schließlich bis hin zu lebenden Organismen, die imstande sind, sich selber zu reproduzieren. Damit nicht genug, entwickelt sich ein Reproduktionsprogramm, der genetische Code, der einerseits sicherstellt, dass immer gleiche Kopien hergestellt werden, und der andererseits zulässt, dass sich milliardenfach verschiedene Lebensformen entwickeln können. Damit diese interaktiv koexistieren können, kommunizieren diese Organismen bereits auf zellularer Ebene miteinander, wie dies Prof. Fritz Popp anhand seiner entdeckten Biophotonen nachweisen konnte. Wenn nicht schon auf dieser Ebene, dann aber kurz darauf organisierten diese Kräfte (oder Gesetze), Atomanhäufungen soweit, dass diese den Grad der Wahrnehmungsfähigkeit erreichten. Dieser Prozess gipfelte darin, dass Atomstrukturen zur Sinneswahrnehmung fähig wurden, sogar sich selber sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken können, Denkvermögen entwickelten, um sich schließlich selber in Frage zu stellen...um zu vergessen, dass sie in Wirklichkeit Bestandteil des Planeten sind, dass es kausal gesehen der Planet ist, dessen Bestandteile Maschinen bauen, um damit einen Nachbarplaneten zu besuchen. Ja ja, der Zufall, die Gesetze,...

Wir dürfen nicht vergessen, dass es im wesentlichen nur zwei Antworten auf diese Rätsel gibt:

a) Selbstorganisation der Materie, ohne Verursacher, ohne Intelligenz, ohne Planung
b) Geplante Organisation durch einen Verursacher mit Intelligenz und Denkvermögen

Obwohl nur Antwort b plausibel ist, wird sie von den Materialisten abgelehnt. Doch finden diese keine andere Erklärung für den Evolutionsprozess. Alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen führen die Selbstorganisation ad absurdum, dennoch glauben sie verzweifelt daran. Ein paar Zitate:

„Eine Zelle per Zufall zu erhalten, würde voraussetzen, dass sich mindestens einhundert funktionsfähige Proteine gleichzeitig an einem Ort einfinden. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch nur eines dieser funktionsfähigen Proteine erscheint, liegt wohl nicht über 10(hoch)-20. Die Wahrscheinlichkeit für das Erscheinen von einhundert funktionsfähigen Proteinen gleichzeitig an einem bestimmten Ort beträgt also 10(hoch)-2000.” (Denten, 1985)

"Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich das Leben bei einer von 10(hoch)46 Gelegenheiten per Zufall entwickelt hat, beträgt 10(hoch)-255. Das bedeutet, es ist so gut wie unmöglich, dass sich das Leben aus einer zufälligen Verbindung von Molekülen entwickelt hat. Die These, das Leben habe sich in einem einzigen Moment durch die zufällige Verbindung von Molekülen entfaltet, muss zurückgewiesen werden.” (Quastler, 1964)
„Je unwahrscheinlicher etwas ist, desto weniger können wir daran glauben, dass es durch blinden Zufall eingetreten ist. Oberflächlich betrachtet ist die offensichtliche Alternative zum Zufall ein intelligenter Schöpfer.” (Dawkins, 1982)


Noch einmal möchte ich auch Darwin selbst bemühen:

"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. - Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige, über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."

Selbst wenn wir die angeführten Gesetze zugrunde legten, und selbst wenn wir akzeptierten, dass sich unter naturgemäßen Bedingungen (die ja selbst schon wieder der Wahrscheinlichkeitsrechnung unterlägen, was wir hier vernachlässigen wollen) Aminosäuren, als die Grundbausteine für eine Zelle, bildeten, und selbst wenn wir von nur 100 Bausteinen für eine Zelle ausgehen, die ja aus tausenden besteht, würde das Zeitalter unseres Universums nicht ausreichen, auch nur eine einzige Zelle hervorzubringen:

100 Bausteine in die richtige Reihenfolge zu bringen birgt rd. 9,3x10hoch157 Möglichkeiten (100x99x98x97...x4x3x2). Selbst wenn man zugrunde legte, dass die Selbstorganisation 100 Kombinationen pro Sekunde hervorbrächte, müsste das Weltall bis zur Entstehung der ersten Zelle 5,88x10hoch139 mal so alt sein. Rechnet nach.

Nun, meine ich, sollten wir die Evolutionstheorie, an die selbst deren Schöpfer nicht wirklich glaubte, nicht weiter strapazieren.
det

Nachtrag:
Die Versimpelung mit den 100 Zellbausteinen hätte ich mir eigentlich schenken können, wo schon die von Euch angeführte Entgegenhaltung aussagt, dass die zufällige Entstehung einer einzigen Aminosäure, mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 hoch minus 40000, unmöglich ist.
 

det

Geselle
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struppo_gong schrieb:
det warum ignorierst du meine rechnung.
geb dich doch geschlagen in wenigstens diesem punkt.
Du bist ja niedlich. Ich dachte, Du wolltest nochmal nachrechnen.
Machen wir es viel einfacher und gehen nur von 26 Buchstaben aus, die in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen sind:

26x25X24x23...x4x3x2 = rd. 4x10hoch26 Möglichkeiten. Nehmen wir an, Du könntest alle 10 Sekunden einen Versuch durchführen, wären das 5,26x10hoch4 Versuche pro Jahr. Unser Universum soll 15 Mrd. , also 1,5x10hoch10 Jahre alt sein, und nehmen wir mal eine Gesamtlebensdauer von 100 Mrd. Jahren an, ergeben sich für unsere Rechnung 8,5x10hoch10 Jahre.
4x10hoch26 geteilt durch 5,26x10hoch4 = 7,67x10hoch21, geteilt durch 8,5x10hoch10 = 9,03x10hoch10, d.h., du müsstest den Mixbecher selbst unter diesen dramatisch vereinfachten Bedingungen mehr als 90 Mrd. Universen-Zeitalter lang schütteln. Nicht verstanden? Ok:

2 Buchstaben = 2x1=2 Möglichkeiten
3 Buchstaben = 3x2=6 Möglichkeiten
4 Buchstaben = 4x3x2=24 Möglichkeiten
usw. rechne nach.

Gib Dich geschlagen? :wink:
 

Philipp

Meister
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falls irgendwas von dem was ich jetzt schreibe schon behandelt wurde sorry habe nicht genug zeit alles zu lesen.

also zu der gott theorie

a 100% ist der urknall nicht,

b da mit dem urknall (wenn) die zeit beginnt ist die erscheinungsform des "was auch immer" für uns hinter diesen ereignisshorizont verborgen.

c ist gott immer nur eine methapher für sachen die wir uns nicht erklären können. mit jeder wissenschaftlichen entdeckung hat sich auch die religion geändert. mit jeder erkenntnis schrumpft die macht gottes.

d hatt bis jetzt die menschheit immer an götter geglaubt. Wenn sie dann draufkommen das es dafür doch was erklärbares mit beweisbaren Fakten gibt "starb" die göttlichkeit. Auch ein grund für die unterdrückung der wissenschaft im mittelalter..da die geistlichkeit sich sehrt bewust war das das bild gottes nur solange gefestigt ist solange er genug "göttlichkeit" besitzt. ich denke das es jetzt halt auch wieder nur eine art des ich will einen grund sehen egal wie absurd er ist das es für den Urknall oder die enstehung des ganzen etwas "göttliches" verantwortlich ist. Das sind einfach mechanismen des menschlichen intelekts mit solchen "abstrakten" wissen oder unwissen umzugehen.

Früher dachten die menschen gott ist für das wetter verantwortlich jetzt ist es halt der urknall ... gott ist alles oder gar nichts er braucht auch keine berechtigung und man sollte danach auch nicht suchen. Wenn es was göttliches zu finden gibt suche es in dir und nicht in den fernen des alls und der zeit. Göttlichkeit kann nur dazu bestimmt sein ein gleichgewicht herzustellen...handle danach und werde selbst göttlich den ungleichgewicht zerstört und zerstörung kann nicht der sinn sein.
 

Ehemaliger_User

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Tizian schrieb:
@EVO: Du machst es dir ein wenig zu einfach, denn damit lässt sich kein Gott beweisen. Wenn dein Gott existieren würde, dann bräuchtest du keinen Beweis und keinen Glauben, denn dann wäre er/sie/es einfach da. :lol:
Du hast recht. Es fasziniert mich enorm, wie schwer du es dir machst, welche schier unbetretbare Wege du gehst, nur um mit mir diskutieren zu können. Deine Aussage "Damit lässt sich Gott nicht beweisen" ist die inkarnierte Rafinesse, ein geniales Meisterstück der Argumentationskunst, das keine Fragen unbeantwortet lässt. Unglaublich. Kann ich ein Autogramm haben?


Imion schrieb:
l. ron hubbard in 8-8008 beschreibt er wie man sein eigenes universum aus dem nichts, aus dem was wir gott beschrieben im prinzip erstellen können !!!
Nu ja... Das ist jetzt etwas weniger Information als ich bräuchte, um darauf eingehen zu können. Wenn du sagen könntest, wie man das anstellt, wären wir da weiter. Aber so...
 

Tizian

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@EVO: Ich sehe die Fakten und weiß daher, dass keine Götter existieren. Aber du darfst trotzdem ein Autogramm haben. :wink:
 

Imion

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@EVO ja ich kann leider auch nichts genaues sagen, da ich das buch nirgendwoher bekomme (naja oda würdest du dich etwa deswegen mit scienologie in Verbindung setzen ???)

Naachtrag: Ich bin fündig geworden, leider fand ich aber nur eine Englishe version:
http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0884044297/qid=1007353586/sr=12-1/102-0983709-0144116&tag=

da steht auch drin worüber das Buch global handelt und es ist genau das was du sagst wo wir behaupten " das wir das irgendwann in 100 jahren können".

also wenns stimmt was da drin steht, dann hiese das das wir shcon immer fähig waren dazu und das wir vielleicht recht haben ...
hmm scheint ja ganz dünn zu sein, hab aber gehört das keiner bisher das Buch ohne seine seminare verstanden hat, und in english wirds wohl noch schwieriger, und zack shcon seit ihr in diesem scientologie kreis gefangen, also aufpassen, nur buch lesne und nicht in den geld-aus-der-tasche-bekommen-trick reinfallen !
 

struppo_gong

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auch wenn ich glaube dass bei meiner rechnung etwas wesentlich kleineres rauskommt. denke ich man kann sogar mit deiner 13000 milliarden jahren was anfangen kann. ich berufe mich daher auf ein anderes von mir zuletzt benutztes argument. nämlich dass gleichzeitig an millarden verschiedenen oder auch zusammenhängenden räumen gewürfelt wird. in diesen räumen will ich das rechnungsargument nochmal etwas abschwächen ,denn die räume in denen soetwas entstehen kann , sind durch bessere bedingungen gekennzeichnet(z.b. nur die notwendigen elemente sind vorhanden).
naja. interessant wären hier auch die entstehungstheorien der dna durchzugehen,hat ich schon in der schule und auch teilweise selbst gelesen, aber das jetzt zu recherchieren. kein bock. man kann sich ja nicht die mühe machen alle daten zu untermauern.
 

Ehemaliger_User

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Tizian, verstehst du es wirklich nicht oder tust du nur so? Wenn du die Fakten siehst, dann nenne mir doch bitte einen Fakt, der gegen die Existenz eines (sic) Gottes, nicht unbedingt eines biblischen, spricht.
 

LordGosar

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Also der Titel "Glaube" sagt doch eigentlich alles aus!

Aber trotzdem:

Wenn es keinen Gott geben würde, sollte es dann heissen,daß alle
Gläubigen einer Massenhysterie zum Opfer gefallen sind?
Schaut Euch doch einmal die grossen Weltreligionen an:
im Grunde glauben alle an den gleichen Gott, jedoch sind die
Glaubensrichtungen anders ausgelegt.

Zum Thema leiden:

Ich erinnere da nur an Hiob!

Das Leben hier soll als rüfstein für die Eintrittskarte "ewiges Leben" dienen. Und die sollen wir nicht hinterher geschmissen bekommen, die sollen wir uns verdienen.
 

Tizian

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EVO schrieb:
Tizian, verstehst du es wirklich nicht oder tust du nur so? Wenn du die Fakten siehst, dann nenne mir doch bitte einen Fakt, der gegen die Existenz eines (sic) Gottes, nicht unbedingt eines biblischen, spricht.
Hm, vielleicht verstehst eher du es nicht. Die Frage ist, willst du es verstehen? Bist du bereit für das Wissen? Oder hängst du ewig mit deinem Aberglauben rum?
Wenn man Fakten falsch auslegt und interpretiert, kann man natürlich zu deinem Schluss kommen, dann muss man sich natürlich außerordentlich blind und dumm anstellen. Und eigentlich traue ich dir doch eine gewisse Intelligenz zu. Du hast es daher wohl mit voller Absicht getan, um andere in die Irre zu führen, ob deines Privatvergnügens!

Fakt ist, dass der Mensch durch seinen Intellekt in der Lage sein wird, die sogenannten Wunder deines Gottes selbst zu vollbringen. Fakt ist auch, dass die Krone der Schöpfung in genau einer einzigen Disziplin enorm erfolgreich ist, nämlich sich gegenseitig umzubringen und das steht dem Prinzip der Schöpfung diametral entgegen. Fakt ist auch, dass alle Vorhersagen irgendwelcher Pseudo-Propheten (obwohl es ja gar keine richtigen gibt) immer irgendwann revidiert wurden. Fakt ist auch, dass es keinen einzigen Beweis für irgendwelche Götter gibt, denn der Mensch kann alles logisch erklären, wenn nicht jetzt, dann später. Fakt ist, dass Beten und sonstige religiöse Handlungen nichts an den Situationen ändern. Fakt ist, dass man an Sachen, die vorhanden sind, nicht glauben muss, weil sie da sind. Glauben tut man nur an künstliche Theorien und Ideologien, um seine Ziele damit zu verwirklichen.
Es existieren noch eine Menge mehr Fakten und du kommst wahrscheinlich trotzdem mit der Ansicht, dass es:
a) entweder keine Fakten sind oder sie
b) nicht gegen deinen Gott sprechen.
Daran zeigt sich nur dein Willen zur blinden Sturheit und deiner Unfähigkeit, Wahrheit zu erkennen! :roll:
 

Hugo de la Smile

Großmeister
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proton pseudos

>>>ihr müsst euch die dns wie eine art programm vorstellen.<<<

>>>ein blitz hat die form eines speeres<<<

>>>daraus folgt, es muss einen programmmierer geben!<<<

>>> es muss einen blitzschleuderer geben!<<<

ich grüße dich det,

ich hatte eigentlich vor eine längere erwiderung zu schreiben. aber ich sehe ein, dass es bei dir keinen sinn macht.

obwohl du schon eingeräumt hast:

>>>Aber die Gesetze sind nun mal da.<<<

bringst du immer noch diese unsinnigen beispiele von deinen buchstabennudeln.


"es muss einen programmierer geben!"

die herleitungen von beweisen aus metaphern ist wirklich lächerlich.

Hugo de la Smile
 

det

Geselle
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91
Hugo de la Smile schrieb:
proton pseudos

>>>ihr müsst euch die dns wie eine art programm vorstellen.<<<

>>>ein blitz hat die form eines speeres<<<

>>>daraus folgt, es muss einen programmmierer geben!<<<

>>> es muss einen blitzschleuderer geben!<<<

ich grüße dich det,

ich hatte eigentlich vor eine längere erwiderung zu schreiben. aber ich sehe ein, dass es bei dir keinen sinn macht.

obwohl du schon eingeräumt hast:

>>>Aber die Gesetze sind nun mal da.<<<

bringst du immer noch diese unsinnigen beispiele von deinen buchstabennudeln.


"es muss einen programmierer geben!"

die herleitungen von beweisen aus metaphern ist wirklich lächerlich.

Hugo de la Smile

Hi Hugo,
Du bezeichnest meine Rechnung, dass sogar unter allergünstigsten Umständen - die ich dazu noch aus Deinen Fundstellen ableite - eine Selbstorganisation auch nur einer einzigen Zelle Milliarden von Universenzeitalter benötigen würde, als lächerlich? Herleitung aus Metaphern???

Traurig, dass sich Deine Entgegenhaltungen immer in Behauptungen erschöpfen. Ich habe Deine unhaltbaren Argumente widerlegt. Das solltest Du hinnehmen.

Ich sage ja bspw. auch nicht, dass Dein Vorstellungsvermögen noch auf rudimentäre Strukturen begrenzt ist, daher unterlasse bitte eine derartige Polemik.
det
 

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