Castor

Goatboy

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@Simple Man: Soweit einverstanden. Nur wurde der Emissionshandel in der besagten Studie gar nicht berücksichtigt. Ging es dir darum, habe ich das richtig verstanden? Bei Windrädern setzt sich der Ausstoß demnach so zusammen, wie es in der Studie auf Seite 36 (beziehungsweise Seite 10 der Datei) oben links genannt ist (es lässt sich gerade irgendwie nicht herüberkopieren...).

@petronius: Könntest du bitte aufhören, in Rätseln zu reden? Lass Schlagworte wie "Monokausalität", zu denen du nichts weiter sagst, sein und formuliere Argumente, die man nicht erst interpretieren muss, geht das? Hier eine konkrete Frage, die ich mit einem konkreten Ja oder Nein zu beantworten bitte: ist der CO2-Ausstoß bei der Bereitstellung von Energie aus deiner Sicht relevant oder nicht?
 

petronius

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Goatboy schrieb:
@petronius: Könntest du bitte aufhören, in Rätseln zu reden?

wenn du etwas nicht verstanden hast, dann frag am besten nach

was also hast du nicht verstanden, wobei kann ich dir behilflich sein?

Goatboy schrieb:
Lass Schlagworte wie "Monokausalität", zu denen du nichts weiter sagst

ich habe zur monokausalen (verstehst du dieses fremdwort nicht, oder was ist dein problem? es bedeutet "sich nur auf eine ursach beziehend") herangehensweise durchaus weiteres gesagt

lesen und verstehen!

Goatboy schrieb:
formuliere Argumente, die man nicht erst interpretieren muss, geht das?

noch mal: was hast du nicht verstanden?

Goatboy schrieb:
Hier eine konkrete Frage, die ich mit einem konkreten Ja oder Nein zu beantworten bitte: ist der CO2-Ausstoß bei der Bereitstellung von Energie aus deiner Sicht relevant oder nicht?

selbstverständlich. hab ich doch auch geschrieben - warum liest du nicht einfach, bevor du selber losschreibst?

nur eben nicht als einziges
 

petronius

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Goatboy schrieb:
Also ist die Feststellung, dass die Atomenergie eine günstigere CO2-Bilanz aufweist als die Wind- oder Solarenergie nicht irrelevant, einverstanden?

keine ahnung, womit deine feststellung einverstanden ist oder nicht. ich kann sie ja nicht fragen

als einziges kriterium zur beurteilung einer energieform ist der co2-footprint nicht relevant - aber das sagte ich ja schon. du mußt es jetzt nur noch zur kenntnis nehmen

wenn der umstand, daß eine wka einen größeren co2-footprint aufweist als ein akw, gegen den einsatz von wkas sprechen soll, dann spricht der umstand, daß ein akw einen größeren footprint als ein wasserkraftwerk aufweist, ebenso gegen den einsatz von akws

und nun?
 

Goatboy

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Solange du hier weiterhin herumzickst wie ein Schulmädchen während seiner ersten Periode, habe ich keine Lust, mich mit dir zu unterhalten. Ciao.
 

petronius

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Goatboy schrieb:
Solange du hier weiterhin herumzickst wie ein Schulmädchen während seiner ersten Periode, habe ich keine Lust, mich mit dir zu unterhalten. Ciao.

wenn frühpubertierende deine gewohnten diskussionspartner sind, habe ich volles verständnis dafür, daß du dich auf argumente lieber erst gar nicht einläßt
 

Goatboy

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Siehst du, genau dieses Rumgezicke habe ich gemeint.

Weißt du was? Ja, stimmt: Frühpubertierende sind meine gewohnten Diskussionspartner. Wir reden über die neueste Ausgabe der Wendy, über Hello Kitty, über Jungs, über die Parallelen nihilistischer Aphorismen und existentialistischer Strömungen französischer Literatur der Nachkriegszeit, über Tokio Hotel - das Übliche halt. Du hast mich erwischt!

:don:
 

antimagnet

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ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr zu diesen themen aber in den jeweiligen threads schreibt und hier wieder zum castor zurückfindet.

danke.

anti
mod
 

petronius

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...und hier wieder zum castor zurückfindet

da atommüll nun mal da ist, muß er auch endgelagert werden

da es noch kein endlager gibt, muß nach einem gesucht werden - und bitte überall, ergebnisoffen und rein an wissenschaftlich-technischen kriterien orientiert

da atommüll zum endlager transportiert werden muß, und teils eben auch noch aus dem ausland aus der wiederaufbereitung zurückkommt, wird es castortransporte geben müssen

gegen die willkürliche festlegung auf gorleben als endlager und die mutwillige erhöhung der atommüllmenge durch die verlängerung der akw-laufzeiten ist protest zulässig und imho auch notwendig

die aufkündigung des atomkompromisses und die verlängerung der akw-laufzeiten erhöht die menge an strahlenmüll (für welchen die kosten eben nicht zur gänze von den akw-betreibern übernommen werden und was auch gar nicht möglich ist) und das betriebsrisiko (emissionen im normalbetrieb, störfälle, anschläge), welches ebenfalls nicht von den betreibern durch versicherung abgedekct wird und das auch gar nicht kann

kosten für atomstrom werden sozialisiert, gewinne privatisiert. eine weitergabe geringer atomstromproduktionskosten an den verbraucher findet nicht statt

akws behindern systembedingt den weiteren ausbau der regenerativen energien, in denen allein die chance für eine dauerhafte und nachhaltige energieversorgung auf dauer liegt

aufgrund dieser zukunftsperspektiven ist eine förderung regenerativer energien berechtigt, wie ja auch die atomenergie massive förderungen durch die öffentliche hand erfahren hat und noch erfährt



das wars im wesentlichen

danke für die aufmerksamkeit
 

dkR

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akws behindern systembedingt den weiteren ausbau der regenerativen energien,
Stimmt. Wenn man billigen, zuverlässigen Strom hat, braucht man keinen teuren, unzuverlässigen.
in denen allein die chance für eine dauerhafte und nachhaltige energieversorgung auf dauer liegt
Wat? :argh:
die aufkündigung des atomkompromisses und die verlängerung der akw-laufzeiten erhöht die menge an strahlenmüll
Die Menge an Atommüll ist irrelevant.
kosten für atomstrom werden sozialisiert, gewinne privatisiert. eine weitergabe geringer atomstromproduktionskosten an den verbraucher findet nicht statt
Dafür eine Weitergabe der Mehrkosten durch völlig unrentable Erneuerbare Energien. Toll!
 

petronius

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dkR schrieb:
...regenerative energien, ... in denen allein die chance für eine dauerhafte und nachhaltige energieversorgung auf dauer liegt
Wat? :argh:

wie sieht deine alternative aus, wenn alle fossilen energieträger aufgebraucht sind?

dkR schrieb:
die verlängerung der akw-laufzeiten erhöht die menge an strahlenmüll
Die Menge an Atommüll ist irrelevant

wofür irrelevant?

für die akw-betreiber allerdings, da hast du leider recht. für uns, den sie ihn hinterlassen, nicht
 

dkR

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Komm mir nicht mit Peak Oil. Das wird genauso wie die versinkenden Inseln seit 50 Jahren propagiert und immer noch nicht eingetroffen.

Schon jetzt haben wir teilweise Probleme, Rohstoffe für HighTech und Isotope für Radiomedizin zu bekommen. Das ist immer ein Problem, was tun, wenn uns die Rohstoffe für die Solarzellenproduktion ausgehen? Oder Kupfer?
Alternativen gibts ne Menge. Wasserstoff, Kernkraft, Fusionskraft, vielleicht künstliche Photosynthese?... in dem Fall sehe ich das Problem nicht in der Energieerzeugung sondern in der Speicherung und Logistik.

Die Sache mit dem Müll hab ich auch schon mehrmals erklärt:
Wir brauchen ein Endlager, und wenn wir ein Endlager haben ist die Menge Müll die wir einlagern völlig egal.
 

petronius

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dkR schrieb:
Komm mir nicht mit Peak Oil

verstehe

die fossilen vorräte sind unendlich, den klimawandel gibt es nicht, und die erde ist eine scheibe

dkR schrieb:
Die Sache mit dem Müll hab ich auch schon mehrmals erklärt:
Wir brauchen ein Endlager, und wenn wir ein Endlager haben ist die Menge Müll die wir einlagern völlig egal.

das sieht die stadtverwaltung noch nicht mal bei der abfuhr deines hausmülls so



ok, leute - ich denke, es hat keinen sinn, hier eine ernsthafte und von fakten und argumenten getragene debatte zu versuchen
 

dkR

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petronius schrieb:
dkR schrieb:
Komm mir nicht mit Peak Oil

verstehe

die fossilen vorräte sind unendlich, den klimawandel gibt es nicht, und die erde ist eine scheibe
Fossile Vorräte werden bis jetzt dauernd neue entdeckt, Klimawandel mag es geben oder auch nicht, jedenfalls keinen "menschengemachten", und die Erde ist keine Scheibe.
dkR schrieb:
Die Sache mit dem Müll hab ich auch schon mehrmals erklärt:
Wir brauchen ein Endlager, und wenn wir ein Endlager haben ist die Menge Müll die wir einlagern völlig egal.

das sieht die stadtverwaltung noch nicht mal bei der abfuhr deines hausmülls so
Das hat was mit den anfallenden Volumina zu tun.
ok, leute - ich denke, es hat keinen sinn, hier eine ernsthafte und von fakten und argumenten getragene debatte zu versuchen
Mit jemandem, der sein Weltbild offenbar reflexionsfrei aus dem Greenpeace Newsletter bezieht ist das aber auch schwierig.
 

haruc

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das sieht die stadtverwaltung noch nicht mal bei der abfuhr deines hausmülls so

Das hat was mit den anfallenden Volumina zu tun.

Soweit ich weiß darf Hausmüll eh nichtmehr dauerhaft auf Müllkippen gelagert werden, sondern muss verheizt werden. (in so genannten MHKWs)
So kann man wenigstens mehrere Kubikmeter Müll zu wenigen Kilo giftiger Asche reduzieren, die dann irgendwo in Salzstöcken eingelagert wird.

Und das alles dank einer Gesellschaft die alles in Plastikfolie verpackt und in der größere Portionen gekocht werden, als man ißt. Und wir in Deutschland produzieren noch wenig Müll, verglichen mit unseren Erbfreunden im Westen...

btt. Das Volumen, das Jährlich in Europa an Atommüll anfällt dürfte unter dem liegen, das täglich von einer pommerschen Gemeinde produziert wird.
 

dkR

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So kann man wenigstens mehrere Kubikmeter Müll zu wenigen Kilo giftiger Asche reduzieren, die dann irgendwo in Salzstöcken eingelagert wird.
Was ist denn die Halbwertszeit von giftigen Chemikalien?
 

petronius

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dkR schrieb:
Fossile Vorräte werden bis jetzt dauernd neue entdeckt, Klimawandel mag es geben oder auch nicht, jedenfalls keinen "menschengemachten", und die Erde ist keine Scheibe.

du verläßt dich also drauf, daß wir ewig weiterheizen können wie jetzt, weil schon immer weitere vorräte entdeckt werden werden, und co2 klimaneutral ist

alles klar

da erübrigt sich in der tat jede diskussion

dkR schrieb:
Das hat was mit den anfallenden Volumina zu tun

du hast es ja doch verstanden - gratuliere!

dkR schrieb:
Mit jemandem, der sein Weltbild offenbar reflexionsfrei aus dem Greenpeace Newsletter bezieht ist das aber auch schwierig

ich kenne den greenpeace newsletter nicht, vermag allerdings naturwissenschaftlich etablierte zusammenhänge ebenso nachzuvollziehen (stichwort klimawandel) wie die einfachste logik gesunden hausverstandes (stichwort endlichkeit von ressourcen). mit menschen zu diskutieren, die sich einfach nach dem prinzip pippi langstrumpf die welt so machen, wie sie ihnen gefällt, ist da in der tat schwer sinnvoll zu diskutieren





haruc schrieb:
Soweit ich weiß darf Hausmüll eh nichtmehr dauerhaft auf Müllkippen gelagert werden, sondern muss verheizt werden. (in so genannten MHKWs)

das ist falsch

nach abfallablagerungsverordnung und davor schon ta siedlungsabfall sind auch mechanisch-biologische verfahren zur abfallverwertung und estestabilisierung zulässig

haruc schrieb:
So kann man wenigstens mehrere Kubikmeter Müll zu wenigen Kilo giftiger Asche reduzieren, die dann irgendwo in Salzstöcken eingelagert wird

auch das ist falsch. der behandelte abfall muß so weit stabil sein, daß er eben nicht wie giftiger sondermüll spezialdeponiert werden muß

haruc schrieb:
btt. Das Volumen, das Jährlich in Europa an Atommüll anfällt dürfte unter dem liegen, das täglich von einer pommerschen Gemeinde produziert wird.

da werden noch nicht mal äpfel mit birnen verglichen, sondern sozusagen schattenmorellen mit tollkirschen




dkR schrieb:
Was ist denn die Halbwertszeit von giftigen Chemikalien?

das kommt, wie immer, drauf an

auf das chemikal, auf die rand- bzw. umweltbedingungen

metallisches quecksilber z.b. bleibt sozusagen auf ewig giftig, wenn es nicht z.b. als sulfid immobilisiert wird

lösliche nichtkomplexe cyanide können sich z.b. unter der einwirkung von sonnenlicht und auch mikroben binnen weniger wochen zersetzen
 

dkR

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petronius schrieb:
dkR schrieb:
Fossile Vorräte werden bis jetzt dauernd neue entdeckt, Klimawandel mag es geben oder auch nicht, jedenfalls keinen "menschengemachten", und die Erde ist keine Scheibe.

du verläßt dich also drauf, daß wir ewig weiterheizen können wie jetzt, weil schon immer weitere vorräte entdeckt werden werden, und co2 klimaneutral ist

alles klar

da erübrigt sich in der tat jede diskussion
Du checkst es einfach nicht oder?
Nochmal: Meine Kritik ist nicht, weil ich so geil auf Ölverbrennen und Kernspaltung bin, sondern dass wir Abermilliarden völlig grundlos (und Unsinnig) zum Fenster rauswerfen. Geld, dass andernorts viel effektiver für Umweltschutz und Steigerung der Lebensqualität eingesetzt werden könnte. Wenn Öl unwirtschaftlich und Solarenergie wirtschaftlich sind, können wir gerne wechseln, vorher ist das Quatsch.

du hast es ja doch verstanden - gratuliere!
Natürlich, ich bin auch ein ziemlich intelligentes Kerlchen.
Brauchen wir mit 15 Jahren mehr AKW-Laufzeit mehr geeignete Endlager als momentan?
 

petronius

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dkR schrieb:
Du checkst es einfach nicht oder?
Nochmal: Meine Kritik ist nicht, weil ich so geil auf Ölverbrennen und Kernspaltung bin, sondern dass wir Abermilliarden völlig grundlos (und Unsinnig) zum Fenster rauswerfen

und daß dies völlig grundlos (und Unsinnig)" sei, begründest du genau womit?

im moment steht außerdem nur zur debatte, daß du meinen ausführungen, auf dauer liege allein in regenerativen energien die chance für eine dauerhafte und nachhaltige energieversorgung widersprochen hast (u.a. mit seltsamen verweisen auf peak oil und der leugnung des anthropogenen klimawandels)

solltest du dich da mißverständlich ausgedrückt haben, kannst du das ja korrigieren

dkR schrieb:
Brauchen wir mit 15 Jahren mehr AKW-Laufzeit mehr geeignete Endlager als momentan?

selbstverständlich brauchen wir bei "15 Jahren mehr AKW-Laufzeit" mehr endlagerrkapazität. oder meinst du, man könne notfalls auch anderthalb liter wasser in eine literflasche füllen?
 
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