Ägyptische Medizin

Centauri

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Hallo Leute ,

würdet ihr euch heut zu Tage nach der Heilkust der Ägyptischen Medizin behandeln lassen , wenn sich jemand darauf spezialisieren würde ?
Sprich wie Ärzte die sich auf Chinesische Heilkust speziealsiert haben ?

Die Ägypter waren die ersten die den Pulsschlag entdeckten , sie nannten ihn die Stimme des Herzens .
Ich bin der Überzeugung das die alten Ägypter gute Ärzte waren , und das eben auch viel des Medizinischen Wissens untergegangen ist , was aber nicht heisst das davon nichts mehr bekannt ist .
Könnte es nicht sein das es dort Heilmethoden gab die uns auch jetzt wieder helfen könnten ?

Siehe auch hier ,
http://www.mein-altaegypten.de/internet/Alt_Aegypten_2/heilkundeframe.html

Ich freue mich auf eure Antworten .
 

_Dark_

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sorry, aber du mit deinem alt-ägypten wahn gehts da glaube ich doch ein bisschen weit..
das soll jetzt nicht beleidigend sein oder so etwas in der art, aber ich wüsste nicht, wieso diese behandlungsmethoden heute noch gebrauch finden sollten?? und die stimme des herzens mag ja sehr revolutionär gewesen sein, aber ich denke, dass diese art der medizin schon etwas überholt ist...
 

FreeBird

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Centauri schrieb:
Hallo Leute ,

würdet ihr euch heut zu Tage nach der Heilkust der Ägyptischen Medizin behandeln lassen , wenn sich jemand darauf spezialisieren würde ?

Klares Nein :lol:

mein-altaegypten schrieb:
Gegen Brennen im After wurde zum Beispiel ein Mäuseschwanz mit geriebener Zwiebel, Honig und Wasser vermischt. Dieses Produkt aus der »Dreckapotheke« wurde dann durchgeseiht und vier Tage lang von dem betreffenden Patienten getrunken.
Bei einer Verdauungsstörung braucht man lediglich »einen Schweinezahn« zu zerkleinern und ihn »mit vier Zuckerkuchen« zu vermengen. Wenn man dieses Gemisch dann vier Tage lang gegessen hat, soll die Störung behoben sein.
 

Giacomo_S

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Ich finde, man sollte endlich einmal damit aufhören, an den unbedingte Gültigkeit überlieferter Heilmethoden zu glauben, nur weil sie alt sind.

Man wird ja auch nicht die - immerhin über Jahrhunderte gültige - Lehre eines Galen (129-200) und seinem "Gleichgewicht der Säfte" zu "Heilmethoden, die es gab und die uns jetzt wieder helfen" hochstilisieren, nur weil sie das postulierte diätetische Axiom der höheren Stände des Mittelalters waren.

Es mag zwar richtige Ansätze und Erkenntnisse in den alten medizinischen Modellen geben - aber auch viele falsche, denn z.B. Galens Erklärung des Blutkreislaufs war nachweislich falsch.

Sicherlich ist es richtig, das alle antiken Klassiker Abschriften der durch die Truppen Cäsars abgebrannten Bibliothek von Alexandria waren, aber mit dem Umkehrschluß wäre ich vorsichtig. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß sich unter den Schriften auch ein ganzer Haufen Stuß und Banalitäten befand.
 

Centauri

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Mein Lieber _Dark_

Moment einmal , mein Ägyptenwahn ?
Das ist vielleicht ein Wahn , aber wenn du wüsstest wie alles angefangen hat , dann würdest du vielleicht nicht sowas schreiben .
Das ist eine ganz unheimliche Geschichte ...
Ich kann das verstehen , das DICH das vielleicht nicht interessiert , das hat es MICH früher auch nicht .

Ich weiss nicht ob du das schon mitbekommen hattest , ich bin ein ziemlich offener Mensch , ich hatte hier mal irgendwo erwähnt das ich Krankneschwester bin .
Mit meiner Offenheit kann nicht jeder umgehen , genauso wie mit dem Ägyptenwahn ( gebe ich offen zu ) , aber ich kam ganz plötzlich zu meinem Ägypten Hobby , plötzlich und über Nacht .
Ich mache momentan auf dem 2 . Bildungsweg mein Abitur nach , weil ich krank war , ich hatte was am Herzen .
Nach dieser Herzsache , als es schon fast vorbei war mit mir , fing ich mit Ägypten an , von jetzt auf gleich .
Ich suchte den Sinn des Lebens und den Ursprung , so fand ich zu Ägypten .
Und das ist nicht weil ich hier rumnerven möchte , sondern weil ich mir überlegt habe wenn man eine zweite Ausbildung zum Heilpraktiker machen würde ( ich ) und dann einen Zusatz in Ägyptischer Heilkunde anbieten würde , ob das eben überhaupt jemand annehmen würde .
Und deswegen schrieb ich diesen Threat .
Ich schreibe keinen Threat aus Langeweile , das hat seinen Sinn .
So .

@Free bird
Jetzt hast du dir direkt die beiden schlimmsten Rezepte ausgesucht .
Die mit den Mäuseschwänzen ... das würde ich auch nicht machen .
Ich hab auch nicht geschrieben das jedes Rezept verwendet werden soll , eben Sortiert werden muss das schon , nach Zumutbar und Unzumutbar .
Aber die Rezepte gegen Husten , oder andere ZUmutbare sind Logisch und gut , und Ich würde die persönlich an mir ausprobieren bevor ich die jemanden geben würde ...
Im Selbstversuch :oops:

Sehr interessant finde ich das es dort schon Rezepte zur Verhütung gab , und das sie sich Gedanken darüber gemacht haben ,
und auch das sie Gleiches mit Gleichem behandeln , wie in der Homeopathie ...
Das kommt alles wieder ..
Siehe Medikamente von Weleda oder auch die Homeopathischen Medis .
Nette Grüsse
:roll: nadine
 

FreeBird

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Centauri schrieb:
@Free bird
Jetzt hast du dir direkt die beiden schlimmsten Rezepte ausgesucht .
Ja Nadine, ich geb zu, das war ein bisschen gemein. Ich hab mich mit dem Thema nicht weiter beschäftigt, aber wenn man jetzt diese ganzen "unzumutbaren" Rezepte mal weglässt, was soll dann ausser ein paar, sicherlich u.U. hilfreichen, Kräutermischungen noch grossartig übrigbleiben? Ob das für einen neuen Zweig in der Naturheilkunde reicht? Keine Ahnung. Könnte aber in unserer Trendgesellschaft alleine durch den Exotenbonus durchaus funktionieren.

Ich glaube die Akzeptanz kannst Du nur rausfinden, indem Du es einfach im RealLife ausprobierst. Die Meinungen von chronisch misstrauischen Verschwörungsforis taugen da als Entscheidungshilfe wohl nur bedingt... :wink:
 

Jay-Ti

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Wenn es um die Eröffnung einer Praxis geht, dann hättest du es ebenfalls sagen können, und wohl einige ehrliche Meinungen bekommen. So wie diese:

Die Idee einer "Praxis", spezalisiert auf ägyptische Verfahren ist sicherlich eine rentable Idee (und ich bereue es fast, dass sie nicht zuerst hatte). Nach Geburt dieser wunderbaren Idee, musst du dir allerdings keine Gedanken mehr um das "Ob das wirklich Helfen sollte?" machen, vielmehr kannst du einiges Geld rausschlagen.
Eine ulkige "Praxis", sowie eine mystische Internetpräsenz sollten hilfreich sein. Zudem empfehle ich einen Werbevertrag mit Esoterischen Zeitungen, sowie NewAge Magazinen. Sobald einige Kunden kommen, sollte man auch die lokalen Fernseh, und Radiosender bitten etwas zu bringen (eine gute Story ist sogar unentgeltlich). Am besten stellt man dann auch noch einen Verwandten ab, der als Testimonian ab, der überzeugend in die Kamer sagt: "Ja, es hilft".
Und tatsächlich, es hilft, denn es wird vermehrt Kundschaft eintreffen. Der Vorzug liegt klar auf der Hand: solche Leute befinden sich oft auf irgendeine Weise in esoterischen Gruppen jeder Art, so dass auch andere Leute es sich zumindest "einmal anschauen" wollen.
Spätestens dann sollte über eine Gemeinschafts "Praxis" mit einem Feng-Shui Berater nachgedacht werden. Da kann man sich dann super Kunden zuspielen.

Vielleicht klang es so, doch dies ist meine ehrliche Meinung und Einschätzung, welche nicht sarkastisch sein soll. Also ich würds machen. Der esoterische Markt wächst, und noch kann man gute Preise verlangen.
 

sillyLilly

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Ich weiß nicht wie hilfreich die ägyptische Medizin heute ist.
Sie mag ja für die damalige Zeit erstaunlich fortschrittlich gewesen sein. (unter anderem durch chirugische Eingriffe)

Aber sie wurde im Gegensatz zur traditionellen chinesischen Medizin nicht kontinuierlich weiterüberliefert und angewendet.

Deswegen wäre ich bei der agyptischen Medizin skeptisch.

Namaste
Lilly

edit: habe hier einen interessanten Link
GEschichte der Medizin im Überblick
Dort wird mein Gedanken bestätigt, dass die ägyptische Medizin nicht weiter verändert wurde.
 

Giacomo_S

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Niemand bezweifelt doch, daß es naturheilkundliche Verfahren gibt, die funktionieren.
Man sollte sicherlich auch annehmen können, daß die Ägypter aufgrund ihrer extensiven Leichen-Mumifizierung und -Fledderei ein besseres anatomisches Wissen hatten als die Ärzte des Mittelalters, denen die Obduktion von menschlichen Leichen verboten war und die daher nur Analogieschlüsse (häufig falsch) von Tieren vornahmen.

Nur, wie schon von sillyLilly ganz richtig erkannt: Auch medizinisches Wissen entwickelt sich weiter. Auch Medikamente.
Zu Casanovas Zeiten hat man Geschlechtskrankheiten mit Quecksilber-Salben behandelt - was zweifellos funktioniert hat, dennoch bin ich ganz froh darüber, daß man seitdem bessere Wirkstoffe gefunden hat.

@Centauri
Naturheilkunde gegen Husten - warum nicht. Im übrigen hat fast jeder "Schulmediziner" mir bei Erkältungen die bekannten Hausmittel aufgrund ihrer besseren Wirksamkeit empfohlen. Eine Apotheke meiner Wahl hat diese wunderbare Teemischung aus Lindenblüten, Süßholz und was weiß ich, das trinke ich dann brav und habe meine Ruhe. Als Koch habe ich Thymian für mich entdeckt, hilft auch gut.
Sicher, auch Empfängnisverhütung habe die damals schon betrieben und das gab's auch in unserer Volksmedizin. Wenn ich mich richtig erinnere, kamen da u.a. mit Zitronensaft getränkte Schwämmchen u.v.a. zum Einsatz: Das funktioniert sogar, nur eben nicht annähernd im Wirkungsbereich moderner Methoden. Es waren die damals verfügbaren Möglichkeiten: Besser als gar nichts.
Aber mal ehrlich: Bevor ich ein Kondom aus Tierdarm oder gar Leder verwende, bevorzuge ich doch die elektronisch geprüfte Weiterentwicklung unserer Zeit aus Latex.
 

Centauri

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@Giacomo_S_


Naturheilkunde gegen Husten - warum nicht. Im übrigen hat fast jeder "Schulmediziner" mir bei Erkältungen die bekannten Hausmittel aufgrund ihrer besseren Wirksamkeit empfohlen. Eine Apotheke meiner Wahl hat diese wunderbare Teemischung aus Lindenblüten, Süßholz und was weiß ich, das trinke ich dann brav und habe meine Ruhe. Als Koch habe ich Thymian für mich entdeckt, hilft auch gut.

Es gibt ein sehr gutes Rezept gegen Husten , Zwiebelsaft mit Zucker .
Aber nicht nur das , es gibt auch Atemstimmulierende Einreibungen mit Eukalyptussalbe .
Es gibt so viele Dinge die durch Chemie ersetzt werden , es aber nicht müssten , nur damit es schneller geht .
Krankheit braucht seine Zeit , sie ist auch nicht direkt da , sie hat Tage vorher in denen sie sich entwickelt , und ganauso muss man es ihr zustehen das sie Tage braucht um wieder weg zu gehen .
Aber in der heutigen Welt wo immer alles schnell gehen muss pfeiffen sich viele Menschen lieber direkt Antibiotika ein .
Die Ziebel ist eines der ältesten natürlichen Antibiotika , genauso wie Honig .
Aber man muss für solche Sachen auch offen sein .
Es ist nur so irrsinnig , wie wir in letzter Zeit behandeln .
Krankheit ist ein Zeichen des Körpers das etwas nicht stimmt .
Aber wir nehmen das nicht erst , es ist uns eher eine Last , und so hören wir nicht auf den Körper und nehmen Medikamente die die Krankheit bekämpfen , aber bekämpfen sie auch die Ursache ?
Meistens nicht , und so kommt immer wieder eine neue Krankheit .
Ich bin der Meinung das jede Krankheit auch eine phsychische Ursache hat , denn ist der Mensch glücklich , ist das Immunsysthem gut , ist der Mensch ausgeglichen hat Krankheit keine Chance .
Es müsste viel mehr Psychater als Allgemeinärzte geben , und dann sollt man jedem Patienten einen individuellen Plan machen , sich erstmal mit seinem Leben auseinandersetzten und nach dem Grund suchen .
Und wenn es möglich ist den Körper zur Gesundheit begleiten , das heisst nicht das man chemische Medis gibt .


Sicher, auch Empfängnisverhütung habe die damals schon betrieben und das gab's auch in unserer Volksmedizin. Wenn ich mich richtig erinnere, kamen da u.a. mit Zitronensaft getränkte Schwämmchen u.v.a. zum Einsatz: Das funktioniert sogar, nur eben nicht annähernd im Wirkungsbereich moderner Methoden. Es waren die damals verfügbaren Möglichkeiten: Besser als gar nichts.
Aber mal ehrlich: Bevor ich ein Kondom aus Tierdarm oder gar Leder verwende, bevorzuge ich doch die elektronisch geprüfte Weiterentwicklung unserer Zeit aus Latex

Empfängnissverhütung ist klar das ich dir über die Pille nicht gutes sagen kann . Nimm dir mal einen Beipackzettel davon und lies , du wirst aus dem Staunen nicht mehr raus kommen .
Sie hätten es einfacher gehabt wenn sie nur geschrieben hätten welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen die Pille nicht hat , denn die Liste der Neben und Langzeitwirkungen ist lang .
Von Leberschäden bis Thrombosen , Herzkranzgefässverengungen und viele mehr ...
Das hat mich früher auch nicht interssiert , brav hab ich sie genommen , fast 8 Jahre , danach war ich krank .
Der ganze natürliche Zyklus wird gestört , dem Körper wird vorgegaukelt das er schwanger ist , damit er nicht schwanger werden kann , dauerschwanger so zu sagen ...
Der ganze empfindeliche Hormonzyklus kommt durcheinander und später bekommt man dann die Rechnung .
Ich sag immer , wer seine Freundin liebt der sagt ihr das sie nicht die Pille nehmen soll , so hart sich das anhört .
Es ist eben ein neues medikament , es gint sie erst seit den 60 ziger Jahren und lanzeitschäden sind noch gar nicht richtig erforscht .
Das mit dem Zitronengetränkten Schwämmchen finde ich auch nicht gut .
Es gibt noch andere Möglichkeiten zu genüge .
So , das ist jetzt etwas lang geworden .
Grüsse 8O
 

Artaxerxes

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Hi Centauri,

was für die ägytische Medizin gilt, gilt gleichermaßen für die der Maja und anderer früher Hochkulturen. Nicht umsonst durchstreifen die Schwadrone der Pharmakonzerne den Regenwald um alte Heilpflanzen zu finden und deren Wirkung zu nutzen.

Die Medizin der Ägypter war qualitativ hochstehend und wurde erst wieder im 19. Jahrhundert - in Mitteleuropa - erreicht. (hier meine ich besonders die Chirurgie). Das es auch "Extreme" gab, wie z. B. die Mäuseschwänze, sei nun mal dahingestellt.

Wichtig ist nur die Tatsache, dass heutzutage versucht wird, das Wissen der Alten um Heilpflanzen, neu zu beleben.

Es gab unlängst noch eine hochinteressante Doku-Reihe über das Tema (zdf.de).


Hi Giacomo_S,

Cäsar hat ja wirklich viel dummes Zeug fabriziert, aber die Bibliothek von Alexandria geht nicht auf seine Kappe. (Caesar rhenum navigat)

Gruß Artaxerxes 8)
 

arius

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Artaxerxes schrieb:
Cäsar hat ja wirklich viel dummes Zeug fabriziert, aber die Bibliothek von Alexandria geht nicht auf seine Kappe. (Caesar rhenum navigat)
Gruß Artaxerxes 8)

Die Verketzerung von Origenes und Verfälschung der ursprünglichen christlichen Lehre geht zurück auf den Despoten Justinian, der trotz Ermodung von Millionen Menschen als einer der Väter der kath. Kirche gilt...

Mehr dazu in Origenes, der Diamantene:

http://www.museion2000.ch/buecher/#origenes

Aus dem Inhalt:

– Origenes’ Jugend und erstes Wirken in Alexandria
– Origenes’ textkritisches Studium des Alten und Neuen Testaments
– Origenes’ Glaubensweisheit
– Die Unterwanderung des Christentums durch das Heidentum
– Kaiser Konstantins Anbiederung bei den Christen
– Der Ausbruch des so genannten Arianischen Streites
– Das Entstehen eines Priestertums nach heidnischem Vorbild
– Der falsch verstandene Opferbegriff
– Marcell als Urheber des Dreifaltigkeitsdogmas
– Didymos der Blinde, ein letzter Künder hohen Geistwissens
– Athanasius als Leitfigur des christlichen Mönchswesens
– Die Verdammung des Origenes durch Kaiser Justinian


Medizintechnisch würde ich wenig auf Ägypten setzen, stellt das Land mit seinen Pharaonen-Gewaltherrschern (mit wenigen Ausnahmen) symbolisch für die Unterwelt, aus der das Volk Israel auszog und mühsam befreien musste, symbolisch auch für den geistigen Aufstieg des Menschen und die Wiederherstellung der ursprünglichen Harmonie..


Gruß

Arius
 

Centauri

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Hallo Artaxerxes ,

was für die ägytische Medizin gilt, gilt gleichermaßen für die der Maja und anderer früher Hochkulturen. Nicht umsonst durchstreifen die Schwadrone der Pharmakonzerne den Regenwald um alte Heilpflanzen zu finden und deren Wirkung zu nutzen.

Da hast du recht , Ajuveda zum beispiel aus Indien oder die TCM ( Traditionelle Chinesische Medizin ) sind auch 2 sehr interssante Aspekte der Naturheilkunde und der Arbeit mit Energien im Körper .
Die Chinesische Medizin soll Energieselder befreien und dadurch heilen .
Sprich Akupunktur .
Über die heilkunde der Maja hab ich noch nichts gehört , hab mich aber auch noch nicht damit beschäftigt , Ägypten hatte mich so gefangen .
Ich finde es schon komisch das diese alten Methoden ausgetauscht wurden , aber der Mensch muss erfinden und erneuern und meint immer neue Sachen sind besser , obwohl das ist ein zweischneidiges Schwert .
Es hat sein gutes und sein Schlechtes , die moderne Medizin .
Ich hab mich sehr erschrocken das es bereits so viele Bakterien und Vieren gibt die gegen alle Antibiotika resistent sind .
Bei uns waren viele Patienten mit MRSA , das ist die Abkürzung für einen multiresistenten Staphylokockus Aureus .
Multiresistent , und das ist eben der schlimme nachteil der modernen Medizin . Die alte Medizin ist im Einklang mit der Natur , und wurde durch respekt zur Natur entwickelt um Heilung zu bekommen .
Die neue ist in keinem Fall im Einklang mit der Natur und im eigendlichen nicht im Einklang mit dem Menschen .
Jeder Mensch ist ein Idividuum das wird vergessen .
Wenn 5 Menschen den selben Hustensaft nehmen sollen , hat er nicht bei allen 5 die selbe Wirkung , man wird nicht mehr als Idividuum behandelt , und das ist fatal .
Dadurch das wir alle Bakterien und Viren versuchen zu zerstören zerstören wir uns irgendwann selbt , denn diese entwickeln sich weiter .

Wichtig ist nur die Tatsache, dass heutzutage versucht wird, das Wissen der Alten um Heilpflanzen, neu zu beleben.

Es gab unlängst noch eine hochinteressante Doku-Reihe über das Tema (zdf.de).


Hab ich leider nicht gesehen .




Hallo arius

Medizintechnisch würde ich wenig auf Ägypten setzen, stellt das Land mit seinen Pharaonen-Gewaltherrschern (mit wenigen Ausnahmen) symbolisch für die Unterwelt, aus der das Volk Israel auszog und mühsam befreien musste, symbolisch auch für den geistigen Aufstieg des Menschen und die Wiederherstellung der ursprünglichen Harmonie..

Da hast du schon Recht , so hab ich das noch nicht gesehen , aber ich beschäftige mich auch nicht so mit dem Volk Israel .
Hat das Volk Israle denn auch eine Medizin gehabt ?
Vielleicht weisst du etwas darüber .
Gruss :oops:
 

Artaxerxes

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Hi Centauri,

ich glaube die Doku's werden - von Zeit zu Zeit - in den Regionalprogrammen wiederholt. Wenn ich einen Termin sehe, schreib ich Dir 'ne PM.

Bei den Majas war das so, dass ein Tübinger Uni-Professor auf der Grabplatte von Palenque eine Pflanze entdeckt hat, diese auch im Regenwald fand, und die Laboruntersuchung bestätigte, dass eben diese Pflanze ein wirksames Antibiotikum enthielt. Gleiches passierte auch in Ägypten, wo man die Heilpflanzen nach einem alten Arztpapyrus suchte - und fand.

Erstaunlich dürften die Fähigkeiten der alten Ägypter hinsichtlich der Chirurgie gewesen sein, hat man doch Ramses II. mehrfach Schädeloperationen unterzogen, die der gute Mann allesamt überlebte und sogar noch ein biblisches Alter erreichte - ich meine mich zu erinnern, dass er so um die 90 Jahre alt geworden ist.

Wenn man dagegen die Knochenbrecher unseres Mittelaltes sieht, kommt einem das Grausen. Man kann ja kaum ermessen, wieviele Patienten an Wundfieber gestorben sind, was - bei profunder Kenntnis der Heilpflanzen - höchstwahrscheinlich vermieden worden wäre. Und noch im 19. Jahrhundert (bis zu Semmelweiß) sind Tausende Frauen an Kindbettfieber gestorben. Eigentlich wurden sie von den behandelnden Ärzten infiziert sprich umgebracht, weshalb die Hausgeburt - seinerzeit - wesentlich unproblematischer war.

Ebenso wie bei allen anderen Völkern, kann auch bei den semitischen Nomaden davon ausgegangen werden, dass sie - in bezug auf die Heilpflanzenkunde - über Generationen gesammelte Erfahrungen hatten.

Gruß Artaxerxes
 

Centauri

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Danke , das ist lieb das du mir dann bescheid sagst .
Ich hab hier auch noch etwas interessantes gefunden .http://www.amuseum.de/pharmazie/htm/altaegyptischemedizin.htm

Sehr komisch finde ich auch das all das Wissen vergessen wurde , so das , wie du schon schriebst in früherer Zeit Knochenbrecher hier zu Werke waren , das hätte doch alles gar nicht sein gemusst wenn man sich auf Altägyptisches Wissen berufen hätte ...
Dann wären auch nicht so viele Menschen gestorben .
Sehr komisch finde ich auch das so vieles was es im alten Ägypten bereits gab einfach vergessen wurde , man vermutet das sie sogar Glühbirnen hatten ... und wir mussten alles wieder neu entdecken .
Demnach wäre die gesammte Geschichte falsch geschrieben , und Dinge wären von alten Ägyptern schon viel früher entdeckt , vergessen und wieder neu entdeckt worden .
Damit wären die Entdecker des letzten Jahrhunderts gar keine Entdecker , denn es hat dies schliesslich doch alles schon gegeben .
Auch Pytagoras wäre kein Endecker , oder Plato , denn sie waren zuvor in Ägypten und dort gab es ihre Entdeckungen bereits ...
Oder standen mit Ägypten in Verbindung .
Dann wäre alles falsch datiert und zu unrecht .
 

Artaxerxes

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Hallo Centauri,

schöner Link!

Wenn man die Archäologie - nicht nur in bezug auf Ägypten - sieht, so hat man unseren Vorvorderen halt viel zu wenig zugetraut. Neuerdings müssen viele Forscher diese Meinung korrigieren (siehe z. B. die Himmelsscheibe von Nebra).

Und die Pyramiden? Immer noch rätselt man, wie die Ägypter das geschafft haben. Aber die stehen da und man kann sie nicht wegdiskutieren. Und wenn ein Volk schon zu solchen Höchstleistungnen fähig war, dann muss man ihm auch profunde Kenntnisse in anderen Bereichen zugestehen, von der Medizin über die Astronomie bis hin zur Mathematik.

Hierzulande hat man die "Kräuterkundigen" als Hexen (Hexer) verbrannt, vieles ging verloren - wurde ja auch nicht aufgezeichnet. Später haben die Klöster das Wissen - teilweise - zurückerlangt aber, weil es keine medizinischen Institutionen (wie in Ägypten) gab, blieb dieses Wissen wieder nur räumlich begrenzt.

Man kann aber nur spekulieren, ob dies alles seine Quellen in Ägypten hatte. Klar haben die Griechen - wie viele andere auch - von den Ägyptern abgekupfert. Möglicherweise haben aber auch die Ägypter ihre Kenntnisse woanders erworben (Hethiter, Induskultur?)

Wer kann schon genau sagen, wo die Geburtsstätte der ersten Hochkultur gewesen ist.

Gruß Artaxerxes
 

Centauri

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Hallo Artaxerxes

Danke für die Links , die kann ich gebrauchen :D

Wenn man die Archäologie - nicht nur in bezug auf Ägypten - sieht, so hat man unseren Vorvorderen halt viel zu wenig zugetraut. Neuerdings müssen viele Forscher diese Meinung korrigieren (siehe z. B. die Himmelsscheibe von Nebra).

Das stimmt , deswegen halte ich auch nichts davon Menschen für etwas zu rühmen das sie warscheinlich gar nicht erfunden haben ...
Und noch dümmer finde ich , das wir dann alles noch mal neu erfinden mussten ...
Und die Pyramiden? Immer noch rätselt man, wie die Ägypter das geschafft haben. Aber die stehen da und man kann sie nicht wegdiskutieren. Und wenn ein Volk schon zu solchen Höchstleistungnen fähig war, dann muss man ihm auch profunde Kenntnisse in anderen Bereichen zugestehen, von der Medizin über die Astronomie bis hin zur Mathematik.

Und das beste ist das die eine komplette Sternenkarte gefunden haben , in einem der Gräber der Pharaonen ...
Eine Sternenkarte die auch jetzt noch benutzt werden kann , ohne Teleskope ,ohne die Hilfsmittel die wir hatten ...
Das regt zum nachdenken an .
Kamen sie vielleicht doch aus dem All ?



Man kann aber nur spekulieren, ob dies alles seine Quellen in Ägypten hatte. Klar haben die Griechen - wie viele andere auch - von den Ägyptern abgekupfert. Möglicherweise haben aber auch die Ägypter ihre Kenntnisse woanders erworben (Hethiter, Induskultur?)

Stimmt , aber wissen würd ichs schon gerne ...
Einmal eine zeitreise machen ...
Wenn man doch nur ein einziges mal eine zeitreise machen könnte ...
* schwelg *
Ich hab mal etwas über parallele Realitäten gelesen , das heisst das man zwischen verschiedenen Realitäten hin und her wechseln kann ...
 

Artaxerxes

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Hallo Centauri,

Das regt zum nachdenken an .
Kamen sie vielleicht doch aus dem All ?

wäre zwar schön, halte ich aber - vor allem aus Entfernungsgründen - für wenig wahrscheinlich.

Einer neueren These zufolge begann wohl alles, als das Mittelmehr sich über den - früher vorhandenen - Sperrwall, bei den Dardanellen, ins jetzige Schwarze Meer ergossen hat (so 12000 v. Chr.)

Die dort ansässige Kultur wurde größtenteils vernichtet (Atlantis?), die Überlebenden siedelten in der Türkei (Hathusa = Hethiter) und zogen weiter nach Mesopothamien (Sumer / Chaldäa) und wahrscheinlich auch nach Ägypten. (7000 v. Chr)

Hier könnte sich dann - im Verbund mit der einheimischen Bevölkerung - die ägytische Kultur zur vollen Blüte entwickelt haben.

Da inzwischen bekannt ist, dass die Hethiter enge Geschäftsverbindungen mit Troja geknüpft hatten, steht zu vermuten, dass auch dort Einflüsse des "Schwarzmeervolkes" eine Rolle gespielt haben könnten.

Eine Antwort - denke ich - wird nur auf dem Grund des Schwarzen Meeres zu finden sein.
 
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