Landser im Einsatz

Samael

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@ trashy :idea:

und was wollte die deutsche wehrmacht dort unten. der grund war doch der gleiche, oder meinst du nicht. guck dir mal im atlas an, in welche teil-
oder ex-sowjetrepubliken nicht schon militärbasen der us-armee existieren. und warum - aus humanitären gründen, aus angst vor der roten armee (die sich für manöver schon sprit im westen leihen müssen) oder vielleicht doch, weil schon millionen von petrol-dollars in die gegend investiert worden sind? wer zuerst kommt, pumpt als erster ab oder so ähnlich. naja, ich sag ja nur: follow the money trail - und man findet eine
RELATIVE wahrheit oder etwas in der art. :?

cya
 

trashy

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Samael schrieb:
und was wollte die deutsche wehrmacht dort unten. der grund war doch der gleiche, oder meinst du nicht.

Gewinnung von Land? Oder wie hieß das damals so schön, für die Herrenrasse/Arier genug Platz um ihre blonden, blauäugigen Ärsche niederzulassen?



Samael schrieb:
oder vielleicht doch, weil schon millionen von petrol-dollars in die gegend investiert worden sind? wer zuerst kommt, pumpt als erster ab oder so ähnlich. naja, ich sag ja nur: follow the money trail - und man findet eine
RELATIVE wahrheit oder etwas in der art. :?

Geb ich dir Recht, aber in deinem/unserem vorigen Post gings nur um Jugoslawien - falls du dich noch erinnern kannst :!: Und nu kommst du mit Russland an, kapier ich nicht, übrigens gibts in Deutschland auch Ölquellen!

Außerdem, warum sollte ich gegen ein Land wie Jugoslawien Krieg führen, wenn ich doch die Nachbarländer in die EU oder NATO aufnehmen kann und über die meine Ölpipeline führen kann? Und die Nachbarstaaten wollen ja in die NATO/EU!

Die einzigen Gründe für einen Krieg gegen Jugoslawien waren,

:arrow: die Menschenrechtsverletzungen unter dem Regime von Milosevic (soll jetzt nicht heißen, das in "westlichen, zivilisierten Ländern" keine Menschenrechtsverletzungen begangen werden)

:arrow: die Kriegswirtschaft anzukurbeln, sprich Geld!

:arrow: die beteiligten Völker mehr zu schrüpfen, Kriegssteuern, sprich wieder Geld!

Und da sind wir beim WAHREN GRUND der FÜR einen KRIEG spricht: GELD!!!

gruß

trashy
 

tsuribito

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Naja direkt mit Kriegssteuern machst du kein Geld.
Du kannst einen Teil der Kosten decken aber keinen Profit rausschlagen.
Kosovo war nen bisschen Manöver, nen bisschen Image aufpolieren mit nem guten Schuss Präsenz .

Zum Thema ohne Soldaten kein Krieg: Es gab in Afghanistan keine Soldaten mehr. Es waren alles Partisanen und Söldner. Demnach wäre ja im Taliban Afghanistan Friede, Freude Eierkuchen gewesen.
2. Die Deutschen Truppen sind auf Wunsch der Regierung in Afghanistan vor Ort.
3. Hätte die Nato nicht ihren Hintern in Bewegung gesetzt und Soldaten nach Afghanistan,Kuwait,Kosovo usw geschickt, wäre dort sicherlich kein Frieden oder es wären fremde Besatzungstruppen dort.

Die Amerikaner sind nicht aus 100% humanitären Gründen nach Afghanistan gekommen aber sie waren da und irgendjemand muss jetzt die Sch*isse aufwischen.
 

trashy

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tsuribito schrieb:
Naja direkt mit Kriegssteuern machst du kein Geld.
Du kannst einen Teil der Kosten decken aber keinen Profit rausschlagen.

Ach ne :?:
Hast du die gewaltige Kriegsmaschinerie im Hintergrund vergessen? Aufgrund der Kriegsgefahr sind
:arrow: die Börsenkurse gewaltig in die Knie gegangen, :arrow: die Ölpreise gewaltig in die Höhe gesprunge und somit alles was an den Ölpreis gekoppelt ist, z.B. die ganze Logistiksparte (Airline, Transportwesen usw.) u.a.


tsuribito schrieb:
Die Amerikaner sind nicht aus 100% humanitären Gründen nach Afghanistan gekommen aber sie waren da und irgendjemand muss jetzt die Sch*isse aufwischen.

Die Sch*isse aufwischen, sprich die Demokratie stabilisieren tun andere, bestimmt nicht die Amis!

gruß

trashy
 

fletcher

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zian schrieb:
Paradewohlstandskind schrieb:
ich halte es mit Kurt Tucholsky, der den Ausspruch >>Soldaten sind Mörder<< geprägt hat. Denn der Unterschied zum Autofahrer ist die Tötungsabsicht.

wenn ich als wehrpflichtiger mein land verteidigen müßte, wäre ich auch soldat. und glaub mir, ich möchte da garantiert niemanden töten müssen, aber entweder man schießt zurück oder man wieder erschossen. die heimatverteidigung sehe ich deshalb nicht als mörder.
und die soldaten, die einen friedenseinsatz absolvieren müssen, die wollen bestimmt auch nicht unbedingt töten. die meisten werden froh sein, wenn sie außerhalb des geschehens sind.
ich finde der tucholsky-ausspruch macht es sich zu einfach

sobalsd du ein gewehr nimmst um dich zu "verteidigen", wirst du für den feind zum potentiellen aggressor der ihm gefährlich werden kann.also wird er versuchen dich "ruhigzustellen".zivilisten werden seltener als soldaten als gefahr empfunden und damit erschossen.
natürlich biste als zivilist auch in gefahr getöten zu werden.
aber wenn du fähig bist ein gewehr zu nutzen und eins hast kriegste am ehesten ne kugel ab!
 

Paradewohlstandskind

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Waaaaaaaaaaaaaas?

Krieg kurbelt die Wirtschaft nicht an?

Noch nie etwas von John Maynard Keyne gehört? Genauso ging beispielsweise Hitler vor. Keyne sagte: "Die Nachfragelücke in einer wirtschaftlichen Krise muss vom Staat gefüllt werden" (nicht wörtlich) und das tut sie.

Es werden jede Menge Gelder durch deficit spending (Staatsverschuldung) in die amerikanische Wirtschaft gesteckt, so werden Arbeitsplätze geschaffen und den Arbeitern Geld gegeben, die dieses Geld widerum in die Wirtschaft stecken, so dass der Staat seinen Teil wieder als Steuern abrufen kann. So einfach ist die Rechnung.

Wir wissen doch seit der >>Akkumaltion des Kapitals<< von >>Rosa Luxemburg<<, dass der Kapitalismus ohne Krieg gar nicht aufrecht erhalten werden kann. Marx wusste dies auch schon.

Also: DEFICIT BOMBING, wie jüngst Jürgen Elsässer einen Text von ihm überschrieb!
 

tsuribito

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Nun den Mist aufwischen müssen jetzt wir.
Von den Amerikanern war da nicht die Rede.

Ich habe mich weiterhin nur zu den Kriegssteuern geäussert.
Die Wirtschaft dahinter ist von staatlicher Hinsicht erst bei Steuern interessant. Fakt ist aber, dass Krieg die Staatsverschuldung nach oben treibt. Die Gesellschaft kann dadurch zwar Profit machen aber ein Krieg macht erstmal nur die Kassen leer.
 

fletcher

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Maxim schrieb:
"Wir wurden zur Verteidigung der Deutschen Grenzen ausgebildet. Unser Kampfauftrag war niemals, in fremden Ländern Menschen zu ermorden! Wir hatten einen VERTEIDIGUNGSAUFTRAG"

ganz ehrlich was verteidigen die denn?
 

fletcher

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hitler hat seine kriege bekanntermassen durch kredite finanziert!
diese wurden ihm von der industrie gewährt die durch den krieg massig rüstungsaufträge kassierten und mit ner menge kohle gerechnet haben!
warscheinlich sind beim staat die kassen leer, aber die produktipon hat die kohle zum übermass!
 

tsuribito

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Jep man muss den Krieg nur erstmal gewinnen.
Wie das bei Hitler war haben wir ja gesehen.

Die Bundeswehr war immer nur dazu da die Russen solange aufzuhalten bis eine richtige Armee kommt.
 

tarantino

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Für Alle die immer noch nicht glauben, dass die Amis nur wegen den geprügelten Frauen nach Afganistan gegangen sind:

Es war einmal ein Ölfeld in Turkmenistan und es war ganz allein.

Da dachten sich die Amis mensch das ist ja fein.

Das Öl das können wir gut gebrauchen.

Nur über Russlands Leitungen, da geht das nicht.

Da fingen ihre Köpfe an zu rauchen.

Mensch ich habs schrei einer, namens Hatschie

Wir bauen eine Pipeline nach Karachi

Und wie gesprochen, so getan

Und dann kamen sie bei den Afganen an.

Die wollten keine Pipeline haben.

Nun ja die Leitung ward gebaut bis an die Grenzen

und es ward keine Zeit um zu faulenzen

Bei den Afganen half kein Betteln und kein Flehen

Da mußten die Amis zu radikaleren Mitteln übergehn.

Da kam der Einsturz des WTC gerade recht

Und den Afganen ging es bald sehr schlecht.
8O
 

Tominaitor

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Trollinger schrieb:
... jede Rechtsgrundlage schickten ... Mörder ...

folgerung:

Autofahrer sind Mörder

Jäger sind Tiermörder

hab' heute Nachmittag im Garten eine Schnecke zertreten - nun bin auch in ein (Tier)Mörder

....die Deutschen sind (potenzielle) Mörder



Sollen doch andere Staaten ihre Soldaten im Ausland einsetzen, aber jaaaa nicht die Deutschen.

naja, :p :lol:
 

haruc

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Hi!
1.meiner meinung nach wären die amis mit ihrer "Kriegsführung" in Afghanistan auch ganz allein in der Lage gewesen, die taliban blatt zu machen. Die Amis haben die Afghanen mit waffen auf dem Stand von 1930 an vorderster Front gegen die Taliban kämpfen lassen, die doch relativ gut ausgerüstet waren (von den Amis!!). Keiner weiß genau, wieviele tausend Afghanen in vorderster Front kämpfend gefallen sind,
damit die Herren amerikaner, die "Befreier" sich nicht die "Finger dreckich machen".

2.Mord ist dann Mord, wenn man jemanden mit Vorsatz umbringt, nicht wenn man, um sein Leben zu verteidigen, auf den Feind schiesst.
Kein Soldat ist nach Afghanistan gegangen , mit dem Vorsatz, Leute umzunieten. Denn wenn ein Mensch, der geistig gesund ist, einen Menschen umgebracht hat, dann ist das Leben des "Mördes" für den Rest
total kaputt.(Depression, Angstzustände...)
Ich denke, dass da doch ein großer Unterschied besteht.

gruss
Abaddon
 

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