Die taz

Ein_Liberaler

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Meine Bekanntschaft mit der taz ist eine eher flüchtige, deshalb die ernsthafte Frage: Ist das vielleicht die Satireseite?

Und ich war ein bisschen stolz auf ihn. Nicht weil er mich freihielt, sondern weil er sich was getraut hatte - und einen "Scheißdeutschen" angegriffen hatte.

Seien wir ehrlich: Wenn irgendwo auf der Welt ein Mistvolk - gleichermaßen nach unten hin überheblich wie zur Macht hin unterwürfig - es verdient, attackiert zu werden, dann ist es dieses scheißdeutsche!
 

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Ich befürchte, daß das ganze durchaus ernst gemeint ist. Das Opfer ist ja selber schuld, die armen Raucher..

Wobei die taz ja noch geht, ich hatte vor ein paar Jahren mal einen Artikel der Jungle World gelesen, man hat sich gewundert, daß die Autoren bei soviel Hass auf Deutsche überhaupt deutsch schreiben.
 

Ein_Liberaler

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Ist die Jungle World nicht die (unfreiwillige) Satirebeilage des Neuen Deutschlands?

Ich hatte die taz bisher für vom anderen politischen Ufer, aber halbwegs zivilisiert gehalten.
 

Boardadmin

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Nee, die hat mit dem Neuen Deutschland nichts zu tun:

Die Zeitung entstand 1997 als ablehnende Reaktion der meisten Redakteure der Jungen Welt (unter anderem Jürgen Elsässer, Klaus Behnken, Ralf Schröder, Heike Runge, Bernd Beier, Wolf-Dieter Vogel, Ivo Bozic, Martin Krauß, Beate Willms, Stefan Ripplinger, Jürgen Kiontke) gegenüber der Absetzung des Chefredakteurs Behnken durch Geschäftsführer Dietmar Koschmieder. Fast alle damaligen Redakteure der „jungen Welt“ besetzten die Redaktionsräume, aus der „Streikzeitung“ entstand die „Jungle World“.
[..]
Die Verfassungsschutzämter der Länder Nordrhein-Westfalen und Brandenburg[6] rechnen die Zeitung in ihrer Definition zum linksextremistischen antideutschen Spektrum.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jungle_World

Aber wie auch immer, soll hier ja um die taz gehen. Bisher hatte ich deren Beiträge auch für eher gemäßigt links gehalten. Deinen verlinkten Beitrag hätte ich demzufolge halt auch eher in der Jungle World vermutet.
 

jones

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noch was schönes aus der taz redaktion: http://www.taz.de/1/leben/medien/ar...-zeit-feuilletonchef/?src=MT&cHash=97fe8a502d
da werden unter anderem faz und bild auf eine ebene gestellt und die bild als gossenblatt bezeichnet, das macht dann wohl aus der frankfurter auch ein gossenblatt.
Stellenweise sind die könnten die sätze auch aus dem stürmer kommen, wenn ich das hier lese:
Pöblern, die hinter jeder Ecke ihrer Nachbarschaft jenen Gestank vermuten, den sie ja vornehmlich selbst verströmen: Es sind die Giftpilze gesellschaftlichen Zusammenlebens...
 

Semiramis

Großmeister
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Versuche, ein paar mehr Leser zu fischen?
Vorzeige-Linke mit dem Ich-bin-ein-Deutscher-und-das-ist-scheiße-Trauma??
:don:
:roll:
 

the_midget

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Der Ausschnitt, den Liberaler gepostet hat stammt aus einer Kolummne.

Wikipedia schrieb:
Der Kolumne nahe stehend und nicht klar von ihr zu unterscheiden sind die Glosse, die Causerie und der Kommentar.
und eine Glosse ist...

wikipedia schrieb:
ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift
Das die Meinung eines Autors nicht die Meinung der gesamten Redaktion widerspiegelt muss ich euch nicht erklären, oder?

gruß

midget
 

Ein_Liberaler

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Nein, das mußt Du alles nicht erklären, aber ich bin der Ansicht, daß der Verfasser hier doch sehr weit geht. Man kann natürlich davon ausgehen, daß es etwas völlig anderes wäre, wenn ein konservatives Blatt so etwas mit anderen Vorzeichen gedruckt hätte, weil eben die Macht- und Mehrheitsverhältnisse sind, wie sie sind. Aber ich finde die Kolumne eigentlich ganz und gar nicht witzig, eher haßerfüllt. So ein Ausbruch, und dabei ein unausgesprochenes "ist ja nicht so gemeint", das ist igendwie nicht meine Welt. Bitte das nicht als überheblich mißzuverstehen. Mir fehlt da irgendwie das Verständnis.
 

Magna

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Die taz schlägt manchmal über die Stränge - mal lustiger, mal weniger lustig.
Kommentare, deren Autoren nicht der Redaktion angehören werden in vielen Zeitungen genutzt, um Positionen zu vertreten, die der Zeitung zwar nahe stehen, die von der Redaktion so aber ganz sicher nicht geschrieben würden.
Der zweite Text setzt FAZ und Bild aber keineswegs gleich, der eigentliche Ärger fängt erst da an, wo die Bild eingreift. Und eine derartige Kollegenschelte ist in Journalistenblättern ( Der Journalist, Medium) vermutlich ganz ähnlich angekommen. Verstösst quasi gegen den Journalisten-Knigge.
Das die Bild ein Massenblatt ist, ist zutreffend. Das Deutschland ein Spießerproblem hat leider auch.
 

Aphorismus

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@ Ein_Liberaler:

Ich könnte jetzt zahllose Kommentare und Glossen anführen, die mich in der FAZ zum Kotzen gebracht haben. Na und? Beides Käseblätter, ich lese nur Titanic. Wozu habe ich einen Computer? Was brauch ich da Zeitungen?
 
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