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Der Wahlthread

Dieses Thema im Forum "Forum zu Wahlen" wurde erstellt von dkR, 27. September 2009.

  1. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
    1.049
    Registriert seit:
    22. Mai 2009
    moment. ich sagte nicht, dass dies deine Ansicht ist. ich sagte, dass dies ein Wesenszug unsrer Gesellschaft ist

    Was hast du denn an diesen von dir dazu zitierten Worten als Unterstellung angesehen?

    Auch ich arbeite für mein Geld, du wirst es nicht glauben, und das auch nicht zu knapp. Ich habe NIE davon geredet, dass alle alles geschenkt bekommen sollten das möchte auch ich nicht. ich bin lediglich der Ansicht, dass wir soweit fortgeschritten sind, dass niemand mehr des Lebensunterhalts wegen mehr den größten Teil seines Lebens mit Erwerbsarbeit verbringen muss, es aber leider trotzdem noch eines unserer höchsten "Werte" ist dies zu tun. Wir haben heute die Möglichkeit, jedem seine grundlagen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass jeder nach seinen Fähigkeiten und Kräften genau dass arbeiten und sich in die Gesellschaft erinbringen kann was ihn ausfüllt und glücklich macht.
    dabei geht es überhaupt nicht darum, dass du dir das alles erarbeiten musstest sondern schlicht ums Prinzip. Die Tatsache DASS du nun mal sehr hart dafür arbeiten musstest (und das sein dir hoch angerechnet, ehrlich) lässt dich aber, so denke ich, sowas wie sauer werden, wenn jemand derartiges zur Sprche bringt. Ich verstehe das durchaus. Trotzdem solltest du es als Glück ansehen was du hast denn es hätte auch anders kommen können, aus welchen Gründen auch immer. Sollte ich dich verärgert haben so entschuldige ich mich denn es ist komplett anders bei dir angekommen als ich es mir dachte wie es ankommen sollte.

    Kommt darauf an was du tust..obwohl alles was du für die Gesellschaft tust dich auszeichnet?
    Aber auch das ist ein Thema es gibt so viel Arbeit die ehernamtlch oder sonst wie unbezahlt gemacht wird und werden muss. Mit einer Grundsicherung wäre der Raum dafür viel größer und es wäre ein Leichtes, all diese notwendigen Arbeiten zu tun. ich glaube in diesen Bereichen gibt es so viel mehr Arbeit als auf dem von uns so geliebten ersten oder zweiten Arbeitsmarkt zum Erwerb des Lebensunterhalts.


    HunabKu
     
  2. Malakim

    Malakim Ehrenmitglied

    Beiträge:
    4.975
    Registriert seit:
    31. August 2004
    Da:


    :roll:

    Nö, ich halte es nicht für lohnenswert das Leben mühelos zu gestalten.
     
  3. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
    1.049
    Registriert seit:
    22. Mai 2009
    Von "Auf Kosten Anderer war und ist nicht die Rede. Was ihr nur immer mit eurem "Auf Kosten Anderer" habt...??? Es geht darum, dass JEDEM eine solche Möglichkeit offen stehen KANN, da wir uns mittlerweile so viel Wohlstand erarbeitet haben, dass wir uns das einfach leisten können. Es geht niht darum, dass einige wenige gut leben können und andere dafür schuften müssen. Möchtest du das nicht verstehen oder geht´s einfach nicht?

    Auch du, Malakim hast das nicht so verstanden wie ich es versucht habe deutlich zumachen und das Missverstehen (wahrscheinlich auf unser beiser Seiten) trägt dazu bei, dass du meine Äußerungen ekelhaft findest.
    Warum tun wir es dann (im Grundgedanke)? Jeder technische oder sonstige Verbesserung bzw Erneuerung dient doch dazu, uns unsere Arbeit zu erleichtern, trägt also dazu bei, uns unser Leben immer müheloser zu gestalten. Wir sind doch schon mittendrin und ich würde fast sagen sogar noch einige Schritte weiter...
    Um uns unsere lebensnotwendigsten Dinge zu ermöglichen braucht es heutzutage nur noch einen Bruchteil unserer Arbeitskraft. Kein Mensch muss heute mehr 10 Stunden am Tag arbeiten damit wir alle essen trinken und uns kleiden können. Leider ist es aber immernoch eines unserer "Werte" hart arbeiten zu müssen um etwas im Kühlschrank zu haben. Heißt im Klartext: Die Notwndigkeit besteht schon lange nicht mehr (aufgrund des Überflusses).

    Das alles soll aber auch nicht heißen, dass niemand mehr etwas arbeiten sollte und ich denke, genau so wird das aber leider verstanden, richtig?
    Ist aber nicht so. Wie ich schon erwähnte, gibt es so viele Bereiche, vor allem der Dienstleistungsbereich und die ganzen bisher Ehrenamtlichen, die das alles ohne Bezahlung tun, wo sich unheimlich viele Möglichkeiten auftun um sich in die Gesellschaft einzubringen. Jeder Mensch ist doch von Natur aus schon bestrebt, sich einzubringen und findet es unerträglich, absolut nichts zu tun, kurz sich nutzlos zu fühlen. Ich kenne NUR solche Menschen und weiß nicht, warum es Leute gibt die der Meinung sind, es sei nur eine geringe Zahl der Menschen so veranlagt.
    Hätte jeder Mensch seine Grundversorgung, könnte sich jeder, ohne sich um seine Existenz sorgen zu müssen einer Aufgabe widmen die ihm liegt, ihn ausfüllt und glücklich macht, ohne etwas tun zu müssen was er hasst, nur um seine Grundsicherung gewährleisten zu können.
    Das alles betrifft ALLE Menschen hier und ich möchte nichts wieder von "Auf Kosten Anderer" hören. Jeder hätte die selben Möglichkeiten sich in die Gesellschaft einzubringen.
    Der Grund, warum dieser Gedanke nicht überall angenommen wird (in Fachkreisen ist man allerdings gedanklich schon lange soweit) ist der, dass wir unseren Mitmenschen nur Schlechtes zutrauen. Wir trauen, warum auch immer, unseren Mitmenschen nicht das selbe zu, wovon zu tun wir aber auf uns selbst bezogen überzeugt sind. Aufgrund von Umfragen die ich selber über längere Zeiträume mitgemacht habe, hatte ich das festgestellt. Welchen Grund das allerdings hat, weiß ich nicht, kann ich mir nicht erklären.
    Wir sollten also erstmal an uns selber arbeiten und unser Gegenüber verstehen lernen, kurz, wir sollten uns wieder nähernund einen gesellschaftlichen Zusammenhalt bilden.
    Um uns aber auf dererlei Dinge konzentrieren zu können ist es notwendig, nicht mehr die meiste Zeit unserer Leben damit zu verbringen, uns unsere Grundversorgung zu erabeiten (von Annehmlichkeiten ganz zu schweigen, dafür reichts eh kaum). Es ist, wie gesagt, einfach nicht mehr notwendig das zu tun. Immer weniger Menschen (Zahl weiter rückläufig) erarbeiten heute den Lebenunterhalt von immer mehr Menschen. Wir selber haben dafür gesorgt (mit Recht und Sinn) und wundern uns aber nun, warum immer weniger Menschen einen Erwerbsjob haben. Logische Kosequenz würde ich sagen. Aber statt es als Fortschritt zu sehen, als Errungenschaft der Menschen sich ihre lebensnotwendigsten Dinge erschaffen zu können, ohne noch großartig dafür zu schuften, sehen wir es als Katastrophe an und jammern über Dinge für die wir selber verantwortlich sind, deren eigentlicher Sinn uns aber nicht mehr bewusst ist.
    Es ist schade, lieber Malakim, dass du es nicht für lohnenswert hältst, nicht mehr arbeiten zu MÜSSEN sondern zu wollen (ohne Zwang)



    HunabKu
     
  4. dkR

    dkR Forenlegende

    Beiträge:
    6.538
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Darf ich zum wiederholten Male auf den Thread zum Grundeinkommen verweisen?
     
  5. Gilgamesh

    Gilgamesh Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.748
    Registriert seit:
    24. Juni 2003
    Ort:
    Göbekli Tepe, 12.000 B.C.
    @HunabKu

    Man, Du hast vielleicht ne Menge aufgestauter Wut in Dir!!!
    Aber kanalisiere dass doch bitte in die richtigen Threads, wie es auch dkR mehrfach betont. In die falschen Räume hineingebrüllt verschallt es sonst und geht unter.

    Du kannst auch einen eigenen Thread aufmachen und Deine Widersache herausfordern. So habe ich es früher immer gemacht... :tuschel:
     
  6. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
    1.049
    Registriert seit:
    22. Mai 2009
    Ihr habt ja Recht. Nur hatte es sich gearde so ergeben hier auf dieses Thema zu kommen. Ich werde aber nicht weiter darauf eingehen.


    HunabKu