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Besatzungsmächte USA/GB in Deutschland

Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von trashy, 5. September 2004.

  1. trashy

    trashy Ehrenmitglied

    Beiträge:
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    Ort:
    Ulm
    Mal ne Frage bezüglich unserer Besatzungsmächte USA und GB ... auf welchen Gesetzen berufen sich die entsprechenden Länder, das sie weiterhin Kasernen in unserem Land unterhalten dürfen?
     
  2. indi-ffo

    indi-ffo Meister

    Beiträge:
    260
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    10. März 2004
    und die amerikanischen besatzer kosten dem deutschen steuerzahler auch noch richtig geld.

    die sowjetischen streitkräfte in deutschland wuden aufgelöst und die soldaten verschwanden.
    Nato hin Nato her, ich bin dafür das sie Deutschland verlassen.
    warum brauchen die Amis überall in der ganzen welt stützpunkte?
    ach ja, ich vergaß, um amerikanische intressen schützen zu konnen.
     
  3. OTO

    OTO Erleuchteter

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    Na irgendwer muss doch die bösen Deutschen in schach halten.

    Berufen? Nunja wenn man den Krieg gewinnt beruft man sich auf das Recht des Sieger.
    Aber mitlerweile sagt man wohl das sind Nato Ausbildungsstützpunkte weil in den eigenen Ländern nicht die tollen Bedingungen herrschen.
     
  4. Suleiman

    Suleiman Geselle

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    Wir haben übrigens immer noch keinen "richtigen" Friedensvertrag mit den Alliierten geschlossen.

    Aber gegen die Militärbasen hab ich eigentlich nix, die Region um meine Heimatstadt Kaiserslautern lebt zu einem großen Teil von der US-Airbase in Ramstein - da kommt massig amerikanisches, nicht deutsches Geld rein. Gerade die Mieten der ganzen GIs werden vom US-Steuerzahler subventioniert...

    Edit: Mich würds wirklich mal freuen, wenn das "Neuzugang" da links wegkäme ;).
     
  5. OTO

    OTO Erleuchteter

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    Das stimmt so nicht ganz.
    Die Stützpunkte, welche für Arbeitsplätze in den Regionen sorgen werden unter der hand mit Subventionen gefüttert.
    Denau wie die 1 Euro Jobs dies in Zukunft für uns alle geben wird. Hurra.
     
  6. Suleiman

    Suleiman Geselle

    Beiträge:
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    Kannst du mir dafür ne Quelle nennen?

    Ich hab bis jetzt eigentlich nur die Version, dass das Geld vom Ami kommt, gehört.
     
  7. OTO

    OTO Erleuchteter

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    1.494
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    Franken
    Hast du für deine eine?

    Ich bleib da bei meinen Standpunkt und selbst wenn nicht warum sind die hier?
     
  8. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    14. September 2003
    Meines Wissens (Spiegel? FAZ?) werden den Amis und Briten die nötigen Liegenschaften von der Bundesrepublik kostenlos überlassen, was eine Subvention von ca. 10.000 € pro Mann und Jahr ausmacht. Ob sie unterm Strich mehr Geld im Land lassen als sie kosten, kann in unserer Subventionsrepublik wahrscheinlich kein Mensch sagen.

    Einen Friedensvertrag haben wir natürlich. Er ist besser bekannt als 2+4-Vertrag.
     
  9. UlrichVonHutten

    UlrichVonHutten Geselle

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    würde gern mal wissen, wie die welt reagiert, wenn wir deutschen mal anfingen, in polen, frankreich, gb oder usa stützpunkte einzurichten, denn wir haben ja schließlich auch interessen zu verfolgen... :wink:
     
  10. Devon

    Devon Geselle

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    Deutsche Luftwaffe bildet auch Flieger in den USA aus.

    Und was soll eigentlich dieser Thread über "Besatzungsmächte" in Deutschland?? Die, die sowas denken, leiden doch an Paranoia!

    Würde mich nicht wundern, wenn jetzt hier dadrüber debattiert wird, ob sie geheime VerschwörerAlienBasen haben..........Versteht mich nicht falsch, aber man kanns auch übertreiben, immerhin haben die Alliierten über 50 Jahre zum großen Teil die Sicherheit der BRD gewährleistet!
     
  11. UlrichVonHutten

    UlrichVonHutten Geselle

    Beiträge:
    67
    Registriert seit:
    23. August 2004
    Ort:
    Deutschland
    [..........Versteht mich nicht falsch, aber man kanns auch übertreiben, immerhin haben die Alliierten über 50 Jahre zum großen Teil die Sicherheit der BRD gewährleistet![/quote]


    Ja da hast du Recht, aber diese Sicherheit hat uns in Deutschland auch garantiert, dass bei einem Krieg gegen die damalige UdSSR fast die Hälfte der Bundesrepublik als atomares Gefechtsfeld gedacht war. Wären die Russen nämlich, vorzugsweise mit ihren Panzer- und INfantrieverbänden, durch die Norddeutsche Tiefebene und der Linie Regensburg - Stuttgart bis zum Rhein vorgestoßen, wäre der Einsatz von atomaren Waffen angeordnet worden. Denn in den Planungen des Verteidigungsbündnisses ist man von Anfang an davon ausgegangen, dass der Überlegenheit des Warschauer Paktes die NATO zurückdrängen würde. Die NATO hat sich schließlich das Recht auf einen atomaren Erstschlag gegen den Warschauer Pakt gegeben.

    Auch heute sehe ich die Truppen als ein Sicherheitsrisiko, da sie als Ziele für Anschläge dienen könnten, denn die US-Army unterhält im südlichen Teil Deutschlands die größte Airbase außerhalb der USA, welche im Krieg gegen Afghanistan und Irak von großer logistischer Bedeutung waren. Man sollte auch mal überlegen, welche anderen Staaten es dulden würden nun fast 60 Jahre lang fremde Truppen im eigenen Land zu lassen.

    Desweiteren kann ich mir einfach nicht verkneifen zu fragen, warum "Freunde" mit der gleichen "Wertegemeinschaft" Besatzungstruppen im Land haben müssen...
     
  12. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Meines Wisses war der Rhein als VRV vorgesehen. Ostwärts davon sollte eher verzögert werden, und wenn der Gegner sich zur Bildung von Atomzielen verleiten ließ, umso besser.

    Polen ist doch ganz wild auf amerikanische Basen. Und wer will es ihm verdenken, nach seinen Erfahrungen mit den Sowjets und unseren mit den Amis.

    Offiziell sind das ja keine Besatzungstruppen. Es sind Verbündete, die uns jeseits des Atlantiks wenig nützen würden. Die Franzosen wären sicher ziemlich glücklich gewesen, wenn die Waffenbrüder nicht erst nach Jahren in der Normandie hätten landen müssen.
     
  13. Gurke

    Gurke Ehrenmitglied

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    Warum sollten immer die Sowjets angreifen? Warschauer Pakt war offiziell auch nur ein Verteidigungsbündniss.
     
  14. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Klar, und alle waren völlig freiwillig in diesem Verteidigungsbündnis. Aber ernsthaft, die russischen Taktiken waren völlig auf den Angriff abgestimmt. In Strausberg füllte ein Sandkasten mit einer Darstellung der Bundesrepublik einen Saal, und '93 bekamen wir einen Oberleutnant zuversetzt, der vorher als Major der NVA für die Angriffsplanung in unserer Gegend zuständig gewesen war. Der kannte jeden Baum und jeden Strauch - in einer Gegend links des Rheins, in der er nie gewesen war. Die Russen hätten uns schon gern einkassiert.
     
  15. Gurke

    Gurke Ehrenmitglied

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    Gurkonien
    Geht nur darum nicht alles zu glaubenw as die eigene Seite erzählt. Ach die Strategie der hiesigen Verteidigungsarmee war es, die Kämpfe so schnell wie möglich aus dem eigenen Gebiet rauszutragen.
     
  16. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

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    Ort:
    Paris - Im weißen FIAT UNO...
    @liberaler

    Jupp, recht hast Du.

    Außerdem war die Bewaffnung des Warschauer Paktes ganz klar OFFENSIV ausgerichtet. Massenheere usw.

    WS
     
  17. :roll:
    ...wo, bitte, befinden sich die nationalen Goldreserven? Die Antwort gibt eine Dunhill Schachtel ('London - New York - Paris'). Als gäbe es in Deutschland keinen Ort, wo die sicher wären...(wenn das stimmt, wieso darf es hier dann ein Endlager für Atommüll geben? Weil das gerade noch sicher genug ist??)
     
  18. Inachos

    Inachos Anwärter

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    Wusstet ihr dass die Briten am meisten Auslandssoldaten in Deutschland stationiert haben? Also mehr als im Irak und mehr als in Afghanistan!
    Die Streitkräfte werden doch sicher woanders mehr gebraucht als hier!

    Aber wenn sie weiterhin Geld ins Land bringen und die Mietswohnungen rund um die Kasernen belegen hab ich nichts dagegen.

    Von der Theorie das sie mehr Geld kosten als sie nach Deutschland bringen hab ich noch nie was gehört. :(
     
  19. Jay-Ti

    Jay-Ti Erleuchteter

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    Überall und Nirgends
  20. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Nun, soweit mir Kameraden erzählt haben, die an NATO-Manövern teilgenommen hatten, und zwar als Funker in höheren Stäben, war es eben anders. Das Schlachtfeld sollte Deutschland heißen, und wenn sich Atombomben effizient einsetzen ließen, dann sprach nichts dagegen. Die Strategie der Vorwärtsverteidigung ist irgendwann in den Jugendjahren der NATO aufgegeben worden, das läßt sich sicher ergoogeln. Der eigenen Seite glaubt kein Soldat was...

    @ Winston_Smith: Den Mörser der NVA mußten wir ja verschrotten, weil er praktisch keinen Seitenrichtbereich hatte. Eine reine Angriffswaffe, für die Verteidigung viel zu unflexibel.

    @ Oliver Weinberg: Was läßt man sich lieber stehlen, den Geldbeutel oder den Mülleimer? Wie egal sind Atommüllager unter einem atomaren Schlachtfeld? Was hat Sicherheit vor Unfällen mit Sicherheit vor Diebstahl zu tun?