Grundsatz der Demokratie - richtig oder falsch?

Amrei

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Jeder Mensch ist gleich.
Das bezieht sich natürlich auch auf die Wahlen.

Meine Frage hierzu:

Ist es richtig die Stimme eines Professors oder eines anderen klugen Menschen mit der eines durchschnittlich, wenn gar nicht bewanderten Bürgern gleich zu setzen?

Bin gespannt auf eure Meinung!


liebe Grüße
 

SentByGod

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Natürlich! Aber auch nur solange diese Meinungen/Stimmen sich nicht mit etwas beschäftigen was der Professor studiert hat! ( naja abgesehen davon steht sowas nicht wortwörtlich im gesetz ) aber beim wählen einer partei oder einer sonstigen ababstimmung haben beide nur 1 GLEICHWERTIGE stimme!

nicht so wie damals zu zeiten der industrialisierung und der ersten gewerkschaft die die "gleichheit" vorrantrieb.

GReeTZ sbg :D
 

black stone

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Hmm.. ein Professor kann auf seine Art genauso dumm sein. Meinst du denn, daß dadurch einere bessere Wahlentscheidung getroffen wird?
 

Amrei

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mh wie dein vormann schon gesagt hat: auf gewissen gebieten sicher!
Das mit dem prof. war auch nur übertrieben gemeint. aber es gibt leute die machen sich nicht viel aus gedanken und Forschung usw. haben aber einen gleichwertige stimme

Liebe Grüße
 

Lief2k

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Ich kenne viel Leute die alles glauben was in der Bildzeitung steht, und das heitßt im klar Text das wenn man diese Menschen wählen lässt (was man ja tut). Damit hat lässt man zu, dass Herr Alex Springer mehr als eine Stimmen bekommt! Auch sehr demokratisch!


mit freiheitlichen Grüssen Lief
 

Amrei

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*fg* ich denke du wolltest sagen, dass die zeitungen in etwa "bestimmen" können welcher politiker nun mehr sympathie hat als der andere und darum auch wer mehr gewählt wird.
Wenn du das ausdrücken wolltest dann stimme ich zu, das nähmlich wollte ich damit andeuten...


liebe Grüße
 

Wowbagger

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Naja... ein "Eignungstest" vor dem Wahlgang wäre aber auch nicht sehr demokratisch. Man kann diesen "Schafen" ja kaum ihr Stimmrecht absprechen.
Dabei fällt mir ein: Wenn man davon ausgeht, dass ein "gebildeter" Mensch eine "bessere" Wahlentscheidung abliefert, wäre es für die jeweiligen "Machthaber" ein Mittel zur Selbsterhaltung, die Bildungsmöglichkeiten niedrig zu halten. Egal ob Mediengiganten oder Spitzenpolitiker; beide hätten was davon, das Volk nicht zu schlau werden zu lassen...
*würg*

Grüsse.......
 

Lief2k

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Ja: Wir sollen möglich's dumm gehalten werden, weil es sich so einfacher regieren lässt!

mit freiheitlichen Grüssen Lief
 

E. I. Rodth

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Ist es richtig die Stimme eines Professors oder eines anderen klugen Menschen mit der eines durchschnittlich, wenn gar nicht bewanderten Bürgern gleich zu setzen?

dumme wähler wählen dumme politiker, und die meisten wähler sind dumm.

aber das wahlrecht ändern im sinne von "nur schlaue dürfen wählen", bringt auch nichts, denn ein dummer mensch, der aber wenigstens symphatisch ist, würde wenigstens die spd wählen, wobei ein alter nazi-professor die dvu wählt. es kommt eben nicht nur auf den IQ an, sondern auch auf den charakter.
 

Magna

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Beim Wahlrecht geht es doch nicht darum, eine möglichst intelligente und vernünftige Entscheidung hervorzurufen. Vielmehr ist es so, dass jeder Büger, sei er noch so Bild-geschädigt, die Möglichkeit bekommt, sein Leben aktiv mitzugestalten. Wenn das kein Anstoss ist, sich schlau zu machen, was dann?
Wenn man erstmal anfängt sowas einzuschränken, wo hört das dann auf?
Liebe Grüße,
Magna
 

Lief2k

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E. I. Rodth schrieb:
aber das wahlrecht ändern im sinne von "nur schlaue dürfen wählen", bringt auch nichts, denn ein dummer mensch, der aber wenigstens symphatisch ist, würde wenigstens die spd wählen, wobei ein alter nazi-professor die dvu wählt. es kommt eben nicht nur auf den IQ an, sondern auch auf den charakter.

Ein alter Nazi-Prof. würde wohl nur die DVu wählen wenn er sich davon eine vorteil verspricht! (Also er wird von ihr bestochen! Aber ansonsten bringt ihn die DVU nicht weiter) Davon mal abgesehen ist dieser Prof. in der Minderheit, den die meisten sind schon ausgestorben!

mit freiheitlichen Grüssen!
 
A

Anonymous

Guest
Meine Meinung kommt ja dem "Eignungstest" vor den Wahlen ziemlich nahe....

Also wenn ich schwarze Schafe aussortieren will, dann wie folgt:

Man nehme eine Broschüre, in der Fakten (nicht das Wahlprogramm) über die einzelnen Parteien/Politiker, die es zu wählen gilt, stehen. Man nehme den geneigten Wähler und drücke ihm, einen Monat vor der Wahl, diese Broschüre in die Hand, auf dass es fleissig lernen könne.
Nun gibt er bei der Wahl, zusammen mit seinem Wahlzettel, einen Fragebogen zu der Broschüre ab, beides anonym, beides in einem Umschlag. Jetzt wird der Fragebogen ausgewertet und jene, die sich nicht zureichend über die Parteien/Politiker, die zur Wahl standen, informiert haben, deren Stimmen werden nicht gezählt. Punkt.
So schließen wir nicht die dummen aus, sondern die Unwissenden und Ignoranten... ;)

MfG, euer
MasterOfPuppets
 

Lief2k

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E. I. Rodth schrieb:
geniale idee, masterofpuppets. lass uns die verfassung ändern!

Das ist aber fast unmöglich!

Denn zum einen haben wir keine Verfassung ,sondern nur ein Grundgesetz !

Zum andern braucht man dazu eine 2/3 Mehrheit, und die wird wohl kaum zu Stande kommen! (Da die Volksparteien wohl einen Stimmeneinbruch befürchten! Ob berechtigt oder nicht)

mit freiheitlichen Grüssen Lief
 

Yoda

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So einen Spruch es doch einmal gab. Achja:

Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit
 

Lief2k

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Yoda schrieb:
So einen Spruch es doch einmal gab. Achja:

Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit

Wir sind aber Deutsche und keine Franzosen :wink:

Bei uns heißt es:

Einigkeit, Recht und Freiheit


mit freiheitlichen Grüssen Lief
 

Kanzla

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Stimmrecht für Eltern..

ich hab mal den Vorschlag gehört, Eltern für jedes Kindes stellvertretend bis zur Volljährigkeit eine zusätzliche Wahlstimme zu geben, was haltet ihr davon?
 

Tarvoc

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Re: Stimmrecht für Eltern..

Kanzla schrieb:
ich hab mal den Vorschlag gehört, Eltern für jedes Kindes stellvertretend bis zur Volljährigkeit eine zusätzliche Wahlstimme zu geben, was haltet ihr davon?

Ich halte das für nicht dumm, wobei ich dafür bin, ein aktives Wahlrecht ab 16 einzuführen.
 

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