invasion und unterwanderung auf dem wv

sillyLilly

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übrigens finde ich es völlig unsinnig von linker unterwanderung zu reden ...
mir ist in der zeit auf dem Board noch nicht ein einziger Versuch diser Art untergekommen.
Es in diesem Zusammenhang und Thread zu erwähnen erscheint mir fast wie ein "politisch korrektes" Zugeständnis an die rechte Fraktion .... um nicht wieder gejammer zu lesen "immer auf die armen Rechten ?"
 

sillyLilly

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freebird
das war ein sachdienlicher Hinweis.
Du kannst dich per pn selber mit dem betreffenden mod in Verbindung setzen.
Warum soll ein mod dir hinterherlaufen um dir das zu erklären? Warum kannst du dich nicht an ihn wenden, wenn dir etwas nicht klar ist?
Nicht nur das wir mods hier unsere Freizeit aufbringen und versuchen für alle das Board clean zu halten ... möchtest du so etwas wie ne art Laufburschen aus uns machen? :motz:
Was hast du denn für eine arogante einstellung?

Ehe ich mich aufrege:
Lies doch noch mal die Boardregeln, das könnte eventuell dein Nickleben hier on Board verlängern.
 

MirEgal

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forcemagick schrieb:
ich denke gemeint sind hier schlicht alle möglichen user, die schlicht aus einer gewissen naivität heraus zur verteidigung eines handfesten rassisten eilen eben mit dem argument der meinungsfreiheit... wir haben hier ja so einen thread... die problematik der integration verschiedener ethnien oder so ähnlich in dem wir ja durchaus auch solche verteidigungsbeispiele lesen können....
:gruebel:
Mich interessiert, ob ich mich als liberales Scheißerchen bezeichnen darf?

Ist aber eine ernstgemeinte Frage - erscheint es den Leuten im Forum, als unterstütze ich wissend oder unwissend rechte Meinungen?
 

forcemagick

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MirEgal schrieb:
:gruebel:
Mich interessiert, ob ich mich als liberales Scheißerchen bezeichnen darf?

:lol:

ja also ;) ich weiß nicht... ich meine ist das dein wunsch?

;)

nein im ernst...

manche deiner ansichten könnte man vielleicht so deuten, dass du in einem gewissen umfang "rechte" gedanken mitträgst.... andere deiner statements gehen in eine andere richtung...

das ist eine wirklich schwierige frage, die du da stellst....

es fällt mir wirklich schwer da eine konkrete antwort drauf zu finden...

deswegen sag ich da jetzt auch nicht all zu viel dazu...

ich bin meistens auch kein freund davon zu kategorisieren auch wenn es in manchen fällen sehr leicht fällt und sich fast aufdrängt...

greetings
 

antimagnet

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eigentlich hat unsre unterwanderung ja schon begonnen... da heißt dieses board schon weltverschwörung - und es ist so ungefähr das gegenteil drin... :lol:
 

deffel

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Moinsen,

Es sind auf jeden Fall einige hier im Board.
Die vertreten die immer wieder ihren grenzenlosen Schwachsinn von wegen
Protokolle von Zion, Judenverschwörung usw.

Ahja und wo wir gerade dabei sind:

Die Arbeit, die Antifas aus den Netzen zu ekeln, uebernehmen diese Toleranz-Trottel gerne fuer uns.

Als wenn 95 % der Nazis das überhaupt verstehen würden... :lol:

(my2cents)
{
Meiner Meinung nach sollte man diesen ****** kein Forum bieten
und sie alle rauswerfen. Scheisse ist nunmal braun und stinken tut sie auch
}

Gruß der Deffel
 

Paran

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Meint ihr echt? Das wäre schön.
Ich glaube zwar auch dass sie keine Lösungen bieten ... aber etwas anderes :
Ich glaube, dass es einigen ein Gefühl von Gemeinschaft bietet sich mit diesen Ansichten zu identifizieren. Ein Gefühl von Gemeinschaft das heutzutage in unser freien Welt selbst erarbeitet werden muss und einem normalerweise nicht mehr "hinterhergetragen" wird. Außerdem leicht fassbare und emotional erleichternde Erklärungen für komplexe Probleme, bei denen einem der Schädel anfängt zu qualmen, wenn man versucht sie in ihrer ganzen Bandbreite zu erfassen ...
Außerdem ist es erleichtern sich in einer so komplexen und schwierigen Welt als Opfer fühlen zu dürfen.

Ich schätze mal du meinst Rechtsextreme (bzw. rechtsproletarisch), denn rechts ist für mich nicht gleich rechts, genauso wie es unterschiedliche linke Strömungen gibt!

Achja ... außerdem bringen sie die Befreiung von einer Kollektivschuld, die sie selber herbeigeredet haben

Warn das nicht du guten 68er? Naja am Ende sind ja immer die Rechten schuld :wink: !

Aber wer stolz darauf ist Deutscher zu sein, ist für mich absolut nicht richtig im Kopf... Was bitte könnt ihr dafür, deutsch zu sein? Man kann stolz darauf sein, was man selbst geleistet habt, aber ihr könnt nichts, aber auch gar nichts dafür deutsch zu sein! Es ist aber typisch für Menschen auf so etwas stolz zu sein, wenn sie eben auf nichts anderes stolz sein können und statt irgendetwas zu tun, damit sich diese Situation ändert, macht man es sich schön leicht und ist stolz auf sein Land... Bravo, ihr seid die Größten!

Ach komm mir jetzt nicht wieder mit der "ihr-seid-ja-nur-stolz-auf-euer Land-weil-ihr-selber-die-vollen-Loser-seid-Argumentation". Wenn ein Verwandter von mir (seis mein Vater, meine Mutter, mein Kind) etwas geleistet hat bin ich auch stolz auf ihn/sie und niemand würde auf die Idee kommen zu sagen ich tue das nur weil ich ja selbst nichts weiter bringe. Für mich ist Nationalstolz das selben, eben nur im größeren Ausmaß! Wenn das für dich nicht so ist, schön, aber bitte spar dir diese verächtliche Ausdrucksweise!

übrigens finde ich es völlig unsinnig von linker unterwanderung zu reden ...
mir ist in der zeit auf dem Board noch nicht ein einziger Versuch diser Art untergekommen.
Es in diesem Zusammenhang und Thread zu erwähnen erscheint mir fast wie ein "politisch korrektes" Zugeständnis an die rechte Fraktion .... um nicht wieder gejammer zu lesen "immer auf die armen Rechten ?"

Wer hat von linker Unterwanderung geredet?

Es sind auf jeden Fall einige hier im Board.
Die vertreten die immer wieder ihren grenzenlosen Schwachsinn von wegen
Protokolle von Zion, Judenverschwörung usw

Kann mich in letzter Zeit nicht an so ein Thema erinnern!
 

agentP

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Warn das nicht du guten 68er? Naja am Ende sind ja immer die Rechten schuld !
Nein, das waren sie nicht. Die 68er haben die Schuldfrage auf die Tagesordnung gebracht, aber ich wüsste nicht wo da von Kollektivschuld die Rede war.
Wenn man heute das Wort Kollektivschuld hört oder jemand jammert, daß er nach ach so vielen Jahren immer noch büssen muß, dann ist es doch immer ein Konservativer, egal elcher Couleur.
 

Paran

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Nein, das waren sie nicht. Die 68er haben die Schuldfrage auf die Tagesordnung gebracht, aber ich wüsste nicht wo da von Kollektivschuld die Rede war.
Wenn man heute das Wort Kollektivschuld hört oder jemand jammert, daß er nach ach so vielen Jahren immer noch büssen muß, dann ist es doch immer ein Konservativer, egal elcher Couleur.

Ist schon klar, dass die 68er das nie offen ausgesprochen haben, denn das wäre ja unhaltbar gewesen, doch wie es gemeint war ist doch klar. Wenn dem nicht so ist warum höre ich dann immer wieder Sätze wie "ich schäme mich Deutscher zu sein" oder sehe bei einschlägigen Demonstrationen Plakate mit der Aufschrift "Deutschland verrecke" oder "scheiß auf Deutschland" oder "Patrioten sind Idiote". Diese agressive Unverhältnismäßigkeit ist es die mich stört!
 

agentP

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Ist schon klar, dass die 68er das nie offen ausgesprochen haben, denn das wäre ja unhaltbar gewesen, doch wie es gemeint war ist doch klar.
Aha. Du unterstellst einfach mal was die Leute gemeint haben, ohne daß sie es ausgesprochen haben. Feines Prinzip. Soltlen wir mal in der Rechtssprechung einführen, dann sparen wir uns die lästigen Zzeugenbefragungen. :)

Warum du das hörst weiss ich auch nicht. Ich persönlich bewege mich seit Jahr und Tag in einem Umfeld, das sich weitgehend aus Wählern von Grün bis FDP bewegt und höre dergleichen eigentlich genausowenig wie "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein". Den meisten Leuten in meinem Umfeld scheint es also in erster Linie relativ egal zu sein, daß nun zufällig Deutsche sind, was sie nicht davon abhält in manchem trotzdem typisch deutsch zu sein.
Ich persönlich halte es genauso: Ich schäme mich nicht Deutscher zu sein, bin aber auch nicht stolz darauf. Den vergleich mit den Verwandten finde ich sehr hinkend, denn dem einen liegen Instinkte zugrunde und das andere wird eben anerzogen oder nicht.
Derartige Plakate kenne ich auch, allerdings dann emporgehalten von ultralinken Demonstranten, die vermutlich eine so kleine Minderheit darstellen, daß sie wohl kaum als Exempel taugen.
 

Paran

Großmeister
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Aha. Du unterstellst einfach mal was die Leute gemeint haben, ohne daß sie es ausgesprochen haben. Feines Prinzip. Soltlen wir mal in der Rechtssprechung einführen, dann sparen wir uns die lästigen Zzeugenbefragungen.

Ach komm, jetzt stell dich bitte nicht dumm! Du weist genau, dass damals (wie heute) nicht nur aufrichtig gemeinte Aufarbeitung betrieben wurde. Vielmehr wurde vieles in einen Topf geworfen! Irgendwie auch verständlich, denn die Generation, welche den Krieg erlebt hatte wollte einfach verdrängen und vergessen. Die 68er Bewegung war also eine Gegenbewegung welche dann leider auch oft übers Ziel hinausschoß. Seit damals wird das Wort "Faschist" und "Nazi" sehr inflationär verwendet!


Warum du das hörst weiss ich auch nicht. Ich persönlich bewege mich seit Jahr und Tag in einem Umfeld, das sich weitgehend aus Wählern von Grün bis FDP bewegt und höre dergleichen eigentlich genausowenig wie "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein". Den meisten Leuten in meinem Umfeld scheint es also in erster Linie relativ egal zu sein, daß nun zufällig Deutsche sind, was sie nicht davon abhält in manchem trotzdem typisch deutsch zu sein.
Ich persönlich halte es genauso: Ich schäme mich nicht Deutscher zu sein, bin aber auch nicht stolz darauf. Den vergleich mit den Verwandten finde ich sehr hinkend, denn dem einen liegen Instinkte zugrunde und das andere wird eben anerzogen oder nicht.
Derartige Plakate kenne ich auch, allerdings dann emporgehalten von ultralinken Demonstranten, die vermutlich eine so kleine Minderheit darstellen, daß sie wohl kaum als Exempel taugen.

Familie ist genauso anerzogen. Wenn du deinen leiblichen Vater nie gesehen hast wirst du wohl kaum stolz auf ihn sein. Mit Instinkt hat das nichts zu tun. Patriotismus kann natürlich anerzogen sein, aber in meinem Elternhaus war das nie wirklich ein Thema. Ich habe mir meine Meinung da schon selbst gebildet.

Ich sage ja nicht, dass alle Linken so denken würden, aber die Akzeptanz für solche Aktionen ist in Deutschland doch deutlich höher als in anderen Ländern. Überhaupt kenne ich kein Land welches ein so gestörtes Verhältnis zu Dingen wie Patriotismus oder Nationalstolz (obwohl ich das Wort Nationalstolz nicht wirklich mag, da es leicht mit arrogant in Verbindung zu bringen ist) hat.
 

agentP

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Familie ist genauso anerzogen. Wenn du deinen leiblichen Vater nie gesehen hast wirst du wohl kaum stolz auf ihn sein.
Also ich habe meinen Sohn schon geliebt, da war er noch nicht mal geboren, von der Mutter die ihn im Bauch hatte ganz zu schweigen. Ich glaube kaum daß sich so etwas jemand ernsthaft auf einen Staat übertragen vorstellen kann / mag.
 

sillyLilly

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Wenn dem nicht so ist warum höre ich dann immer wieder Sätze wie "ich schäme mich Deutscher zu sein" oder sehe bei einschlägigen Demonstrationen Plakate mit der Aufschrift "Deutschland verrecke" oder "scheiß auf Deutschland" oder "Patrioten sind Idiote". Diese agressive Unverhältnismäßigkeit ist es die mich stört!

Manchmal frage ich mich, welchen Umgang zu pflegst.

:gruebel:

Ich höre eigentlich so gut wie nie Sätze wie "Ich schäme mich ein Deutscher zu sein" .... (ich lese nur des öfteren hier im Forum, dass es angeblich viele Menschen geben soll, die das dauernd sagen oder denken) ....
Dabei habe ich durch meine Arbeit sehr viel mit Menschen zu tun und da ich außerdem ohne Auto unterwegs bin .... benutze ich dauernd öffentliche Verkehrsmittel, was auch viel Kontakt mit anderen Menschen zu folge hat.

Die von dir angesprochenen Plakate gehören bei mir auch nicht zum täglichen Straßenbild.



Ich verstehe übrigens nicht, warum du den Begriff Kollektivschuld, mit den 68 ern in Verbindung bringst. Aber vielleicht ist es auch egal, weil es für diese Diskussion meines Erachtens nicht erheblich zu sein scheint.


Ich schätze mal du meinst Rechtsextreme (bzw. rechtsproletarisch), denn rechts ist für mich nicht gleich rechts, genauso wie es unterschiedliche linke Strömungen gibt!
Mir ist klar, dass es unterschiedliche rechte Strömungen gibt.
Aber ich habe in meinem Ansatz, was für Lösungen sie bieten gar nicht mal radikale gemeint.
wo siehst du denn da das radikale angesprochen?
"Ich glaube, dass es einigen ein Gefühl von Gemeinschaft bietet sich mit diesen Ansichten zu identifizieren. Ein Gefühl von Gemeinschaft das heutzutage in unser freien Welt selbst erarbeitet werden muss und einem normalerweise nicht mehr "hinterhergetragen" wird. Außerdem leicht fassbare und emotional erleichternde Erklärungen für komplexe Probleme, bei denen einem der Schädel anfängt zu qualmen, wenn man versucht sie in ihrer ganzen Bandbreite zu erfassen ...
Außerdem ist es erleichtern sich in einer so komplexen und schwierigen Welt als Opfer fühlen zu dürfen."



Namaste
Lilly
 

Artaxerxes

Erleuchteter
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@ all,

ich verstehe die Diskussion nicht so recht, vor 100 Jahren hatten wir ein Kaiserreich und vor 150 Jahren hat jeder von unseren Vorfahren ein einem Königreich oder Herzogtum gewohnt! Und weiter früher waren die Leute Ubier, Chatten, Cherusker, Alemannen usw.

Heute sind wir Bundesrepublikaner, was ich nicht unbedingt für so schlimm erachte. Es ist doch immer nur die Referenz die Aussagen wie "Die Deutschen" speist. Und damit habe ich kein Problem, ich kann jedem "Nichtdeutschen" ins Auge schauen, ohne gleich einen geistigen Kotau machen zu müssen.

Und was die rechte Szene angeht, da kommt immer der nette Film mit dem Dr. Hiob Prätotius hoch, in dem er den Virus der menschlichen Dummheit zu finden hofft. Bei der rechten Szene würde er - glaube ich - sofort fündig, ebenso wie bei diesen abgedrehten "angeblichen" Protestwählern in Brandenburg und Sachsen.

Gruß Artaxerxes 8)
 

Paran

Großmeister
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Also ich habe meinen Sohn schon geliebt, da war er noch nicht mal geboren, von der Mutter die ihn im Bauch hatte ganz zu schweigen. Ich glaube kaum daß sich so etwas jemand ernsthaft auf einen Staat übertragen vorstellen kann / mag.

Ich meine auch nicht den Staat sondern das Volk (obwohl ja der Staat im weiteren Sinne das Volk ist) und ich bin z.B. auch daran interessiert dass Mitbürger bevor sie geboren sind später einmal ein gutes Leben haben und stolz auf ihre Vorfahren sein können. Natürlich ist das nicht genau das selbe wie in der Familie! Möglicherweise ist meine Argumentation für dich unverständlich bzw. möchtest du es nicht verstehen. Das muss ich dann akzeptieren, aber dann lass mir bitte auch meine Meinung!

Manchmal frage ich mich, welchen Umgang zu pflegst.

Ich höre eigentlich so gut wie nie Sätze wie "Ich schäme mich ein Deutscher zu sein" .... (ich lese nur des öfteren hier im Forum, dass es angeblich viele Menschen geben soll, die das dauernd sagen oder denken) ....
Dabei habe ich durch meine Arbeit sehr viel mit Menschen zu tun und da ich außerdem ohne Auto unterwegs bin .... benutze ich dauernd öffentliche Verkehrsmittel, was auch viel Kontakt mit anderen Menschen zu folge hat.

Die von dir angesprochenen Plakate gehören bei mir auch nicht zum täglichen Straßenbild.

Es ist natürlich nicht der Umgang den ich pflege, jedoch kann man derartige Dinge immer wieder auf so genannten antifaschistischen Demonstrationen beobachten. Ich habe auch nicht gesagt, dass alle Linken eine solche Einstellung haben. Ich kann dich beruhigen ... ich habe auch mit sehr viel Menschen zu tun, welche im übrigen kein Problem haben meine Ansichten nachzuvollziehen (auch wenn sie nicht meine Meinung vertreten)!


Mir ist klar, dass es unterschiedliche rechte Strömungen gibt.
Aber ich habe in meinem Ansatz, was für Lösungen sie bieten gar nicht mal radikale gemeint.
wo siehst du denn da das radikale angesprochen?
"Ich glaube, dass es einigen ein Gefühl von Gemeinschaft bietet sich mit diesen Ansichten zu identifizieren. Ein Gefühl von Gemeinschaft das heutzutage in unser freien Welt selbst erarbeitet werden muss und einem normalerweise nicht mehr "hinterhergetragen" wird. Außerdem leicht fassbare und emotional erleichternde Erklärungen für komplexe Probleme, bei denen einem der Schädel anfängt zu qualmen, wenn man versucht sie in ihrer ganzen Bandbreite zu erfassen ...
Außerdem ist es erleichtern sich in einer so komplexen und schwierigen Welt als Opfer fühlen zu dürfen."

Diese Aussage ist allerdings sehr allgemein formuliert und man kann sie auf fast jede beliebige Partei in leicht abgeänderter Form ummünzen! Was waren den die Slogans von PDS? Einer davon war z.B. "Es reicht" oder so ähnlich ... auch nicht sehr inteligent, oder die Grünen: "Hip teens can vote!" Ich glaube, dass fast jede Partei versucht die Mehrheit der Wähler mit recht simpler Argumentation für sich zu gewinnen. Das ist eben Politik!

ich verstehe die Diskussion nicht so recht, vor 100 Jahren hatten wir ein Kaiserreich und vor 150 Jahren hat jeder von unseren Vorfahren ein einem Königreich oder Herzogtum gewohnt! Und weiter früher waren die Leute Ubier, Chatten, Cherusker, Alemannen usw.

Heute sind wir Bundesrepublikaner, was ich nicht unbedingt für so schlimm erachte. Es ist doch immer nur die Referenz die Aussagen wie "Die Deutschen" speist. Und damit habe ich kein Problem, ich kann jedem "Nichtdeutschen" ins Auge schauen, ohne gleich einen geistigen Kotau machen zu müssen.

Und was die rechte Szene angeht, da kommt immer der nette Film mit dem Dr. Hiob Prätotius hoch, in dem er den Virus der menschlichen Dummheit zu finden hofft. Bei der rechten Szene würde er - glaube ich - sofort fündig, ebenso wie bei diesen abgedrehten "angeblichen" Protestwählern in Brandenburg und Sachsen.

Ein deutsches Reich bestand schon vom Mittelalter bis 1806 (wenn ich mich nicht irre). Dieses Reich war natürlich eher ein lockerer Staatenbund, doch das Selbstverständnis, dass diese Staaten deutsche Staaten wären gab es schon damals. Das nationale Selbstverständnis kam in der breiten Bevölkerung erst um 1800 bzw. in den napoleonischen Kriegen auf, da man plötzlich sah, dass die Fürsten nicht mehr in der Lage waren das Volk vor äußeren Feinden zu schützen, bzw. stieg auch der Bildungsstand und mehr Leute aus der nichtadeligen Bevölkerung begannen sich mit Politik zu beschäftigen. Die erste deutsche demokratische Bewegung war damals auch die dt. Burschenschaft, welche einen Einheitsstaat forderte. Karl Marx war Mitglied in einer, als auch mehrere bedeutende dt. Sozialdemokraten. Was einige Burschenschaften heute vertreten ist wieder eine andere Sache.

Die rechtsextreme Szene (welche du anscheinend meinst) sollte man nicht unterschätzen bzw. als dumm abstempeln. Unter den 9 % in Sachsen sind sicher nicht lauter Vollidioten. Die PDS empfinde ich im übrigen auch nicht als ungefährlich auch wenn sie sicher nicht so extrem ist wie die NPD, aber vielleicht zeigen sie das auch nicht so nach außen!
 

sillyLilly

Ehrenmitglied
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Diese Aussage ist allerdings sehr allgemein formuliert und man kann sie auf fast jede beliebige Partei in leicht abgeänderter Form ummünzen! Was waren den die Slogans von PDS? Einer davon war z.B. "Es reicht" oder so ähnlich ... auch nicht sehr inteligent, oder die Grünen: "Hip teens can vote!" Ich glaube, dass fast jede Partei versucht die Mehrheit der Wähler mit recht simpler Argumentation für sich zu gewinnen. Das ist eben Politik!

Meine Erklärung zu den Lösungen war kein Slogan oder so ... es war auch keine Argumentation der Partei oder ähnliches.

Es waren nur Gedanken und Gefühle meinerseits, bezüglich der Rechten Parteien (ob sie denn Lösungen anbieten oder nicht)
Leider konnte ich meine Gedanken dir nicht verständlich machen.
Da sie schon einige postings her sind ... und ich sie etwas aus dem Zusammenhang gerissen sehe ... weiß ich nicht, ob es Sinn macht sie dir jetzt nochmal zu erklären. Vielleicht ist es in dem anderen posting im Zusammenhang verständlicher.

Namaste
Lilly
 

Paran

Großmeister
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Es waren nur Gedanken und Gefühle meinerseits, bezüglich der Rechten Parteien (ob sie denn Lösungen anbieten oder nicht)
Leider konnte ich meine Gedanken dir nicht verständlich machen.
Da sie schon einige postings her sind ... und ich sie etwas aus dem Zusammenhang gerissen sehe ... weiß ich nicht, ob es Sinn macht sie dir jetzt nochmal zu erklären. Vielleicht ist es in dem anderen posting im Zusammenhang verständlicher.

Ja und meine Gedanken sind genau so wie ich es dir dargelegt habe. Alle Parteien versuchen doch mehr oder weniger Dinge für die Wähler zu vereinfachen und mit gut klingenden Themen zu punkten. Ich verstehe nicht warum du das auf rechte Parteien oder Strömungen beschränkst. Die Botschaften unterscheiden sich vielleicht inhaltlich , aber vom intelektuellen Anspruch ähneln sich die Wählerfangmaßnahmen.
 

sdrulezagain

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paran du hast dich bei den sprüchen der grünen etc auf wahlplakae bezogen
da müssen kurze sprüche gefunden werden

jetzt mal zitate aus dem npd programm von ihrer internetseite
Deutschland muß wieder deutsch werden

und aus npd freundlichen pressemitteilungen(auch von der npd seite)
Taten statt Worte!
Schröder muß weg ? Jetzt geht`s los!

als vergleich

http://www.gruene-partei.de/cms/themen/rubrik/0/121.themen.htm
die themenliste der grünen
 

Paran

Großmeister
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@ sdrulezagain

Ja toll auch die NPD hat ein Programm, aber ein Programm zu haben bedeutet nicht gleich, dass es gut ist:

Code:
http://www.npd.de/npd_startseiten/programme.html
link bitte in die adressleiste eures browsers kopieren - die müssens ja nicht auf dem teller serviert bekommen, dass wir hier über sie diskutieren... hoff, hast nix dagegen, dass ich dir mal eben in dein post gepfuscht hab, paran... antmiagnet mod

Ich will hier keine Werbung machen!
 

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