Würdet ihr euch für euer Land opfern ?

theDruide

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ich sehe es so: für sachen die ich persönlich gut finde kämpfe ich, welche ich schlecht finde bekämpfe ich (wobei kämpfen ja nicht immer mit gewalt verbunden werden muss).

und ich glaube das geht etwa jedem so, oder?!
 

Sephiroth

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@ AgentP

Ein Angriffskrieg ist nicht das, was ich meinte, nein!
Ich sprach von der Verteidigung des Landes.
Ein "Einmarschieren" in Feindesland ist u. U. dann gerechtfertigt, wenn von der Feind von dort aus unser Land bedroht und angegriffen hat. Z. B. durch den Einsatz von ABC-Waffen.


@ Spriessling

Das mit den machtgierigen Politikern ist nur ein Fall, der zur Diskussion steht. Sehe ich jedenfalls so.
 

Feindsender

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oh, die antworten fallen ja recht eindeutig aus. hab ich mir fast schon gedacht. auch ich würde mich niemals für eine sache opfern dessen ausgang weder mir noch meinen mitmenschen nützt.
 

yoolio

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also für "mein land" oder "mein volk" oder so 'nen scheiss bestimmt nicht.

theoretisch eigentlich auch für nix anderes: was nützt es mir, wenn ich 1000 menschen mit meinem Tod gerettet hab? *
NIX, weil ich dann ja tot bin.....
(ok, manche glauben jetzt ja noch an ein leben nach dem tod und so.., ich nicht!)

praktisch sieht das anders aus, weil da dann kurzfristig nicht das logische denken, sondern die gefühle anspringen:
wenn da also ein haufen gestalten mit waffen und der festen absicht meine familie, freunde, oder sonst irgendwie leute die mir sehr nahestehen, zu töten, dann würde ich wahrscheinlich - wenn zufällig gerade ein geladenes Gewehr auf dem tisch liegt - das packen und denen entgegenstürmen.....
... oder so...
... wobei das doppelt doof wäre, ich weiss ja garnicht, wie mensch mit einem gewehr umgeht...


* allerdings könnten da dann auf etwas längere sicht auch wieder die gefühle überhand gewinnen und ich würde mich umbringen, weil ich mich so schuldig fühle..
 

Asgard

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Ich denke wenn meine Heimat bedroht wäre würde ich sofort kämpfen. Ich würde aber nur für das Land kämpfen. Niemals für den Staat, schon gar nicht bei einem Angriffskrieg!
 
P

psst

Guest
agentp schrieb:
Naja, viel Klüger wäre es, wenn Du Dich mit allen anderen Männern aus allen anderen Dörfern zusammentust, und den Feind am besten gleich in seinem eigenen Land angreifst, damit er gar kein Dorf in Deinem Land erreicht, oder Seph ?

Dummwiediebum.
 

Viva Che

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ich wäre nie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! bereit für so etwas wie mein land zusterben. für meine ideale? meine freunde ? ja!
 

yoolio

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Tarvoc schrieb:
yoolio schrieb:
theoretisch eigentlich auch für nix anderes: was nützt es mir, wenn ich 1000 menschen mit meinem Tod gerettet hab? *
NIX, weil ich dann ja tot bin.....

Egozentriker!

oder Realist!

klar, menschlich gesehen eine nicht gerade tolle aussage - aber stimmt doch, oder?

außerdem beachte das "*"
 

Don

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Kämpfen und evtl. Sterben für D-Land? Warum sollte ich? Für mich gibt es herfür keine Veranlassung. Sorry, doch unser sogenanntes "Vaterland" ist nur eine Marionette. Und für den amerikanischen Puppenspieler würde ich bestimmt nichts, aber auch gar nichts machen.
Wenn das eigene Leben in Gefahr ist verteidigt sich jeder und versucht zu überleben, aber ich würde dies nur tun um selbst zu überleben. In manchen Situationen ist jeder sich der Nächste. Ja ich höre schon wieder :"...was ein Egoist!". Doch sind wir mal ehrlich, wenn es ans eigene Leben geht sind die Samariter rar.

Don
 

abulafia

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Guten Tag, ein interessantes Thema.

"Opfern für das Land": bedeutet nicht unbedingt "im Krieg sterben/töten". Aber spannend, daß dies so aufgefaßt wird.

Auch ich dachte zuerst an die hilflosen Frontmeldungen "Soldat ... ist auf dem Felde der Ehre für sein Vaterland..." oder so ähnlich. Hierzu meine Antwort: nein.

Zweiter Gedanke: die "Helden von Tschernobyl", also Menschen, die ihr Leben bewußt eingesetzt haben, um anderes Leben zu retten. Oder an die namenlosen Helden des Alltags, die anderen beistehen, und dabei das eigene Leben oder die eigene Gesundheit riskieren (Helfer gegen rechtsradikale, feige und ruchlose Schlägerbanden, Retter in Unfall- oder Katastrophensituationen). Ich weiß nicht, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde, ich hoffe, daß ich helfen würde.
 

Viva Che

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ich glaube das war aber nicht mit der frage gemeint.
ich hoffe auch das ich helfen würde aber ich würde bestimmt keine unterschide im punkte staatsangehörigkeit machen.
 

Lief2k

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Nicht für diesen Staat...

aber für meine Familie und Freunde!

mit freiheitlichen Grüssen

euer Freidenker Lief
 

Zerch

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für keinen Staat dieser Welt ... nur für Menschen die man gern hat.

"sollte ich je von einer Waffe gebrauch ziehen ... wird es nicht im Willen eines regierenden geschehen , sondern dem meiner Selbst und/oder dem meiner Mitmenschen."
 

Amrei

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theoretisch eigentlich auch für nix anderes: was nützt es mir, wenn ich 1000 menschen mit meinem Tod gerettet hab? *
NIX, weil ich dann ja tot bin.....

----------------

also eine sehr egozentrische einstellung, muß ich schoN sagen. aber bitte das kann man keinem zum vorwurf machen- ist ein natürliches verhalten. nur sollte man dann nicht wenn man mal selber opfer wird auf hilfe hoffe, nach dem Motte :"Geht mich ja nichts an, für was meine Birne riskieren"

liebe Grüße

P.s.: Soll sich doch jeder für das opfern was in seinem sinne her opfer lohnenswert ist. das heutige Deutschland jedenfalls ist es für mich nicht
 

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