Bibelfälschungen

Ismael

Erleuchteter
Registriert
1. Januar 2004
Beiträge
1.176
wäre die bibel heute noch rein und unverfälscht ...gäbe es keinen grund

nach jesus einen weiteren propheten zu schicken der nochmal ein buch brachte ( welches ihm diktiert wurde )

nähmlich den koran

aber dadurch das es nicht mehr ein reines buch ist , wurde ein weiterer prophet gesandt ( mohammed ) der ein unverfälschtes bich brachte ( koran)

diesen propheten hat jesus übrigens selbst angekündigt

" der der nach mir kommt wird euch alles sagen , er wird aber nur das verkünden was ihm durch gott in den mund gelegt wurde"
(erzengel gabriel diktierte den koran an mohammed)




friede sei mit euch
 

arius

Erleuchteter
Registriert
16. Juli 2003
Beiträge
1.675
fumarat schrieb:
In den weiteren Versen wollen die Juden nun Jesus für diese Äußerung steinigen, denn sie werfen ihm Blasphemie vor. Gleich darauf antwortet Jesus daß er "im Auftrag des Vater" gehandelt hat. Und er spielt auf den Psalm an in dem es heißt: "Habe ich euch nicht gesagt: Ihr seid Götter!" Diese Stelle im AT war allerdings an Frevler gerichtet. Und Jesus fragt sie warum dann er, "den der Vater in die Welt gesandt hat", sich nicht erst Recht Sohn Gottes nennen dürfte? All in all streitet er den Vorwurf der Blasphemie und somit der Göttlichkeit ab.

Die Schriftgelehrten und Pharisäer legten nach ihrem Gutdünken die Schrift aus, daher kritisierte Christus sie als "Schlangen- und Natterngezücht ! " Also schon schon in der Zeit des AT wurden Bibeltexte verfälscht und in dem Sinne der Abschreiber manipuliert !
 

arius

Erleuchteter
Registriert
16. Juli 2003
Beiträge
1.675
Ismael schrieb:
wäre die bibel heute noch rein und unverfälscht ...gäbe es keinen grund

nach jesus einen weiteren propheten zu schicken der nochmal ein buch brachte ( welches ihm diktiert wurde )

nähmlich den koran

aber dadurch das es nicht mehr ein reines buch ist , wurde ein weiterer prophet gesandt ( mohammed ) der ein unverfälschtes bich brachte ( koran)

diesen propheten hat jesus übrigens selbst angekündigt

" der der nach mir kommt wird euch alles sagen , er wird aber nur das verkünden was ihm durch gott in den mund gelegt wurde"
(erzengel gabriel diktierte den koran an mohammed)

friede sei mit euch

In der Anfangsphase seines Wirkens mag noch die Oberwelt maßgeblichen Einfluss bei Mohammed ausgeübt haben, aber in der Spätphase sicher nicht mehr, sie zieht sich dann zurück und lässt den Vortitt den niederen, sobald sie merkt, dass der betreffende hohe Geist sich der anderen Seite zuwendet...
 

Ismael

Erleuchteter
Registriert
1. Januar 2004
Beiträge
1.176
wenn du damit andeutest mohamemd und die moslems sind auf der dunklen seite ( satan )

dan ist das ziemlich krass

für mich ist alles eine geschichte

at , nt , koran
wer den kroan jemals gelesen hat wird feststellen das es meist geshcichten aus dem at sind die dort ausführlicher behandelt werden ( nenne es mal blasphemisch n directors cut )

die bibel ist einfach nicht mehr das reine wort gottes , darum gabs halt eine "richtigstellung" (koran) der wichtigsten dinge

für mich hat folgende sure mit die höchste bedeutung ( was religionen angeht ) :

Sprecht: "Wir glauben an Allah und an das, was uns herabgesandt worden ist, und was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt wurde, und was Moses und Jesus gegeben wurde, und was den Propheten von ihrem Herrn gegeben worden ist. Wir machen zwischen ihnen keinen Unterschied, und Ihm sind wir ergeben." [2:136]
 

milktoast

Meister
Registriert
1. Dezember 2002
Beiträge
232
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Die Bibel ist ein Samelsurium von Texten die in einen Zeitraum über 1000 Jahren entsanden sind. Irgendwann haben irgendwelche Kirchenpolitiker dann festgelegt was Kanon ist und was nicht. Das ganze ist also schon aus Prinzip eine Glaubensdoktrin erstellt von weltlichen Vertretern. Und somit kann kein Text sich auf den Anderen beziehen(von wegen weglassen oder hinzufügen), da sie nicht für das Sammelwerk Bibel geschrieben wurden.
Auch die Evangelien sind zwischen Ende des 1. und den 4. Jahrhundert nach Christus erstanden, und haben dabei intressanterweise nicht nur im zeitlichen Abstand zu Jesus sondern auch in Detailfülle zugenommen. Jedes Evangelium ist Kind seiner Zeit und zeigt ganz Unterschiedliche Bilder von Jesus. Beispiel: Vertreiben der Händler aus dem Tempel, da ist zwischen Parzifismus und der neunschwänzigen Peitsche alles dabei.
Die Bibel und imbesondern das Neue Testament sind keine Wahrheitsberichte, sondern angepasste Glaubensdoktrin.

cu milktoast
 

Simonides

Meister
Registriert
17. Juli 2004
Beiträge
166
(Fast) OT:

A: "Was ist denn das?"
B: "Eine Gutenberg-Bibel."
A: "Ich wußte gar nicht, daß die von Steve Guttenberg ist....."

Weiß jemand, aus welchem Film das stammt?
 

arius

Erleuchteter
Registriert
16. Juli 2003
Beiträge
1.675
milktoast schrieb:
Irgendwann haben irgendwelche Kirchenpolitiker dann festgelegt was Kanon ist und was nicht. Das ganze ist also schon aus Prinzip eine Glaubensdoktrin erstellt von weltlichen Vertretern.
cu milktoast

Und genau zu dem Zeitpunkt, als diese weltlichen Leute sich in Glaubensdinge einmischten, wurde das ursprüngliche Christentum untergraben und ausgehöhlt und eine neue verweltlichte Kirche erhob sich bevormundend über die Menschen, um sie rücksichtslos auszubeuten.

Die Schwäche der Regenten im 4. Jahrhundert ermöglichte es Bischof Theophilus von Alexandria, seine weltkirchliche Machtstellung auszubauen.

Um diese Machtansprüche rücksichtslos durchsetzen zu können, musste jedoch alles beseitigt werden, was hohe sittliche Maßstäbe verkörperte. Dies bedeutete im Besonderen, dass die Lehre des Origenes mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden musste. Daher führte Theophilus gegen Ende des Jahres 399 gegen die Mönche von Nitria, denen er ja einst selbst angehört hatte, einen Schlag, der sie des letzten Restes ihrer durch Origenes geprägten Geisteshaltung berauben sollte, der ihnen noch verblieben war.

Zu diesem Zweck berief Theophilus alle ihm hörigen Bischöfe Ägyptens nach Nitria. Es heißt, deren Zahl sei so groß gewesen, dass sie für die Abhaltung einer Synode gereicht habe. Diese Bischöfe ließ er vor den versammelten, aus ganz Ägypten herbeigeströmten Mönchsvätern den Origenes einmütig verdammen.

Doch so leicht ließen sich die Mönche von Nitria das wenige Glaubensgut, das Athanasius ihnen vom eigentlichen Origenes noch belassen hatte, nicht rauben. Angeführt von einem gewissen Isidor und von sogenannten »vier langen Brüdern« zogen die Mönche in großer Schar, mit Stöcken und Knüppeln bewaffnet, nach Alexandria, um Bischof Theophilus zur Rücknahme seiner Verdammung des Origenes zu zwingen.

Aber ihr Aufgebot vermochte den Theophilus mit seiner vor nichts zurück-schreckenden 'Hausmacht' überhaupt nicht zu beeindrucken. Er ließ sich nicht umstimmen, sondern hielt unerbittlich an der Verdammung des Origenes fest.

Bei seinem Kreuzzug gegen die Anhänger des Origenes und seiner Schriften wurde er von Epiphanius, Bischof auf Zypern, offen, von Hieronymus insgeheim 'unterstützt.' Seine Häscher und Schergen meldeten Theophilus, Ägypten sei jetzt frei von origenistischer Ketzerei; selbst die Bischöfe Eulogius von Caesarea und Johannes von Jerusalem hätten die Verurteilung der Irrtümer des Origenes gebilligt.

Eine ganz üble Rolle spielte dann noch Hieronymus im weiteren.

Alle Bibelstellen, die nicht zum neu erstellten Dreifaltigkeitsdogma passten, wurden entfernt oder verfälscht...

Da der Islam erst nach diesen Entwicklungen entstand, baute er auf einem bereits verfälschtem Christentum auf.... und nachdem das Judentum bis auf wenige Splittergruppen wieder Essener auch der Irreführung von unten erlag, ist es erklärbar, dass alle drei grossen westlichen Religions-Richtungen nicht mehr auf dem usprünglichen Wissen aufbauen....
Dieses gilt es sich aber von dem Vorbild Salomo her wieder zugänglich zu machen...

http://www.museion2000.ch/buecher/#salomo

Wir müssen zur Quelle vordringen,
welche durch Fürsten gegraben
und durch Könige ausgehauen wurde,
zur Quelle, an deren Einfassung
keine gewöhnlichen Leute arbeiten,
sondern Fürsten und Könige, das heißt:
königliche und fürstliche Seelen,
die das lebendige Wasser erforschen
und tief zu erfassen vermögen.
Origenes
Kommentar zum Hohen Lied Salomos
 

milktoast

Meister
Registriert
1. Dezember 2002
Beiträge
232
arius schrieb:
Und genau zu dem Zeitpunkt, als diese weltlichen Leute sich in Glaubensdinge einmischten, wurde das ursprüngliche Christentum untergraben und ausgehöhlt und eine neue verweltlichte Kirche erhob sich über die Menschen, um sie rücksichtslos auszubeuten.

Ich bin der Meinung das "diese weltlichen Leute" schon einen großen Teil der Bibel verfasst haben, ob dann noch andere "weltliche Leute" diese Texte verfälschen oder nicht ist in meinen Augen egal.
Mit weltlichen Leute sind übrigens sehrwohl die geistigen Vertreter Gottes gemeint ;-)

...
Eine ganz üble Rolle spielte dann noch Hieronymus im weiteren.

Alle Bibelstellen, die nicht zum neu erstellten Dreifaltigkeitsdogma passten, wurden entfernt oder verfälscht...

Zu diesem Zeitpunkt durfte sich die Kirche zum ersten mal in ihrer ganzen Pracht zeigen. Und nach all den Jahren der Cristenverfolgung und Unterdrückung (muß aufpassen das ich nicht lache), hat sie mal gezeigt was wirkliche Verfolgung und Unterdrückung ist. Auch witzig ist das sie sich so schnell gegenseitig zerlegen die Christen, fast noch bevor sie anfangen die Heiden zu verfolgen, verfolgen sie sich schon gegenseitig.
Allerdings kämpfte bei dem Krieg um das Dreifaltigkeitsdogma keine der Parteien mit Samthandschuhen, und ich denke das es auch an dieser Stelle der Christengeschichte der Teufel gegen den Belzebub gekämpft hat.

cu milktoast
 

arius

Erleuchteter
Registriert
16. Juli 2003
Beiträge
1.675
Dieser verengte, düstere Geist setzte sich ab dem 5. Jahrhundert im Christentum mit Mitteln kirchlicher Gewalt durch.

Das umfangreiche Schrifttum der früheren Gottesgelehrten wurde verfemt und vernichtet. Am schlimmsten traf es den geistigen Nachlass des Griechen Origenes. Gleichwohl kommen immer wieder Teile seiner Schriften an den Tag, allerdings meist solche, die bereits mehr oder weniger verfälscht wurden.

Zu diesen Neufunden gehören rund zweitausend Papyrusseiten, die 1941 in Tura in der Nähe von Kairo entdeckt wurden.

Sie gehen größtenteils auf den Origenes-Schüler Didymos zurück, der an der Christenschule in Alexandria Vorlesungen hielt. Durch diesen Fund, verbunden mit dem noch auf uns gekommenen Schrifttum des Origenes selbst, wissen wir heute recht genau, was an dieser bedeutendsten Hoch-schule des christlichen Altertums gelehrt wurde.

Dadurch erschließt sich uns auch wieder die verloren gegangene geistige Betrachtungsweise der heiligen Schriften, die sich im Altertum die im Glauben hoch stehenden Christen errungen hatten. Erst durch diese geistige Betrachtungsweise brachten sie Licht in die oftmals verschlüsselten und daher für oberflächliche Leser dunklen Aussagen der Bibel.

Allerdings standen jene Christen örtlich und zeitlich dem biblischen Geschehen noch näher als wir, und das erleichterte es ihnen, sich jenes Licht zu Eigen zu machen. Später, eineinhalb Jahrtausende hindurch, legte sich der Schatten theologischer Verblendung auf dieses Licht; so blieb es auch uns entzogen.

Heute hat sich dies geändert. Den Fund von Tura habe ich erwähnt. Dazu kommen die Ergebnisse umfangreicher archäologischer Grabungen in den letzten vier Jahrzehnten.

Sie führten - was Salomo betrifft - zur Wiederentdeckung bedeutungsvoller Bauwerke, höchst eindrucksvoller Stadtanlagen und einer vorbildlichen Verwaltung.

Sie erweisen das unter Salomo vereinigte Reich als seine persönliche Schöpfung, und sie beweisen die Wahrheit der biblischen Berichte über Salomo und sein Wirken - bis in Einzelheiten hinein. Allerdings zeigen die neuen Erkenntnisse auch, dass die Auswirkungen des altjüdischen Glaubens die Textüberlieferung da und dort stark beeinflusst haben....

Für diese Rückerlangen ursprünglichen Wissens stehen uns eine Fülle urkundlichen Quellenstoffs zur Geschichte des hebräischen Volkes zur Verfügung, aus denen dann neben den vordergründigen Aussagen vor allem auch der ihnen innewohnende tiefere Gehalt zutage gefördert werden muss...
 

fumarat

Erleuchteter
Registriert
21. Januar 2003
Beiträge
1.168
Da der Islam erst nach diesen Entwicklungen entstand, baute er auf einem bereits verfälschtem Christentum auf.... und nachdem das Judentum bis auf wenige Splittergruppen wieder Essener auch der Irreführung von unten erlag, ist es erklärbar, dass alle drei grossen westlichen Religions-Richtungen nicht mehr auf dem usprünglichen Wissen aufbauen....

Du machst es dir schon immer sehr einfach. Wie kommst du darauf zu behaupten (was sind deine Beweise) der Islam würde auf dem verfälschten Christentum aufbauen, wo doch Mohammed selbst ein Prophet war, der eine göttliche Offenbarung empfangen hat? Leugnest du die Existenz göttlicher Offenbarungen oder wie muß ich das verstehen?


Grüße fumarat
 

arius

Erleuchteter
Registriert
16. Juli 2003
Beiträge
1.675
Darf ich fragen, ob du den Salomo schon gelesen hast und den Origenes ?

Hier werden die Zusammenhänge sicher detaillierter beschrieben, daher habe ich sie nur grob umrissen und auf die Literatur verwiesen, bitte hier nochmal:


http://www.museion2000.ch/buecher/


und sogar eine davon zur Zeit im EBAY:

ec_1.JPG


http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=7700&item=6924635846&rd=1&ssPageName=WDVW

Außerdem über Amazon (damit untertützt die WV !)


Übrigens gibts Offenbarungen, Weissagungen und Orakel sowohl aus der Oberwelt als auch der Unterwelt. Und daher gilt als wichtigste Devise:
"Prüfet die Geister, woher sie kommen!" (siehe Johannes Greber)

Gruß

Arius
 

fumarat

Erleuchteter
Registriert
21. Januar 2003
Beiträge
1.168
Um ehrlich zu sein, wirklich gelesen, nein, höchstens darüber.

Allerdings so scheinen mir deine Kommentare über den Islam (und teilweise auch andere Religionen, nur nehme ich als Muslim eben besonders meine Religion war) nicht sonderlich tiefgründig und geistreich. Soll keine Beleidigung sein, sondern nur heißen, dass ich als unbedarfter Muslim nur annehmen kann du sprichst hier sehr oberflächlich über etwas worüber du selbst kaum Ahnung hast, nur damit es in das Schema deiner Überzeugung passt.

Insofern ziehen mich deine Lesetipps nicht wirklich an, denn bei deinen Ausführungen über meine Religion ging mir nie wirklich ein Lichtlein auf, wie man so schön sagt. Das liegt allerdings sicherlich auch daran dass eure arianische Sekte (diesen Begriff bitte nicht negativ belasten) sich in ihrer Missionsarbeit vor allem auf die anderen christliche Sekten beschränkt bzw. spezialisiert und den Islam wohl eher ignoriert.

Eine kurze Frage meinerseits mit einer Empfehlung zum Buchkauf zu beantworten deute ich eher als Schwäche. Müßtest du mich nicht erstmal begeistern, oder ist dir mein Seelenheil nicht sonderlich wichtig? :D

Nun gut, einen kleinen Ansatzpunkt hast du mir ja geliefert:

Übrigens gibts Offenbarungen, Weissagungen und Orakel sowohl aus der Oberwelt als auch der Unterwelt. Und daher gilt als wichtigste Devise:
"Prüfet die Geister, woher sie kommen!" (siehe Johannes Greber)
Hm, unser Streitpunkt sitzt hier etwas tiefer. Um das Offtopic zu beenden. Vielleicht diskutieren wir das in einem eigenen Thread aus, oder per PM (um uns in Ruhe zu unterhalten, abseits des öffentlichen Schlachtfelds), so du denn willst?

Möge der Höchste uns rechtleiten.

Grüße fumarat
 

bombaholik

Erleuchteter
Registriert
14. Oktober 2003
Beiträge
1.015
Ich würde gar nicht behaupten entwas wurde umgeschrieben oder erfunden.

Es wurden einfach Sachen die nicht "passten" ausgelassen oder nicht aufgenommen.

Ebenso in falsche Reihenfolge gestellt.

Ich weiß noch, das Glöckle zu mir sagte, dass eine aramäische Bibel eigendlich das selbe aussagt.
Nur meine ich eben, Bibel ist Bibel und dort wurde eben ausgelassen oder weggelassen.

Ausschmückungen sind selten aber kommen ebenfalls vor.

Ein Beispiel wäre der Riese Goliath.
Dort habe ich eine Doku gesehen, die eindeutig bewies, dass es nach ausgrabungen niemals 3m Menschen in Palästina oder sonstwo gegeben hat. Allerdings im vergleich zu den Qumran Schriften, stellte sich heraus, dass damals der Goliath nur 2m zugeschrieben wurden und solche skelette wurden gefunden. Nun muss man sich nur klar machen, dass die Menchen damals ca. 1,65 waren und ein 2m Mann ein Riese war.
 

UD

Lehrling
Registriert
19. Juli 2004
Beiträge
30
Hab den Thread nicht ganz gelesen hab aber folgendes past auch zum Thema Bibelfälschungen/veränderungen:
2. SAMUEL 12,31

Aber das Volk darin führte er (David) heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten. So tat er mit allen Städten der Ammoniter. Danach kehrten David und das ganze Kriegsvolk nach Jerusalem zurück.

Diese Textstelle veranschaulicht eindrücklich, dass die Bibel nicht immer nur das 'reine und unverfälschte' Wort Gottes beinhaltet. Denn diese Passage wurde nach den Schrecken des Holocaust eiligst von Menschenhand umgeschrieben. Vor 1959 lautete der 31te Vers noch folgendermaßen:

31Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen.

Quelle:http://www.unmoralische.de/bibellex.htm(Die gleiche Seite wie im "Schöner Morden mit der Bibel"-Thread, Hab dem Vorwurf das diese Bibelstelle verändert wurde aber auch schon woanders gelesen)

Hat jemand ne alte Bibel zuhause liegen??
Würde nämlich gerne wissen ob diese Passage wirklich verändert wurde.
 

bombaholik

Erleuchteter
Registriert
14. Oktober 2003
Beiträge
1.015
Also bei Bibel-Online.net steht es so.

31Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten. So tat er mit allen Städten der Ammoniter. Danach kehrten David und das ganze Kriegsvolk nach Jerusalem zurück.

http://www.bibel-online.net/buch/10.2-samuel/12.html

Und in der Lutherbibel: 31.
Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile, und verbrannte sie in Ziegelhöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrte David und alles Volk wieder gen Jerusalem.

Ob das jetz was mit dem Holokaust zu tun hat, weiß ich nicht.
 

Quetzalcoatle

Geselle
Registriert
21. Februar 2004
Beiträge
67
Hallo zusammen,

Ich beschäftige mich auch schon seit einiger Zeit mit der Bibel. Das da einige Sachen nicht so richtig hinhauen ist mir schon relativ früh klar geworden.

Das älteste Buch der Bibel (Genesis) dürfte nach neueren Erkenntnissen eine Anhäufung alter hebräischer Sagen und Legenden sein die mündlich weitergegeben wurden.

Die Bücher: Exodus, Leviticus und Numeri wurden ca. 300 Jahre nach dem Auszug aus Ägypten geschrieben worden sein. Während das Buch Deuteronomium erst während der Zeit des Babylonischen Exils geschrieben wurde.

Die nachfolgenden Bücher (Richter, Propheten usw.) dürften da etwas authentischer sein.

Aber das neue Testament vor allem die Evangelien sind nicht unbedingt die verlässlichsten Quellen.
Das kommt nicht nur durch die Fälschungen zur Zeit von Kaiser Konstantin zustannde und auch nicht nur dadurch das der heutige Kanon erst die dritte Version war. Sondern auch weil das Material das als Vorlage für die Evangelen diente mit andren Texten vermischt wurde.

Allerdings sind die meisten Fehler in der Bibel auf Übersetzungsfehler zurückzuführen

Der wohl bekannteste und amüsanteste Übersetzungsfehler ist der, dass Moses Hörner getragen haben soll. Dieser Übersetzungsfehler ist auch der Grund warum es in vielen Kirchen Bildnisse gibt die Moses mit Hörnern zeigen. Das ist übrigens auch der Grund warum es Zeiten gab in der sich hartnäckig das Gerücht hielt, dass Juden unter ihren Hüten Hörner verbergen würden.

Dieser amüsante Übersetzungsfehler ist inzwischen in neueren Übersetzungen korrigiert worden. Übersetzungsfehlern, die den Unbrauch der Fleischesserei decken werden scheinbar weitaus weniger gerne beseitigt.

Was allerdings im Fall Johannes der Täufer nicht der Fall ist.
Selbst in Fällen, in denen falsche Auslegungen bereits zweifelsfrei geklärt sind, findet diese Erkenntnis keinen Einlass in die Bibelübersetzungen, wie das Beispiel des Johannesbrotbaumes zeigt. In Matthäus 3.4. wird beschrieben wie sich Johannes der Täufer in der Wüste von Heuschrecken ernährt. Zu dieser Fehlinterpretation führten zwei Umstände. Zum einen heisst Brotkuchen griechisch enkris und Heuschrecken akris. Zum anderen stellen die Blätter der Scheinakazie für Heuschrecken einen Leckerbissen dar und brachten ihr auch den lateinischen Namen locusta (englisch locust: Wanderheuschrecke) ein. Nun dienten die aus dem Mehl der Früchte der Lokuste hergestellten Brotkuchen Johannes als Nahrung, und verliehen dem Baum schliesslich auch den Namen Johannesbrotbaum. Carob- oder Johannesbrotmehl ist inzwischen auch hier in Europa überall bekannt, aber dennoch wird der menschliche Irrtum bei der Abfassung und Interpretation des Bibeltextes nicht korrigiert.

Auch das Paschalamm (Osterlamm) hat es wohl nie gegeben.
Nach den Worten des Lukasevangeliums soll Jesus gefragt haben:

"Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Passahlamm essen kann" (22,11)? Tausende von Schafe wurden damals zum Passahfest geopfert und am Freitag vor dem Festtag Sabbat verspeist, nachdem man ihnen zuvor bei lebendigem Leibe die Kehlen durchgeschnitten hatte (die Priester forderten diese Tötungsart des Schächtens) – zum "Dank an "Gott" für die Errettung aus der Sklaverei in Ägypten. Doch die biblische Erzählung enthält Unstimmigkeiten. Da das Mahl von Jesus und Seinen Jüngern am Donnerstag vor der Hinrichtung von Jesus an einem Freitag stattfand, war es entweder gar kein Passahmahl oder ein vorgezogenes. Auffällig auch, dass Jesus bei diesem Essen mit Hilfe von Brot und Wein das urchristliche "Abendmahl" erklärte und die angebliche Hauptspeise "Fleisch" nicht erwähnte.



Das Paschamahl wurde von Jesus und seinen Jüngern zudem mit großer Wahrscheinlichkeit im Hause eines Vegetariers abgehalten. Dies geht aus Markus 14,13f hervor (Lutherübersetzung):

«Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, [...] Der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl vorbereitet ist. Dort bereitet alles für uns vor.»

Damals gingen ausschließlich Frauen Wasser holen. Die einzige Ausnahme bildeten die Essener; der Mann mit dem Wasserkrug muss also ein Essener gewesen sein. Das letzte Abendmahl wurde somit im Hause eines Esseners abgehalten. Die Essener waren aber schon damals bekannt als strenge Vegetarier! Die Essener hätten, nach allem was man von ihnen auch heute noch weiss, nie erlaubt, dass man ein Lamm in einem ihrer Häuser essen würde.

Das griechische Wort «to pas-cha»wurde von Luther dennoch mit «Osterlamm» wiedergegeben und von fast allen nachfolgenden Ausgaben übernommen. Die ursprüngliche und damals alleinige Bedeutung dieses Wortes war aber «Ostermahl», was aus Zwiebeln (oder Tomaten), Brot und (ungegorenem) Wein bestand. Also wurde das letzte Abendmahl entgegen vielen Behauptungen rein vegetarisch, ohne getötetes Lamm und ohne Alkohol abgehalten.

Auch das sogenante Fischwundern beruht auf einer Fehlübersetzung.
Für die ehemaligen Fischer unter den Jünger von Jesus bedeutete eine Umkehr auch eine berufliche Veränderung: "Ich werde euch zu Menschenfischern machen", sagte Jesus und "sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten Ihm" (Markusevangelium 1,17-18). Nach dem Bericht im Lukasevangelium gewann Jesus das Vertrauen der Fischer durch einen Riesenfang an Fischen entgegen den Prognosen der Fischfang-Experten. Im Urtext heißt es dazu, die Netze seien "andauernd gerissen" (griechische Imperfektform), so dass die Tiere wieder ins Freie schwimmen konnten, was auch als Symbol zu verstehen ist: Die Tiere lieben die Freiheit wie ihr Menschen, deshalb hört auf, sie zu fangen!
Zwar hat die neue evangelisch-katholische Einheitsübersetzung (1984) den Text dahingehend verändert, dass die Netze nur "zu reißen drohten", doch selbst in der Bibel steht nicht, dass die Jünger den Fang sichergestellt und verkauft hätten.




Auch bei der Vermehrung der Fünftausenden haben sich fehler eingschlichen.
Häufig wird auch die Vermehrung der Fünftausenden als angeblicher Beweis herangezogen, dass Christus Fisch gegessen hätte. Das ist allerdings nicht korrekt. Denn zum einem wird darin nur beschrieben, dass er die besagten Produkte nur vermehrt hätte –nicht das er sie selbst gegessen hätte - und zum andren handelte es sich nicht um Brot und Fische sondern um Brot und Opsarion (Zuspeise; Zubrot).

Historisch ist es erwiesen, dass mit Zubrot in diesem Fall keinesfalls Fisch gemeint war sondern eine fleischfreie antike Delikatesse

In östlichen Ländern (Japan, islamische Länder) werden noch heute aus dem Mehl einer getrockneten Wasserpflanze, die als Fischpflanze bekannt ist, kleine Brötchen gebacken. Diese Brötchen gehörten bereits im alten Babylon zur täglichen Ernährung und galten auch zu Jesu Lebzeiten als Leckerbissen. Im bekannten Wunder der Speisung der Fünftausend, wird heute von Brot und Fischen gesprochen. Interessant ist jedoch, dass die frühen Manuskripte des Neuen Testamentes keine Fische, sondern Brot und Früchte erwähnen. Erst in späteren Manuskripten der Bibel (nach dem 4. Jahrhundert) ist von Fisch anstelle von Früchten die Rede. Tatsächlich wird der Begriff Fisch im Kodex Sinaiticus zum ersten Mal als Teil des Wunders aufgeführt.

Späteren Übersetzern waren solche Details häufig nicht mehr bekannt. So wurden beispielsweise die griechischen Begriffe opsarion, broma, brosis, phago, brosimos, trophe, proshagon oft mit Fleisch oder Fisch übersetzt, obwohl sie Zubrot, Zuspeise oder auch Nahrungsmittel bedeuten.

Bis heute wird das in neueren Übersetzungen und Auslegungen nicht berücksichtigt.
 

arius

Erleuchteter
Registriert
16. Juli 2003
Beiträge
1.675
bombaholik schrieb:
Ich würde gar nicht behaupten entwas wurde umgeschrieben oder erfunden.
Es wurden einfach Sachen die nicht "passten" ausgelassen oder nicht aufgenommen.
Ebenso in falsche Reihenfolge gestellt.
Ich weiß noch, das Glöckle zu mir sagte, dass eine aramäische Bibel eigendlich das selbe aussagt.

Neben absichtlichen Verfälschungen der Priester am 2.Jerusamer Tempel (Priesterschrift "P" im gegensatz zum Bibel-Strang Jahwist "J" und Elohist "E" treten folgende Auffälligkeiten in Erscheinung:

1. Es wurde Geschehnisse ausgelassen, die nicht verstanden wurden:

Beispiel: - Hinweise zur geistigen Schöpfung, die der irdischen vorausging
- Genaue Beschreibung der Abläufe des grossen geistigen Befreiungs-Kampfes in der Hölle nach Jesu Sterben.

2. Es wurden Sachen ausgelassen, die nicht in Weltbild passten:

Beispiele: Jesu Fehltritte in seiner Jugendzeit oder dass Jesu noch Geschwister hatte passten später nicht in das vergöttlichte Bild der Dreifaltigkeits-Fanatiker und Dogmatiker..

Chrisi Geburt aus Gott und Luzifers Geburt aus Christus bei der geistigen Schöpfung einschliesslich der Geburt und Reihenfolge der weiteren Gottessöhne und 24 Himmels-Fürsten...passte [weg. der Makel der grfallenen 3 Erzengel] nicht ins allgemeine Weltbild, weil ihm der Geschmack der Schmach seiner Frevel anhaftete.

3. In der Reihenfolge vertauscht wurden durch die Weiterwentwicklung der Sprache Futur, Gegenwart und Vergagnenheit:

Beispiel: irrtümliche Auffassungen von einem bevorstehenden Kommen (Naherwartung] eines Messias oder eines [zetilich] fernen Gerichts, das schon längst stattgefunden hat...
- oder: zeitliche Verlagerung von vollendeten Geschehnissen des Abfalls (Apokalypse) in die Zukunft zwecks Einschüchterung der Gläubigen (Höllendrohung, Gericht ect..)

Typisch hierfür sind jeweils die niederen luziferischen Eigenschaften wie: Angst einjagen, Minderwertigkeitskomplexe aufbauen, falsche Versprechungen, Macht ausüben, Täuschungen...

Vieles davon ist sehr gut erklärt in:

"Neue Erkenntnisse zur Schöpfung Gottes" und "Neue Erkenntnisse zum Wirken udn Leben Jesu" von Prof. Walther Hinz, Göttingen.

Im übrigen ist die Bibel nur ein Teil-Ausschnitt der gesamten Offenbarungen im Rahmen der Prophetie, die das Gesamtbild immer mehr verfeinern und Details freigeben. Die damaligen Menschen waren ja in ihrer Entwicklung noch nicht so weit wie jetzt und lebten noch im ärmsten Verhältnissen, daher konnte Jesus oft nur in einer bildlichen und symbolischen Sprache zu ihnen reden.

Zu bedauern ist in der Tat, dass der technische Fortschritt schon viel weiter fortgeshritten ist als der geistige, die geistige Entwicklung hinkt also der technischen hinterher.... Verantwortlich dafür sind materialistische Ansichten in Glaubensdingen und Vermischung von Glaubensfragen mit machtpolitischen Interessen, im Dogmatismus usw...

Gruß

Arius
 

Adamantios

Meister
Registriert
11. Dezember 2003
Beiträge
179
Quetzalcoatle schrieb:
Hallo zusammen,

Das älteste Buch der Bibel (Genesis) dürfte nach neueren Erkenntnissen eine Anhäufung alter hebräischer Sagen und Legenden sein die mündlich weitergegeben wurden.

Die ersten zwei Bücher Mose stammen von Salomo. In manchen Quellangaben wir diese Quelle auch "Jahwist" genannt.
 

Quetzalcoatle

Geselle
Registriert
21. Februar 2004
Beiträge
67
Adamantios schrieb:
Die ersten zwei Bücher Mose stammen von Salomo. In manchen Quellangaben wir diese Quelle auch "Jahwist" genannt.

Hallo Adamantios,

Meinst Du damit das König Salomon, die Bücher Genesis und Exodus selbst geschrieben hat?

Die Genesis weist auf jeden Fall mehrere Textstellen auf in denen babylonische Mythen auch vorkommen. z.B. im Gilgameschepos oder die Sage von Utnapischtim und der Flut usw.
Exodus hingegen scheint meines erachtens eine sehr politische Funktion gehabt zu haben.

Wo hast Du das gelesen das die ersten zwei Bücher von Salomon stammen? Wenn das wirklich der Fall ist dann ist die Geschichte der Bibel komplizierter als es scheint.



Ich hab übrigens eine Seite gefunden auf der eine ganze Reihe an Fakten zum Thema Bibelverfälschung zu finden ist:



(einfach raufklicken)
 

Adamantios

Meister
Registriert
11. Dezember 2003
Beiträge
179
Dass die ersten Bücher Mose aus Salomos Hand bzw. Eingebung Jahwes sind, ist offensichtlich und mehrfach dokumentiert, z. B in "Salomo, die Königsquelle." Natürlich ist zu bachten, dass dabei der Siegel 'J' mit 'P' vermischt wurde und bei der Analyse sorgfältig zu trennen.

Entscheidend ist der bibelverfälschende verderbte Strang 'P' der Priesterschrift am 2. Jerusalemer Tempel. Hier wurde z.B. die Geschichte der Sintflut künstlich aufgeputscht, indem der Arche Noahs nie dagewesene Grössen-Masse zugesprochen wurden und die irrige Behauptung aufgestellt wurde, von jeder Tierart wäre ein Paar während der Flut auf der Arche geblieben.

Diese niedere Einfluss auf den Fälschergriffel der jüdischen Priester am 2. Jerusalemer Tempel nach ihrer Rückkehr im 5. vorchr. Jahrhundert aus der babylonischen Gefangenschaft blieb nicht ohne Folgen. Sie machten ihre persönliche meinung zu offiziellen jüdischen Lehre und missachteten damit Gottes Gebote. Scharf griff Jesus daher die Schriftgelehrten und Priester an. Genauso würde er heute die kirchlichen Oberhäupter schelten... denn ihre Grundhaltung hat sich nicht entscheidend geändert...

Auch angebliche Kirchenväter wie Papst Gregor massten sich eine sexualfeindliche Grundhaltung an und brachten sie in die kirchlichen Lehren ein, um die Menschen zu unterdrücken und zu unterjochen...und verfälschten damit die ursprünglich lebens- und freiheitsbejahende bejahende Sicht.

Kein Wunder, dass sich die Menschen nicht mehr dies bieten lassen...
 
Oben