Raubkopien

Eine Raubkopie oder Schwarzkopie ist die umgangssprachliche Bezeichnung für rechtswidrig hergestellte oder verbreitete Kopien von urheberrechtlich geschützten (meist elektronischen) Medien.

Die Möglichkeiten elektronischer Vervielfältigung macht es leicht gerade Software, Musik, Filme und Geschriebenes zu kopieren.
Die Business Software Alliance (BSA) beziffert den Schaden durch Software-Piraterie in Deutschland laut einer Studie des Marktforschungsinstitut IDC mit rund 1,8 Milliarden Euro.

Auch die Musikindustrie sieht Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe.

Im Kampf gegen die illegalen Kopien jedoch ist von einer Verhältnismäßigkeit der Mittel gerade im Falle der Allianz aus Musik und FIlmindustrie kaum noch zu sprechen.

Die IFPI ( International Federation of the Phonographic Industry ) klagt immer wieder gegen Nutzer diverser Filesharingplattformen und nicht selten wird dabei über das Ziel hinausgeschossen. Private Nutzer illegaler Kopien müssen mit Schadenersatzforderungen im Mehrstelligen Tausendeutorbereich rechnen dabei scheint man den entstandenen Schaden nicht selten auf Basis großzügiger Auslegungen zu schätzen.

So vervierfacht sich die Zahl der CD/DVD-Brenner schon einmal weil sie etwa Vierfachlaufwerke sind und 4 Filme können schon mal um die 600 000 Dollar wert sein.

Offenbar wird die Wahrheit manchmal gern gedehnt im Kampf gegen die die Raubkopierer.

Zugleich nimmt man es aber selbst oft nicht so genau mit dem Recht, wenn es etwa um die Herstellung von Kopierschutzsystemen geht, die selbst gegen Lizensrecht verstoßen, ohne nachzufragen schwer zu deinstallierende software auf Rechnern der zahlenden Kunden installieren oder wenn der kunde seine teuer erworbenen Medien nicht mehr abspielen kann weil das Kopierschutzsystem dies verhindert.

Zu diesem Thema gibt es eine Laufende Diskussion im Ask1-Board

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