Die Rainbow Warrior war auf dem Weg zum Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien um gegen die dort stattfindenden französischen Atomtests zu protestieren.
Am 10 Juli 1985 lag sie im Hafen von Auckland (Neuseeland) vor Anker.
Kurz vor Mitternacht wurde sie durch zwei Sprengladungen versenkt, die französische Agenten des DGSE an der Außenhaut des Schiffes angebracht hatten. Frankreich wollte so das Eintreffen des Schiffes im Testgebiet verhindern. Der Fotograf Fernando Pereira ertrank, als er versuchte Fotos und Ausrüstung aus seiner Kabine zu retten.
Über das Autokennzeichen ihres Mietwagens ermittelte die neuseeländische Polizei zwei der sechs Attentäter und konnte sie letztendlich verhaften. Dabei handelte es sich um: Frau Dominique Prieur (Hauptmann) und Alain Mafart (Major, Kampfschwimmer) - Agenten des DGSE. Sie waren mit gefälschten Pässen als Schweizer Ehepaar Turenge eingereist.
Im November 1985 verurteilte sie ein neuseeländisches Gericht wegen Pereiras Tod zu je 10 Jahre Haft. Die anderen Agenten entkamen und wurden von der französischen Regierung gedeckt.
Die Aktion mit Namen "Operation Satanique" wurde aus dem "fonds speciaux" finanziert. Das ist eine schwarze Kasse, über die nur der Präsident der Republik verfügen kann.
Die beiden verurteilten Geheimagenten wurden mittels Importverboten und der Androhung weiterer Sanktionen durch die EU gegen Neuseeland aber nach zwei Jahren wieder frei gelassen.
"Staatlich unterstützten Terrorismus" nannte die neuseeländische Regierung die Operation und erhielt, wie auch Greenpeace, erst nach jahrelanger offener Feindseligkeit mit Frankreich Reparationszahlungen und eine "nicht überzeugende" Entschuldigung.
Der französische Präsident Francois Mitterrand selbst, soll den Anschlag genehmigt haben!
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- Das Attentat auf die Rainbow Warrior