7 Mitglieder der
RAF überfallen am 22. Dezember 1971 die
Bayrische Hypotheken- und Wechselbank in
Kaiserslautern und erbeuten dabei knapp 134.000 DM. Der 32-jährige Polizeiobermeister
Herbert Schoner stellte sich den Tätern entgegen und wird von ihnen erschossen.
Lediglich
Klaus Jünschke, Mitglied der "
zweiten Generation" der
RAF, konnte die Beteiligung an der Tat nachgewiesen werden. Er wurde schließlich am 9. Juli 1972 festgenommen, im Juni 1977 zu lebenslanger Haft verurteilt und schließlich 1988 begnadigt.
Die an den Überfall anschließende Berichterstattung der Springerpublikation "
BILD" und die damit einhergehende Vorverurteilung der
RAF führte schließlich zum Streit zwischen der "
BILD" und
Heinrich Böll, der im Zuge dieser Auseinandersetzung schließlich die Erzählung "
Die verlorene Ehre der Katharina Blum" schrieb.