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| Terrorarchiv | Wir möchten in dieser Datenbank terroristische Anschläge, Attentate und Amokläufe sammeln und archivieren. Anschläge aus Kriegs oder Kriesengebieten werden allgemein nicht berücksichtigt!
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| Attentat auf US-Präsident J.F Kennedy | | Am: 22.11.1963, um: 12:31 Uhr - Ort: USA / Nord Amerika |
| galt: |
USA |
| Verdächtig: |
Lee Harvey Oswald |
| Motivation: |
politisch |
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Am 22.11.1963 wurde der damalige US-Präsident John F. Kennedy bei einer Parade im offenen Auto in Dallas, Texas, erschossen. Nur wenige Stunden später wird der mutmaßliche Attentäter Lee Harvey Oswald verhaftet, der angeblich mit einem veralteten Gewehr aus dem 6. Stock des "Texas School Book Depository" 3 Schüsse abgegeben haben soll. Oswald wird außerdem noch wegen Mord an einem Polizisten angeklagt, den er 45 min. nach dem Attentat getötet haben soll. Er bestreitet die Tat jedoch und sieht sich nur als Sündenbock. Am 24. 11.1963 wird er von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby vor laufenden Kameras ermordet. Der Report der Warren-Kommission (benannt nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren), ein 26-bändiger, unübersichtlicher Bericht mit zweifelhaftem Material, vom 24.09.1964 besagt, dass Oswald alleine gehandelt habe. 1967, nachdem Ruby an Krebs gestorben war, rollt der New Orleaner Staatsanwalt Jim Garrison den Fall auf und klagt Clay Shaw wegen Mordes an, der jedoch von einem Geschworenengericht freigesprochen wird. 1979 kommt ein Kongress-Sonderausschuss zu dem Schluss, das die Ermordung Kennedys das Werk einer Verschwörung gewesen sei, Oswald und mindestens ein weiterer Attentäter hätten die Schüsse abgegeben. Außerdem werden Oswald und Ruby Verbindungen zur Mafia nachgewiesen, Oswald soll dazu noch für die CIA oder den Marinegeheimdienst gearbeitet haben. Die Theorien, wer für das Attentat verantwortlich ist, reichen von der Mafia über den CIA bis zu Exil-Kubanern.
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