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Nationalismus und Vorurteile
Rubrik:Politik und Wirtschaft

vom: 02.05.2003


Nationalismus und VorurteileGerade in der heutigen Zeit darf man wieder Eines: Gegen Menschen anderer Länder wettern; Parolen brüllen, die so flach gehalten werden, dass sich auch ein jeder damit identifizieren kann und das Beste daran: Man scheint nicht mal unbedingt falsch zu liegen.

Aber wird eine falsche Sache denn richtig, nur weil es alle machen?
Sollten wir nicht mit genauso peinlich genauen Begründungen unsere eigene Toleranz ständig in Frage stellen, wie wir es ständig von anderen fordern?

Behaupten wir nicht alle von uns, dass wir absolut humanistisch aufgeklärt sind und entzaubern wir uns nicht mit Behauptungen, dass andere es nicht sind?

Nationalismus herrscht in unserem Land in ebenso hohem Maße, wie in anderen Nationen auch. Genauso bestehen immer noch veraltete Stereotypen, welche die Schaffung von Feindbildern begünstigen.

Im Folgenden soll geklärt werden, wie es zu solchen Dingen kommen kann, was sie bedeuten und als Folge auch, was man dagegen unternehmen kann.

Nationalismus:

Der Begriff "Nation", der vom lateinischen "nasci" (geboren werden) kommt, hat im Verlauf der Geschichte einen erheblichen Bedeutungswandel erlebt. In der Antike bedeutete er soviel wie "Stamm" (z.B. der Germanen), also eine Abstammungsgemeinschaft von einem fiktiven Ahnen.
Im Mittelalter taucht der Begriff "nation" wieder als (grobe) Herkunftsbezeichnung für Studenten und Professoren der Universitäten auf sowie für Teilnehmer kirchlicher Konzilien, die nach ihren verschiedenen Nationen abstimmten.
Die Gesamtheit der Abstimmungs- und damit (Mit-) Entscheidungsberechtigten bei politischen Angelegenheiten einer Region bedeutet der Begriff "Nation" im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Ständische Vertretungen werden so benannt; im Gegensatz zur großen Masse der Bevölkerung, die solche Mitbestimmungsrechte nicht hatte.
Also die Menschen, welche Entscheidungsrechte inne hatten, wurden als "nation" bezeichnet. Da in der damaligen Zeit meist nur höhere Schichten dieses Privileg besaßen, setzte sich der Begriff "Nation" als Bezeichnung der jeweils herrschenden Schicht eines Landes durch, z.B. der "Adelsnation" in Polen, Ungarn und (unter Einschluss der Geistlichkeit) auch in Frankreich. Diese Schichten bezahlten allerdings oft keine Steuern (bestimmten aber über diese) und so verbreiterte sich der Wunsch, dass diejenigen, welche die Steuern bezahlten, auch mit über diese entscheiden sollten. In Frankreich erhielt der 3. Stand dieses Recht. Bauern, unterbäuerliche Gruppen sowie Frauen durften sich allerdings noch nicht zur "Nation" zählen.

Mit der politischen Mitbestimmung weitete sich aber auch der Begriff der "Nation" nach und nach aus. Er wuchs sozusagen in die unteren Schichten hinein.
Dann begann allerdings der Begriff einen immer größeren Rahmen zu ziehen. Was einst mit politischer Mitbestimmung zu tun hatte, wurde zur nationalen Zugehörigkeit, welche einer gemeinsamen Vergangenheit zugrunde lag. Dazu Ernest Joseph Renan (1823-1892):

"Eine Nation ist eine Seele, ein geistiges Prinzip. Zwei Dinge, die in Wahrheit nur eins sind, machen diese Seele, dieses geistige Prinzip aus. Eines davon gehört der Vergangenheit an, das andere der Gegenwart. Das eine ist der gemeinsame Besitz eines reichen Erbes an Erinnerungen, das andere ist das gegenwärtige Einvernehmen, der Wunsch, zusammenzuleben, der Wille, das Erbe hochzuhalten, welches man ungeteilt empfangen hat..."
Eben dieses versteht man auch noch heutzutage als Nation. Es handelt sich um einen Verbund von Menschen, welcher sekundär durch die Sprache, Religion, Tradition, aber immer noch primär durch die Vergangenheit der Nation erwächst.
Was klar zu den Vorteilen einer Nation gehört wird einem schnell bewusst: Man ist ein Verband, man gehört zusammen. Schicksalsschläge, welche geschehen, werden gemeinsam ausgestanden. Dazu wäre als derzeitiges Beispiel die Flutkatastrophe im Oderbruch zu zählen. Weiter zurück - dennoch nicht außerhalb des Kontext stehend - war die Angst vor den französischen Truppen, welche so gewaltig waren, dass sich der damalige Flickenteppich Deutschland überhaupt erst begann, sich zu vereinigen, um gemeinsam ein größeres Stärkepotenzial zu bieten. Schlicht gesagt: Nationalismus stärkt das Empfinden einer Gemeinschaft. Wissenschaftlich erwiesen sind die Vorteile einer Gemeinschaft für den Einzelnen; dieser kann sich selbst mit der Gemeinschaft identifizieren: Er überträgt praktisch alle Belange einer Gemeinschaft auf sich selbst. Er agiert, als würde ihm ein Ereignis der Gemeinschaft persönlich zustoßen.
Das beste Beispiel: Wenn ein Familienmitglied beleidigt wird, nimmt man das auch selbst (je nach dem Verhältnis zur Familie) sehr persönlich. Andererseits freut man sich über Erfolge der Mitmenschen. Dieser Gemeinschaftssinn lässt sich chronologisch nach oben legen und gilt somit für Familie, Verein, Gemeinde und Nation. Wenn jemand nationalistisch denkt, so empfindet er eine tiefe Verbundenheit mit seiner Nation, welche oft dem Land, in dem er lebt, gleich steht. Wenn eine Fußballmannschaft verliert, so wird es als persönliches Versagen - sollte sie gewinnen, als persönliche Leistung aufgenommen. Stärkung der Gemeinschaft steht auf der einen Seite, welche man auch wohl als positiv titulieren darf; die Kehrseite der Medaille ist jedoch eine Abgrenzung zu einer anderen Gemeinschaft, welcher man nicht angehört. Global übertragen bedeutet dies, dass, wenn eine Person sich emotional an ihr Land bindet, damit in Kauf nimmt, sich von anderen Ländern zu entfernen. Das war früher zwar in Kauf zu nehmen, in der heutigen globalisierten Welt und mit humanistischem Denken sollten nationalistische Gedanken allerdings nicht weiter ausgeprägt werden. In diesem Fall kann man jeder Regierung aller Länder vorwerfen, nicht genug zur Aufklärung der Massen beizutragen, und man kann den Massen wiederum vorwerfen keine Aufklärung zu verlangen.


Der Patriotismus, welcher im ursprünglichen Sprachgebrauch die Liebe zu einer Landschaft beschrieb, sollte hier nicht mit Nationalismus verwechselt werden, obgleich der Begriff besonders im 20. Jahrhundert arg missbraucht und mit Nationalismus gleichgesetzt wurde. Man sollte daher auch diesen Begriff nicht überspannen.

Nun behaupten viele Individuen einer Nation, dass die Ihre doch die beste Nation wäre; dass sie aufgeklärt und tolerant sei. Doch wenn man sich selbst in den Mittelpunkt der geistigen Kultur stellt, dann ist dies alles Andere als tolerant - dies sollte eigentlich logisch sein und jedem einleuchten. Wenn man allerdings seine bisher immer verkündete Perfektion der Nation aufgeben muss, so kommt dies einem persönlichen Verlust gleich. Man muss einen Fehler eingestehen, da - wie bereits angesprochen wurde - Fehler der eigenen Gemeinschaft als persönliche Fehler betrachtet werden. Und Fehler machen oder eingestehen mag niemand gern. Zu dieser Meinung des modernen Nationalismus, welcher jedem von uns inne wohnt und den wir in erster Linie nicht wahrnehmen (wollen?), gibt es eine interessante Stellungnahme von Karl Otto Hondrich (geb. 1937):

"...Der wirkliche, von Tag zu Tag sich neu erhebende Nationalismus fragt nicht nach den alten Schlachten. Seine Träger sind keine Fahnenträger, sondern Ökonomen, die die harte Mark nicht einer europäischen Währung opfern wollen; Gewerkschaftler, denen das deutsche Modell der paritätischen Mitbestimmung wichtiger ist als eine europäische Lösung; die Verteidiger des deutschen Asylrechts; die Grünen, denen der Umweltschutz nicht schnell genug vorankommt; die Friedfertigen, die um keinen Preis deutsche Soldaten bei UN-Interventionen mitkämpfen und sterben sehen wollen...

Am Netz dieses neuen, diesmal progressiven Nationalismus, knüpfen alle mit, die bei der Öffnung zur Europäischen Union und zur Welt entdecken, dass sie etwas zu verlieren haben. Als ewig Gestrige verstehen sie sich nicht, eher als Speerspitzen sozialstaatlicher, ökologischer, liberaler und pazifistischer Lebensformen, die ihrer Meinung nach anderenorts nicht so fortgeschritten sind, wie in der Bundesrepublik. Mögen wir noch so sehr beteuern, dass wir alle Kulturen als gleichwertig ansehen: Die eigenen Lebensformen ziehen wir vor...

Wollen wir wirklich verstehen, wie Nationalismus entsteht? Dann schauen wir nicht in die Geschichte, auf den Balkan oder auf die Reaktionäre mit der Reichskriegsflagge! Hier und heute entsteht er, in den fortschrittlichsten Teilen der fortschrittlichsten Gesellschaften. Sie sind zwar dominant, aber doch nicht mächtig genug, aller Welt ihren Fortschritt aufzudrücken. So müssen sie ihn denn dagegen schützen, dass er in der offenen Weltgesellschaft überfordert, verwässert, eingeebnet wird."


Feindbilder, Vorurteile, Stereotypen:

Wie kann man Vorurteile definieren? Als Vorurteile erscheinen soziale Urteile, die gegen anerkannte menschliche Wertvorstellungen verstoßen, nämlich gegen:
  • Die Normen der Rationalität, das heisst, sie verletzen das Gebot, über andere Menschen nur auf der Basis eines möglichst sicheren und geprüften Wissens zu urteilen. Vorurteile verletzen diese Rationalitätsnorm durch vorschnelles Urteilen ohne genauere Kenntnis des Sachverhaltes (lat.: praeiudicium = voreilige Entscheidung), durch starres, dogmatisches Festhalten an Fehlurteilen, indem triftige Gegenargumente nicht anerkannt werden und durch falsche Verallgemeinerungen von Einzelfällen auf allgemeine Gültigkeit schließen.

  • Die Normen der Gerechtigkeit (Gleichbehandlung), das heisst, sie behandeln Menschen oder Menschengruppen ungleich; die eigene Gruppe wird nach anderen Maßstäben beurteilt als andere Gruppen. Vorurteile lassen eine faire Abwägung der jeweils besonderen Umstände vermissen, unter denen Mitglieder anderer Gruppen bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zeigen.

  • Die Normen der Mitmenschlichkeit, das heisst, sie sind durch Intoleranz und Ablehnung des Anderen als eines Mitmenschen und Individuums gekennzeichnet; ihnen fehlt das Moment der Empathie, ein positives Hineinversetzen in andere Menschen. Unsere Definition, die diese Aspekte der "sozialen Unerwünschtheit" einbezieht, schränkt den Vorurteilsbegriff in doppelter Weise ein: Er steht hier nur für negative Einstellungen (obwohl positive Verallgemeinerungen wie "Die Juden sind intelligent" auch falsch sein können) und ist nur auf Einstellungen zu Menschen, genauer: Menschengruppen bezogen:
Vorurteile sind demnach stabile und konsistent negative Einstellungen gegenüber einer anderen Gruppe bzw. einem Individuum, weil es zu dieser Gruppe gerechnet wird.
Wir empfinden oftmals gerade die extremen Beispiele einer Nation als typisch; was in der Hinsicht logisch ist, da wir uns für normale Begebenheiten wenig bis gar nicht interessieren. Leider entsteht gerade hierdurch eine negative Kluft zwischen den verschiedenen Gruppen, welche auch von beiden Seiten angetrieben wird.

Übertragung in gegenwärtige gesellschaftliche Diskussionen:

Wenn nun wieder über bestimmte Gemeinschaften, Nationen, Länder, ... hergezogen wird, so sollte sich der Einzelne fragen, ob:

  • die genannten Behauptungen richtig sind oder vielleicht auch falsch sein könnten
  • sie objektiv oder subjektiv sind
  • es sich vielleicht um ein bestehendes Vorurteil handelt. Man erkennt das daran, dass man eigentlich nicht genau weiß, woher die Meinung kommt, sie aber schon irgendwo gehört hat
  • es Personen der anderen Partei gibt, welche vielleicht genauso über einen selbst denken
  • er die Dinge vom Standpunkt der anderen Partei betrachten kann
  • die Behauptungen nicht unterhalb der Gürtellinie sind und man sich auf die vermeitlich niedrigere Stufe der anderen Partei stellt
  • er mit seinen Behauptungen wirklich zur Lösung und Aufklärung des Problems beiträgt

Gerade wenn man für sich selbst den Anspruch des "Aufgeklärten" erhebt, sollte man doch diese Punkte ernst nehmen und beachten, dass einmal erzeugte Vorurteile nicht mehr so schnell aus der Welt zu schaffen sind; auch wenn der ursprüngliche Streitpunkt schon lange verblichen ist.
Hoffentlich gehen auch Sie demnächst objektiver an Diskussionen und Unterhaltungen heran; schlafen vielleicht noch mal darüber, bevor sie eine Behauptung aufstellen, welche Sie vielleicht gar nicht so gemeint haben und es doch eigentlich besser wissen. Und wenn ihre Freunde oder Gesprächspartner schnell mal einen Witz auf Kosten einer anderen Gemeinschaft machen wollen, dann stoppen Sie sie und fordern sie auf, diese Diffamierungen zu unterlassen. Oder wollen Sie wirklich, dass das Zitat von oben Wirklichkeit wird/bleibt?:

"Wollen wir wirklich verstehen, wie Nationalismus entsteht? Dann schauen wir nicht in die Geschichte[...]! Hier und heute entsteht er!"



Quellen:
Kontrovers - Nation, Nationalismus, Nationale Identität
Vorurteile - Stereotypen - Feindbilder
Beides (meistens) umsonst zu erhalten in der Bundeszentrale für politische Bildung


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Quellen und Buchtips:
Nationalismus.
Nationalismus.
Geschichte, Formen, Folgen.
von Hans-Ulrich Wehler
Nation und Nationalismus in Deutschlan
Nation und Nationalismus in Deutschlan
von Otto Dann
Nation, Nationalismus, Nationalstaat in Deutschland und Europa.
Nation, Nationalismus, Nationalstaat in Deutschland und Europa.
von Dieter Langewiesche
Kommentar von; speedywolli , 30.05.2003, 09:18
Wer andere Menschen oder deren Meinung verurteilt, sollte sich an die eigene Nase fassen. Sobald ich etwas be- oder verurteile, diskriminiere ich mich selber. Dieses Verhalten zeugt nicht eben von Toleranz.

Vorurteile entstehen in der linken Gehirnhälfte. Wenn wir unser ganzes Hirn nutzen würden, wäre es schlecht um den Nationalismus oder die Feindbilder bestellt.



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Kommentar von; Hermann , 18.06.2003, 13:25
Gerade in der heutigen Zeit darf man wieder eines: Gegen Menschen anderer Länder wettern, Parolen brüllen, die so flach gehalten werden, dass sich auch ein jeder damit identifizieren kann und das beste daran, man scheint nicht mal unbedingt falsch zu liegen. Aber wird eine falsche Sache denn richtig, nur weil es alle machen?

- Ihr unterstellt jedem national denkenden Menschen per se Dummheit und malt ein Schreckgespenst an die Wand, das so nirgendwo existiert. Und alleine darauf bezieht sich eure Begründung.

Überall Nationalismus zu wittern und dagegen zu kämpfen, hat mittlerweile die Größenordnung eines kollektiven Wahns angenommen. Dabei bescheinigen sich die Gegner des Nationalismus selber, das Monopol für das Gute zu haben, was alle anderen, die ihrer Logik nicht folgen, sofort ins Unrecht setzt. - Niemand wird zu einem besseren Menschen, nur weil er sich selber dafür hält.

"Die heute für die Multikultur eintreten sind Kurzzeitdenker. Sie sind sich gar nicht bewußt, was sie ihren eigenen Enkeln antun und welche möglichen Folgen ihr leichtfertiges Handlen haben kann." - Zitat Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeldt.

Die Multikultur-Befürworter sind Menschen wie alle anderen. Sie sollten nicht immer nur anderen Vorurteile unterstellen, sondern selbstreflektierend auch mal die eigenen Meinungen und Vorurteile überprüfen.

In einer Sache muß ich euch beipflichten: Eine falsche Sache wird nicht richtiger, nur weil es alle machen.



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Kommentar von; torsten , 10.09.2003, 12:02
Nationalismus hat viele auslösende Faktoren. So spielt die Religion und ihre in der Gesellschaft festgesetzten Normen und Regeln eine große Rolle. Sind gläubige Menschen nun alle Nationalisten?
Es fällt Menschen einfach leichter sich zu verstehen, wenn sie Gemeinsamkeiten haben. Sprich ein Deutscher versteht einen Großteil des Lebens und der Ritten eines Polen. Bei einem Christen und einem Muslim, sieht das schon anders aus.
Nicht der Nationalstolz und die Sprachen sind das größte Hinternis, sondern die Religion und die gewachsene Kultur.



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Kommentar von; Adonai , 13.09.2006, 10:11
Obgleich, ich mich nicht als Pro-"national"-sozialisten deklarieren würde gilt es doch auch ein paar Dinge zu beachten, sicherlich ist dem Grundgedanken, sprich alles in einem oder besser alles in-dem-einen zu sehen, sicherlich nicht schlecht, Sozialismus, ob nun mit dem Anhang des Wortes "national" oder auch nicht, mit nichts schlechtem zu behaften.

Religion ist wieder ein andres Kapitel, zumindest nach Meinung vieler Mensch das die Sozialität nichts mit Glauben, zumindest in diesem Sinne zu tun hat, ferner mehr den Zusammenhang der verschiedenen mit einander doch zusehens immer mehr verstrickten Aspekten.

Der Basis, welche dem oben bereits angeführten Zusammenhang und vielleicht sogar treffenden Zusammenhalt ist sicherlich mit einem brüderlich/schwesterlichen Auge beizuwohnen.

Schindluder ist schon mit vielem getrieben worden, ob Religion, Politik (in jeder ihrer nur erdenklichen Formen),usw. Der Außdruck und der "Bedeutung" der Worte wird in letzter zeit leider immer mehr Aufmerksamkeit zu Teil als dem Konzept an sich. Nun alles in einen Karton zu werfen, sich wegen Dinge die da schon mehr als 50 Jahre zurückliegen mehr oder weniger aufzuhängen und sich rethorisch immer mehr und mehr peristaltisch nach unten zu drehen ist meines Erachtens nach ein wenig vermessen.



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