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RFID Rubrik:Wissenschaft und Technik vom: 19.06.2004
rfid.gif) Radio Frequency Identification (RFID) stellt eine Markierungstechnologie
dar, welche gravierende gesellschaftliche Folgen in sich birgt, da diese "Schnüffelchips"
relativ unempfindlich gegen Wasser und Hitze sind - jedenfalls im Vergleich
zu den Produkten in welchen sie genutzt werden. Durch ihre simple Bauart können
sie sogar problemlos in Kleidung implementiert werden. Ob Ausweise, Geldscheine,
Chipkarten, Kleidung, Konsumartikel - überall soll RFID zum Einsatz
kommen und unter anderem auch den veralteten Strichcode ablösen. Hier verbirgt
sich ein großes Potential zur Gefährdung der Privatsphäre bis
hin zum Verlust der Käuferanonymität und zur Bedrohung bürgerlicher
Freiheiten.
Es gibt verschiedene Arten von RFID-"Schnüffelchips":
Den 1-Bit-Transponder, welcher nur einen von zwei Zuständen, also aktiv
oder nicht aktiv, annehmen kann. Er lässt keine eindeutige Identifizierung
zu und soll z.B. als Diebstahlsicherung in Kaufhäusern zum Einsatz kommen.
Den multi-Bit-Transponder: Er kann relativ viele Daten speichern, z.B auch eindeutige
ID-Nummern, welche vom Hersteller vergeben werden und nicht mehr zu entfernen
sind. Diese Chip-Version gibt es auch wahlweise in einer aktiven oder passiven
Variante. Aktiv bedeutet, dass der Chip an einer Stromquelle angeschlossen ist
und so eine Reichweite von mehreren hundert Metern besitzen kann. Passiv bedeutet,
dass er seine Informationen durch die Energie des Lesegerätes freigibt.
Die Reichweite wird auf ca. 10 Meter geschätzt und ist vom Lesegerät
und der Umgebung abhängig. Diese Chipvariante ist es auch, die von Nutzern
favorisiert wird.
Bereits ohne RFID ist das Thema Data Mining für Industrie und Wirtschaft
ein Schwerpunkt. Data Mining steht für eine Abfragetechnik, mit der zum
Beispiel aus Bestelldaten Kundenprofile gewonnen werden können. Data Mining
ermöglicht es, das Marketing auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden
zuzuschneiden und Rückschlüsse auf die Leistungserbringung zu ziehen.
Anwendbar ist Data Mining in vielen Bereichen - vom Handel über die Industrie
bis hin zu Banken und Versicherungen. Die Einführung von RFID wäre
ein riesiger Schritt vorwärts für die Anwender von Data Mining. Werden
RFID-Informationen gezielt mit Datenbanken verschiedener Informationsinhaber
wie Schufa, Versicherungen, Banken, Krankenkassen, usw. abgeglichen, wird ein
Szenario sichtbar, welches Befürchtungen von Datenschützern in der
Vergangenheit bei weitem übertrifft: Passiert eine Person ein Lesegerät,
wäre es in naher Zukunft möglich, nicht nur den mitgeführten
Betrag an Bargeld zu erfassen, sondern auch, ob diese Person Bank/Creditkarten
mit sich führt, wer welche Kleidung trägt, wie alt diese ist und in
welchem Geschäft sie gekauft wurde. Weiterhin könnte durch die ID
des Personalausweises/Führerscheins oder der Geldkarte die Identität
festgestellt werden, ermittelt wie kreditwürdig der Kunde ist, welche Artikel
er für gewöhnlich kauft usw..... Das Ausmaß der Kontrolle hängt
weitgehend auch davon ab, wann und in wie weit verschiedene Firmen und Institutionen
ihre Datenbanken miteinander verknüpfen. Bleibt also die Frage, ob und
in welchem Ausmaß hier Einigkeit entstehen wird und dies wohl nicht unbedingt
zum Nutzen der Kunden.
Begonnen hat dieses Kontroll-Szenario bereits und meist wird der Kunde selber
gar nicht informiert: so war das RFID-Prinzip z.B in der Future-Store-Payback-Kundenkarte
der Metro Group bereits im Einsatz ( http://www.foebud.org/texte/aktion/rfid/)
. Nachdem Datenschutzaktivisten des Bielefelder Vereins Foebud
die Chips entdeckt hatten, zog der Konzern diese zurück. Es wurden auch
mit der RFID-Technologie ausgezeichnete Artikel im Verkauf bei der Metro AG
getestet. Zwar gab es dort einen so genannten "Deaktivator", der die
"Schnüffelchips" in den Preisetiketten nach Zahlung außer
Kraft setzen soll, doch wird hierbei nur ein Teil der Informationen gelöscht
- die eigentlich "gefährliche", individuell vergebene Nummer,
kann nicht gelöscht werden, da sie vom Hersteller fest in den Chip eingebaut
wird.
Auch Wal-Mart hat einige Versuchsreihen mit RFID zur eigenen Zufriedenheit abgeschlossen.
Es scheint also lediglich eine Frage der Zeit, wann andere Discounter und Hersteller
nachziehen. Anfänglich zwar nur im Lager zur logistischen Abwicklung verwendet,
ist es - sind die Produkte erst einmal mit RFID ausgezeichnet - noch ein
kleiner Schritt in den Verkauf. Und dass dann statt den für die Lagerverwaltung
ungeeigneten 1-Bit RFIDs die multi-Bit-Versionen eingesetzt werden, scheint
kaufmännisch logisch - schließlich möchte wohl kein Händler
die Produkte mehrmals auszeichnen müssen. RFID ist für die Industrie
sehr wohl ein wichtiger Technologie-Träger um die Unkosten weiter zu minimieren,
effektiv also auch weitere Arbeitsplätze abzubauen.
Infineon, Hersteller und Spezialist für Computerchips jeglicher Anwendungsgebiete
hält die von Verbraucherschützern geforderte Kennzeichnung der Ware,
welche mit RFID-Technologie ausgezeichnet ist, für sinnvoll. Zwar spielt
der Chiphersteller die Gefahr in seiner FAQ herunter: "RFID-Chips
selbst sind zwar mit etwa einem Quadratmillimeter Chipfläche so klein wie
Sandkörner, aber ihre Antennen müssen groß sein, sonst sind
die Chips für Lesegeräte nicht wahrnehmbar. [....] man könne
RFID-Chips in der Schuhsohle verstecken und sie durch einen Scanner im Teppich
auslesen. Nur - woher soll die Schuhsohle wissen, wer ihr Träger ist?"
Doch ist es wohl nur eine Frage der Zeit und der Nachfrage, wann dieses technische
Problem gelöst ist. Wir erleben jeden Tag die Miniaturisierung technologischer
Bausteine, bestes Beispiel sind Handys - und mögen Schuhsohlen vielleicht
nicht eindeutig zuzuweisen sein, so sind es Ausweise sicherlich. Auch der Weg
einiger anderer, mit RFID ausgestatteter Gegenstände, birgt durchaus Interesse
für eine Profilerstellung verschiedenster Interessengruppen. Wohlwissend
dessen rät auch Infineon: "Der Verbraucher
soll die Möglichkeit haben, das Etikett abzunehmen oder beim Kauf zu zerstören."
"Zeig mir deinen Müll und ich sage dir wer du bist." Selbst
die Gelbe Tonne oder die Restmüll-Tonne bergen dann noch sehr persönliche
Informationen über die Interessen und Angewohnheiten einer Anwohnerpartei.
Geht man dann noch davon aus, dass bislang außer Privatdetektiven kaum
einer die Mülltonnen anderer Menschen durchwühlt, so ist es - sollte
RFID wirklich den Barcode verdrängt haben - für Marktforscher und
andere am Konsumenten interessierten Gruppen sehr aufschlussreich, mit einem
Scanner durch die Straßen zu laufen - oder einen solchen an der Schüttung
eines Müllwagens zu platzieren.
Kann man Etiketten noch entfernen, sieht es auf einem anderen Gebiet schon
anders aus: Die Firma Applied
Digital Solutions (ADS) entwickelte eine Version des RFID- Chips, den so
genannten VeriChip, welchen man mit einer Spritze unter die Haut spritzen kann.
Als erste Zielgruppe für den Chip gelten z.B Gefängnisinsassen, welche
man mittels eines implantierten Chip besser überwachen oder im Falle eines
Ausbruchs leichter aufspüren könnte. Aber nicht nur dort ist der Chip
anwendbar: Im "Baja Beach Club" in Barcelona kann man sich diesen
Chip als Kreditkartenersatz implantieren lassen. Gedanken über die Möglichkeiten
des Missbrauchs machen sich offenbar weder die Kunden, noch ein großer
deutscher privater Fernsehsender, welcher dieses "verinnerlichte"
Zahlungsmittel in seinem "Infotainment Magazin" als "neuen Trend"
darstellte.
Bleibt dem Bürger in naher Zukunft also nichts weiter übrig, als mit
einem geeigneten Störsender in der Tasche einkaufen oder spazieren zu gehen,
will er nicht unwissentlich und unfreiwillig alle Daten über sich preisgeben?
Der Datensicherheits-Spezialist RSA
hat auf einer Messe in San Francisco schon eine Methode vorgestellt, welche
Datenspionage mittels RFID-Chips zwar in Grenzen aber doch einigermaßen
unterbinden lässt: Lesegeräte können die Seriennummern aller
erreichbaren Chips nicht gleichzeitig auslesen.
Zur Koordination wird ein so genanntes Singulation Protocol genutzt, mit dem
die Lesegeräte einzelne Chips der Reihe nach adressieren, dem jeweiligen
Chip dann die eine Sendeerlaubnis erteilen und anschließend die enthaltenen
Daten ausliest. Der Blocker-Chip der Firma RSA simuliert gegenüber dem
Lesegerät eine schier unendliche Zahl adressierbarer RFID-Labels, welche
unmöglich alle nacheinander abgefragt werden können. Das Lesegerät
wird also lahm gelegt und kann keine Daten auslesen. Solange ein solcher Störsender
im Bereich des Lesegeräts aktiv ist, wäre jegliches Auslesen der Chips
unmöglich. Dieses funktioniert bis jetzt allerdings erstmal nur mit amerikanischen
RFID´s, da europäische Versionen mit einem anderen Singulation Protocol
arbeiten. Doch birgt dieser Blocker auch Gefahren: In falschen Händen könnten
damit auch nützliche und sinnvolle RFID Anwendungen gestört werden.
Produktionsbetriebe, Lager oder Gepäckbeförderungen an Flughäfen
könnten lahm gelegt werden. Der wirtschaftliche Schaden dadurch wäre
enorm. Auch aus diesem Grund ist es fraglich ob der Gesetzgeber dieses nicht
unterbinden und die Nutzung oder den Besitz solcher Geräte verbieten würde.
Andere Methoden scheiden hier zu Lande ja schon durch das Fernmeldegesetz aus.
Für die Anwendungen der RFID Technologie jedoch gibt es bis jetzt keine
Gesetzes-Entwürfe, welche Grenzen aufzeigen.....
http://www.foebud.org/
http://www.vibe.at/begriffe/rfid.html
http://www.stoprfid.com/
http://www.infineon.com/cmc_upload/FAQs_RFID_d_0304.pdf
http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=230631&tmp=54154
http://www.4managers.de/01-Themen/..\10-Inhalte\asp\DataMining.asp?hm=1&um=D
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| | Kommentar von: innerdatasun , 20.06.2004, 10:03 | Wir stehen nur noch einen kurzen schritt vor orwells überwachungsversion, zu der man sich allerdings unwillkürlich zurücksehnt wenn man das hier liest.
Da fällt mir paul virillio ein, den französischen medienkritiker, der in seinem eínband zu seinem 1993 erschienen buch "Die eroberung des körpers" schon schrieb:
"Die Technologien werden nicht mehr zu anderen planeten geschickt, sondern beginnen die invasion des menschen selbst, der durch nichts mehr wirklich geschützt wird, weder durch durch die ethik noch durch die biopolitische moral. Weil man unserer natürlichen biosphäre nicht entkommt, kolonisiert man - wie schon so oft - einen unendlich viel leichter zugänglichen planeten, den des seelenlosen
körpers."
Ich sage nur wir brauchen in unseren gesellschaftssystemen endliche eine neue politik - eine die bis unter die haut geht !
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| Kommentar von: Excit , 25.06.2004, 16:52 | Hey,
euer Artikel ist ja ganz interessant aber so nicht ganz richtig!
Diese Chips werden schon seit Jahren in der Industrie angewandt, jedoch wurde das Interesse für sie erst geweckt, als Microsoft ankündigte zum Schutz vor Raubkopien mit der Hardware Industrie zusammen zu arbeiten, wobei eine Technik entstand welche ab Windows Longhoorn in jedem neu gekauften PC enthalhten ist.
Diese Technik überprüft Software oder Film CD`s sobald sie eingelegt wurden per Online Verbindung auf ihre Originalität.
Nur ist dabei das Problem das diese Online überprüfung ohne Bemerken des Users abläuft.
Nun aber zurück zu den kleinen Chips auf den Produkten im Supermarkt. Jeder von euch der schon einmal in den letzten Jahren bei Media Markt oder einem anderen vergleichbarem Anbieter eine CD gekauft hat, der wird bemerkt haben das auf dem Cover ein Aufkleber mit einem Barcode (Strichcode) klebt. Wenn man diesen nun ablöst wird man häufig feststellen, das sich dort ein paar kleine Kupferleitungen in Antennenform befinden.
Nun bricht bei vielen schon Panik aus und sie denken diese Antennen seien fähig immer und überall den Aufenthalt von ihm oder zumindest der cd zu verraten. Falsch! Wer sich mit Technik auskennt wird feststellen das diese Kupferdrähte gar nicht in der Öage sind zu senden, da sie lediglich als eine Art Reflektor fungieren. Sprich an den Ausgängen der Kaufhäuser geht die Alamrmanlage los sobald diese CD durch die Elektromagnetischen Schranken am Ausgang gebracht wird, es sei den sie wurde vorher bezahlt. Denn beim bezahlen wird die sogenannte EAN eine andere Bezeichnung für die Nummer unter dem Strichcode, an den Zentral Rechner des Hauses weitergeleitet und somit weis dieser die CD mit der EAN XY und der dazugehörigen Kupferspule ist bereits gekauft und somit wird kein Alarm ausgelöst. Die Elektromagnetischen Schranken bauen nämlich ein Elektromagnetisches Feld auf, welches aber so gering ist, das nicht einmal ein Kompaß davon irritiert wird. Begibt man nun diese Kupferspule in dieses Feld, wird die Struktur des Feldes aufgrund des Kupfers verändert, was wiederum Sensoren wahrnehmen.
Mehr ist es nicht.
Auch gibt es dadurch keinen "gläsernen Kunden"!
Denn erstens hängen doch sowieso überall Kameras in Kaufhäusern die euch beim Einkaufen auf Schritt und Tritt beobachten und sehen was ihr einkauft, zweitens können Kaufhäuser anhand der Chips und der Elektromagnetischen Schranken bloß Statistiken über verkaufte Artikel in ihrem Sortiment erstellen ahnhand derer sie entscheiden ob ein Artikel gestrichen wird oder nicht.
So ich denke ich konnte euch helfen...
Kepp on running
Cya Exit
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| Kommentar von: Excit , 25.06.2004, 16:57 | Hab nen Nachtrag zu meinem Kommentar!
Dise Kupferspulen werden immer Chipf genannt. Sie sind laut der Elektrotechnik aber keine Chips sondern nur Kupferschrott und diese Dinger aus der Bar in Barcelona sind erstens völlig anders konstruiert und zweitens aus ganz anderen Materialien und sie heißen auch anders. Sie sind nämlich Baugleich mit dem Chip aus eurem Handy der euch beim Netzbetreiber identifiziert!!!
So des wars...
CYXA Excit
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| Kommentar von: samhain , 30.06.2004, 20:34 | "Digital Angel" - ein Weg zur totalen Überwachung?
Ein sehr irdisches Super-Implantat · Die Fakten
...Damit das Ganze nicht nach einer neuen "Verschwörungstheorie" klingt, hier ein Zitat aus einem Interview von WorldNetDaily mit dem leitenden Wissenschaftler von Applied Digital Solutions, Dr. Peter Zhou, worin er sagte: "Ich glaube, das Implantat wird so populär werden wie Handys oder Schutzimpfungen. Digital Angel wird eine Verbindung von Dir und der elektronischen Welt. Es wird Dein Wächter und Beschützer. Es wird Dir Gutes tun. Wir werden ein Hybrid sein aus elektronischer Intelligenz und unserer eigenen Seele."
http://www.fosar-bludorf.com/archiv/Digitalangel/digitalangel.htm
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| Kommentar von: Plaayer , 18.08.2004, 00:35 | Ich finde es immer wieder erschreckend welche möglichkeiten es gibt Menschen zu überwachen...
Das erinnert mich mal wieder an den Staatsfeind Nummer 1.......
Ein hoch auf die "sichere" Zukunft!
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| Kommentar von: Trasher , 25.09.2004, 23:21 | Es wird immer Möglichkeiten geben, RFIDs aufzuspüren (dazu sind sie gebaut) und zu zerstören (folgt aus der Aufspür- und Auslesbarkeit), weshalb es übertrieben ist, gleich wieder die schlimmsten Weltuntergangsszenarien herauszukramen.
Desweiteren muss die Industrie noch hart daran arbeiten, die Chips vor Manipulation von außen zu sichern, denn sonst nutzen wir Kunden diese zu unseren eigenen Zwecken ("kostenlos einkaufen", etc.).
Nichtsdestotrotz sollte man immer ein Auge auf die Möglichkeiten der Industrie und Wirtschaft werfen, die zum Beispiel alles für die maximale Ausschöpfung der kundenindividuellen Zahlungsbereitschaft tun werden.
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| Kommentar von: Arathor , 27.09.2004, 14:42 | 1984 Wir kommen...
Es ist langsam schon krank was die Industrie sich einfallen lässt, wer sagt uns das die Dinger nicht schon überall sind? Erst TCPA dann RFID was kommt danach?
Ich bin dagegen!
Gruß Arathor
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| Kommentar von: Mathy Hardman , 30.09.2004, 16:31 | Findet die Sendefrequenz und überlastet den Chip mit HF-Energie, dann steigt das "Sandkorn" in Rauch auf.
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| Kommentar von: Mentat , 23.05.2005, 16:44 | Marktforschung ist ein eigener Industriezweig mit Millionenbuget.
Allein das euphorisch beworbene PayBack-System ist eine gigantische Verarsche.
Kundenbindung durch das fleißige sammeln von Pünktchen. Toll. Dann lieber die alten Rabattmarken vom Seifenplatz.
Aber die elektronische Spionage erfaßt sehr genau das Konsumverhalten Einzelner. Sowohl Verhalten des Einkaufs, als auch Gewohnheit, als auch ein Profil, das genauen Aufschluß über das Einkaufsverhalten, die investierte Zeit, die Bereitschaft zu Spontankäufen, die Markenfixierung etc. lassen sich dank PayBack erstellen.
Und gelockt wird mit Punkten, die man in einen Warengutschein umwandeln kann, statt die Ware direkt billiger zu machen. Aber das System funktioniert. Und es macht sich offensichtlich bezahlt, denn sonst würde PayBack nicht so massiv beworben werden.
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| Kommentar von: Holo , 27.08.2005, 22:21 | Zu einer Zeit, in der Bin Laden der Weltöffentlichkeit bekannt gemacht wurde, las ich einen Artikel über RFIDs in einer Computerzeitschrift. So entstand dieses "Hirngespinst":
Eine Person soll getötet werden. Man bringe seine Essgewohnheiten durch diskretes Auslesen der RFIDs in Erfahrung, platziere pünktlich vor dem Einkauf entsprechend präparierte Lebensmittel, die von der Zielperson avisiert werden und vergifte sie durch das Zusammenwirken der in diesen Lebensmitteln enthaltenen Substanzen.
Hoffentlich bleibt so ein Gedanke nur Stoff für einen Spielfilm ...
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| Kommentar von: pepe , 02.09.2006, 23:56 | Ich kann nur zu sagen
Das Malzeichen des Tieres
Offenbarung Johannes
"Und bringt alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte dazu, daß es ihnen ein Malzeichen geben durfte an ihrer rechten Hand und an ihrer Stirne.
So daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Malzeichen oder den Namen des Tieres hat oder die Zahl seines Namens.
Wehe allen, ... die das Kennzeichen des Tieres an ihrer Stirn oder Hand tragen! Denn sie werden schonungslos und ohne Erbarmen Gottes Zorn erfahren. ... Niemals werden die Ruhe finden, die das Tier und sein Standbild angebetet und sein Zeichen angenommen haben. Hier muss das Volk Gottes seine Standhaftigkeit beweisen; denn nur die können bestehen, die Gottes Gebote halten und dem Glauben an Jesus treu bleiben."
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