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Unser Geldsystem - Ein System mit Verfallsdatum Rubrik:Kommentar/Essay/Glossen vom: 18.01.2004
Exponentielles Wachstum
Der Großteil des Geldes, welches heute exisitiert, ist verzinst angelegt.
Das bedeutet, daß die Geldvermögen jedes Jahr um den Zinssatz wachsen.
Dabei werden die gewonnenen Zinsen wieder angelegt und im nächsten Jahr
wieder verzinst.
Wozu das führt zeigt ein Beispiel:
Der Josephspfennig
Hätte Joseph im Jahre Null einen Pfennig auf die imaginäre Bank
von Jerusalem gelegt, hätten seine Nachkommen bei 5% Zinsen 100 Jahre
später 1,11 DM abheben können, im Jahr 2000 aber 2x10^40 DM (2.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000).
Genauso hoch wären auf der anderen Seite die Schulden der Bank.
1 Cent nach 2000 Jahren
- bei 3% Zinsen: 500 Quadrillionen Euro (500.000.000.000.000.000.000.000 Euro)
- bei 1% Zinsen: 4 Millionen Euro (4 000 000 Euro)
Der durchschnittliche Zinssatz in der Geschichte liegt bei 5%, aber auch 7%
oder mehr sind üblich.
Das Zinswachstum folgt also einer Exponentialfunktion (Schachbretteffekt),
d. h. der Betrags des Geldes verdoppelt sich nach einem bestimmten Zeitraum
(bei 5% Zinsen alle 14,2 Jahre, bei 3% Zinsen alle 23,5 Jahre)
Dabei steigt die Kurve zu Anfang nur wenig, deswegen fällt der Effekt
jahrelang kaum auf, in der Endphase steigt sie jedoch fast senkrecht an.
Wenn jedoch das Geldvermögen anwächst, muss natürlich auch
die Wirtschaft wachsen, damit das Geld gedeckt ist.
Das Wirtschaftswachstum ist jedoch von Natur aus begrenzt. Zu Anfang wächst
die Wirtschaft schnell, dann immer langsamer. Somit kommt das Wirtschaftswachstum
irgendwann nicht mehr mit dem Geldwachstum mit. Das Zinssystem kann also auf
die Dauer nicht funktionieren.
Z. B. wächst das BID in der BRD seit 40 Jahren etwa linear, wogegen die
Staatsverschuldung exponentiell zugenommen hat.
Wozu braucht man den Zins?
Wenn der Zins auf die Dauer sowieso nicht funktioniert, fragt man sich natürlich,
warum es ihn überhaupt gibt.
Geld ist den Waren grundsätzlich überlegen, da es nicht an Wert
verliert. Deswegen wird jeder seine Ersparnisse in Geld anlegen und nicht
in Waren. So wird ein Bauer nicht so viele Kartoffeln sparen bis er damit
einen neuen Traktor kaufen kann, sondern das Gemüse möglichst schnell
verkaufen und das Geld ansammeln bis es für den Traktor reicht. Wenn
er das Geld jedoch hortet, entzieht er es dem Wirtschaftskreislauf.
Fehlt in der Wirtschaft Geld, können viele Geschäfte nicht mehr
abgeschlossen werden, Unternehmen bleiben auf ihren Waren sitzen und gehen
Pleite. Es kommt zu Massenarbeitslosigkeit, die Steuereinnahmen sinken, Sozialleistungen
müssen gekürzt werden und breite Armut entsteht in der Bevölkerung.
Der Konsum sinkt noch weiter, mehr Unternehmen gehen Pleite. Letztendlich
bricht die gesamte Wirtschaft zusammen.
Also muss man dafür sorgen, dass das Geld im Umlauf bleibt. Dies kann
man dadurch erreichen, dass man den Geldbesitzer belohnt, wenn er sein überschüssiges
Geld weiterverleiht. Diese Belohnung ist der Zins.
Der Zins als Umverteilungsmechanismus
Nun muss der Schuldner nicht nur den erhaltenen Betrag zurückzahlen,
sondern zusätzlich die Zinsen, d. h. er macht Verlust, wird also ärmer,
während der Geldvermögende reicher wird. Damit ist der Zins ein
Umverteilungsmechanismus des Geldes von Arm nach Reich, der nicht auf Leistung
beruht.
Kredite werden vor allem von der Wirtschaft und dem Staat aufgenommen. Unternehmen
wälzen die Zinslast auf die Preise ab, der Staat auf die Steuern. Die
Zinslast der Preise beträgt ca. 1/3.
Somit zahlt letztlich jeder Zinsen. Eingenommen werden sie dagegen von wenigen
Reichen.
Die Staatsverschuldung
Die Staatsverschuldung der BRD verdoppelt sich ca. alle 8 Jahre. 2000 betrug
sie 2,4 Billionen DM. Dabei kann der Staat diese Schuldenlast niemals zurückzahlen,
da er das Geld nicht gewinnbringend investiert, sondern es v. a. für
soziale Ausgaben verwendet. Er nimmt ständig weitere Kredite auf, um
die alten abzubezahlen. Jede Sekunde steigt die Bundesschuld um 1.300 Euro.
Am Schluss steht der Staatsbankrott.
Durch die Kredite sind v. a. die Länder der dritten Welt hoch verschuldet.
Die Gesamtschulden der dritten Welt betrugen 1998 250 Billionen Dollar. Die
Spenden, die in der gesamten industrialisierten Welt jährlich gesammelt
werden, etwa 4 Mrd Dollar reichen den Entwicklungsländer gerade um 12
Tage ihre Zinsen zu zahlen. Ca 2/3 der neuen Kredite werden für die Abzahlung
von früheren Schulden verwendet.
Was passieren kann, wenn der Staat Pleite geht, konnte man bei der französischen
Revolution 1789 gut beobachten. Der französische Staat war 1 Jahr vorher
so hoch verschuldet, dass 70% der Steuereinnahmen für Zinsrückzahlungen
verwendet wurden. Damit war kein Geld mehr übrig für grundlegende
Staatsausgaben, die Preise stiegen und der dritte Stand verarmte gewaltig.
Die sozialen Spannungen, die daraus resultierten führten zu einer blutigen
Revolution.
Wachstumszwang
Ein Geldbesitzer wird natürlich nur in die Wirtschaft investieren, wenn
er dort mehr Gewinn machen kann, als durch die Verzinsung seines Vermögens.
Selbst wenn er sein Unternehmen zum Selbstkostenpreis führt, muss er
meistens Kredite mit hohen Zinsen zurückzahlen. Also muss ein Unternehmen
seinen Gewinn ständig steigern. So bewirkt der Zins einen Zwang nach
Wirtschaftswachstum.
Würde die Wirtschaft nicht wachsen, wäre alles Geld nach kurzer
Zeit bei wenigen Geldbesitzern, die Massen wären Pleite. Durch Wirtschaftswachstum
kann die Verarmung also vorerst ausgeglichen werden. Das was der Bevölkerung
durch den Zins genommen wird, wird ihr durch das Mehr an Volkseinkommen wieder
zugeführt.
Diesen Wachstumszwang kann man überall beobachten:
- Viele Waren werden von vorn herein so produziert, dass sie nach einer bestimmten
Zeit kaputt gehen und ersetzt werden müssen.
- Obwohl eigentlich das Geld fehlt, wird ständig in neue, im Prinzip
überflüssige Bauprojekte investiert, wie den Transrapid oder ein
neue Fussballstadion in München.
- Außerdem ist man darauf angewiesen, durch Werbung ständig neue
Bedürfnisse zu schaffen. Ein Amerikaner sieht durchschnittlich 22000
Werbespots pro Jahr.
- Natürlich braucht man auch immer neue Gebiete, in denen die Wirtschaft
weiter wachsen kann. Dazu werden Länder erobert oder wirtschaftlich abhängig
gemacht. Schon die Römer mussten deshalb expandieren, der Imperialismus
hat dieselbe Ursache, heutzutage läuft dasselbe ab unter dem Deckmantel
der Globalisierung.
Dabei wird die inländische Wirtschaft eines Landes häufig systematisch
zerstört, z. B. durch sogenannte Strukturanpassungsprogramme von IWF
und Weltbank, die arme Länder zwingen, ihre Märkte zu öffnen
und ausländische Investoren genauso zu fördern wie inländische.
Dadurch gehen die inländischen Kleinbetriebe Pleite und das Land wird
vom Import abhängig. Eine Studie aus den 1980er Jahren zeigt, dass in
24 Ländern, die sich Strukturanpassungsprogrammen unterzogen, der Export
in 13 Ländern nachgelassen hat und in den anderen 11 den Importzuwachs
nicht ausgleichen konnte.
Außerdem bieten Entwicklungsländer günstige Produktionsbedingungen
(kaum Umweltauflagen, Steuerfreistellungen, billige Arbeitskräfte (viele
arbeiten für unter 1 $ am Tag, unbezahlte Überstunden, keine Arbeitsschutzmaßnahmen,
Gewerkschaften oder Sozialleistungen)).
Auch können dort billig produzierte, minderwertige Waren abgesetzt werden.
Die Babynahrung ist in der dritten Welt z. B. so schädlich, dass die
Weltgesundheitsorganisation und Unicef einen Kodex eingeführt haben,
der es verbietet, gesunde, wohlgenährte Babys auf den Produkten abzubilden,
da die meisten Leute dort nicht lesen können und sonst denken, Babynahrung
sei gesünder als Muttermilch. Die Kodex ist jedoch kaum durchzusetzen.
Als Guatemala entsprechende Gesetze erließ, drohte ein amerikanischer
Konzern damit, das Land bei der WTO zu verklagen, daraufhin machte die Regierung
einen Rückzieher. (Die WTO hat bisher allen Klagen gegen Gesundheits-
oder Umweltschutzgesetze, außer der Asbest-Klage stattgegeben)
Umweltzerstörung
Folge des übersteigerten Wirtschaftswachstums ist die maßlose Ausbeutung
der Natur. Vor allem in den Drittweltländern ist der Wachstumszwang so
groß, dass keine Rücksicht mehr auf die Umwelt genommen wird. Die
Folgen sind bekannt: Gewässer werden leergefischt, Regenwälder abgeholzt,
Arten ausgerottet, die Luft verpestet und ganze Landstriche verseucht.
Trotz all dieser Maßnahmen zur Wachstumssteigerung, ist die Grenze des
Wachstums irgendwann erreicht. Dann sinken die Zinssätze. Wenn die Zinssätze
jedoch stark sinken, nimmt die Geldhortung zu. D. h. der Geldumlauf ist nicht
mehr gewährleistet. Dies führt wie beschrieben zum Zusammenbruch.
Wie entstehen Kriege?
Um kontinuierliches Wachstum zu ermöglichen gibt es nur eine Möglichkeit:
Die zyklische Zerstörung des vorher produzierten.
Dazu ist Krieg das effektivste Mittel. Ein Krieg bringt gewaltige Zerstörung,
die hinterher wieder aufgebaut werden kann. Während der Wiederaufbauphase
kann es dann Frieden geben - bis der Markt wieder gesättigt ist. Umso
größer also die Zerstörung des Krieges ist, umso länger
kann die anschließende Friedensphase dauern.
So währt der Frieden nach dem 2. Weltkrieg hierzulande inzwischen fast
60 Jahre.
Inzwischen ist der Markt jedoch wieder weitgehend gesättigt, die Konjunktur
in den
Industrienationen stagniert, die Zinssätze fallen, dementsprechend boomt
die Börse (bei niedrigem Zinssatz kann im spekulativen Sektor mehr Geld
verdient werden).
Zu Kriegen kommt es in erster Linie dann, wenn die Massen arm sind. Der Zins
führt, v. a. in der Endphase, wenn die Konjunktur stagniert zu gewaltiger
Verarmung. Die Geschichte zeigt zur Genüge, wie leicht es ist hungernde
Massen zu radikalisieren, in Revolutionen, Bürgerkriege oder Faschismus
zu treiben.
Zusätzlich löst auch der Kampf um (für das Wachstum nötige)
Territorien oder Ressourcen Kriege aus.
Die Lösung des Problems (Freiwirtschaft)
Trotz der Schwere des Problems wäre es sehr einfach zu lösen.
Wie bereits erwähnt ist Geld den Waren überlegen, da es nicht an
Wert verliert. Deswegen wird Geld gehortet, Waren nicht. Um den Zins als Umlaufsicherung
überflüssig zu machen, muss man das Geld nur an die Waren anzugleichen,
d. h. Geld muss sich ,abnutzen'.
Dabei wird das Geld nach einem bestimmten Zeitraum abgewertet. Diese Differenz
nennt man Nutzungsgebühr. Zahlen muss sie derjenige, der am Stichtag
das Geld besitzt, deswegen wird jeder versuchen, sein Geld möglichst
vorher auszugeben.
Diejenigen, die nun mehr Geld haben, als sie ausgeben können, können
ihr Geld verleihen. Dabei erhalten sie von dem Schuldner die selbe Summe zurück,
die sie ihm geliehen haben. Somit können sie die Nutzungsgebühr
umgehen. Damit wird der flüssige Umlauf des Geldes sichergestellt.
Außerdem ist die Nutzungsgebühr im Gegensatz zum Zins eine öffentliche
Einnahmequelle mit der soziale Projekte finanziert werden können.
Im Gegensatz zur Freiwirtschaftslehre sieht der Kommunismus die Ursache wirtschaftlicher
Probleme nicht im Zins sondern im Eigentum an Produktionsmitteln. Die Freiwirtschaft
ändert nicht die Marktwirtschaft, aber sie überwindet den Kapitalismus.
Erfahrungen mit der Freiwirtschaft
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden einige sehr erfolgreiche
Experimente mit sogenanntem Schwundgeld gemacht. Das berühmteste ist
Wörgl. Wörgl ist eine kleine Gemeinde in Östereich. 1931 war
sie völlig Pleite. Man hatte also nichts zu verlieren und entschloss
sich, das Schwundgeld einzuführen. Als Gelbscheine wurden sogenannte
Arbeitsbestätigungen ausgegeben, auf die jeden Monat eine neue Marke
aufgeklebt werden musste, ohne die der Schein nicht gültig war. Diese
Marken musste man von der Gemeinde gekauft werden. Dadurch wurde die Umlaufgeschwindigkeit
des Geldes enorm erhöht. Die Arbeitslosigkeit sank in einem Jahr um 25%.
Mit dem eingenommenen Geld konnte die Gemeinde Straßen sanieren, Arbeitsbeschaffungsprogramme
finanzieren, eine Notstandsküche einrichten und sogar eine Skisprungschanze
bauen.
Das Experiment war so erfolgreich, dass es weltweit großes Aufsehen
erregte und sogar amerikanische Wissenschaftler anreisten um sich das ,Wunder
von Wörgl' anzusehen. Nachdem sich eine Nachbargemeinde dem Experiment
angeschlossen hatte und weitere Gemeinden dasselbe planten, schritt jedoch
die Notenbank ein, da sie ihr Monopol gefährdet sah und verbot das Schwundgeld.
Auch im Mittelalter gab es eine konstruktive Umlaufsicherung, wenn auch wahrscheinlich
mehr aus Gier der Fürsten, als aus wirtschaftlichen Überlegungen.
Das Zinsnehmen war von der Kirche verboten. Es war allgemein üblich,
dass, wenn ein Fürst starb, neue Münzen ausgegeben wurden. Die Fürsten
nutzten diese Gelegenheit, um Steuern einzuziehen und gaben den Bürgern
weniger zurück, als sie abgegeben hatten. Allein dadurch wurde die Geldhortung
schon problematisch.
Zusätzlich gab es in der 300jährigen Blütezeit des Mittelalters
die sogenannte Bracteatenwährung. Sie wurde häufig eingesammelt
und den Leuten weniger von den neugeprägten Münzen zurückgegeben,
mit demselben Effekt der Umlaufbeschleunigung. Dadurch kam es zu einem enormen
Wirtschaftsaufschwung und allgemeinem Wohlstand. Die Handwerker verdienten
damals besser als heutzutage, enorme Summen wurden in Kunstwerke investiert.
Viele der alten Kirchen stammen aus dieser Zeit. Man kann deswegen in vielen
Fenstern die Symbole der Zünfte sehen, die sie auf Grund ihres Wohlstandes
gestiftet haben. In dieser Zeit gab es sogar Emanzipationsbestrebungen der
Frauen.
1495 verbot die Kirche jedoch das ständige Neuprägen der Münzen.
Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass die sogenannten Prägesteuern
sehr hoch waren und, da die Leute um die wirtschaftlichen Zusammenhänge
nicht Bescheid wussten, den häufigen Geldumtausch als lästig empfanden.
Folge des Verbots war die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, die
zu dem großen Bauernkrieg 1525 und den dreißigjährigen Krieg
ein Jahrhundert später führte.
Quellen:
Allgemein:
Globalisierung:
Anmerkungen zur jetztigen Situation: Inzwischen haben wir bereits eine Deflation
(nicht genug Geld im Umlauf). Da die Preise zwar zugenommen haben, die Löhne
jedoch nicht gestiegen sind, haben die Haushalte weniger zur Verfügung
und geben dementsprechend weniger aus. Die Unternehmen können ihre Produkte
fast nur noch mit Sonderangeboten loswerden.
Das Wirtschaftswachstum stagniert, dementsprechend niedrig sind die Zinssätze.
Auf der anderen Seite beginnt sich jedoch wieder eine Gegenbewegung zu bilden.
Immer mehr Freigeldprojekte werden in Angriff genommen, z. B. in Prien (Chiemgauer)
und Sachsen, vermutlich in Kürze noch in einigen weiteren bayerischen
Orten, Kanada (Gogos) und eben vielleicht in Japan. Es besteht also Hoffnung,
dass wir vielleicht diesmal die Kurve kratzen anstatt in einen dritten Weltkrieg
hineinzuschlittern.
weitere Informationen z. B. wwww.geldcrash.de
www.systemfehler.de
www.freigeld.de.vu
Mit freundlicher Genehmigung von: Exnef: www.freigeld.de.vu
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| | Kommentar von: woppadaq , 18.01.2004, 18:52 | Ich bin enttäuscht, daß derartig subjektiv gefärbte und zusammenhanglos geschriebene Artikel, die Themen und Argumente ignorieren, die in diesem Forum längst diskutiert wurden, jetzt auf die Startseite verlegt werden, wo man nicht viel mehr kann als nen negativen Komentar abgeben.
Wer schreibt als nächstes ? Tanja Krienen ?
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| Kommentar von: samhain , 18.01.2004, 23:31 | Hier der Kommentar ...
ach woppi...mit diesem unqualifizierten kommentar, dessen aussagekraft gegen null tendiert, hast du dich nun wirklich selbst übertroffen.
ausser polemik nichts gewesen, oder was?
ich weiss, das dir das thema nicht gefällt, weil es mit deiner "etwas" eindimensionalen weltsicht nicht korrespondiert.
welche argumente wurden denn ignoriert, deine eigenen?
du könntest auch mehr als einen negativen kommentar abgeben, du könntest einen abgeben, der diesen namen verdient, ob nun positiv oder negativ.
ich denke doch, du wirst uns über deine kritikpunkte etwas genauer aufklären, oder?
was das ganze dann noch mit tanja dingsbums zu tun haben soll, ist mir ein rätsel, dessen lösung sich wahrscheinlich nur dir erschließt.
gruß, samhain
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| Kommentar von: Penta , 19.01.2004, 12:30 | Hier der Kommentar ...
Endlich mal jemand der die fakten ordentlich
und nicht emotional zusammengetragen hat.
Prima artikel
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| Kommentar von: woppadaq , 19.01.2004, 22:08 | Eine genauere Beschreibung, was mich an dem Artikel stört, findet sich unter
http://www.weltverschwoerung.de/thema11658.html
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| Kommentar von: Spriessling , 20.01.2004, 00:22 | Wenn man eine Menge von 1 Cent(Von mir aus auch fünf Euro) bei der Bank anlegt, bekommt man 1-2 Prozent gutgeschrieben. Nach einem Jahr ist daraus null geworden, da die Inflation in der Regel über 2% beträgt(bzw. 4,95). Sparkonten bei geringen Beträgen sind also Geldvernichtungseinrichtungen. Wenn man's im Sparstrumpf aufbewahrt, sinkt der Wert natürlich noch rapider. Investition in Fonds bietet sicher mittelfristig gesehen eine bessere Alternative.
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| Kommentar von: BWLer , 20.01.2004, 10:51 | oh, mann, wer s ne rechnung aufmacht, kann wohl nicht mal 2un2 zusammenzählen....
der zins ist kein automatisches system, sondern wird nur gezahlt, wenn die bank das geld auf der anderen seite zu einm höheren zins wieder ausleihen kann, sie verdient nur über eine sog. arbitrage
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| Kommentar von: eLunatic , 22.01.2004, 23:54 | erm, ziemlich peinlich der artikel.
klar, hört sich auf den ersten blick toll und durchdacht an, aber wie die beiden beiträge vor mir richtig lauten, verleiht die bank zum einen das geld wiederrum zu einem höheren zins, zum anderen gibt es auch noch inflation, die in deutschland bis zu 5% betrug! das wirtschaftswachstum, dass bei pessimistischen prognosen bei 1,7% liegt und die oben genannte inflation gleicht den zins aus.
so viel zum "verfall" des geldes.
dann zur umsetzung des lösungsvorschlages:
wenn ich 20 euro in meiner hosentasche habe, und am stichtag damit rumlaufe, wird mir wohl keiner mein geld abnutzen, oder?
damit solche disponierung in öffentlichen hosentaschen umgangen werden kann, wird man das geldsystem wohl zentralisieren müssen. sprich es gibt die sogenannten arbeitskarten, wie in dem schweiz beispiel. heutzutage würden die dinger, wie kreditkarten aussehen und funktionieren.
doch. stellt euch mal eine bargeldlose welt vor! ihr wollt eueren enkel zum kaugummiautomaten schicken? ihr gebt ihm eure karte mit? dem 4 jährigen bengel?
oder müssen alle kaugumiautomaten karten lesen können?
dazu kommen am stichtag benütigter rechenaufwand des zentralrechners. nicht nur, dass er jede rechenoperation im lande nachverfolgen muss, nein er muss am schluss noch multiplikationen durchführen. und das echt in einem maß, dass man sich kaum vorstellen kann.
wie eben beim kommunismus, der datenaufwand würde alles töten.
gruß eLunatic
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| Kommentar von: Dachs , 09.03.2004, 14:22 | Die drei vorherigen Artikel sind logisch nicht ganz durchdacht. Zwar stimmen die Argumente, aber ein Argument ist fallen gelassen womit, die ganze Argumentation nicht mehr schlüssig ist. Den wie verhält sich der Sparer wenn die Inflation seinen Zinsgewinn übersteigt? Er hebt sein Geld ab, dass ist eine historische Tatsache und klar einsichtig da kein Mensch zusieht wie sein Geld immer weniger wert wird. Die Tatsache das gegenwärtig die Sparer ihr Geld auf der Bank haben belegt, da der Zinsgewinn in den letzten Jahrzehnten höher war, als die Infaltionsverluste. Schaut euch einfach eure Bankauszüge an und überlegt mal für was ihr Kapitalertragssteur zahlt.
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| Kommentar von: Ramsis , 23.08.2006, 05:30 | Ein heutiger Cent/Pfennig vor 2000 Jahren wäre kein Cent/Pfennig mit geringem Wert, für denn man vielleicht einen Fingerhut voll Apfelsaft bekommt, sondern ein unvorstellbar hohes Millionen-Vermögen. Mann muss nähmlich die Kaufkraftentwertung berücksichtigen und die über 2000 Jahre. Und weil wir in die Verhangenheit schauen eben die Aufwertung.
Einfach mal mit Abzinsung in der Finanzwissenschaft auseinander setzen.
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| Kommentar von: Someone , 16.05.2008, 14:00 | Netter Artikel, der leider das Problem nicht an der Wurzel
packt.
siehe:
http://video.google.com/videoplay?docid=-2537804408218048195
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