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Die globale Klimaerwärmung durch den Menschen verursacht?
Rubrik:Wissenschaft und Technik

vom: 17.10.2002


Die globale Klimaerwärmung durch den Menschen verursacht?Jedes Kind weiß heutzutage, dass die Klimaerwärmung durch die Verbrennung fossiler Energieträger und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß verursacht wird. Kohlendioxid, so hört man allenthalben, sei das Treibhausgas schlechthin und die Ursache für einen unnatürlichen Temperaturanstieg, der wiederum für allerlei Kapriolen des Wetters, wie die sintflutartigen Regenfälle dieses Sommers, verantwortlich gemacht wird.
Beispielsweise auch von unserem Bundesumweltminister Jürgen Trittin. In einem Interview des NDR vom 13.08.2002, machte er umgehend die globale Klimaerwärmung, hervorgerufen durch einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre, als eigentlichen Verursacher des Hochwasser aus. Des weiteren wird in diesem Interview der Eindruck erweckt, dass unzweifelhaft allein der Mensch für den Anstieg dieses Kohlendioxidanteils in der Luft verantwortlich zu machen ist. Mit dem Treibhausgas, welches - wie bereits eingangs erwähnt - jedes Kind und sogar unser Bundesumweltminister sofort namentlich als Kohlendioxid oder wahlweise auch CO2 identifizieren kann, wollen wir uns einmal etwas näher damit befassen und auch damit, ob das gebetsmühlenartige Vorbringen des Szenarios eines sogenannten Klimakollapses, ausgelöst durch das von der Menschheit in die Umwelt geblasene CO2, wirklich die wissenschaftlich fundierten Tatsachen sind, als die sie immer dargestellt werden.

Unumstritten ist, dass die Kohlendioxidkonzentration seit Beginn der Aufzeichnungen durch die Klimaforscher stetig angestiegen ist. Ebenso zeigt der langfristige Trend der Temperaturkurve seit Beginn deren Aufzeichnung, nach oben. Vordergründig scheint dieser Umstand die Theorien der Klimaforscher zu bestätigen, jedoch reicht das Zusammentreffen der beiden Ereignisse, Erhöhung der CO2-Konzentration und ein gleichzeitiger Temperaturanstieg bereits aus, um diesen höheren CO2-Gehalt auch eindeutig als die Ursache für die Aufheizung unsere Erde ausmachen zu können. Ist dieser ansteigende Kohlendioxidgehalt überhaupt ein sogenannter anthropogener Effekt? Blicken wir zuerst einmal ein wenig zurück.

In der Erdgeschichte gab es eine Zeit, der den heutigen CO2-Gehalt der Luft geradezu lächerlich erscheinen lässt. Vor rund 225 Millionen Jahren, enthielt die Atmosphäre einen Kohlendioxidanteil von 1,5% und war damit im Vergleich zu heute um den Faktor 50 höher, gegenwärtig lassen sich nämlich 0,03% CO2 nachweisen. Diese 0,03% (je nach Quelle, es wird auch schon einmal 0,035% genannt) Kohlendioxidanteil sollen hauptsächlich für die heutige Klimaerwärmung verantwortlich sein, durch den vergrößerten Treibhauseffekt, den das CO2 verursachen soll. Wie heiß muss es dann erst vor 225 Millionen Jahren gewesen sein, als, wie gesagt, 50 mal soviel von diesem Treibhausgas in der Luft war? Es war damals wider Erwarten nicht nur nicht warm, sondern sogar erheblich kälter, als heutzutage und zwar so kalt, dass die Geologen von einer Eiszeit sprechen. Da wir gerade bei Eiszeiten sind: es ist wissenschaftlich belegt, dass zum Ende der letzten drei Eiszeiten zuerst die Temperatur anstieg und erst im Anschluss daran der CO2-Anteil in der Atmosphäre zunahm.

Das Erklärungsmodell des Treibhauseffekts durch erhöhte CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre versagt hier offensichtlich. Es sieht so aus, als könne man nicht so einfach einen Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und einem Treibhauseffekt mit Klimaerwärmung herstellen, wie Politiker und die meisten Medien es immer wieder gerne darstellen. Die Zusammenhänge die unser Klima beeinflussen, sind wohl doch etwas komplizierter, als man wahrhaben will. Nun, allein die ausgebliebene Erderwärmung durch die gewaltigen Mengen von Kohlendioxid vor 225 Millionen Jahren, ist zu dürftig um das gängige Klimakatastrophenmodell vom Sockel zu stoßen, darum nun ein Beispiel aus jüngerer Zeit.



Bei einem Blick auf die Jahre von ungefähr 1945 bis ca. 1977/78 fällt auf, obwohl der Verbrauch fossiler Brennstoffe stetig zunahm, stieg die Durchschnittstemperatur rund 30 Jahre lang nicht an, sondern ist sogar leicht gefallen. Damals wurde von Klimaforschern sogar der Beginn einer neuen Eiszeit befürchtet! Vielleicht kann sich der eine oder andere - vor allem der älteren Generation - in diesem Zusammenhang noch an die Schlagzeilen der Boulevardpresse erinnern. Auch seriösere Zeitschriften, wie Spektrum der Wissenschaft titelten damals (1970): „Kölner Dom unter Eis“

Die Daten, die von kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges bis in die Mitte der siebziger Jahre gesammelt wurden, führen die These der Klimaforscher, dass die Verbrennung fossiler Kohlenstoffe die alleinige Ursache für eine globale Temperaturerhöhung sei, ebenfalls ad absurdum und widersprechen der immer wieder propagierten Klimaerwärmungstheorie nach der das von der Menschheit in die Umwelt gebrachte CO2 die Ursache der Klimaerwärmung ist. Wenn dem so wäre, dann hätte folglich auch die Temperatur kontinuierlich in dem Maße ansteigen müssen, in dem immer mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre gebracht wurde. Dies ist, aber über einen Zeitraum von rund 30 Jahren nicht der Fall gewesen. Gemessen wurde jedoch ein langfristiger Temperaturanstieg von 0,6°C (+/- 0,2°C) im vergangenen Jahrhundert, eine Tatsache, für die es wesentlich wahrscheinlichere Erklärungen gibt, als dieses auf den erhöhten CO2-Anteil in der Atmosphäre zurückzuführen, aber dazu später. Die UN geht von einer globalen Erwärmung um 0,46 Grad im letzten Jahrhundert aus, was aber durch die Lage der meisten Messstationen, welche überwiegend in der Nähe großer Städte liegen und die Messswerte durch deren Lokalklima stark beeinflußt wird, noch nicht abgesichert ist. Satellitenmessungen und Messungen in Polarregionen zeigen keine oder deutlich niedrigere Erwärmung an.

Den von den Medien hochgespielte Treibhauseffekt gibt es allerdings tatsächlich. Erhöht er doch die mittlere globale Temperatur auf unserer Erde bereits seit Jahrmillionen. Dieser Effekt für den aber nicht ausschließlich das CO2 verantwortlich ist, erhöht die globale Durchschnittstemperatur um rund 33°C von minus 18°C auf plus15°C. Auf den ersten Blick erscheint es unlogisch, dass ein durchsichtiges Gas wie das Kohlendioxid, Infrarotstrahlung und somit Wärme, reflektieren können soll. Ganz grob umrissen funktioniert es so: Wenn man Sonnenlicht durch ein Prisma leitet wird es in seine Spektralfarben zerlegt, wie man es in der Natur auch bei einem Regenbogen beobachten kann. Wenn man ganz genau hinsieht, dann stören zwischendurch immer wieder feine schwarze Linien das Farbband, das sind die Absorptionslinien, die nun nicht zufällig über das Spektrum verteilt sind, sondern durch die charakteristisch Eigenschaften eines Stoffes - wie beispielsweise unser CO2 - werden lediglich bestimmte Bereiche des Spektrums absorbiert. Dies wird auch bei der sogenannten Spektralanalyse ausgenutzt, mit der beispielsweise das Licht der Sterne untersucht wird. Dadurch können dann Rückschlüsse auf deren Zusammensetzung gezogen werden. Die 15 µm-Absorptionsbande ist charakteristisch für Kohlendioxid, das heißt, dass das Licht von dieser Wellenlänge vom CO2 absorbiert wird. Von dieser aufgenommene Strahlungsenergie wird ein großer Teil dann an die Atmosphäre abgegeben und trägt zu deren Aufheizung bei. Das spricht doch eindeutig für die Hypothese, dass die durch den Menschen verursachten CO2-Emissionen das Klima aufheizen - könnte man meinen. Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus, aber wie wir gesehen haben, kann Kohlendioxid nur Licht von bestimmter Wellenlänge absorbieren und wenn in diesem Bereich bereits alles Licht „herausgefiltert“ ist, bleibt für das restliche CO2 sozusagen nichts mehr zu tun.

Zitat:
Der Nobelpreisträger Paul Crutzen meinte 1994: „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Strahlungsaufnahme (Absorption) durch CO2 schon fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle mehr“. Diese Auffassung wird gestützt durch Überlegungen von Barret und Messungen von Hug, der 1998 die politisch nicht korrekte, aber wissenschaftlich sehr gerechtfertigte Frage stellt: Ist die anthropogene, CO2-bedingte, prognostizierte Klimakatastrophe ein Artefakt?



Die Modelle der Klimaforscher stützen sich auf die von ihnen gesammelten Daten. Dabei muss man einmal bedenken, auf welche erdgeschichtlich unbedeutende Zeiträume sie dabei zurückgreifen können. 1957 wurden beim Vulkan Mauna Loa auf Hawaii erstmals CO2-Emissionsmessungen durchgeführt, wissenschaftliche Klimaaufzeichnungen existieren erst seit rund 150 Jahren. Mitunter gibt es auch ältere Berichte über das örtliche Wetter, wie z.B. von dem Abt Kilian Leib, dem Prior des Klosters Rebdorf bei Eichstätt (Bayern). Rund 18 Jahre lang, vom April 1513 bis zum 31. Dezember 1531 hielt er das tägliche Wetter nahezu lückenlos fest. Leider sind solche Berichte aber zu selten, um Aussagen über das damalige globale Klima machen zu können. Klimaveränderungen vollziehen sich in der Regel langsam über geologische Zeiträume hinweg. Wenn man sich z.B. die Meeresoberflächentemperatur im Laufe der Geschichte der Menschheit ansieht, stellt man fest, dass diese im Verlauf der letzten 3000 Jahre immer wieder stark geschwankt hat und wir zur Zeit keineswegs eine Spitzentemperatur haben, sondern mit knapp 23°C immer noch im unteren Drittel der durchschnittlichen Temperaturen liegen, die in diesem Zeitraum in der Bandbreite von knappen 22°C bis eben über 25°C lagen. (Die Daten der Meeresoberflächentemperatur stammen von der Universität Oregon)



Das große grüne Land Grönland, im Mittelalter von den Wikingern besiedelt, mit saftigen Weiden und reichen Ernteerträgen wurde durch die kleine Eiszeit unbewohnbar und diese zeigt auch heute noch ihre Nachwirkungen, wenn man noch einmal an die kurzen Aufzeichnungszeiträume der Klimaforscher zurückdenkt, dann kann es eigentlich niemanden mehr wundern, dass es seit dem Beginn ihrer Protokollierungen immer wärmer geworden ist, allein aus dem Grund, da sie am Anfang der Aufzeichnungen quasi die letzten Nachwehen der kleinen Eiszeit dokumentierten. Sehr deutlich kann man auch erkennen, dass es Klimaschwankungen schon immer gegeben hat und so manche alte Kultur, wie z.B. die der alten Griechen ihre Blütezeit bei wesentlich höheren Temperaturen hatten. Überlieferungen aus dem Mittelalter zufolge, gedieh zur damaligen Zeit der Wein in Preußen und in England prächtig und bis hin zur geografischen Breite von Köln wuchsen Feigenbäume.

Nach den heutigen Klimaprognosen und den damit verbundenen Vorraussagen über einen Anstieg des Meerespegels ist es völlig unerklärlich, dass die Einwohner der Hansestadt Lübeck darauf bestehen, dass ihre Stadt im Jahre 1143 durch Graf Adolf II. von Schauenburg gegründet wurde. Den Schreckensszenarien der gängigen Klimamodellen zur Folge müsste dieser Ort zu der damaligen Zeit eigentlich meterhoch unter der Meeresoberfläche gelegen haben! Auch um 1500 herum müssten weite Teile der norddeutschen Tiefebene jahrzehntelang überflutet gewesen sein, Berichte hierüber fehlen aber völlig (mit Ausnahme derer, die über eine schwere Sturmflut um 1362 berichten), was darauf schließen lässt, dass der Meeresspiegel nicht um mehrere Meter angestiegen war, obwohl es um 1500 herum und auch im Mittelalter wesentlich wärmer war, als heute.

Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass das gängige Schreckensszenario einer globalen Klimakatastrophe durch einen von Menschenhand verursachten signifikanten Effekt, schlichtweg nicht beweisbar ist. Das sollte nun aber keineswegs dazu verführen die Ressourcen der Erde gedankenlos zu verschwenden. Es gibt genug andere guter Gründe, die Umwelt zu schonen und ein wenig sparsamer mit den fossilen Energieträgern umzugehen. Die Klimakatastrophe ist jedoch nur herbeigeredet. Doch wer sollte einen Grund für solch eine Panikmache haben?

Zitat:
Der amerikanische Philosoph Mencken beschrieb praktische und praktizierte Politik als die Methode, die Bevölkerung mit herbeigeredeten Gespenstern zu erschrecken, sie kontinuierlich in diesem Alarmzustand zu erhalten und anzubieten, die Gespenster zu vertreiben, falls man sie, die richtigen Politiker, wähle. Mencken überzeichnete provokativ. Im Fall der Klimapoliti, lässt der moderne Politiker die Gespenster modellieren und mit dem Computer die erschreckende Zukunft berechnen, in unserem Fall die zukünftige Klimakatastrophe. Der Politiker profiliert sich dann mit der beabsichtigten Rettung des Klimas, was ihm über Wahlen zur Macht verhilft.

Der Propagandaerfolg ist mit drei bewährten Regeln zu sichern: ständige Wiederholung, lineare Vereinfachung und gefühlsmäßige Steigerung. Und nun auch mit Bildern in den Printmedien oder im Fernsehen.


Mit dieser Methodik werden zu ökologischen Problemen Meinungen gemacht, die naturwissenschaftlich unhaltbar sind. Aber wenn nur 3% der Bürger die Irreführung bemerken, dann kann sie für 97% das gegebenenfalls wahlwirksame Faktum sein. Tocqueville meinte im 19. Jahrhundert: „Das Publikum wird eher die einfache Lüge als die komplizierte Wahrheit glauben.“

Konkret sagte der Klimaforscher Stephen Schneider im Oktober 1989 in einem Interview: „Um die öffentliche Aufmerksamkeit und die Phantasie der Medien zu erregen, müssen die Klimatologen Schreckensszenarien verbreiten, vereinfachte dramatische Statements abgeben und die Zweifel, die man haben könnte, nicht erwähnen. Jeder muss selbst über die richtige Balance zwischen Effektivität und Ehrlichkeit entscheiden.“


Mit der hypothetischen Klimakatastrophe haben die Politiker im vorliegenden Fall der Flutkatastrophe sogar gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie können von ihrem eigenen Versagen hervorragend ablenken, den schließlich ist die globale Klimaerwärmung an diesem Unglück schuld und nicht etwa die von den Politiker beschlossenen Eindeichungen, Flussbegradigungen und ähnliche von ihnen beschlossenen Dinge und zum zweiten haben sie ja schon seit langem vor den Folgen der CO2-Emissionen gewarnt und kämpfen bereits medienwirksam dagegen an. Nicht ein Politiker, der nicht seine eigenen Erfolge oder zumindest seine Absichten, wenn er denn nur gewählt würde, in Sachen Klimapolitik in diesen Tagen kundtut.

Hierzu passend noch eine kleine Frage, die mit dem Thema globale Klimaerwärmung nur ganz am Rande zu tun hat. Hat jemand, in letzter Zeit eigentlich mal wieder etwas von dem verheerenden Waldsterben gehört? – Nein? Ist schon ein wenig merkwürdig, oder?

Es ist aber nun unbestritten wärmer, um wieviele zehntel °C nun tatsächlich als noch vor einem Jahrhundert, lassen wir mal dahingestellt. Dies liegt, wie wir bereits gesehen haben, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht an dem von der Menschheit ausgestoßenen Kohlendioxid, dem sogenannten anthropogenen Effekt. Beispielsweise fand die größte Erwärmung des vergangenen Jahrhunderts zwischen 1910 und 1945 statt, als menschengemachtes CO2 noch keine so große Rolle spielte und in der ferneren Vergangenheit, wo die Menschen noch um ihr Lagerfeuer versammelten, gab es wesentlich wärmere Phasen oder eben auch sehr hohe Kohlendioxidkonzentrationen mitten in einer Eiszeit, was könnte also dann die Ursache für eine Klimaerwärmung sein?

Unsere Sonne leuchtet nicht ständig mit der gleichen Intensität. Die von ihr abgestrahlte Energiemenge schwankt z.B. in einem elfjährigen Sonnenfleckenzyklus, aber es gibt auch längere Zyklen in denen die Sonnenaktivität sich verstärkt oder abnimmt, die über weit größere Zeiträume wirken. Neueste Forschungsergebnisse deuten an, dass die Sonnenaktivität auch in einem Zyklus von 100 000 Jahren schwankt und dadurch die Eis- bzw. Warmzeiten verursacht. Seit 2,6 Mio. Jahren hat es mindestens 20 Kaltzeiten gegeben, jeweils von rund zehnmal kürzeren Warmzeiten unterbrochen. Innerhalb dieser Kaltzeiten sind die sogenannten Zwischenwarmzeiten festzustellen. Astronomische Modelle geben der Warmzeit in der wir jetzt leben noch ca. 50 000 Jahre. Allerdings ist wegen kommenden Änderungen in der Konstellation von Erde und Sonne zu erwarten, das wir in etwa 3000 Jahren mit einer Abkühlung des Klimas zu rechnen haben. Bis dahin leben wir und unsere Nachfahren in einer Warmzeit, in der geringfügige Schwankungen nichts außergewöhnliches sind und die ihren Wärmehöhepunkt aller Voraussicht nach noch nicht erreicht hat. Es wird zunächst gewiss wärmer werden, weil die Sonnenstrahlung intensiver werden wird, den bereits angesprochenen Zyklen folgend.


Anzahl der Sonnenflecken


Überhaupt ist unsere Sonne, wie bereits seit Milliarden von Jahren der wichtigste Klimafaktor, der zweitwichtigste die Menge des Treibhausgases Wasserdampf in der Atmosphäre. Das CO2 hingegen spielt nur eine wesentlich geringere Rolle, folglich ist auch der Einfluss auf das Klimageschehen durch den Eintrag des menschengemachten Kohlendioxids verschwindend gering, zumal nur 3,5% des jährlich in die Atmosphäre gelangenden Kohlendioxids auf menschliche Einflüsse zurückgehen. Die restlichen 96,5% stammen aus natürlichen Quellen. Jedes Jahr werden 157 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben, davon kommen 457 Millionen Tonnen, das sind 0,3%, von Kraftfahrzeugen. Wenn in den USA alle Pkws und Lkws stillgelegt würden verringerten sich sich die jährlichen Emissionen von Kohlendioxid um gerade mal 0,18%.

Auch wenn das Schreckensszenario der menschgemachten globalen Klimakatastrophe, welches Politiker und Medien so gerne zeichnen nichts weiter als eine Horrorgeschichte ist, sollte natürlich trotz alledem mit den Ressourcen der Erde verantwortungsvoll umgegangen werden! Auch weiterhin ist ein sparsarmer Umgang mit unseren natürlichen Rohstoffvorkommen angebracht, da wir sie nur begrenzt zur Verfügung haben.

geschrieben von TanduayJoe


Quellenverzeichnis:
physik.uni-wuerzburg.de [Dipl.- Phys. P. Krahmer, "Der Mensch zerstört das Klima?"]
3sat.de/nano [Die Klima-Bibliothek]
luebeck.de [Sensationeller Fund zu Lübecks Stadtgründung]
isnet-ev.de [Korallen in Warm- und Kaltzeiten - aus der Klimageschichte unserer Erde]
Das Ostpreußenblatt [Erderwärmung: Die Eiszeit geht zuende]
ruhr-uni-bochum.de [“Klima-Archive” im Meeresgrund]
Historischen Lexikon der Schweiz [Der Klimaverlauf im Mittelland vom Mittelalter bis in die Gegenwart]
krahmer.freepage.de [Leserbrief von Dipl.-Ing. Peter Dietze]
wilfriedheck.tripod.com [Klima und Politik]
physik.uni-wuerzburg.de [Dipl.- Phys. P. Krahmer, "Der Klima-Flop"]
Die Klimalüge [Buchkritik: von Dipl.-Ing. Peter Dietze]
berlinonline.de [Die Zyklen der Eiszeiten lassen sich jetzt erklären]
uni-bremen.de [Land unter?]
mehr-freiheit.de [Klimaschutz - viel heiße Luft]
Frankfurter Allgemeine Zeitung [Im Kampf gegen die angeblich drohende Klimakatastrophe arbeiten viele Wissenschaftler und Umweltschützer mit Vermutungen und Übertreibungen]
bildinformationsdienst.de [IBF Institut für Betriebswissenschaften und Fabrikplanung]
schweizerbart.de [Klimafakten]
Freie Universität Berlin [Meeresgeologie]
dimagb.de [Einiges zum Treibhauseffekt]



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Fakten, Gefahren und Lösungswege.
von John Houghton
Kommentar von: captainfuture , 18.10.2002, 10:15
hallo tanduayjoe,

ersteinmal herzlichen dank für den ausführlichen artikel und meine hochachtung vor den exzellenten recherchen.

dennoch möchte ich ein paar punkte anmerken :

- die erste grafik zeigt in meinen augen mehr als deutlichen die tendenz des temperaturanstiegs im zusammenhang mit der verbrennung fossiler energieträger. (wäre es nicht möglich, dass eine umstellung von kohle auf effektiveres öl in großem maße kurzzeitig den anstieg verzögerte ?)

- die tatsache, dass die kapazitäten fossiler brennstoffe zu neige gehen und wir es damit geschafft haben, in nur etwa 200 jahren durch verbrennung co2 in die atmosphäre zu "blasen", was über 200 millionen jahre und länger von dort über die photosynthese der pflanzen gebunden wurde, ergibt an sich ein ungleichgewicht.

- gleichzeitig mit der verbrennung fossiler stoffe werden auch die wälder drastisch reduziert, die evtl das gleichgewicht noch beibehalten könnten. die reduzierung der wälder zieht eine veränderung des h2o-gehaltes der atmosphäre nach sich, was ebenso als treibhausgas wirkt.

- unter dem Titel "Die globale Klimaerwärmung durch den Menschen verursacht ?" sollte nicht nur der co2-ausstoss durch den menschen, sondern auch die rodung der wälder, wüstenausbreitung durch falschen eingriff des menschen, meeresverschmutzung und einige andere dinge berücksichtig werden.

es mag sein, dass wir uns durch "natürliche" umstände auf eine warmzeit zubewegen. aber wir sollten unser möglichstes tun, diese warmzeit nicht noch künstlich "anzuheizen".



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Kommentar von: ParaM!nd , 18.10.2002, 14:43
Hi,

ein vorbildhaft gelungener Artikel,
was mir aufgefallen ist, a) das Motiv dieser "CO2-Lüge" passt nicht zur konsequenten Ignoranz seitens der USA trotz Kritik (zwei drittel) der Bevölkerung, auch in Europa die Umweltpolitik nur langsam an Boden, und b) über die Zahlen im letzten Absatz bin ich auf Angaben ganz anderer Dimension gestossen (evtl. Referenzquellen suchen ?).

ParaM!nd



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Kommentar von: TanduayJoe , 19.10.2002 01:29
Moinmoin

Die 157 Milliarden Tonnen CO2 jährlich schließen natürliche CO2-Emissionen mit ein! 22 oder 23 Milliarden Tonnen Kohlendioxidausstoß werden meist genannt, wenn nur die menschliche Einflüsse gemeint sind, aber auch darüber herrscht durchaus keine Einigkeit. Z.B. wird als jährlicher globaler CO2-Ausstoß auf der Seite http://www.uno.de/umwelt/unep/geo3.htm z.B. nur 6,243 Milliarden Tonnen genannt ( 1998 ), bei Greenpeache ( http://www.greenpeace-magazin.de/archiv/hefte97/1_97/der_absturz.html ) waren es aber 1997 schon 23 Milliarden Tonnen, der WDR ( http://online.wdr.de/online/news2/co2-verbrauch_von_waeldern/index.phtml ) wiederum nennt für 2001 nur 8 Milliarden Tonnen CO2 und auf der Seite http://www.drak.de/CO2/CO2_umwelt.html liegen die Schätzungen zwischen 18,5 und 37 Milliarden Tonnen CO2 jährlich.


Gruß

TanduayJoe



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Kommentar von: TanduayJoe , 19.10.2002, 01:30
Moinmoin

- Ich möchte einmal die Zulassungszahlen der PKW im damaligen Deutschen Reich anführen, 1938 waren 1,3 Mio PKWs zugelassen, 1945 ( dafür konnte ich leider keine genauen Zahlen finden ) also direkt nach Kriegsende dürften es noch deutlich weniger gewesen sein. 1970 ( auch für 1977 konnte ich nichts finden ) gab es bereits 20 Mio. ( nur in der damaligen Bundesrepublik ohne DDR ) - in dem Zeitraum als die durchschnittliche Jahrestemperatur meßbar zurückging hatte sich die Anzahl der zugelassen PKWs grob geschätzt verzwanzigfacht. Wiederaufbau + Wirtschaftswunder fielen auch in diesen Zeitraum und das ist sicherlich auch nicht alles ohne Energieverbrauch vonstatten gegangen.
Die Zulassungszahlen habe ich von der Seite http://www.daf.uni-mainz.de/landeskunde/1999_1/Prestige/zusatzinfoskl.htm
- Mit unseren Resourcen sollte sparsam umgegangen werden - da stimme ich Dir vollkommen zu. Auch das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe Kohlendioxid entsteht ist unbestritten, bloß, daß dieses von der Menschheit in die Umwelt gebrachte CO2 die Ursache für den gemessenen Temperaturanstieg ist bezweifle ich. Noch einmal das Zitat ( 1994 ) von Nobelpreisträger Paul Crutzen: "Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Strahlungsaufnahme (Absorption) durch CO2 schon fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle mehr". Das die Kohlendioxidkonzentration der Atmosphäre in der Vergangenheit auch ohne menschliches Zutun schon starken Schwankungen unterworfen war, wird niemand ernsthaft bestreiten wollen.
- Zum Thema Wasserdampf hatte ich geschrieben: "Überhaupt ist unsere Sonne, wie bereits seit Milliarden von Jahren, der wichtigste Klimafaktor, der zweitwichtigste die Menge des Treibhausgases Wasserdampf in der Atmosphäre. Das CO2 hingegen spielt nur eine wesentlich geringere Rolle ..."
- Um alle Gesichtspunkte zu berücksichtigen, reicht so ein kurzer Beitrag nicht aus. Da müßte man wohl ein Buch schreiben. Beispielsweise müssen in Klimamodellrechnungen auch die vorherschenden Windgeschwindigkeiten berücksichtigt werden oder auch die Wassertemperaturen der Ozeane. Insofern ist der Titel wirklich nicht ganz glücklich gewählt! "CO2 als Klimakiller?" wäre wohl treffender gewesen.

Keinesfalls sollte mit diesem Artikel der Raubbau an der Natur gutgeheißen werden!


Gruß

TanduayJoe



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Kommentar von: TanduayJoe , 19.10.2002 02:29
Moinmoin

Über 17.000 US-Wissenschaftler haben sich in eine überprüfte Liste der Universität Oregon (Eintrag nur US Wissenschaftlern erlaubt) eingetragen und bestätigen mit ihrer Unterschrift, daß sie die vom Menschen verursachte, globale Klimaerwärmung für eine Lüge halten.

Nachzulesen unter: http://www.oism.org/oism/s32p31.htm

Gruß

TanduayJoe



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Kommentar von: Kanzla , 29.10.2002, 18:08
oioioi... als Kinders, in einem solchem Forum ist sicherlich einiges an Meinungsäusserung erlaubt, es ist aber durchaus erlaubt, vorher zu denken. Der Artikel ist sicherlich ambitioniert geschrieben, von gut recherchiert kann aber keine Rede sein... man beachte dass jüngere Untersuchungen des Polareises ergeben haben, dass die CO2 Konzentration heute ein vielfaches höher ist als selbst zum Zeitpunkt des Aussterbens der Dinosaurier. (recherchiert selbst) Selbst wenn die Athmosphäre früher durch Vulkanausbrüche o.ä. belastet wurde- niemals ist sie so konsequent, permanent und flächendeckend vergiftet worden wie heute, welcher Narr wagt anderes zu denken? Die Rettung einer sauerstoffspendenden Athmosphäre ist die wichtigste Zukunftaufgabe der Menschheit- ansonsten haben nämlich die Menschen laut WWF-Studie in 50 Jahren schon nix mehr zu schnaufen... Das sind unsere Kinder & evtl. wir selbst!!!!! In den Köpfen unserer Konsungesellschaft steht diese Priorität sehr weit hinten an- weit hinter Selbstverwirklichung durch Kauf eines eigenen Autos oder Wunsch nach Urlaubsflüge zu Traumzielen auf der ganzen Welt (Fliegen Sie auf die Malediven- solange es sie noch gibt)

Aber da es ja immer unbequem ist, Fehlverhalten einzugestehen lässt die Thematik doch reichlich Raum, sich zu profilieren, und sei es durch absolut pseudowissenschaftlichen Schwachsinn wie diesen. Tut mir leid wenn ich mich da so aufregen muss, über die CO2 Thematik kann man durchaus divergierende Meinungen haben, aber denjenigen, die dieses Problem schon vor langer Zeit erkannt haben, und seitdem unter schwierigsten Bedingungen versuchen ein bisschen Vernunft in unsere Köpfe zu bekommen, unterstellen einer langgeplanten Verschwörung zur Machtergreifung zu folgen... mal ehrlich, das ist doch der Gipfel der Frechheit. Vieleicht revidierst Du das nochmal...?

Solche Unterstellung wird für mich durch das zitieren eines g`schwindligen US-Philosophen übrigens auch nicht glaubwürdiger.... mit geeigneten psychologischen Methoden kann man schliesslich ALLES zur Unglaubwürdigkeit hinterfragen... wetten?

mit freundlichen.....



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Kommentar von: TanduayJoe , 02.11.2002, 06:11
Moinmoin

Wer hier, vor dem Verfassen seines Beitrags, nicht nachgedacht hat, lassen wir ruhig einmal dahingestellt. Einige Punkte möchte ich jedoch anmerken.

Die von Dir angesprochenen "jüngere Untersuchungen des Polareises", die ergeben haben sollen, daß "die CO2 Konzentration heute ein vielfaches höher ist als selbst zum Zeitpunkt des Aussterbens der Dinosaurier", würde ich gerne einmal sehen. Einen Eisbohrkern aus dem Polareis, der diese Aussage untermauern könnte, gibt es nicht! ( siehe z.B.: http://publicrelations.unibe.ch/communiques/2002/020115antarktis.html ) Der "Datenspeicher" Polareis reicht bestenfalls ein paar hunderttausend Jahre zurück. Um Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Atmosphäre zur Zeit des Dinosauriersterbens ziehen zu können, muß man auf Gesteinsproben zurückgreifen. Die Ergebnisse solcher Untersuchungen würden Dir allerdings nicht gefallen, widerlegen sie doch deine Behauptung, daß "die CO2 Konzentration heute ein vielfaches höher ist als selbst zum Zeitpunkt des Aussterbens der Dinosaurier." (recherchier selbst mal)

Allein in den USA wagen es immerhin mehr als 17.000 Narren mit Professor- und Doktortiteln (US-Wissenschaftler) anders zu denken und bestätigten durch ihre Unterschrift in eine überprüfte Liste der Universität Oregon (Eintrag leider nur US-Wissenschaftlern erlaubt), die Erklärung, daß sie die vom Menschen verursachte, globale Klimaerwärmung für eine Lüge halten. ( Nachzulesen unter: http://www.oism.org/oism/s32p31.htm )

Einen "absolut pseudowissenschaftlichen Schwachsinn wie diesen" an den Mann zu bringen ist natürlich viel weniger spektakulär, als das gängige Szenario der menschgemachten, globalen Klimaerwärmung. Eine Schreckensmeldung wie die folgende, "Zum ersten Mal seit 50 Millionen Jahren ist nach Angaben von Forschern in diesem Sommer die Eiskappe über dem Nordpol an einer Stelle geschmolzen. Die Wissenschaftler sehen darin einen Beweis für die Klimaerwärmung." verkauft sich einfach besser. Auch renomierte Presseagenturen wie die dpa setzen wider besseren Wissens solche "Tatsachen" in die Welt, wie einen über 50 Millionen Jahre von Eis bedeckten Nordpol. Bezeichnend ist, daß in der Meldung nur ganz allgemein "die Wissenschaftler" zitiert werden. Hier dagegen die überprüfbare Meinung eines echten Experten: "Offenes Wasser am Nordpol ist nichts Ungewöhnliches", sagt dagegen Heinz Miller, Professor für Geophysik und Glaziologie am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. Der Eisexperte ergänzt: "Im Durchschnitt ist das Meereis zwei bis drei Meter dick. Durch Wasserströmungen und Wind reißt die Eisdecke lokal immer wieder auf, schließt sich aber auch wieder." Die Fachleute haben für eine solche offene Wasserstelle in der Eiswüste, wie sie jetzt vom Nordpol gemeldet wird, den Begriff Polynia geprägt." ( http://keilbach.exhome.de/schueler/geo/g11/g11treibhaus.html#nordpol ) Sieh an - sogar einen Fachbegriff für offene Wasserflächen in einer Eiswüste gibt es schon. Kein Wort von 50 Millionen Jahren eisbedecktem Nordpol! Hier noch ein Beispiel von einer offenen Wasserfläche am Nordpol aus jüngster Zeit. Bereits 1987 trafen sich 3 US-Unterseeboote am eisfreien Nordpol zum Stelldichein ( http://www.maxeiner-miersch.de/dfb04_2001-03-13.htm ) Noch früher, am 3. August 1958 erreicht die USS Nautilus als erstes U-Boot den Nordpol, die Eisdecke war damals so dünn, das sie auftauchen konnte. Nur 9 Tage später tauchte das Atom-U-Boot USS Skate unter dem Kommando von James F. Calvert ebenfalls am Nordpol auf, zahllose weitere U-Boote folgten.

Von einer "langgeplanten Verschwörung zur Machtergreifung" war nirgends die Rede. In der betreffenden Passage des Zitats war folgendes zu lesen: "Der Politiker profiliert sich dann mit der beabsichtigten Rettung des Klimas, was ihm über Wahlen zur Macht verhilft."
Über die Politiker und ihren Hang zur Macht möchte ich mich hier nicht weiter auslassen, wie die Geschichte oder auch die jüngste Zeit zeigte, gehören Lügen, Intrigen, das Verschweigen und Zurechtbiegen der Wahrheit offensichtlich zum politischen Tagesgeschäft. Zu dem Zitat des "g`schwindligen US-Philosophen" (was immer g`schwindlig bedeuten mag) noch eine weitere Passage, die der der klimarettenden Politiker vorangestellt war: "Mencken überzeichnete provokativ."
Die Provokation scheint gelungen zu sein.

Mit einer Grafik, wie der folgenden, die auf der Seite http://www.dimagb.de/info/bauphys/pics/temp_dt.gif zu finden ist, wird durch geschickte Auswahl des Zeitraums ( 1900 - 1999 ) der Klimawandel "bewiesen".
Die ganze Seite gibts unter http://www.dimagb.de/info/bauphys/mbklima2.html
Längere Zeiträume, wie z.B. in der folgenden Grafik des Hamburger Bildungsservers http://www.hamburger-bildungsserver.de/klima/klimawandel/abb.1.5.gif sind relativ selten, weil einfach nicht dramatisch genug. Ebenfalls vom Hamburger Bildungsserver die folgende Grafik http://www.hamburger-bildungsserver.de/klima/ipcc2001/temp-2.gif , die zum Einen zeigt, wie groß der Unsicherheitsbereich bei den rekonstruierten Temperaturdaten ist und zum Anderen, daß nach dieser Darstellung zwischen Mittelalterlichem Optimum (950-1250) und kleiner Eiszeit (bis 1850) maximal ca. 0,4°C Temperaturunterschied gewesen sein sollen, obwohl man aus der vorherigen Grafik ( die mit dem langen Zeitraum ), ebenfalls vom Hamburger Bildungsserver, immerhin etwa 1,5°C ablesen kann, soll sich jeder selbst seine Gedanken machen, warum sowohl die "Mittelalterliche Wärmeperiode" als auch die sogenannte "Kleine Eiszeit" in der Grafik weggeglättet wurden, bei einem Server, der nach eigenen Angaben "Informationen für Lehrende und Lernende" verbreitet.

Organisationen, wie Greenpeace z.B. nutzen ebenfalls eine geschickte Auswahl an Zeiträumen um die Klimaerwärmung dramatisch erscheinen zu lassen: "Klimamodelle für das nächste Jahrhundert sagen vorher, daß die globale Temperatur bei anhaltend hohen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2100 um bis zu 3,5°C ansteigen wird (Quelle: Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Dieser Temperaturanstieg bedeutet die größte Klimaveränderung seit 10.000 Jahren ..." Das ist, wenn auch nicht gelogen, so zumindest nur die halbe Wahrheit, denn wenn man den Zeitraum um 2.500 Jahre erweitert, dann trifft man auf folgendes (auch passend zu den Eisbohrkernen):
"Eiskerne, die aus Schollen der Antarktis gebohrt wurden, belegen eine globale Klimaerwaermung vor rund 12.500 Jahren. Die Forscher sind sich sicher, dass zum damaligen Zeitpunkt das Klima innerhalb von 50 Jahren um rund 7 Grad Celsius anstieg." Nachzulesen z.B. unter: http://www.geocities.com/Area51/Zone/1090/klima.htm
Auch folgende Meldung ist interessant: "Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Erde bereits in den letzten 100.000 Jahren verheerende Überflutungen und Dürren durch abrupten Klimawechsel verkraften musste. In manchen Regionen traten Temperaturänderungen von bis zu zehn Grad innerhalb einer Periode von wenigen Jahrzehnten auf." ( http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=1004&item=171904 )

Nach wie vor unbestritten ist, daß es wärmer wird und diese Erwärmung hat Folgen:

"Die Temperaturerhöhungen in der Arktis beeinflussen die weltweite CO2-Bilanz. Ursprünglich war das arktische Ökosystem ein starker CO2-Speicher. Die Pflanzen haben das Kohlendioxid aus der Luft aufgenommen und fixiert.

Durch die tiefen Temperaturen im Boden und die hohe Feuchtigkeit konnte das Material aber nicht mehr abgebaut werden. "Im arktischen System wurde das CO2 in den letzten 10.000 Jahren als Biomasse gespeichert", erklärt Andreas Richter.

Jetzt entwickeln sich die Systeme zu großen Kohlenstoffquellen, wie der Experte erläutert: "Die Ökosysteme geben enorme Mengen an CO2 ab, bis vor kurzem war allerdings unklar warum." ( http://science.orf.at/science/news/54665 )

Zusammenfassung: Es wird wärmer und als Folge davon geben die Ökosysteme enorme Mengen an CO2 ab. Dazu möchte ich nichts weiter ausführen.

Doch, den Klimawechsel auf dem Mars muß ich einfach nochmal unterbringen.
"Bilder der Marssonde Surveyor deuten auf einen erst kürzlich erfolgten Klimawechsel auf dem Mars hin. Zumindest für astronomische Zeitbegriffe, denn statt vor Millionen oder Milliarden von Jahren scheint die letzte Klimaveränderung auf dem Mars erst 100.000 Jahre her zu sein." ( http://science.orf.at/science/news/18482 )



Gruß

TanduayJoe



Wen es interessiert, die Ergebnisse der IPCC-Berichte 2001 sind hier nachzulesen: http://www.hamburger-bildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/klima/infothek.htm



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Kommentar von: Wolfgang Hermsen , 13.09.2003, 18:47
Guten Abend,

ich meine, zum Einen wird uns ein schlechtes Gewissen eingeredet und zum Anderen muss die teure Technik zur Luftreinhaltung auch verkauft werden.

Die größten Umweltprobleme verursacht die Landwirtschaft, insbesondere die Tierhaltung. Gülle belastet das Grundwasser, Methangas belastet die Luft erheblich mehr als CO2 und die Ställe müssen geheizt werden. Der Verzehr tierischer Produkte ist das Schlimmste, was wir der Umwelt antun können. Trotzdem sollte es unser Bestreben sein, mit Energie bewusst umzugehen bzw. zu sparen.



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Kommentar von: dr_ban_cok , 29.07.2004, 01:43
nun, netter artikel. die idee, dass es nur eine gewisse menge an licht geben soll die absorbiert werden kann halte ich für unvergleichbaren schwachsinn. es wird vermutet, dass alles licht absorbiert wird, sodass das Co2 dann nichts mehr zu tun hat. das würde bedeuten, dass uns ständig das gleiche licht erreicht, dass das licht statisch am himmel hängt.

gewiss ist nicht nur der Co2 ausstoß grund für die erwärmung, einen beitrag allerdings zu verleugnen würde ich nicht wagen. möglich, dass natürliche umstände mitbeteiligt sind.

als frage drängt sich mir nun auch auf, weshalb man die klimaerwärmung auf basis des Co2 ausstosses erfinden sollte? es würde niemandem nützen, es wäre auch nicht im interesse der algemeinheit. eine selbstverschuldete klimaerwärmung zu erfinden wäre spezialunökonomisch...

mfg



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Kommentar von: Teletubbies , 05.08.2004, 12:57
Hallo TanduayJoe!

Schön das einige wenige Menschen bei den Vielzahl von politischen Lügen noch Durchblick behalten. Danke für den wirklich qualifizierten Bericht.

Ich bin mit meiner Auffassungsgabe soweit, dass ich die ständigen Lügen der Politiker, sogenannten Experten und Geldtreibern bereits im Vorfeld "gefühlsmäßig" erfasse. Anschließend suche ich mir im Internet, etc. nähere Infos und siehe da.........es gibt sie noch: "denkende Mitmenschen".

Dein Bericht zur Klimaerwärmung bestärkt mich weiter entgegen den Strom zu schwimmen.


Pst. Die sogenannte "Klimaerwärmung" hat
kann natürlich viele Ursachen haben.
Nur - sollten wir in einer Warmzeit
stecken - so ist das nicht durch den
Mensch verschuldet worden!!


Gruß Teletubbies



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Kommentar von: platibyte , 13.11.2004, 00:36
Lieber Wolfgang Hermsen,
Ich bin mir ganz sicher das die Ställe schuld sind an den "Umweltproblemen". Ja die Landwirtschaft ist bestimmt auch das übelste was die Menschheit jemals eingeführt hat! Allem voran die Tierhaltung!
Das Tiere die grössten Umweltverschmutzer sind die es überhaupt gibt auf diesem Planeten weiss schliesslich jedes Kind.
Deren Gülle belastet die Umwelt und wirkt somit genau gegenteilig zum guten Dünger der der Mensch in die Natur entlässt, wie zum Beispiel Alditüten im Wald.
Und anders als Fabrikhallen, Autos, Busse, Züge und Wohnhäuser werden Tierställe auch im Winter beheizt! (was ich persönlich die grösste schweinerei finde! ich meine diese fiesen Tiere auch noch solch verschwenderischen Luxus zu gönnen ist einfach UNMENSCHLICH)

Und nicht nur das! Tiere fressen auch ständig das schöne Gras von den Wiesen, welches danach unwiederbringlich verloren ist.


-_- spinner gibts auf dieser welt das glaub ich gar nicht.

Lieber Wolfgang, kehre erstmal vor deiner eigenen Tür, bevor du die Landwirtschaft beschuldigst.



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Kommentar von: Mat , 18.12.2004, 22:12
Als Geowissenschaftlicher kann ich hierzu nur gratulieren! Wir müssen uns eher ernsthaft der Gefahr einer neuen Eiszeit stellen, als uns Sorgen wegen einer durch Menschen verursachten Klimaerwärmung zu machen. Klima ist etwas, was sich in Jahrtausenden, Zehntausdenden und Hunderttausenden abspielt und nicht etwa in Bereichen von 100-500 Jahren.

Wie wir Geowissenschaftlicher wissen, ist Klimawandel auf der Erde nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Das hat in den letzten 5 Millarden Jahren sogar ohne Menschen funktioniert. Freilich soll das nicht als Freibrief zur weiteren Umweltverschmutzung aufgefasst werden. Dem sollte Einhalt geboten werden. Dass der Mensch jedoch das Klima verändert, das ist mit Verlaub gesagt - völlig absurd!! Hier überschätzen wir uns mal wieder :-)



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Kommentar von: Hägar Schmidt , 04.05.2007, 14:08
Hallo,

ich finde es abslout erstaunlich, dass man derartige Beiträge noch schreiben "darf". Ich empfehle Euch das Buch:

"The Critical Environmentalist"

von Bjorn Lomborg, einem Professor für Statistik und ehem. Greenpeace-Aktivisten. Das Buch wurde aus verständlichen Gründen nicht ins Deutsche übersetzt.

VG



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