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Verfasst am: Mi Mai 16, 2012 11:14 am |
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Obama hatte sich bereits 1996 für gleichgeschlechtliche Ehen ausgesprochen, später nahm er das zurück und behauptete, das wäre nur aus taktischen Gründen gewesen. In einem Interview 2008 kurz vor der Wahl sagte er noch (begleitet von viel Applaus) "I believe that marriage is the union between a man and a woman." sprach sich aber auch für Civil Unions aus.
Jetzt, kurz vor der Wahl 2012 – die Zustimmungsrate in der allgemeinen Bevölkerung für gleichgeschlechtliche Ehen ist z. Zt. bei 51% und war in den letzten gut 10 Jahren auch fast immer gestiegen – hat er sich wieder für gleichgeschlechtliche Ehen ausgesprochen, was wiederum viel gefeiert wurde und wird; und u. a. auch dazu führte, dass er von entsprechenden Kreisen mehr Wahlkampfspenden erhält.
Imho ist das allerdings in der Praxis kaum mehr als ein Lippenbekenntnis, weil die Schließung von Ehen zunächst einmal Sache der einzelnen Staaten ist, und Obama in denjenigen Fragen, die Sache des Bundes sind, z. B. Regelungen bezüglich Sozialversicherung, Gesundheitsfürsorge und Einwanderungsbestimmungen, anscheinend weiterhin untätig bleiben wird, was die Gleichstellung für gleichgeschlechtliche Partner betrifft.
(Anrechnen auf dem Gebiet der Gleichstellung Homosexueller kann man ihm allerdings, dass er sich erfolgreich für die Abschaffung der Don't-Ask-Don't-Tell Politik eingesetzt hatte.)
Newsweek brachte als Reaktion auf Obamas Ansage eine Ausgabe heraus mit dem Titel The First Gay President.
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Verfasst am: Do Mai 17, 2012 12:29 pm |
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Ergebnis der Orgeon Primary vom 15. 5.:
1. 71 % : Mitt Romney (19 Delegierte)
2. 13 % : Ron Paul (3)
3. 9.3% : Rick Santorum (2)
4. 5.5% : Newt Gingrich (2)
Mir ist außerdem eben dieser (imho sehr treffende) Kommentar zu Obamas Drogenpolitik (insbes. in Bezug auf weiche Drogen) aufgefallen, worin deutlich wird, dass Obama den Republikanern in ihrer restriktiven Politik auf diesem Gebiet in nichts nachsteht bzw. sie sogar übertrifft.
Medical Marijuana: Obama Vs 74% Of Americans
http://www.youtube.com/watch?v=xA_wpdNVPUM
Das dumme ist nur, dass Romney hierzu kaum eine Alternative darstellt, da er ebenfalls gegen den (selbst medizinischen) Gebrauch von Marijuana ist.
Vielleicht werde ich demnächst mal eine Liste zusammenstellen, um die beiden Kandidaten gegenüberzustellen (basierend auf Fragen, die mich interessieren).
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Verfasst am: Mi Mai 23, 2012 7:26 pm |
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Primaries vom 22. 5.:
Arkansas
1.) 68,4 % : Mitt Romney
2.) 13,4 % : Ron Paul
3.) 13,3 % : Rick Santorum
4.) 4,9 % : Newt Gingrich
Kentucky
1.) 66,8 % : Mitt Romney
2.) 12,5 % : Ron Paul
3.) 8,9 % : Rick Santorum
4.) 5,9 % : Newt Gingrich
Die restlichen Vorwahlen werden vermutlich ebenfalls relativ einseitig (und langweilig) ausfallen, da Mitt Romney ja seit einer Weile bereits als Sieger gehandelt wird und er außerdem der einzige ist, der noch einigermaßen Wahlkampf betreibt. Ron Paul konzentriert sich mangels finanzieller Mittel ja auch nur noch darauf, nach der Wahl Delegierte zu sammeln.
Die letzten "großen Brocken", Texas und Kalifornien, werden am 29. 5. bzw. 5. 6. abstimmen, der letzte Staat am 26. 6. (Utah).
Im Juni werden außerdem sämtliche noch ausstehenden State Conventions abgehalten, wo die konkreten Delegierten bestimmt werden.
Eigentlich bin ich jetzt auch nicht mehr gespannt auf bestimmte Wahlergebnisse, sondern nur darauf, ob sich in der Debatte um die Gebundenheit der Delegierten noch etwas Neues ergibt, und ob Ron Paul es daher noch schaffen kann, den Romney ein bisschen zu sticheln, falls er hierfür noch genügend Delegierte aufsammeln kann.
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Verfasst am: Mi Mai 30, 2012 10:37 am |
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Ergebnis aus Texas :
1.) 68,9% : Mitt Romney (≙105 Delegierte)
2.) 12,0% : Ron Paul (18 )
3.) 8,0 % : Rick Santorum (12)
4.) 4,7 % : Newt Gingrich (7)
(...)
Am 5. Juni geht es dann zugleich in Kalifornien, New Mexico, South Dakota und New Jersey zur Sache.
Die verbleibenden Staaten wären noch Nebraska (10. 6.), Montana (16. 6.) und Utah (26. 6.).
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Verfasst am: Mi Jun 06, 2012 9:51 am |
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Ergebnis aus Kalifornien:
1.) 79,75 % : Mitt Romney
2.) 10,08 % : Ron Paul
3.) 5,21 % : Rick Santorum
4.) 3,85 % : Newt Gingrich
(...)
Korrektur von neulich: Montana war schon gestern:
Montana:
1.) 68,56 % : Mitt Romney
2.) 14,20 % : Ron Paul
3.) 8,98 % : Rick Santorum
4.) 4,33 % : Newt Gingrich
3,93 % : “no preference”
New Jersey:
1.) 81,26 % : Mitt Romney
2.) 10,39 % : Ron Paul
3.) 5,23 % : Rick Santorum
4.) 3,12 % : Newt Gingrich
New Mexico:
1.) 73,29 % : Mitt Romney
2.) 10,52 % : Rick Santorum
3.) 10,34 % : Ron Paul
4.) 5,84 % : Newt Gingrich
South Dakota:
1.) 66,05 % : Mitt Romney
2.) 13,02 % : Ron Paul
3.) 11,48 % : Rick Santorum
4.) 4,02 % : Newt Gingrich
“Uncommitted”: 5.43 %
Das Ergebnis eigentlich wie zu erwarten: Romney, der de facto uneinholbar vorne liegt und als Einziger noch aktiven Wahlkampf betreibt, erwischt eine überwältigende Mehrheit. Ron Paul, der zumindest noch formal weiter kandidiert, ist “best of the rest”.
Im sog. “delegate soft count”, wie er in der englischen Wikipedia genannt wird, hat Romney 1398 Delegierte, damit also mehr als die Hälfte der Gesamtzahl.
Spannend könnte es noch bezüglich der Frage werden, wie die Delegierten dann tatsächlich abstimmen, da auch viele der an Romney gebundenen Delegierten tatsächlich Ron Paul-Anhänger sind. Die RNC (Republican National Convention) erkennt zwar formal keine Gebundenheit von Delegierten über “State Party”-Regeln an, aber intern dürfte es da schon einigen Druck geben, dass die Delegierten auch so abstimmen, wie die Parteientscheidung es vorschreibt.
Wenn wir also von der Möglichkeit einer Rebellion der Delegierten absehen – die jedoch theoretisch und RNC-regeltechnisch möglich wäre – dürfte Romney hiermit als Kandidat der Republikaner fast endgültig feststehen. Einige Medien hatten Romney auch schon vor einer Woche als Sieger ausgerufen, wobei dies beim damaligen Stand der Delegiertenverhältnisse nach meiner Einschätzung noch nicht ganz angebracht war.
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Verfasst am: Di Jul 17, 2012 7:12 am |
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Der Vorwahlkampf hat Obama ja schon gute Munition gegen Romney geliefert. Hätte es aber gar nicht bedurft, weil bereits McCain 2008 sich diese Mühe gemacht hatte ... die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und schmälern die Angriffsfläche nicht gerade:
http://www.scribd.com/doc/78582788/McCain-2008-Oppo-File
_________________ "Uneingeschränkte Freiheit führt zum Gegenteil von Freiheit; denn ohne Schutz und ohne Einschränkung durch das Gesetz muss die Freiheit zu einer Tyrannei der Starken über die Schwachen führen."
~ Karl Raimund Popper ~ |
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 Anm.Dat: Nov 04, 2004 Beiträge: 8009 Wohnort: Momentan scheinbar Schilda ...
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Verfasst am: Mo Aug 13, 2012 5:18 pm |
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Herr Romney beliebte einen Gentleman namens Paul Ryan als seinen VP-Kandidaten zu nominieren:
http://edition.cnn.com/2012/08/11/politics/romney-ryan/index.html
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Verfasst am: Mi Aug 29, 2012 9:49 am |
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Romney ist jetzt offiziell nominiert:
http://edition.cnn.com/2012/08/28/politics/gop-convention-wrap/index.html
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Verfasst am: Fr Aug 31, 2012 2:50 pm |
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Kann es sein, dass der Eastwood heimlich für die Demokraten ist? Anders ist dieser Auftritt für mich nicht wirklich zu erklären.
(Höchstens noch mit Alterssenilität.)
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Simple Man Urgestein
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Verfasst am: Fr Aug 31, 2012 5:54 pm |
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Ich glaub schon, dass er zumindest nicht für Obama ist.
Edit: Video war schon im Artikel oben
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Verfasst am: Mo Sep 03, 2012 11:32 am |
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Am 4.-6. September findet die Democratic National Convention (DNC) statt, und ungeachtet der Meinungsumfragen, die in diesem Jahr mal Romney und mal Obama vorne sahen, kann man spätestens 2 Wochen nach der DNC ernsthaft anfangen, auf die Umfrageergebnisse zu achten, denn in den letzten 15 Präsidentschaftswahlen hat derjenige Kandidat, der 2 Wochen nach den Conventions in den landesweiten Umfragen führte, seine Führung nie wieder verloren. Das liegt wohl daran, dass die Leute die Conventions und die dort gehaltenen Reden als wichtige Entscheidungshilfe nutzen und sich danach kaum noch umstimmen lassen. Näheres dazu in diesem Artikel:
http://www.huffingtonpost.com/2012/08/29/presidential-polls_n_1837757.html
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Verfasst am: Fr Sep 14, 2012 8:26 pm |
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Die ersten Umfragen nach den Conventions sehen allesamt Obama vorne. Das günstigste Ergebnis für Romney war in einer Umfrage von Washington Post / ABC News erreicht worden, wo er 48 zu 49 Prozent unterliegt. In anderen größeren Umfragen liegt er 3-6 Punkte zurück.
Weitere Ergebnisse (Obama : Romney) :
52 : 46 (CNN / ORC)
50 : 44 (Public Policy Polling / Daily Kos / Seiu)
48 : 43 (Fox News)
50 : 46 (Yahoo News)
49 : 46 (CBS News / New York Times)
Auch wenn es technisch gesehen noch zu früh ist dies zu sagen, würde ich wagen zu behaupten, dass die Wahl gelaufen ist, besonders mit diesem unbeeindruckenden rep. Vizepräsidentschaftskandidaten Paul Ryan. Da hätte Romney imo lieber mit einem Kandidaten wie Marco Rubio auftrumpfen sollen. Dieser hat zwar auch nicht immer Recht, scheint aber mehr auf Zack zu sein, hat deutlich mehr Ausstrahlung und eine bessere Rhetorik.
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Verfasst am: So Okt 07, 2012 2:55 pm |
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Der Vollständigkeit halber: Die erste Debatte zwischen Romney und Obama (92 min, vom 3. 10.)
http://www.youtube.com/watch?v=aYKKsRxhcro
Hierbei schnitt Romney angeblich etwas besser ab:
http://www.bbc.co.uk/news/world-us-canada-19825263
Das hat allerdings nicht ganz gereicht, um Rückstand auf Obama aufzuholen; immerhin ist Romney laut dieser Umfrage (die erste, die ich gefunden habe, die sich auf die Zeit nach dem TV-Duell bezieht), allerdings bis auf zwei Prozentpunkte an Obama rangekommen (44% : 46%).
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Verfasst am: Fr Okt 12, 2012 2:06 pm |
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Die Vizepräsidenten-Debatte zwischen Joe Biden und Paul Ryan
http://www.youtube.com/watch?v=BE5tbgDHw7I
Ergebnisse angeblich gemischt, insgesamt aber anscheinend mit einem Vorteil für Biden:
http://www.huffingtonpost.com/2012/10/12/vice-presidential-debate-polls-results_n_1960147.html?utm_hp_ref=politics
Wer sich die Debatte ansieht, wird sicherlich feststellen, dass Biden öfter angegriffen hat und zumindest von seinem Auftreten her etwas überzeugender gewirkt hat.
Vermutlich dürfte Obama in der nächsten Debatte auch etwas mehr auf Angriffskurs gehen, um den etwas schwächeren Auftritt in der letzten Debatte zu kompensieren.
Die nächste Obama-Romney-Debatte gibt's am Dienstag, den 16. Oktober (nach mitteleuropäischer Zeit allerdings in den frühen Morgenstunden des 17.).
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Verfasst am: Fr Okt 12, 2012 2:21 pm |
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| Mr. Anderson hat folgendes geschrieben: | | Vermutlich dürfte Obama in der nächsten Debatte auch etwas mehr auf Angriffskurs gehen, um den etwas schwächeren Auftritt in der letzten Debatte zu kompensieren. |
Er hat zumindest eingeräumt, dass er in der ersten Debatte "zu höflich" war...
_________________ Not only does paranoia endanger us epistemically, making both error and ignorance more likely, it can also undermine our happiness. On the other hand, naivety entails the same epistemic dangers, and its own distinctive moral danger. - David Coady |
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 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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