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Verfasst am: Fr Jun 29, 2012 6:00 pm |
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| Zitat: | | Warum sollte man als Jemand der wirklich nichts mehr zu verlieren hat nicht das Risiko eingehen Parteien zu wählen die eine Umverteilung versprechen? |
Natürlich kann man das Risiko eingehen - als Wähler darf man ja prinzipiell Wählen, wen man wählen mag. Aber sinnvoll ist das Ganze halt irgendwie nicht. Das ist so, als würde man einen Brand mit Benzin löschen wollen. "Aber wir löschen doch!" Ja, aber leider mit einem wenig geeigneten Mittel.
_________________ blöde signatur |
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haruc Urgestein
 Anm.Dat: Dec 16, 2002 Beiträge: 2229 Wohnort: Manchester
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Verfasst am: Di Jul 03, 2012 9:01 am |
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JEDER kann helfen, dieses Unrecht zu verhindern!
Teile es auf Facebook.
Unsere Chancen steigen mit jedem Menschen der davon erfährt!
Die stärkste Waffe und größte Chance gegen Unrecht ist Öffentlichkeit!
Es war der Protest vieler wütender Mitbürger
der dieses Gesetz im Januar zu Fall brachte.
Das muss sich wiederholen.
Bis es diese Lobby kapiert hat, wir wehren uns, lassen uns nicht abzocken
und auch nicht manipulieren!
Nicht mit uns.
Nicht für Euch haben wir gearbeitet und gespart!
Wir lieben und schützen alle unsere Umwelt.
Aber wer dieses Verantwortungsgefühl instrumentalisiert, dem zeigen wir die Rote Karte!
Vom Platz, diesmal für immer!
http://www.facebook.com/monika.mostert
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moni711 Eröffner des Threads
 Mitglied
 Anm.Dat: Jun 27, 2012 Beiträge: 10
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Verfasst am: Di Jul 03, 2012 12:36 pm |
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| Zitat: | | Heißt also unterm Strich, dass die Demokratie keineswegs die optimale Regierungsform ist? |
Definiere "optimale Regierungsform"?
Der Vorteil der Demokratie liegt jedenfalls sicher nicht darin die "beste" Lösung für ein Problem zu finden. Wobei auch "beste Lösung" irgendwie nach Präzisierung schreit.
Ich dachte immer es ginge bei Demokratie stattdessen in erster Linie darum die Lösung zu finden, die die Mehrheit gerne hätte, was 2 völlig verschiedene Dinge sein können.
Ich persönlich finde ein nicht zu verachtender Vorteil der Demokratie ist, dass man keine Gewehre und Guillotinen braucht um eine Regierung loszuwerden, wenn sie den Unsinn übertreibt.
_________________ „Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist.“
Henry Louis Mencken |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 10081 Wohnort: Kreuzkölln

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Verfasst am: Do Jul 05, 2012 2:24 pm |
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Kanal-Tüv löst Existenzängste bei alten Menschen aus-eine Enkelin klagt an!
"Wir haben unsere Oma in die Klinik bringen müssen.
Herzinfarkt, es steht schlecht um sie.
Sie hat im Leben viel Leid ertragen müssen.
Sie ist eine Heimatvertriebene aus dem Sudetenland und hat Schreckliches mitgemacht.
Sie hat es irgendwie ertragen, die Sorgen um die Kinder und das ihr Mann so früh starb.
Aber die Angst vor den drohenden Kosten für diesen Kanaltüv
lässt ihr starkes Herz brechen.
Sie ahnt, dass sie ihr Haus verliert.
Ihr Haus, dass sie mit ihrem geliebten Mann, den sie vor 11 Jahren verlor unter schweren Entbehrungen aufgebaut hat.
Sie hängt mit ihrem ganzen Herzen daran.
Mit ihrem ganzen Herzen das nun zu brechen droht.
Ihre Ahnungen haben sich schon oft bewahrheitet.
Auch als wir ihr im Januar freudestrahlend vom Aus des Kanaltüvs berichteten,
sagte sie, nein, das wird nur geschrieben, damit die Leute es vergessen.
Es wird wiederkommen, Böses kommt immer wieder, sagte sie hoffnungslos.
Sie wird diese hohen Kosten nicht tragen können.
Da sie Erspartes hat, wird sie dieses opfern müssen, denn sie ist ja durch ihr Erspartes kein Härtefall
bei dem diese Hilfen einspringen.
...
Bitte keine kompletten Artikel zitieren!
-dkR, Mod
http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=327181534023487&id=218683641539944[/quote]
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moni711 Eröffner des Threads
 Mitglied
 Anm.Dat: Jun 27, 2012 Beiträge: 10
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moni711 Eröffner des Threads
 Mitglied
 Anm.Dat: Jun 27, 2012 Beiträge: 10
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Verfasst am: Mo Jul 09, 2012 2:52 pm |
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[OT]
| agentP hat folgendes geschrieben: | | Ich persönlich finde ein nicht zu verachtender Vorteil der Demokratie ist, dass man keine Gewehre und Guillotinen braucht um eine Regierung loszuwerden, wenn sie den Unsinn übertreibt. |
Das sehe ich ähnlich. Doch Probleme entstehen m.E. in der parlamentarischen Form dann, wenn die relevanten Parteien sich einig sind, und sich Wähler aus realpolitischen Gründen für das kleinere große Übel entscheiden bzw. für eine Politik stimmen, die sie in wichtigen Bereichen ablehnen. (Wen soll man bspw. wählen, wenn man als US-Bürger nicht will, dass Zivilisten als Kollateralschäden durch Drohnenangriffe ums Leben kommen - Obama hat das Ganze forciert, die Drittparteien zersplittern wohl vor allem die Linke zugunsten von Romney...)
_________________ Not only does paranoia endanger us epistemically, making both error and ignorance more likely, it can also undermine our happiness. On the other hand, naivety entails the same epistemic dangers, and its own distinctive moral danger. - David Coady |
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hives Redakteur

 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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Verfasst am: Di Jul 17, 2012 9:46 am |
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Und ob das alles nicht reicht, kommt wohl demnächst noch dieser "Smartmeter" Zwang um uns noch weiter abzuzocken.
Die ham se doch nicht mehr alle.
_________________ Als erstes lasst uns alle Anwälte töten!
Heinrich VI. by William Shakespeare
All great truth begins with blasphemy! |
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shechinah Urgestein
 Anm.Dat: Feb 18, 2005 Beiträge: 2868 Wohnort: et in arcadia ego...

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Verfasst am: Mi Jul 18, 2012 3:17 pm |
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| shechinah hat folgendes geschrieben: | Und ob das alles nicht reicht, kommt wohl demnächst noch dieser "Smartmeter" Zwang um uns noch weiter abzuzocken.
Die ham se doch nicht mehr alle. |
Ja ja... dieses ganze neumodische Zeugs...., intelligente Zähler, Smartphones... am schlimmsten diese komischen Computer, wer braucht so etwas..? 
_________________ The Eyes of Truth
Are always watching you! |
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Angel of Seven Board Engel
 Anm.Dat: Jul 23, 2002 Beiträge: 3465 Wohnort: Heaven, Earth and Hell

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Verfasst am: Do Jul 19, 2012 10:46 pm |
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Kannst du mir mal sagen, was an den Zählern "intelligent" sein soll?
Hier geht es doch nur darum uns noch mehr Kohle aus der Tasche zu ziehen.
_________________ Als erstes lasst uns alle Anwälte töten!
Heinrich VI. by William Shakespeare
All great truth begins with blasphemy! |
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shechinah Urgestein
 Anm.Dat: Feb 18, 2005 Beiträge: 2868 Wohnort: et in arcadia ego...

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Verfasst am: Fr Jul 20, 2012 7:04 pm |
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Nein, hier geht es darum den Verbrauch geschickter zu steuern (mit variablen Tarifen), den Verbrauch zu senken (was insbesondere bei Gas- und Fernwärme-Smart Metern merklich möglich ist) und letztendlich die Netzstabilität zu erhöhen.
Der Komfortgewinn, der dadurch als "Smart Home" noch kommen kann, ist ein Bonus, der Regierung aber egal.
Wer genau will dir eigentlich "noch mehr Kohle aus der Tasche" ziehen? Die EVUs haben nämlich überwiegend recht wenig Lust auf die Umstellung.
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Stryker Urgestein
 Anm.Dat: Sep 22, 2005 Beiträge: 135
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Verfasst am: Fr Jul 20, 2012 8:36 pm |
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| Stryker hat folgendes geschrieben: | Nein, hier geht es darum den Verbrauch geschickter zu steuern (mit variablen Tarifen), den Verbrauch zu senken (was insbesondere bei Gas- und Fernwärme-Smart Metern merklich möglich ist) und letztendlich die Netzstabilität zu erhöhen.
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Wie hab ich mir das denn konkret vorzustellen?
Alle Feldversuche ich ich gelesen hab, besagen, Smartmeter verbrauchen selbst mehr Strom als sie einsparen. Von den Kosten für das Ding, seine Integration und Datentransfer etc. ganz zu schweigen.
Der Stromverbrauch deutscher Privathaushalte ist im Vergleich zur Industrie eh lächerlich, da ist schlichtweg kein nennenswertes Einsparpotential vorhanden.
_________________ "Everyone is entitled to vote, unless disqualified by reason of age or not being Lord Vetinari" |
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dkR Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 6359
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Verfasst am: Fr Jul 20, 2012 9:38 pm |
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| Stryker hat folgendes geschrieben: | | Nein, hier geht es darum den Verbrauch geschickter zu steuern (mit variablen Tarifen), den Verbrauch zu senken |
Bullshit!
Die Geräte brauchen mit oder ohne Smart Meter immer gleich viel Strom.
Es gibt nur einen Weg den Verbrauch zu senken, und das ist den Verbrauch zu senken.
Das heißt, irgend ein Gerät nicht einzuschalten oder es nicht so lange laufen zu lassen.
Dazu braucht man kein "Smartmeter".
Es hilft auch nicht den aktuellen Stromverbrauch zu sehen, das kann jeder der bis 3 zählen kann auch wenn er auf seinen alten Zähler schaut, der Zeigt das nämlich an.
Die völlig hirnrissige Idee, mein Zähler würde, wenn der Strom gerade billig (oder eher nicht so teuer ist) meine Waschmaschine starten (vorausgesetzt ich hab ne Waschmaschine die mit dem Zähler spricht) ist der größte Schwachsinn den ich jemals gehört habe. Denn einige Millionen Zähler flüstern ihrer Waschmaschine im gleichen Moment das selbe und dann ist der Storm wegen der großen Nachfrage plötzlich gar nicht mehr so billig. Zumal man so was bestenfalls im eigenen Haus machen kann aber nicht in einer Mietwohnung.
Ich soll mir also für 100-200 Euro so ein Ding einbauen lassen, das kostet dann noch saftige Gebühren, verbraucht mit seiner Internetverbindung auch noch selbst einiges an Strom, muß mir für einige tausend Euro eine Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Kühlschrank vielleicht Boiler neu anschaffen um den Nachteil zu haben, das die Dinger nur dann anspringen wenn sie wollen, nicht wenn ich will?
Die Nummer kostet dann mehr als ich jemals sparen kann (wenn man überhaupt was spart - bisherige Tests sprechen dagegen) und bevor sich das ganze jemals rechnet sind die neuen Geräte längst kaputt und ich muß nochmal neue kaufen?
Unterm Strich, zahl ich - Nein danke.
Hier geht es in erster Linie um folgendes:
1. EON und Co. wollen nicht weniger Verdienen - warum pushen sie also die Smartmeter? Weil sie einen Profit damit machen wollen - und von wem kommt das Geld? Denk mal drüber nach. Aktiengesellschaften und Konzerne haben kein Interesse daran daß du weniger zahlst - bestenfalls wollen sie dir für den selben Preis weniger liefern.
2. Dank der so genannten Energiewende werden wir schon mal darauf eingestimmt, daß der bisherige Standard des 24/7 verfügbaren Stroms aufgegeben werden muß. Wer weiterhin 24/7 Strom haben will, muß eben einen Premiumaufschlag zahlen.
Was mich zu all den asozialen Versuchen bringt, die Leute durch höhere Kosten manipulieren zu wollen.
Sprüche wie "Strom/Benzin/Wasser/Gas usw. ist noch viel zu billig, wenn das doppelt so teuer wäre, dann würden die sich endlich anpassen" - kotzen mich wirklich an.
Wenn Strom, Gas, Öl und Benzin wirklich so teuer werden würde, dann kann sich halt nur noch die superreiche Elite Autos, beliebige Beleuchtung und ne warme Bude leisten, die Masse hat halt Pech gehabt.
Das hatten wir alles schon mal und dahin will ich nicht zurück.
Und diese verdammten Regierungen?
Rum jammern wir sollen Strom sparen und Mimimimimi Glühbirnen brauchen ja so viel Strom und im selben Atemzug millionen von Elektroautos planen.
Tolle Wurst.
_________________ Als erstes lasst uns alle Anwälte töten!
Heinrich VI. by William Shakespeare
All great truth begins with blasphemy! |
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shechinah Urgestein
 Anm.Dat: Feb 18, 2005 Beiträge: 2868 Wohnort: et in arcadia ego...

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Verfasst am: Sa Jul 21, 2012 9:12 am |
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| Zitat: | Alle Feldversuche ich ich gelesen hab, besagen, Smartmeter verbrauchen selbst mehr Strom als sie einsparen. Von den Kosten für das Ding, seine Integration und Datentransfer etc. ganz zu schweigen.
Der Stromverbrauch deutscher Privathaushalte ist im Vergleich zur Industrie eh lächerlich, da ist schlichtweg kein nennenswertes Einsparpotential vorhanden. |
Der Stromverbrauch von Smart Metern ist geringer als bei Ferrariszählern (und der Eigenverbrauch der Zähler findet sich auf der Kostenseite in der Netzumlage wieder). In der Endabrechnung werden sie aber, da die Kommunikation bezahlt werden muss, für den Letztverbraucher etwas teurer als die herkömmlichen Zähler. Wie viel, steht erst fest, wenn das Bundeswirtschaftsministerium den Kommunikationsweg (Powerline, DSL und/oder GSM) festgelegt hat.
Die Verbrauchssenkung beim Strom wird bei Privathaushalten bei 3-5% liegen, im Gas- und Fernwärmebereich ist aber deutlich mehr möglich, nämlich zweistellige Prozente. Das macht sich dann auch in der Brieftasche bemerkbar.
Im Herbst wird das BMWi eine Kosten-/Nutzen-Analyse vergeben, deren Ergebnis darüber entscheidet, ob Smart Metern auch bei Durchschnittshaushalten eingeführt werden (derzeit ist es bei Neubauten, großen Sanierungen und Großverbrauchern Pflicht). Es ist aber absehbar, dass die kommt, in bisherigen EU-Staaten wurde immer ein volkswirtschaftlicher Nutzen festgestellt. Deutschland hängt, nicht nur in EU-Vergleich, sondern weltweit gesehen, bei Smart Metern stark hinterher.
| Zitat: | | EON und Co. wollen nicht weniger Verdienen - warum pushen sie also die Smartmeter? |
Tun sie schlicht nicht. Sonst würden sie auch ohne gesetzliche Vorgabe großflächig eingeführt.
| Zitat: | | Sprüche wie "Strom/Benzin/Wasser/Gas usw. ist noch viel zu billig, wenn das doppelt so teuer wäre, dann würden die sich endlich anpassen" - kotzen mich wirklich an. |
Mich auch. Der Energiesektor muss wieder marktwirtschaftlich organisiert werden.
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Stryker Urgestein
 Anm.Dat: Sep 22, 2005 Beiträge: 135
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Verfasst am: Sa Jul 21, 2012 10:01 am |
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| Stryker hat folgendes geschrieben: | | Mich auch. Der Energiesektor muss wieder marktwirtschaftlich organisiert werden. |
Dir ist aber klar, dass das (auf absehbare Zeit) das Ende der Erneuerbaren Energien bedeuten würde?
| Zitat: | | In der Endabrechnung werden sie aber, da die Kommunikation bezahlt werden muss, für den Letztverbraucher etwas teurer als die herkömmlichen Zähler |
Und in der ökologischen Gesamtbilanz nicht vergessen, dass eine einzige Anfrage auf einem Server übers Internet schon in etwa 4 Wattstunden kostet... Wenn wir jetzt zb. 40 Millionen Smartmeter (das ist das Ziel bis 2020) in Deutschland haben und die fragen alle 15 Minuten (das ist der übliche Takt) auf nem Server den aktuellen Stand ab, dann macht das pro Stunde schon einen zusätzlichen Energieverbrauch von 640 Mw oder 15,36 GW pro Tag. Fünfzehnkommadreisechs Gigawatt Energie verbraten alleine nur um zu gucken, wann der Strom ein achtel Cent billiger ist.
Mein Verdacht: In Wirklichkeit gehts garnicht um Energieeinsparung, sondern um Kontrolle. Mit den Smartmetern ist es möglich, einzelnen Haushalten gezielt Stromkontingente zuzusprechen. Wer sein Kontingent überschreitet, bekommt den Saft abgedreht. Wer mehr verbrauchen will, als ihm zusteht, muss exorbitant mehr bezahlen. Nur so sind die weltfremden Maximalziele der Energiewende noch zu erreichen.
Alternativ könnte man auch einfach Facebook sperren und Smartphones verbieten, und über Nacht wären die Energiesparziele erreicht. Zusätzlich würde die Wirtschaftsleistung um 10% steigen Das würde aber keine Regierung überleben.
_________________ blöde signatur |
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haruc Urgestein
 Anm.Dat: Dec 16, 2002 Beiträge: 2229 Wohnort: Manchester
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Verfasst am: Sa Jul 21, 2012 10:01 am |
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Ach so, ich heize nur noch wenn gerade Gas und Fernwärme da sind und das ist dann irgendwie ein Fortschritt?
Und wie in aller Welt kommst du immer auf den Schwachsinn mit "Verbrauchssenkung"? Weshalb sollte ich weniger heizen müssen oder meine Geräte weniger Strom verbrauchen, nur weil ein anderer Zähler dazwischen hängt. Dein Verbrauch ist immer der selbe(es sei denn du schaltest Geräte aus), aber in Zukunft wirst du zu manchen Zeiten mehr dafür bezahlen.
Keine Ahnung wo du diese Zahlen her hast und durch welche schwindlige Hochrechnung die zustande gekommen sind, aber ich kann dir versprechen, das wird nicht so laufen.
Dem steht das erste Gesetz der bitteren Realität gegenüber:
Wann immer die Regierung etwas beschließt hat das zur Folge, daß etwas das ich bisher tun durfte verboten ist, oder ich mehr zahlen muß.
Seit ich denken kann, hat diese Gesetz Gültigkeit.
Ich sag euch wie's langfristig laufen wird.
Der normale 24/7 Strompreis wird zum billig Strompreis und wer außerhalb der "billig" Zeiten Strom braucht, muß einen extra Aufschlag zahlen.
_________________ Als erstes lasst uns alle Anwälte töten!
Heinrich VI. by William Shakespeare
All great truth begins with blasphemy! |
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shechinah Urgestein
 Anm.Dat: Feb 18, 2005 Beiträge: 2868 Wohnort: et in arcadia ego...

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