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Die Atomkraft in Deutschland nach den Unglücken in Japan
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BeitragVerfasst am: Do März 01, 2012 3:18 pm


haruc hat folgendes geschrieben:

Und hier noch eine Anmerkung zum "Mythos Wirkungsgrad": Natürlich spielt der Wirkungsgrad der Anlagen eine Rolle, nämlich insofern, als dass eine Anlage im Laufe ihres Lebens an Leistungsfähigkeit verliert. Hersteller garantieren etwa 90% der Ursprungskapazität nach 20 Jahren. Das heißt aber, dass bis zu 10% der installierten Leistung in dieser Zeit verloren gehen können. Danach sinkt der Wirkungsgrad weiterhin rapide ab. Denn hierbei gehts nicht darum, dass 80-90% der von der Sonne emittierten Energie nicht umgewandelt werden können, sondern dass eine Solaranlage im Laufe ihres Lebens einfach ineffizienter wird. IN anderen Worten: Die Installierte Leistung von Photovoltaik nimmt automatisch ab und muss abgefedert werden, was zusätzliche Installationen von Anlagen notwendig macht, ohne mehr Energie verfügbar zu haben.


Tja... hättest du bei den "Solarfanatikern" mal richtig reingeschaut, hättest du dieses auch nachlesen können:

Zitat:


Garantien und Toleranzen von Solarmodulen


Für alle Module gibt es unterschiedliche fertigungsbedingte Leistungstoleranzen (+/- 0 bis 10%) und Leistungsgarantien (3 - 26 Jahre auf 70 - 90% der Nennleistung). Während ersteres nicht unerheblich ist (wer will schon für weniger Leistung mehr bezahlen müssen?), ist letzteres mehr ein Werbegag. In den Neunziger Jahren waren 10 Jahre Leistungsgarantie üblich, doch dann überboten die Hersteller sich gegenseitig um ein paar Jahre, steigerten dies (bis auf eine Ausnahme) auf 25 Jahre und schränkten u.U. gleichzeitig die Haftung ein. Heute haben Einige diese Garantie wieder auf 20 Jahre reduziert.

Fakt ist: Aufgrund nicht vorhandener Verschleißteile gibt es eigentlich keinen Grund, warum ein gut gefertigtes Modul in 30 - 40 Jahren nicht immer noch eine Menge Strom produzieren soll. Sicher nimmt die Leistung aufgrund Alterung, Verschmutzung und Kratzern auf der Oberfläche ab, aber arbeiten werden sie immer. Das wollen manche Kunden nicht glauben, denn "es fehle die Erfahrung". Bei anderen Anbietern mag dies vielleicht stimmen, doch wir haben nicht nur 1988 unser erstes Solarex-Modul installiert, sondern bereits mehrere Module im Einsatz die schon 15 Jahre auf dem Buckel haben und damals war die Qualität wirklich noch nicht so gut wie heute. In Deutschland gibt es nicht nur kleine, sondern auch zahlreiche Groß-Anlagen, die jetzt ca. 20 Jahre alt sind und diese bringen immer noch ähnliche Erträge wie damals.


http://www.oeko-energie.de/produkte/solarstrom-photovoltaik/solarmodule/index.php#04a20899ef0d86e07



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BeitragVerfasst am: Do März 08, 2012 11:12 am


For the Record:

Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes schaut´s in Bayern momentan so aus

Atomstrom 58%
Wasserkraft 19,3%
Erdgas und Erdöl 14,3%
Steinkohle 4,4%
Sonstige 3,1%
Solar/Wind/Biogas 0,9%


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BeitragVerfasst am: So März 11, 2012 12:06 pm


War ja absehbar:

Zitat:
Erneuerbare Energien: Die Blase droht zu platzen

Viele Banken haben mit Krediten für Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien gewaltige Positionen aufgebaut. Die kleine Bremer Landesbank hat im Jahr 2011 mehr als eine Milliarde in das Segment gepumpt. Nun treten die ersten Schwierigkeiten auf – und die staatliche KfW muss mit Bürgschaften einspringen.


http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39489/


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BeitragVerfasst am: Do März 22, 2012 8:33 pm


Heilige Solarindustrie, die Wachstumsbranche in Deutschland. Zigtausende "zukunftsfähiger" Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Aufschwung schreiben die Pro-Solar-Aktivisten der Photovoltaik gerne zu. Es sei ja eine solide Branche. "Experten" beschwören den Mythos, dass die meisten Solarmodule aus Deutschland kämen, und wer will, darfs gern glauben.

Die Realität indeß scheint - wen wunderts? - anders auszusehen: http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/solarworld-kampf-um-die-rueckkehr-in-die-schwarzen-zahlen_aid_726871.html

Deutschlands größter Anbieter hatte 2011 mit Umsatzeinbußen zu kämpfen, und das, obwohl 2011 die Zuwachsraten an installierter Leistung in der Photovoltaik so hoch waren, wie in keinem anderen Jahr zuvor. Da passt doch was nicht? Richtig.

Die Schuldigen sind natürlich schnell ausgemacht:
Zitat:
Zurückzuführen ist das Ausmaß des Preisverfalls auf das Modulpreisdumping chinesischer Wettbewerber und unerlaubter Subventionen Chinas“


Also eine Wettbewerbsverzerrung durch die subventionierte Chinesische Solarindustrie. Subventionen sind was böses, solange sie jemand anderes hat. Dass die deutsche Solarindustrie ebenfalls von Subventionen profitiert, lässt man galant unter den Tisch fallen. Sähe ja auch dämlich aus. Tatsächlich liest man in den letzten Tagen in fast jedem Artikel zur Solarkrise, dass der Wegfall von Förderungen (=Subventionen) bei Großprojekten ausschlaggebend für die finanzielle Misere der Solarindustrie seien.

Es scheint also, als sei die Solarbranche keineswegs so solide und sicher, wie manche das in ihrem jugendlichen Leichtsinn gern hätten.

Dass bereits drei namhafte deutsche Solaranbieter pleite gegangen sind, weil die Geldkrücken von des Steuerzahlers Geld nicht bereitgestellt werden konnten, wird ebenfalls gern ignoriert, ist aber Faktum.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fruehaufsteher/medienschau-solarhybrid-will-insolvenzantrag-stellen-11691995.html

Anscheinend ist der Solarausbauwahn nun endgültig heißgelaufen. Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie das Zusammenwirken aus Propagandakampagne, der leider allzuviele Leute auf den Leim gehen, sowie dem Herumpfuschen des Staates in wirtschaftlichen Abläufen zu einer Katastrophe führen kann.
Es ist damit zu rechnen, dass ein Großteil der Solarzellenproduktionsstandorte in Deutschland geschlossen werden müssen. Grund: Die Subventionen fehlen. Und dann wars das mit dem Traum von der Deutschen Suprematie in Sachen Solartechnik. Dann überrumpeln uns die Chinesen mit BIlligware. Und warum? Weils einigen nicht schnell genug gehen konnte.


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haruc
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BeitragVerfasst am: Fr März 23, 2012 12:58 pm


Sehe das auch so, die deutsche Solarbranche muss sich halt was einfallen lassen, wenn sie nicht sang und klanglos untergehen will!!
Gerade diese Dumpingpreise aus China sollten ernst genommen werden. Was heißt das jetzt für die deutschen Hersteller??? Man muss billiger und effizienter werden, oder sich durch andere Bereiche wie vllt Service deutlich absetzen, andere Chancen sehe ich nicht, sonst gehen hier bald alle Lampen aus...


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BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 5:08 pm


Eigentlich wäre es ja zu erwarten gewesen, dass nach dem Fukushima-Bonus die Aktienkurse von Unternehmen der Solarindustrie einen gewaltigen Aufwärtstrend erleben und die Werte der AKW-Betreiber massiv einbrechen. Komischerweise schmieren stattdessen die Solarhersteller am Aktienmarkt reihenweise ab und melden schneller Insolvenz an, als neue Unternehmen gegründet werden können.

Kein Wunder also, dass die Liste der größten Kapitalvernichter der letzten Jahre von der Solarbranche angeführt wird, die in den Top 5 gleich zwei mal vertreten ist.

http://www.welt.de/finanzen/article106173613/Das-sind-die-groessten-Kapitalvernichter-der-Boerse.html


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haruc
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 11, 2012 9:57 pm


Wobei man das nicht vergleichen kann... wenn wir irgendwann anfangen würden, Billigstrom aus China zu importieren, würden die "AKW-Betreiber" auch abschmieren.


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BeitragVerfasst am: Fr Apr 27, 2012 6:25 pm


So, liebe Atomkraft Befürworter, die ihr immer alle Opfer abstreitet:

Was sagt ihr, um diese Studie zu entkräften?

http://www.n-tv.de/politik/Weniger-Maedchen-geboren-article6135881.html


erik
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 27, 2012 9:39 pm


Über was genau möchtest du jetzt reden?

Such dir einen Diskussionsfaden aus.

1) Interessiert nicht, Statistikartefakt
2) Wenn das die größte Gefahr ist...
3) Korrelation ist keine Kausalität
4) X-Chromosomen von Frauen sind wohl strahlenfest?
5) Opfer? Welche "Opfer"?

Ich kann auch gerne kombinieren.


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BeitragVerfasst am: Fr Apr 27, 2012 11:37 pm


"Ein Mathematiker weist dies nun statistisch nach....."

An der Stelle hab ich aufgehört zu lesen.

Wurde nicht kürzlich "statistisch nachgewiesen" daß das Rauchverbot in Restaurants zu einer "deutlichen Senkung der Herz-Kreislauferkrankungen" beim über 50 jährigen Frauen geführt habe?

War auch so ne Statistik Ente die in kürzester Zeit entlarvt wurde.
Selbst ohne googeln nach dem original Papier war klar, daß über 50järige Frauen nicht genug Zeit in (jetzt rauchfreien) Etablissements verbringen, als daß das irgendwelche relevanten gesundheitlichen Auswirkungen haben könnte.

Edit: Ich hab zur Belustigung doch noch weiter gelesen:

Zitat:
Vor der Einlagerung wurden auf 100 Mädchen rund 101 Jungen geboren - danach auf 100 Mädchen 109 Jungen. Der statistische Mittelwert liegt bundesweit bei 100 Mädchen auf 105 Jungen.


Es sind also vor der Einlagerung in Gorleben "statistisch" 4 Jungen zu wenig geboren worden - was ja wohl als "knallharter Beweis" für die Tatsache zu gelten hat, daß mangelnde Strahlung die Y-Chromosomen schädigt- nach der Einlagerung wurden dann "statistisch" 4 Jungen zu viel geboren.

Sind die noch ganz sauber uns sowas als "knallharten" Beweis und als "Geschlechterlücke" vorzulegen?


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BeitragVerfasst am: Sa Apr 28, 2012 12:48 am


Das erinnert mich an die berühmt-berüchtigte Passivrauch-Studie des DKFZ, die angeblich hieb und stichfest nachgewiesen hat, dass jährlich 3600 Menschen in Deutschland an den Folgen des Passivrauches sterben. Was nicht in der Studie stand (aber nachher von den Verantwortlichen - unter anderem Dr. M. Pötschke-Langner - zugegeben wurde) war, dass auch Menschen, die 70 Jahre lang jeden Tag 60 Zigaretten geraucht hatten, und einen Tag vor dem Tod mit dem Rauchen aufgehört hatten, in die Liste der Opfer des Passivrauches aufgenommen wurden.

Warum? Man wollte eben ein bisschen tricksen, der Zweck heiligt die Mittel, auch wenn man sich damit auf das wissenschaftliche Niveau der Apotheken-Umschau begibt. Würde ich eine Arbeit, die so "sauber" ausgeführt ist, wie die Passivrauch-Studie des DKFZ als Hausarbeit einreichen, dann würd ich wegen sachlicher und formaler Mängel durchfallen und der Dozent würde in Zukunft jegliche Zusammenarbeit mit mir ablehnen.

Hier das Gleiche: Man findet irgendeine kurzfristig auftretende statistische Anomalie, die alle möglichen Ursachen haben könnte, stellt eine Korrelation zu irgendwas fest und verpackt das ganze in einem Text, der einen kausalen Zusammenhang suggeriert.

Das kann ich auch: Die seit etwa 1750 beobachtbare Änderung des Weltklimas - insbesondere steigende Durchschnittstemperaturen - hängt nicht wie bisher angenommen mit der vermehrten Emission von Treibhausgasen zusammen, sondern mit dem Verschwinden von Piraten. (Jaja, ich weiß, FSM).
Beweise? Bitteschön: Je weniger Freibeuter es auf den Weltmeeren gab, umso wärmer wurde es. Im Amerikanisch-Britischen Krieg von 1812 wurden vonseiten der USA wieder vermehrt Freibeuter eingesetzt. 1816 war der kälteste Sommer des 19. Jahrhunderts! Nach Kriegsende verschwanden die Piraten - und es wurde wieder wärmer. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges übernahmen deutsche U-Boote und als Handelsschiffe getarnte Hilfskreuzer die Rolle von Freibeutern (interessante Story: Felix Graf von Luckner). Ihre Hochzeit erlebten die modernen Piraten zwischen 1915 und 1918. Folge: Die Jahre 1917 und 1919 waren unterdurchschnittlich kalt. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wiederholte sich das Spiel mit den U-Booten. Folge: 1940 war das kälteste Jahr des 20. Jahrhunderts. Wir sehen, diese Theorie ist unwiderlegbar!


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BeitragVerfasst am: Sa Apr 28, 2012 11:48 pm


shechinah hat folgendes geschrieben:
"Ein Mathematiker weist dies nun statistisch nach....."

An der Stelle hab ich aufgehört zu lesen.

Wurde nicht kürzlich "statistisch nachgewiesen" daß das Rauchverbot in Restaurants zu einer "deutlichen Senkung der Herz-Kreislauferkrankungen" beim über 50 jährigen Frauen geführt habe?

War auch so ne Statistik Ente die in kürzester Zeit entlarvt wurde.
Selbst ohne googeln nach dem original Papier war klar, daß über 50järige Frauen nicht genug Zeit in (jetzt rauchfreien) Etablissements verbringen, als daß das irgendwelche relevanten gesundheitlichen Auswirkungen haben könnte.


Ich dachte das Rauchverbot in Restaurants solle auch vor allem die dort Beschäftigten und weniger die Gäste schützen? Ich kenne einige Frauen über 50 die in Restaurants in Küche oder am Tresen arbeiten und ich kann mir GUT vorstellen, dass die jetzt gesundheitlich weniger belastet werden - immerhin macht so ein Arbeitstag doch bis zu 10 Stunden aus und dabei ständig in stark verqualmten Räumen zu arbeiten... war der Gesundheit sicher nicht immer zuträglich (den dort arbeitenden jüngeren Frauen und Männern sicher auch nicht).


Helika
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BeitragVerfasst am: So Apr 29, 2012 12:15 pm


Um mal wieder ansatzweise zum Thema zurückzukehren:

Berliner Morgenpost hat folgendes geschrieben:
Viele Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. [...] Laut Umfrage der Verbraucherschützer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt.

Vor allem aufgrund des starken Ausbaus erneuerbarer Energien hatten sich die Strompreise im Jahr 2011 um rund zehn Prozent erhöht. [...] Nach einer Studie der Technischen Universität Berlin (TU) spart Deutschland durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energie bis 2030 lediglich Brennstoffimporte und CO2-Zertifikate im Wert von 300 Millionen Euro pro Jahr ein. Subventionen im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr lassen sich so vorerst nicht wieder einspielen. [...] Insgesamt summierten sich „die zwischen 2010 und 2030 zu erwartenden direkten und indirekten EEG-Kosten auf einen Barwert von insgesamt 335 Milliarden Euro.“

Wie schön, dass die Welt gerettet wird, während die Menschen vor die Hunde gehen. "Im Dunkeln sitzen und frieren für die Umwelt" wäre doch ein viel passenderer Slogan als "Atomkraft, nein danke", oder?


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Goatboy
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BeitragVerfasst am: So Apr 29, 2012 3:26 pm


@Goatboy

Trotzdem kann Atomkraft nicht die Antwort sein. Siehe Japan: Leute in Notunterkünften. Verstrahlte Landstriche auf Jahrhunderte. Das wahre Ausmaß wird wohl erst in den kommenden Generationen sichtbar werden, wenn die Anzahl von missgebildeten Kindern zunimmt.

Die fette Atomindustrie hätte es in der Hand gehabt über Jahrzehnte in nachhaltige Energien zu investieren und dazu beitragen können Teil der Lösung zu sein. Das war für die Manager aber wohl zu kompliziert und man hat daher nur den Gewinn des kommenden Quartals im Blick gehabt.


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DrJones
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BeitragVerfasst am: So Apr 29, 2012 8:18 pm


Helika hat folgendes geschrieben:


Ich dachte das Rauchverbot in Restaurants solle auch vor allem die dort Beschäftigten und weniger die Gäste schützen? Ich kenne einige Frauen über 50 die in Restaurants in Küche oder am Tresen arbeiten und ich kann mir GUT vorstellen, dass die jetzt gesundheitlich weniger belastet werden - immerhin macht so ein Arbeitstag doch bis zu 10 Stunden aus und dabei ständig in stark verqualmten Räumen zu arbeiten... war der Gesundheit sicher nicht immer zuträglich (den dort arbeitenden jüngeren Frauen und Männern sicher auch nicht).


Tja, dekste.

Tatsächlich ist die Belastung in der Küche viel größer als im verräucherten Schankraum - allerdings werden die gesetzlichen Grenzwerte auch da nicht erreicht.
Bisher gibt es keine belastbare Untersuchung, die eine höhere Anfälligkeit des Personals für Lungenkrebs zeigen kann.
Im Gegenteil, die scheinen sogar außergewöhnlich resistent.

Selbst jemand wie Konrad Jamrozik, Professor für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung an der Universität Queensland und Anti Raucher Gallionsfigur, geht in seiner letzten Studie davon aus, daß 0 Personen durch Passivrauchen in Gaststätten gestorben sind.


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